07/06/2026
ich sitze gerade am Flughafen in Mykonos.
Mein Gate öffnet in einer Stunde. Und ich schaue aus dem Fenster auf das Rollfeld und kann noch gar nicht glauben, dass diese Tage schon vorbei sind.
Solche Momente machen mich immer ein bisschen melancholisch.
Nicht traurig. Sondern so eine stille, warme Melancholie, die kommt, wenn etwas wirklich schön war.
Und in diesen Minuten, wo ich einfach mal sitze und nichts tue, kommen sie immer wieder hoch, die Gedanken an die Verena von damals.
Die, die geschuftet hat. Die alles gegeben hat und immer weitergemacht hat, auch wenn niemand zugeschaut hat. Die sich manchmal gefragt hat, ob das wirklich der richtige Weg ist.
Und ich schau auf diese Reise zurück.
Auf all die Frauen, die ich heute teilweise meine Freundinnen nennen darf. Auf die Gespräche, die mein Denken verschoben haben. Und auf die Momente, wo ich gemerkt habe: Ich bin nicht allein damit.
Und ich empfinde pure Dankbarkeit.
Dankbar, dass ich irgendwann die Entscheidung getroffen habe, mir dieses Umfeld aufzubauen. Auch wenn es Mut gekostet hat und ich dafür einige Entscheidungen treffen musste, die in diesem Moment nicht immer leicht waren.
Das war und ist war keine Selbstverständlichkeit.
Ich weiß, wie der klassische Business-Hustle-Alltag aussieht.
To-Do-Listen, die nie kürzer werden.
Entscheidungen, die oft nur du treffen kannst.
Vielleicht Kinder, die zu Hause auf die Mama warten.
Ein Business, das zwar gut läuft, aber auch oft fordert.
Und irgendwo in diesem Alltag bleibt wenig Raum für dich. Wenig Raum, für deine Vision, weshalb du losgegangen bist.
Dieser Raum ergibt sich nämlich nicht von selbst. Man muss ihn sich erschaffen.
Und ich kann dir von ganzem Herzen sagen: Es ist eine der besten Entscheidungen, die du jemals für dich treffen kannst.❤️
Nimm dir diesen Raum, du wirst es nicht bereuen.