Daniela Klug Beratung

Daniela Klug Beratung Psychologische Beratung in Wolfurt
Diplom Lebens- und Sozialberaterin
Expertin für Hochsensitive
Trauer- und Verlustbegleitung

17/12/2025

Ich wurde beim Schreiben leicht abgelenkt


Ich sitze seit gefühlten Stunden im Wartezimmer. Gegenüber zieht jemand alle zehn Sekunden die Nase hoch, hinter mir sch...
04/12/2025

Ich sitze seit gefühlten Stunden im Wartezimmer. Gegenüber zieht jemand alle zehn Sekunden die Nase hoch, hinter mir schmatzt einer, und irgendjemand riecht nach Mottenkugeln. Mein Nervensystem hat längst beschlossen, dass es heute lieber beim Bestatter wäre – da wär’s wenigstens still.

Für empfindsame Menschen ist das Wartezimmer kein neutraler Ort. Es ist eine Arena.
Zwischen Husten, Parfumwolke und tickender Uhr läuft im Inneren Hochleistungsbetrieb: Reize sortieren, Eindrücke filtern, ruhig bleiben. Ich atme – und kann die Bakterien schon marschieren hören.

Manchmal hilft mir Humor. Manchmal ein freundliches Gesicht.
Beides habe ich heute zu Hause vergessen.

Kennst Du solche „Wartezimmer-Stunden“? Was hilft Dir am besten durchzuhalten?

Den ganzen Text findest du auf meinem Blog auf danielaklugberatung.com ☺️

Gesehen auf einem T-Shirt: „Man bringe… mir eine Tür. Ich möchte gehen!“ Ich musste so lachen und gleichzeitig dachte ic...
02/12/2025

Gesehen auf einem T-Shirt: „Man bringe… mir eine Tür. Ich möchte gehen!“
Ich musste so lachen und gleichzeitig dachte ich: Ja. Genau das. Dieses leicht beleidigte, erschöpfte „Ich kann nicht mehr, aber bitte mit Haltung“ – herrlich ehrlich.

Denn manchmal reicht ein einziger Moment. Ein falscher Ton, ein kurzer Blick, ein Wort, das anders gemeint war – und plötzlich zieht sich das Herz zusammen, der Atem wird flach, einem wird heiß oder schwindlig, und manchmal kommen einfach die Tränen.
Nicht, weil man überreagiert. Sondern, weil das System schon zu viel getragen hat.

Ein empfindsames oder neurosensitives Nervensystem läuft auf Hochtouren. Es hört, fühlt, denkt, verknüpft – ununterbrochen. Echt, manchmal wünschte ich, es gäbe einen Ausknopf.

Es sind nicht nur die großen Katastrophen, die erschöpfen. Oft ist es die Summe der kleinen Dinge. Und manchmal sogar die schönen – weil auch Freude, Nähe, Musik, Licht und Lachen tief gehen.

Wenn dann eine Kleinigkeit das Fass zum Überlaufen bringt, verstehen viele nicht, was da passiert.
„War doch gar nicht so schlimm.“
Aber es ging nie um diese Kleinigkeit. Es ging um das Zuviel davor.

Und falls es wieder einer dieser Tage ist – man bringe mir eine Tür. Ich möchte gehen. (Und vielleicht… nur kurz. Zum Durchatmen.)

Viele empfindsame Menschen fühlen sich jahrelang „anders“ – bis sie verstehen, warum ihre Wahrnehmung so intensiv reagie...
19/11/2025

Viele empfindsame Menschen fühlen sich jahrelang „anders“ – bis sie verstehen, warum ihre Wahrnehmung so intensiv reagiert.
Und dieser Moment verändert alles.



„Mit mir ist nichts falsch. Ich bin hochsensitiv und mein System reagiert feiner und tiefer.“

Wenn Menschen das begreifen, öffnen sich plötzlich Zusammenhänge:
*warum manche Beziehungen guttun und andere erschöpfen,
*warum bestimmte Räume Kraft schenken oder Energie ziehen,
*warum Gefühle tiefer gehen – und nichts davon „zu viel“ ist.

Was viele vergessen:
Auch das direkte Umfeld braucht Verständnis. Empfindsame Menschen nehmen Reize und Stimmungen intensiver wahr -> sensorisch, emotional und in der Art, wie ihr Gehirn verarbeitet.

Wenn Partner, Kinder, Familie und Freunde das wissen, entsteht Entlastung auf beiden Seiten.
Weniger Missverständnisse.
Mehr Ruhe.
Mehr echtes Miteinander.

Genau dafür ist Beratung da:
für Verständnis, Entlastung
und ein Leben, das sich stimmig anfühlt.

Ich rieche Wasser. Nicht irgendeinen Duft.Wasser.Im staubigen Gebüsch. In Spanien. Und es war echt da.Mein Geruchssinn w...
15/07/2025

Ich rieche Wasser. Nicht irgendeinen Duft.
Wasser.
Im staubigen Gebüsch. In Spanien. Und es war echt da.

Mein Geruchssinn war mir oft zu viel. Aber diesmal hat er geführt. Zu einem Leck in der Wasserleitung meines Vaters, die sich kilometerlang durchs Gelände schlängelt.

Mein Sohn sah mich an und sagte: „Das ist echt eine Superkraft.“

Vielleicht ist es das. Ein Geschenk. Ein Werkzeug. Vielleicht hat Gott mir diesen Sinn nicht zufällig gegeben.

Nicht alles, was empfindsam ist, ist zu viel.
Manches ist einfach… genau richtig.

Der Gips ist ab – aber meine rechte Hand ist noch nicht wirklich einsatzbereit. Also übt sich meine linke in Tapferkeit ...
12/07/2025

Der Gips ist ab – aber meine rechte Hand ist noch nicht wirklich einsatzbereit. Also übt sich meine linke in Tapferkeit – und wird dabei klammheimlich zur Heldin, denn ich habe beschlossen, meine linke Hand zur Heldin zu machen – anstatt mich ständig über die rechte zu ärgern.
Gestern: Burgbesichtigung. Mit Sonne im Gesicht, Familie an der Seite, Steinen unter den Füßen und ganz viel „Geht schon irgendwie“.

🧈 Mit links ein Butterbrot schmieren.Weil rechts gerade streikt. Komplett.Zinkleimverband, Tennisarm, entzündeter Ellenb...
10/06/2025

🧈 Mit links ein Butterbrot schmieren.
Weil rechts gerade streikt. Komplett.
Zinkleimverband, Tennisarm, entzündeter Ellenbogen – meine rechte Seite hat offiziell Urlaub beantragt. Und ich versuche, mit links zu überleben. Spoiler: Es läuft… naja. 😅
Zähneputzen? Lebensgefährlich.
Schminken? Kunstprojekt.
Haare kämmen? Lieber nicht.

Ich will ja nicht jammern – aber ich darf wohl sagen:
Es ist anstrengend. Es tut weh. Und es macht was mit einem, wenn die dominante Hand plötzlich im Streik ist.
Also übe ich mich in Geduld. Und hoffe, dass das Butterbrot bald wieder freiwillig mit mir kooperiert.

🎯 Den ganzen Text dazu findest du auf meinem Blog https://www.danielaklugberatung.com/post/ellenbogen

It comes in waves. Und das ist okay.Es kommt in Wellen. Die Traurigkeit. Die Müdigkeit. Der Frust. Die Wut, die ich gar ...
21/05/2025

It comes in waves. Und das ist okay.

Es kommt in Wellen. Die Traurigkeit. Die Müdigkeit. Der Frust. Die Wut, die ich gar nicht fühlen will. Oder die Angst, von der ich dachte, ich hätte sie längst überwunden.

Und manchmal auch die Freude. Ein Moment, der mich fast überrollt mit Licht.
Ein Lachen, das aus dem Nichts kommt und mich erinnert, dass da mehr ist.

Ich habe lange gedacht, ich müsste das alles besser im Griff haben. Stärker sein. Ruhiger. Konstanter. So, wie man es halt „sollte“.

Aber das Leben ist nicht konstant. Und ich bin es auch nicht. Meine Emotionen kommen in Wellen. Und je weniger ich dagegen ankämpfe, desto leichter ist es, mit ihnen zu atmen.

In meiner Arbeit – und in meinem eigenen Leben – lerne ich immer wieder:
Wir brauchen nicht weniger Gefühl. Wir brauchen mehr Verständnis für unsere Wellen. Und einen sicheren Ort, an dem sie sein dürfen.

Das ist Beratung für mich:
Ein Raum, in dem deine Wellen nicht bewertet werden. Sondern gesehen. Und gehalten.

Wenn du gerade das Gefühl hast, du gehst unter – vielleicht ist es nur eine Welle. Vielleicht bist du mittendrin. Vielleicht braucht es gerade einfach nur einen Moment, in dem du dich nicht festhalten musst. Weil jemand anders das für dich tut.

Ich bin da. Wenn du willst.
Melde dich einfach – wir finden einen Termin, der für dich passt.

Post:















❤️

Kennst du das?Eigentlich müsste man ehrlich hinschauen. Auf etwas, das schon lange anklopft. Auf einen Schmerz, der gefü...
20/05/2025

Kennst du das?
Eigentlich müsste man ehrlich hinschauen. Auf etwas, das schon lange anklopft. Auf einen Schmerz, der gefühlt werden will. Auf eine Wahrheit, die im Raum steht.

Aber stattdessen… wird die Küchenschublade sortiert. Oder der Dachboden aufgeräumt. Oder man funktioniert einfach – zuverlässig, effizient, unauffällig.
Und innen tobt’s.

Wir Menschen sind Meister:innen der Ausweichmanöver:
Wir nennen es Müdigkeit, obwohl es Traurigkeit ist. Wir machen uns lustig, obwohl da Wut sitzt. Wir helfen, putzen, planen, denken – statt zu fühlen. Wir sagen: „Ich muss nur noch besser werden.“ Und hoffen, dass es dann nicht mehr weh tut.

Aber manchmal hilft kein neuer Wochenplan. Manchmal hilft nur der Mut, kurz stehen zu bleiben. Und zu sagen: Da ist was. Ich weiß noch nicht, was es ist. Aber ich will es verstehen.

Wenn du dich darin wiedererkennst, bist du nicht falsch. Du bist vielleicht einfach nur auf dem Sprung – weg von alten Mustern, hin zu etwas Echtem.

Und du musst das nicht allein machen. Manche Wege darf man gemeinsam gehen. Sanft. Schritt für Schritt.
Mit einem sicheren Raum.
Mit einem Blick von außen.
Mit mir.

Mehr dazu findest du wie immer auf meinem Blog.
https://www.danielaklugberatung.com/post/ausweichmanöver













In den letzten Wochen war mein Herz woanders und die Wochen waren voll.Vieles musste getan, organisiert, durchgestanden ...
15/05/2025

In den letzten Wochen war mein Herz woanders und die Wochen waren voll.
Vieles musste getan, organisiert, durchgestanden werden.
Und gleichzeitig war in meinem Herzen kaum Platz für anderes –
weil da dieses kleine Wesen war: Munki. 🐈‍⬛ Sehr krank.

So viel Nähe, so viel Vertrauen.
Ich war mit dem Herzen ganz bei ihr – bei ihrem Blick, ihrem Zustand, ihrer Geschichte.
Es war intensiv, berührend, schön.
Und es war auch traurig. Sehr traurig.
Denn wenn man jemanden liebt – auch ein Tier –
dann schmerzt es, sie leiden zu sehen.
Es macht etwas mit einem. Tief innen.

Ich habe weniger geschrieben, weniger gepostet – denn auch in mir war es still geworden.
Jetzt entsteht langsam wieder Raum. Nicht planbar. Aber spürbar.

Und ich denke an all die Menschen, die sich ebenfalls durchhangeln.
Die funktionieren, obwohl sie innerlich fast nicht mehr können.
Die spüren: So wie es gerade läuft, soll es eigentlich nicht weitergehen.
Aber trotzdem weitermachen.

Vielleicht ist gerade jetzt der Moment, innezuhalten.
Nicht erst, wenn alles zusammenbricht.
Sondern dann, wenn du spürst: Es reicht. Ich will nicht mehr nur durchhalten.

Ich begleite Menschen, die viel spüren und viel leisten –
und die sich selbst wieder spüren wollen.
Mit Zeit, mit Tiefe und ehrlichem Zuhören.

Wenn du das Gefühl hast, dass ein Gespräch dir guttun könnte,
melde dich gerne bei mir.
Ich arbeite in meiner Praxis in Wolfurt – in einem geschützten Rahmen, in deinem Tempo.
Du bist willkommen.

Ich wollte eigentlich nur, dass der Topf in den Kühlschrank passt.Jetzt bin ich – laut meiner Tochter –Improvisationsgro...
09/05/2025

Ich wollte eigentlich nur, dass der Topf in den Kühlschrank passt.
Jetzt bin ich – laut meiner Tochter –
Improvisationsgroßmeisterin in Hausschuhen.

Kartons falten, Zahnpasta drücken, Türen ölen –
plötzlich ist alles „Lifehack“.

Eine kleine Hommage an die Mütter-Magie im Alltag.
Mit einem Augenzwinkern. Und Bunny-Slippers.

Wie immer ausführlicher auf meinem Blog zu finden:
https://www.danielaklugberatung.com/post/lifehack



Kennst du das? Plötzlich fühlst du dich schuldig, verwirrt oder klein – ohne zu wissen, warum? Vielleicht trägt dein Her...
07/05/2025

Kennst du das? Plötzlich fühlst du dich schuldig, verwirrt oder klein – ohne zu wissen, warum? Vielleicht trägt dein Herz gerade etwas, das gar nicht dir gehört. Du darfst sagen: „Das ist nicht meins.“ Und liebevoll den Rucksack abstellen.

Mehr dazu:
https://www.danielaklugberatung.com/post/projektionsfläche

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