29/01/2026
Ich habe jahrelang versucht, Fülle zu manifestieren, während in mir ein Sklave die Handbremse hielt. Warum Marketingtechniken versagen, wenn die innere Quelle vergiftet ist – und warum ich gerade alles anhalte, um den Polsprung zu wagen.
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Der grosse Polsprung. Die grosse Spaltung. Die Ur-urwunde!
Bei mir läuft das Business gerade nicht gut! Ich lasse es bewusst gerade einfach laufen, ohne viel zu pushen. „Aber du musst doch Geld verdienen“, schreit eine innere Stimme in mir.
Diese innere Stimme habe ich in den letzten Monaten als «den Sklaven» identifiziert. Es ist ein Ego-State, der weit über einen inneren Antreiber hinausgeht. Ich bin hier tief in meiner ureigensten Spaltung angekommen. Ich denke, tiefer kann ich mich nicht mehr in Einzelteile zerlegen, sondern jetzt geht es dann darum, die Teile wieder gesund und heil zusammenzusetzen.
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Die Entstehung der Sklavenenergie
Lass mich mehr über diese Sklavenenergie erzählen. Entstanden ist dieser Ego-State, wie die allermeisten, in der Kindheit. Aufgewachsen auf einem Bauernhof mit viel Arbeit und wenig Geld, mussten wir Kinder schon früh auf dem Hof mithelfen. Mein Vater hat über mich wie über eine zusätzliche Arbeitskraft verfügt. Er hat bestimmt, wann, was, wie getan werden muss. Ob ich lieber ein Buch gelesen hätte, Freunde getroffen, oder einfach Kind gewesen wäre, das hat ihn und auch sonst niemanden interessiert.
Mich hat das innerlich zerrissen. Das was ich wollte für mich, entsprach nicht dem Willen und den Anforderungen meines Vaters. Wenn wir das in die Gegenwart übertragen, wird daraus ein Programm: Das was ich will für mich, entspricht nicht dem Willen
Gottes!
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Zerrissenheit: Vollgas bei angezogener Handbremse
Heute erlebe ich mich selber sehr oft in einer völligen inneren Zerrissenheit, wo ein Teil alles, was es zu tun gibt, erledigen will so schnell wie möglich, um danach frei zu sein, um danach etwas zu tun, was mir Spass macht. Und der andere Teil, der das Gefühl hat, das ist eh alles zu viel, ich kann das eh nicht alles bewerkstelligen, ich kann es nie genug für meinen Vater machen – der gibt dann einfach auf, ist frustriert, müde, ohnmächtig und überhaupt nicht leistungsfähig und auch nicht leistungsbereit, völlig blockiert. Etwa so als würde man auf der Autobahn mit 160 und voll angezogener Handbremse fahren wollen. Zerrissen zwischen Vollgas und Vollbremsung!
Der kleine Junge, ich, konnte diesen Widerspruch nicht lösen und er kann es auch heute noch immer nicht. Er möchte ja dem Vater gefallen und alles richtig machen, ist aber gleichzeitig völlig in der Angst vor Bestrafung. Alles was er tut, tut er aus Angst. Daher folgte er dem Vater, unfreiwillig, vergass was er selbst wollte, diente als Sklave, und vergass sich selbst dabei. Er litt still. Dieser Ego-State ist kein guter (Lebens-) Verwalter, er trifft falsche Entscheidungen. Er ist eben nicht erwachsen, er ist ein Junge in der Energie eines Sklaven.
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Vom Sklaven zum Verwalter
Während der Sklave unter dem Druck des 'Ver-dienens' fast zerbricht, erkennt der Verwalter, dass er nicht der Besitzer der Dinge und der Last ist, sondern der Treuhänder der Reichtümer und der Fülle: Er schuftet nicht mehr für Anerkennung und Sicherheit, sondern lässt die Ressourcen dort fliessen, wo sie Leben und Wachstum erschaffen. (Gleichnis des Sämanns Lk. 8, 4-15).
Beim Schreiben merke ich gerade, wie viel Kapazität an Geld und das Ver-dienen gebunden ist. Ver-dienen ist auch ein Schatten des Dienens. Eine machtlose und abhängige Energie, ein Kampf um begrenzte Ressourcen. Es ist Mangel! Dienen hingegen ist gleichbedeutend mit Fülle, Überfluss – und verdienen gleichbedeutend mit Mangel und Abhängigkeit!
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Scheinbarer Erfolg und die gläserne Decke
Dieser Glaube hat Grossartiges erreicht, auch wenn es extrem viel Lebenskraft gekostet hat und ohne Freude geschehen ist. In meinem ersten Sales-Job habe ich innerhalb von vier Jahren den Gebietsumsatz von einer halben Million auf 2 Millionen vervierfacht! Als ich das Trance und Trance- und Bewusstseinszentrum gegründet habe, habe ich jedes Jahr einen zusätzlichen Standort in der Schweiz und Deutschland eröffnet. Zu den besten Zeiten hatte ich da einen Jahresumsatz von CHF 200'000.-.
Und hier lässt sich noch einmal die Sklaven-Energie erkennen. Denn die Klassen waren nur halb voll. Ein Jahresumsatz von einer halben Million wäre locker möglich gewesen. Doch ich war ja in der Energie des Sklaven, des „Verdienens“, also musste es hart und schwer erarbeitet werden. Das volle Potenzial war blockiert.
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Der Ausweg: Der radikale Polsprung
Im letzten Jahr habe ich versucht mit Ziele- und Manifestationstechniken mein Business wieder auf Kurs und Erfolg zu bringen. Doch das hat nicht funktioniert. Ich habe viel investiert in Ausbildungen in mich, im Marketing, in Werbung und wenig zurückbekommen. Ich habe alle Möglichkeiten, die man so lernt, ausgeschöpft – dennoch blieb der Erfolg aus!
Schmerzlich habe ich jetzt begriffen, dass keine Marketingtechnik, keine Manifestationstechnik, kein Visionieren und keine Ziel-Definition dich weiterbringt, wenn du in dir drin aus der falschen Quelle handelst. Für Menschen, die in die neue Energie hineingehen, funktioniert das definitiv nicht mehr. Es braucht hier einen radikalen, tiefen inneren Sprung, einen Polsprung. Gleichzeitig bin ich auch der Meinung, dass wir nicht mehr in der Tiefe jedes Trauma heilen müssen, sondern uns immer wieder neu erschaffen und das Neue wählen.
Das meine ich mit Polsprung.
Ich werde die nächsten Wochen noch intensiv an meinem eigenen inneren Polsprung raus aus der Sklavenenergie, rein in die Energie des Verwalters arbeiten.
Und dann darfst du dich freuen auf hochfrequentes Mentoring von mir. Unter anderem werde ich dir zeigen, wie du diesen Polsprung machen kannst. Ich werde dir zeigen wie manifestieren in der neuen Zeit unter dieser Berücksichtigung tatsächlich wieder funktioniert. Dabei fliesst all meine persönliche Erfahrung und mein Wissen ein.
Bleib mit mir verbunden, folge mir, sei Teil von meinem Sprung, damit auch du danach springen kannst.