Andreas Messerli - Polsprung ins Urvertrauen

Andreas Messerli - Polsprung ins Urvertrauen Andreas Messerli | Alchemist & Mentor für komplexe Geister. 🧠
Beende die Reaktion. Erlebe den Polsprung: Von der Opfer-Illusion in wahre Schöpferkraft.

Biochemie trifft High-Definition Wahrnehmung & göttliches Alignment. 🌀
Dein Weg: andreasmesserli.com Multidimensionales Coaching und Therapie. Der Polsprung ins göttliche Urvertrauen, das grösste Abenteuer deines Lebens. Lass Muster, Prägung und Konditionierung hinter dir und mache den Polsprung:
1. Beende dein reaktives Leben
2. Lebe aktiv, agierend, schöpfend
3. Lebe mit INTENTION & KRAFT
4. Werde Schöpfer

Ich habe jahrelang versucht, Fülle zu manifestieren, während in mir ein Sklave die Handbremse hielt. Warum Marketingtech...
29/01/2026

Ich habe jahrelang versucht, Fülle zu manifestieren, während in mir ein Sklave die Handbremse hielt. Warum Marketingtechniken versagen, wenn die innere Quelle vergiftet ist – und warum ich gerade alles anhalte, um den Polsprung zu wagen.

🙈
Der grosse Polsprung. Die grosse Spaltung. Die Ur-urwunde!
Bei mir läuft das Business gerade nicht gut! Ich lasse es bewusst gerade einfach laufen, ohne viel zu pushen. „Aber du musst doch Geld verdienen“, schreit eine innere Stimme in mir.
Diese innere Stimme habe ich in den letzten Monaten als «den Sklaven» identifiziert. Es ist ein Ego-State, der weit über einen inneren Antreiber hinausgeht. Ich bin hier tief in meiner ureigensten Spaltung angekommen. Ich denke, tiefer kann ich mich nicht mehr in Einzelteile zerlegen, sondern jetzt geht es dann darum, die Teile wieder gesund und heil zusammenzusetzen.

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Die Entstehung der Sklavenenergie
Lass mich mehr über diese Sklavenenergie erzählen. Entstanden ist dieser Ego-State, wie die allermeisten, in der Kindheit. Aufgewachsen auf einem Bauernhof mit viel Arbeit und wenig Geld, mussten wir Kinder schon früh auf dem Hof mithelfen. Mein Vater hat über mich wie über eine zusätzliche Arbeitskraft verfügt. Er hat bestimmt, wann, was, wie getan werden muss. Ob ich lieber ein Buch gelesen hätte, Freunde getroffen, oder einfach Kind gewesen wäre, das hat ihn und auch sonst niemanden interessiert.
Mich hat das innerlich zerrissen. Das was ich wollte für mich, entsprach nicht dem Willen und den Anforderungen meines Vaters. Wenn wir das in die Gegenwart übertragen, wird daraus ein Programm: Das was ich will für mich, entspricht nicht dem Willen
Gottes!

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Zerrissenheit: Vollgas bei angezogener Handbremse
Heute erlebe ich mich selber sehr oft in einer völligen inneren Zerrissenheit, wo ein Teil alles, was es zu tun gibt, erledigen will so schnell wie möglich, um danach frei zu sein, um danach etwas zu tun, was mir Spass macht. Und der andere Teil, der das Gefühl hat, das ist eh alles zu viel, ich kann das eh nicht alles bewerkstelligen, ich kann es nie genug für meinen Vater machen – der gibt dann einfach auf, ist frustriert, müde, ohnmächtig und überhaupt nicht leistungsfähig und auch nicht leistungsbereit, völlig blockiert. Etwa so als würde man auf der Autobahn mit 160 und voll angezogener Handbremse fahren wollen. Zerrissen zwischen Vollgas und Vollbremsung!

Der kleine Junge, ich, konnte diesen Widerspruch nicht lösen und er kann es auch heute noch immer nicht. Er möchte ja dem Vater gefallen und alles richtig machen, ist aber gleichzeitig völlig in der Angst vor Bestrafung. Alles was er tut, tut er aus Angst. Daher folgte er dem Vater, unfreiwillig, vergass was er selbst wollte, diente als Sklave, und vergass sich selbst dabei. Er litt still. Dieser Ego-State ist kein guter (Lebens-) Verwalter, er trifft falsche Entscheidungen. Er ist eben nicht erwachsen, er ist ein Junge in der Energie eines Sklaven.

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Vom Sklaven zum Verwalter
Während der Sklave unter dem Druck des 'Ver-dienens' fast zerbricht, erkennt der Verwalter, dass er nicht der Besitzer der Dinge und der Last ist, sondern der Treuhänder der Reichtümer und der Fülle: Er schuftet nicht mehr für Anerkennung und Sicherheit, sondern lässt die Ressourcen dort fliessen, wo sie Leben und Wachstum erschaffen. (Gleichnis des Sämanns Lk. 8, 4-15).
Beim Schreiben merke ich gerade, wie viel Kapazität an Geld und das Ver-dienen gebunden ist. Ver-dienen ist auch ein Schatten des Dienens. Eine machtlose und abhängige Energie, ein Kampf um begrenzte Ressourcen. Es ist Mangel! Dienen hingegen ist gleichbedeutend mit Fülle, Überfluss – und verdienen gleichbedeutend mit Mangel und Abhängigkeit!

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Scheinbarer Erfolg und die gläserne Decke
Dieser Glaube hat Grossartiges erreicht, auch wenn es extrem viel Lebenskraft gekostet hat und ohne Freude geschehen ist. In meinem ersten Sales-Job habe ich innerhalb von vier Jahren den Gebietsumsatz von einer halben Million auf 2 Millionen vervierfacht! Als ich das Trance und Trance- und Bewusstseinszentrum gegründet habe, habe ich jedes Jahr einen zusätzlichen Standort in der Schweiz und Deutschland eröffnet. Zu den besten Zeiten hatte ich da einen Jahresumsatz von CHF 200'000.-.

Und hier lässt sich noch einmal die Sklaven-Energie erkennen. Denn die Klassen waren nur halb voll. Ein Jahresumsatz von einer halben Million wäre locker möglich gewesen. Doch ich war ja in der Energie des Sklaven, des „Verdienens“, also musste es hart und schwer erarbeitet werden. Das volle Potenzial war blockiert.

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Der Ausweg: Der radikale Polsprung
Im letzten Jahr habe ich versucht mit Ziele- und Manifestationstechniken mein Business wieder auf Kurs und Erfolg zu bringen. Doch das hat nicht funktioniert. Ich habe viel investiert in Ausbildungen in mich, im Marketing, in Werbung und wenig zurückbekommen. Ich habe alle Möglichkeiten, die man so lernt, ausgeschöpft – dennoch blieb der Erfolg aus!
Schmerzlich habe ich jetzt begriffen, dass keine Marketingtechnik, keine Manifestationstechnik, kein Visionieren und keine Ziel-Definition dich weiterbringt, wenn du in dir drin aus der falschen Quelle handelst. Für Menschen, die in die neue Energie hineingehen, funktioniert das definitiv nicht mehr. Es braucht hier einen radikalen, tiefen inneren Sprung, einen Polsprung. Gleichzeitig bin ich auch der Meinung, dass wir nicht mehr in der Tiefe jedes Trauma heilen müssen, sondern uns immer wieder neu erschaffen und das Neue wählen.
Das meine ich mit Polsprung.

Ich werde die nächsten Wochen noch intensiv an meinem eigenen inneren Polsprung raus aus der Sklavenenergie, rein in die Energie des Verwalters arbeiten.
Und dann darfst du dich freuen auf hochfrequentes Mentoring von mir. Unter anderem werde ich dir zeigen, wie du diesen Polsprung machen kannst. Ich werde dir zeigen wie manifestieren in der neuen Zeit unter dieser Berücksichtigung tatsächlich wieder funktioniert. Dabei fliesst all meine persönliche Erfahrung und mein Wissen ein.
Bleib mit mir verbunden, folge mir, sei Teil von meinem Sprung, damit auch du danach springen kannst.

Dieses Jahr fühlt sich anders an. Zum ersten Mal seit 2017 starte ich ohne den sicheren Plan, ohne eine Ausbildung, die ...
14/01/2026

Dieses Jahr fühlt sich anders an. Zum ersten Mal seit 2017 starte ich ohne den sicheren Plan, ohne eine Ausbildung, die im Januar schon für das ganze Jahr Umsatz bringt. Das Alte ist weg – und das Neue noch nicht ganz sichtbar.
💫
Heute wollte ich eigentlich direkt an neuen Angeboten für 2026 feilen. Doch innerlich zog es mich nach draussen. Ich wollte auf einem langen Spaziergang in die Verbindung mit Gott und dem heiligen Geist gehen. Ich wollte für Führung und echte Inspiration bitten. Und da kam sie: die existenzielle Angst. Was, wenn die 1:1-Mentorings und Therapien nicht wachsen? Was, wenn all die neuen Ideen niemanden begeistern?
💫
Mein Bauch zog sich zusammen – hier, wo unsere Willenskraft zuhause ist. Ich spürte, wie das alte Muster ansprang: Müssen, leisten, funktionieren. Es… Ich wurde hart UND Freudlos.
Diese Energie des Müssens kenne ich zugut - seit meiner Kindheit ist das eine starke Prägung.
Ich begann zu Singen und dabei tiefer in die Verbindung zu Gott und zum heiligen Geist einzutauchen und in meinem Gesang flehte ich nach seiner Führung. Ich legte mein Leben und mein Herz wieder in seine Hände.
UND… ich hörte seine Stimme und ein Zeichen.
Seine Stimme sagte mir «Die Zeit des Müssens ist vorbei, aus dieser Energie kreierst du nur mehr Müssen und mehr Leid, komm zu mir, mach selber den Polsprung, immer wieder!»
💫
Ich richtet mein Blick auf und da ist sie -eine Schafherde.
Bei uns im Seeland ziehen öfters grössere Herden von mehreren Hundert Tieren vorbei. Ich liebe das. Ich habe eine ganz besondere Beziehung zu Schafen und auch Ziegen (gell Noëmi Milena Tonelli).
Das war das Zeichen. Es bedeutet für mich tiefes Vertrauen. In der Herde Gottes sind wir sicher. Wenn wir zutiefst vertrauen und glauben, werden wir immer versorgt sein.
💫
So bin ich jetzt ganz ruhig. Ich bin im Pol des Urvertrauens, im Pol der Freude. Daraus kann ich meine Angebote fürs 2026 kreieren, kein Müssen, kein Planen, sondern Schöpfung im Hier und Jetzt.
Was du 2026 von mir erwarten kannst. Programme, die dich begleiten, den eigenen Polsprung zu wagen:
✅ Den Polsprung, genau wie hier beschrieben als Mentoring-Ausbildung
✅ Hypnoseausbildung
✅ Hypnoseweiterbildung in Analytischer Hypnose, Ego-State-Hypnose, Systemische Hypnose
✅ Rückführungsausbildung für vergangene Leben und Zwischenleben
✅ Alchemistische Manifestationstechnik
✅ Lerne Kohärenz von Kopf – Bauch – Herz/linker und rechter Gehirnhälfte/Hyperbewusstsein
✅ Angebot zum Thema hochfunktionaler Autismus
✅ Einzeltherapie für Trauma, Ängste, Kindheit
✅ Neues wertebasiertes Mentoringprogramm für komplexe Geister
💫 Vielleicht stehst du selbst an diesem Punkt. Ich bin der Überzeugung, dass wir alle aus dieser alten Energie von Müssen und Leisten aussteigen können. Jetzt im 2026. Die Zeit ist reif für Pol- und Quantensprünge. Meine Arbeit konzentriert sich viel mehr auf sofortige und schnelle Sprünge, statt langwieriger Persönlichkeitsentwicklung und Transformation von Mustern.
Das Alte einfach zurücklassen, egal wie gross der Schmerz, und ins neue Springen. Springst du mit?

Warum ich kein Coach, sondern ein Mentor binErsten wird dieser Begriff geradezu inflationär verwendet und es gibt Coache...
22/11/2025

Warum ich kein Coach, sondern ein Mentor bin

Ersten wird dieser Begriff geradezu inflationär verwendet und es gibt Coaches für jeden Lebensbereich, sodass man gar nicht mehr weiss, was einem nun erwartet.
Zweitens ist ein Coaching und ein Mentoring überhaupt nicht dasselbe. Leider werden diese Begriffe oft verwechselt oder sogar gleichzeitig als Synonym verwendet.

Ein Coach ist ein Prozessbegleiter, der dich mit vielen Fragen in einem sicheren Raum zur Selbstreflexion anregt. Hier wird auf Selbstheilung gesetzt. Der Coach interveniert nicht, sondern leitet und unterstütz die innerpsychischen Prozesse des Klienten.

Meiner Meinung nach und auch meiner Erfahrung nach, mag das für viele ein guter Schritt sein. Doch es gibt da noch Ebene, wo es viel tiefer gehen kann. Und da komme ich als Mentor ins Spiel.

Ein Mentor ist anders: Ein Mentor kennt den Weg, hat ihn selbst durchlebt und führt dich gezielt dorthin.
Ich sehe knallhart, was bei dir in deiner Programmierung schief ist und spreche das an, damit wir gezielt, schnell und effizient an den störenden Programen, z.B. deiner Urwundenprägung arbeiten können.

Ich arbeite nicht mit ewig selbstreflektierenden Analysen, sondern ich analysiere dich. Ich sehe sehr schnell, wo in deiner Programmierung etwas schiefläuft.

Statt monatelanger Sitzungen kommst du bei mir in wenigen Sessions an den Kern. Du bekommst direkte Anweisungen, wie damit umzugehen ist, auch zwischen den Sessions zur Integration in deinen Alltag. Danach entfacht sich das Feuer deines Potentials fast wie von Selbst.
Mir ist bewusst, dass dieser Stil nicht für jeden passt. Doch für Menschen, die sich nach echter Klarheit und einem Durchbruch sehnen, ist genau das der entscheidende Unterschied!

Das Ergebnis?
Ein echter Polsprung: Du gehst vom reaktiven, fremdbestimmten Funktionieren ins aktiv selbstbestimmte Leben.
Das ist keine gewöhnliche Transformation – das ist Transzendenz.
Transformation heißt, Bestehendes zu verändern. Transzendenz bedeutet, eine völlig neue Ebene zu betreten. Ein neues Seinsgefühl. Eine neue Frequenz.

Warum kann ich dich so begleiten?
Ich habe früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Mit 26 war ich erstmals Führungskraft, mit 36 Verkaufsleiter.
Führen, anleiten, Klartext sprechen ist eine meiner Seelenqualitäten.
Meine Erfahrung aus dem Sales, meine Tiefe als Religionswissenschaftler und Traumatherapeut und die analytische Schärfe meines Asperger-Autismus machen mich zu dem Mentor, der ich heute bin.

Wenn du bereit bist für einen echten Sprung – raus aus alten Mustern, rein in ein neues Lebensgefühl – dann melde dich gern für ein kostenloses Erstgespräch bei mir.

Herzlich,
Andreas

PS: Mit meiner autistischen Klarheit und Direktheit kann ich gar nicht anders, als ein Mentor zu sein.

Warum meine Worte manchmal „kühl“ wirken – und warum das vielen weiterhilftImmer wieder höre ich: „Man spürt dich nicht“...
20/11/2025

Warum meine Worte manchmal „kühl“ wirken – und warum das vielen weiterhilft
Immer wieder höre ich: „Man spürt dich nicht“, „Deine Texte sind lehrerhaft“, „Wo ist die Verbindung in deinen Texten?“

Diese Rückmeldungen begleiten mich schon lange – und ich möchte heute erklären, warum das so ist.
Ich bin Autist – genauer gesagt: hochfunktionaler Asperger-Autist.
Für mich bedeutet das: Ich kann gut allein sein, gehe alleine ins Kino, reise alleine, tanze alleine durch die Nacht. Nicht aus Not, sondern weil ich es will.

Soziale Interaktion kostet mich Energie, alleine sein gibt mir Kraft.
Trotzdem wünsche ich mir Verbindung zu Menschen – es ist ein ständiges Abwägen zwischen Nähe (die Energie kostet) und Distanz (die Kraft gibt).
Manchmal brauche ich Rückzug sofort, ohne Vorwarnung – das ist auch für mein Umfeld nicht immer leicht.
Doch warum wirken meine Texte so, wie sie wirken?
Für viele Autisten (wie mich) ist Beziehung über Sprache nicht selbstverständlich.

Ich teile meine Faszination, mein Wissen, meine Klarheit – und erwarte (manchmal naiv), dass andere genauso begeistert sind wie ich. Jeder Autist hat sein Spezialinteresse. Meines ist übrigens Gott, die Götter und Religion. Deshalb habe ich Religionswissenschaften studiert.

Doch die meisten Menschen erleben Verbindung über Gefühle, über das, was sie emotional berührt.
Ich hingegen spüre Nähe, wenn mich ein Thema fasziniert, wenn mein Geist angeregt wird.
Das ist vielleicht der größte Unterschied zwischen neurotypischen und neurodivergenten Menschen.

Für mich ist Klarheit eine Form von Wertschätzung – ich weiß, wie verwirrend manche Themen sein können.
Als Autist erkenne ich Muster und Strukturen besonders gut. Das nutze ich, um Orientierung zu geben, Wissen zu vermitteln, Struktur ins Chaos zu bringen – ohne viele Worte, ohne Umwege.
Viele meiner Klienten schätzen das: „Endlich jemand, der die Dinge auf den Punkt bringt, ohne Floskeln.“
Vielleicht bist du jemand, der sich nach Klarheit sehnt – oder du wünschst dir mehr Gefühl in Texten. Beides ist okay.

Wie ist das für dich?
Magst du lieber Klartext – oder brauchst du emotionale Sprache, um dich berührt zu fühlen?
Wie wirken meine Texte und Videos auf Dich?
Ich freue mich auf deinen Austausch und deine Sichtweise!

Was du über mich vermutlich nie vermutet hättest …Heute zeige ich dir eine ganz persönliche Seite von mir, die ich bishe...
14/11/2025

Was du über mich vermutlich nie vermutet hättest …
Heute zeige ich dir eine ganz persönliche Seite von mir, die ich bisher nur wenigen Menschen gezeigt habe.

Vielleicht hast du schon mal gespürt, dass bei mir irgendetwas „anders“ ist. Viele Menschen spüren eine leise Irritation, können sie aber nicht einordnen. Genau deshalb mache ich heute diesen Schritt.

Ich bin hochfunktionaler Asperger-Autist.

Schon als Kind habe ich gemerkt, dass ich irgendwie „anders“ bin. Während andere spielten, habe ich Dinge beobachtet, Muster erkannt und mich gefragt, warum Menschen so handeln, wie sie handeln. Das hat mich oft einsam gemacht – ich habe lange versucht, einfach „normal“ zu sein.

Soziale Interaktion musste ich regelrecht studieren. Ich habe andere beobachtet, um zu lernen, wie „normales“ Verhalten funktioniert. Besonders Augenkontakt fiel mir schwer. Auch wenn ich das heute mache, musste ich das lernen, mich monatelang regelrecht dazu zwingen, bis es auch für mich ganz normal war.

Auch fällt es mir nicht immer leicht, richtig oder überhaupt auf die Signale anderer zu reagieren. So wirke ich oft teilnahmslos oder desinteressiert, weil ich kein Feedback gebe.

Manche haben mir deshalb schon unterstellt, ohne Mitgefühl zu sein. Doch das Gegenteil ist wahr: Ich bin innerlich oft hoch beteiligt. Es nennt sich affektive Empathie – tiefes Mitfühlen, das aber nicht immer nach außen sichtbar ist.

Und genau daraus ist auch eine große Stärke gewachsen: Gerade weil ich als Kind gezwungen war, Verhalten zu analysieren, kann ich heute sehr schnell erkennen, was Menschen wirklich bremst – in meinen Arbeit brauche ich oft nur zehn Minuten. Nicht, weil ich alles durchblicke, sondern weil meine Wahrnehmung einfach anders funktioniert.

Weil ich mich selbst immer wieder analysiert und neu zusammengesetzt habe, verstehe ich heute sehr genau, wie Persönlichkeit aufgebaut ist und welche Muster uns fördern oder blockieren.

In meiner Arbeit als Mentor und Therapeut verbinde ich diese analytische Klarheit mit echter Wertschätzung und affektiver Empathie.

In den nächsten Posts nehme ich dich mit in meine Welt des hochfunktionalen Asperger-Autismus – und zeige dir, wie mein Blickwinkel auch dir neue Perspektiven eröffnen kann.

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