Cirdec PLM & CAD

Cirdec PLM & CAD CAD und PLM sinnvoll vernetzt in Ihrer Systemumgebung...
Die Digitalisierungsberatung für Ihre Produktentwicklung! Und dies nicht nur oberflächlich.

Wir helfen Unternehmen sich in den Bereichen PDM / PLM und CAD weiterzuentwickeln. Umso vernetzter aber die Systemumgebung ist umso wichtiger ist es, dass man die Rollen und funktionsweisen aller Umsysteme kennt. Daher haben wir uns ein grosses Knowhow in den Bereich der Vernetzung und dem Zusammenspiel aller relevanten Key-Systeme angeeignet, um die Einführung und Konfiguration von PLM und CAD in

ihrem Engineering bestmöglich zu unterstützen. Gerade im Zusammenhang mit dem CAD und PDM von SolidWorks sind wir Vorreiter.

In SolidWorks gibt es die Möglichkeit interne Bauteile in Baugruppen zu erstellen. Diese Funktion ist oft unumgänglich z...
26/09/2024

In SolidWorks gibt es die Möglichkeit interne Bauteile in Baugruppen zu erstellen. Diese Funktion ist oft unumgänglich zu benutzen, wenn gewisse Automatismen im Modelliervorgang erforderlich sind und die Stücklistenstruktur dies mit normalem modellieren von Einzelteilen und zusammengefügten Baugruppen, nicht zulässt.

Beispielsweise wenn O-Ringe im standardmässigen runden Nennmass-Zustand gezeichnet sind, und in der Baugruppe die O-Ringe gedehnt oder in einer anderen Form benutzt werden. Dann kommt diese Funktion zum Zug.

In der Baugruppe wird der standardmässige O-Ring aus der Normteilbibliothek eingefügt, für die Stückliste jedoch, ausgeblendet. Also als nicht sichtbares Bauteil hinzugefügt. Danach wird, mit der genannten Funktion, ein internes Bauteil in der Baugruppe erstellt. Dieses wiederum aus der Stückliste entfernt. Damit stellt man zwei Dinge sicher…

Erstens, man hat auf der Stückliste den O-Ring aus der Standardbibliothek mit allen Informationen, die auch Änderungsabhängig sind. Zudem wird im Verwendungsnachweis die entsprechende Baugruppe ausgeführt. Somit sind alle Standard-Funktionalitäten wie bei einem „normalen“ Einzelteil gewährleistet.

Zweitens ist die Geometrie und die Form abhängig von der Konstruktion und den angrenzenden Bauteilen. Dies zeigt einerseits den O-Ring in der korrekten Position und Form andererseits passt er sich bei Änderungen an.

Allein diese Anwendung zeigt die Wichtigkeit dieser Funktion im CAD, für eine automatisierte Konstruktionsweise, ohne dabei die Stücklisten zu vernachlässigen.

Gerne zeigen wir Ihnen noch weitere Anwendungen im Bereich von automatisierten sowie parametrisierten Modellen und im Bereich der internen Bauteile in Baugruppen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.



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Um Produkte zu Klassifizieren gibt es verschiedene Arten, respektive verschiedene Standards. Doch wie sind diese entstan...
20/09/2024

Um Produkte zu Klassifizieren gibt es verschiedene Arten, respektive verschiedene Standards. Doch wie sind diese entstanden und wo liegt der Fokus?

Das Klassifizierungssystem ist in den Vereinigten Staaten von Amerika entstanden und ist ein Industriestandard und hierarchisch aufgebaut.
wurde von Elektronikhersteller erfunden und kennt daher keine Hierarchie, sondern nur eine Gruppierung. Die ETIM lehnt sich im industriellen Sektor der DIN4000 Normung an.
ist das europäische Ebenbild von der UNSPSC-Norm, ist aber umfassender und breiter aufgestellt.

In der Grafik wird deutlich, warum dass diese drei Produktklassifizierungs-systeme nicht kompatibel sind. Einerseits ist ETIM nicht hierarchisch aufgebaut und man kann keine Migration der Attribute über die hierarchiestufen vornehmen, andererseits sind auch die UNSPSC Klassen zwar vom Format her identisch, jedoch inhaltlich unterschiedlich. Bei ETIM ist noch zu erwähnen, dass der Fokus auf der Attribuierung liegt und nicht auf die Klassifizierung der Produkte, daher sind vor allem Hersteller mit der ECLASS oder UNSPSC Klassen besser aufgehoben, da die Produkttiefe mit ETIM schwieriger abzubilden ist als die Produktbreite.

Produkttiefe: Viele Varianten von ähnlichen Produkten
Produktbreite: Viele verschiedene Produkte mit wenigen Varianten

Möchten Sie eine Produktklassifizierung in ihrem PIM / PDM / PLM System aufbauen und benötigen Hilfe in der Auswahl und Umsetzung in einer dieser Klassifizierungsstandards, gerne unterstützen wir sie dabei.

In welcher Reife sind ihre Konstruktionen bei Verkaufsstart? Diese Frage sollte man sich immer stellen und über die Kons...
17/09/2024

In welcher Reife sind ihre Konstruktionen bei Verkaufsstart? Diese Frage sollte man sich immer stellen und über die Konsequenzen bewusst sein die dieses Thema mit sich bringt.

Aufgrund des permanenten innovationsdrucks in Firmen stellen wir fest, dass oft zu wenig industrialisierte, mit schlecht ausgereiften Strukturen versehene Produkte zum Verkauf freigegeben werden. Dies kann sehr schwere folgen haben im Bereich des Liefertermins und der damit verbundenen Reputation. Wir empfehlen daher eine sporadische Analyse dieser Thematik.

Gerne möchten wir nun kurz darauf eingehen welche Zusammenhänge zwischen V-Model, der Stücklisten-Strukturen und des Plan-to-Produce Prozesses bestehen. Zu Beginn arbeitet man oft mit einer Sys-BOM und entwickelt erstmal die Grundfunktionen mit dessen Strukturen. Damit steht zwar ein Grundgerüst, doch von einem verkaufsfähigen Produkt ist man weit weg. Würde dies verkauft werden und ein Bestellungseingang erfolgen müsste noch fast die komplette Entwicklung erfolgen.

Etwas besser sieht es aus, wenn die Konstruktion die funktionale und technische Konstruktion vollendet, hat mit einer E-BOM Struktur. Dann kann man mindestens davon ausgehen, dass technisch das Produkt den Anforderungen des Produkts entspricht. Doch auch da kann bis zum Zeitpunkt eines Produktionsstarts viel Zeit ins Land gehen, da die Industrialisierungsphase mit der ganzen Fertigungsoptimierung fehlt.

Unserer Ansicht nach, sollte ein Produkt erst nach der fertigen Entwicklung der M-CAD-BOM, die für die Übergabe in die Fertigung optimierte Stückliste, zum Verkauf freigegeben werden. Dies sollte, wenn seriös gemacht und bei bewährtem Übergabe-Prozess, dann bis zum Produktionsstart mit vernünftiger Lieferzeit machbar sein.

Selbstverständlich ist eine vollumfängliche Erstplanung oder gar Erstproduktion per M-BOM zu bevorzugen. Dabei ist keine Entwicklungs- und Planungszeit mehr nötig. Es kann direkt mit der Produktion begonnen werden.

Auch wenn der Einwand manchmal kommt, dass gerade bei CTO/CTO+ dies nicht machbar ist, halten wir doch unserer Philosophie fest und zeigen auf das auch einzelne Baukästen und Unterstrukturen im entsprechenden Reifegrad ausgearbeitet werden können, um dann nur noch passend kombiniert zu werden.

Haben Sie ebenfalls Herausforderungen im Bereich der Produkt- oder Baukastenreife? Wir zeigen Ihnen gerne einfache Methoden mit praxisnahen Beispielen, wie sie Ihren Entwicklungsprozess optimieren, um die gewünschte Reife schnell und effizient zu erreichen. Ziel muss sein, Ihre Lieferfähigkeit und Lieferzeit zu steigern!

Um die Rollenteilung von PLM/PDM und ERP besser zu verstehen, hilft es die verschiedenen Strukturen im Lifecycle zu vers...
12/09/2024

Um die Rollenteilung von PLM/PDM und ERP besser zu verstehen, hilft es die verschiedenen Strukturen im Lifecycle zu verstehen.

Die Produktentwicklung respektive das Engineering erstellt das virtuelle Produkt, gegebenenfalls mit Produktvarianten per FSB (funktionell substituiertem Baukasten) und legt die Struktur in PLM an. Das PLM-System verwaltet alle Strukturen des Life-Cycle und stellt diese Strukturen anderen Systemen zur Verfügung, daher wird die reale Struktur ebenfalls in PLM angelegt und mit dem ERP geteilt. Die reale Struktur zeigt das effektiv produzierte oder beschaffte Produkt. Varianten werden aufgelöst und definitiv einer „Lösung“ zugeführt. Die korrekten Rohmaterialien werden angefügt und alles über einen MRP-Lauf ausgelöst.

Später wird aus der realen Struktur die physikalische Struktur abgeleitet, die ebenfalls im PLM abgelegt ist und allenfalls mit ERP und CRM geteilt wird. Diese Struktur enthält nur noch die für Reparaturen und Service relevanten Artikel. Auch können dieser Struktur über Logik, Ersatzteilartikel oder SET`s angereichert werden.

Das PLM verwaltet diese Strukturen komplett im Life-Cycle, während das ERP vorwiegend im Bereich der Planung, Fertigung und Beschaffung die Struktur mitverwaltet. In der Vergangenheit, wo PDM-Systeme noch einzig CAD- und Engineering-Daten sowie deren Strukturen verwalten konnten, war dies noch anders organisiert. Das PLM versorgte das ERP-System lediglich mit den Engineeringdaten. Danach wurden die Strukturen im ERP angelegt und verändert. Dies hatte vorwiegend im Änderungsprozess und im Bereich des Variantenmanagements grosse negative Auswirkungen. Heute kann man diese Strukturen, (virtuell, real und physisch) vernetzen, so dass sich diese automatisiert updaten und Änderungen vererben. Dank des PLMs das über den ganzen Prozess die Hoheit behält, kann man heute eine vollautomatische Strukturumwandlung durch diese verschiedenen Strukturarten vornehmen.

Gerne helfen wir Ihnen mit unserer Expertise dabei Ihre Produktstrukturen korrekt zu strukturieren und die Systeme aufeinander abzustimmen, damit auch bei Ihnen die manuelle Strukturumwandlung auf ein minimales Level sinkt und nur ausnahmsweise nötig ist.

Wichtigkeit der kleinen Schritte…PLM ist ein stetiger Prozess, PLM ist nie fertig, nie perfekt. Nein PLM ist eine kontin...
10/09/2024

Wichtigkeit der kleinen Schritte…
PLM ist ein stetiger Prozess, PLM ist nie fertig, nie perfekt. Nein PLM ist eine kontinuierliche Verbesserung und Anpassung der Produkte in Ihrem Lebenszyklus. Es gibt stets etwas zu verbessern, es gibt stets etwas zu optimieren. Gerade weil das unternehmerische Umfeld sich immerwährend verändert.

Daher ist uns wichtig PLM-, PDM- oder PIM-Systeme in kleinen Schritten einzuführen. Man kann nicht eine Firma, und PLM betrifft die ganze Firma, von einem Tag auf den Andern komplett ändern, es ist ein Prozess.

Gerade bei Implementierungen ist dieser Ansatz essenziell. Folgende aufbauenden System-Schritte helfen dabei Problem für Problem zu beheben.

- Systemgestützter & rückverfolgbarer Produktentstehungsprozess
- Zentrale Status- und Reifegrad basierte Dokumentenverwaltung
- Einheitliche Artikelverwaltung mit funktioneller Produkthierarchie
- Sinnvoll strukturierte Stücklisten und Strukturen
- Funktionierendes Fehlermanagement und Änderungswesen
- Automatisierungen und Schnittstellen
- Usw.

Gerne unterstützen wir Sie als externen Partner in diesem Prozess und helfen Ihnen den Fokus zu behalten. Dabei ist nicht nur unsere langjährige Erfahrung und hohe Fachkompetenz, sondern eben auch unsere Beratungs- und Moderationskompetenz hilfreich.



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Der Wandel der Digitalisierung verändert auch den Bezug zwischen PDM/PLM Systeme und den ERP-Systemen. Früher waren dies...
09/09/2024

Der Wandel der Digitalisierung verändert auch den Bezug zwischen PDM/PLM Systeme und den ERP-Systemen. Früher waren diese Systeme autonom unterwegs und hatten kaum einen Bezugspunkt zueinander. Zwischen PLM und ERP wurde vieles von Hand übertragen und umformatiert, weggelassen und umorganisiert. Oft auch Excelbasiert.

In PLM Systemen des Anfangs war der Fokus „nur“ auf Dokument und konstruktiven Informationen. Mit dem Wandel im CAD Bereich und die Möglichkeit vom ZSS (Zeichnungsstammsatz) zu TSS (Teilestammsatz) zu wechseln kam die Zeit der Meta-Daten. Man versuchte bereits im Konstruktionsprozess Teile-Informationen zu verwalten. Diese wurden dann in Umsysteme übertragen über teils komplexe Schnittstellen die Strukturen anpassten und die Daten anreicherten.

Doch das reicht heute nicht mehr! Heute in der Zeit des digitalen Zwillings darf ein Artikel im Lager (Physisches Bauteil) keinen Unterschied Aufweisen zum entwickelten Item (CAD/PLM Bauteil). Dies zwingt die Industrie aber das ERP und PLM Systeme ebenfalls ihre unterschiede minimieren. Wenn früher im PLM nicht jede Schraubengüte oder Beschichtung als einzelnes Bauteil geführt wurde, ist dies heute notwendig, um das reelle Gegenstück im System abzubilden. Wiederum ist es wichtig das nicht nur Lagerhaltige und Kostenrelevante Artikelstufen in ERP-Systemen liegen, sondern auch Zwischenschritte und Unterbaugruppen aus PDM.

So kann man sagen das die beiden Systeme immer mehr zusammenwachsen und zu einer Einheit werden. Doch dies ist sehr anspruchsvoll in der Implementierung der beiden Systeme. Früher waren Reseller und Consultingfirmen nicht darauf angewiesen das andere System im Detail und in der Tiefe zu verstehen. Doch heute ist dies Pflicht. Eine für das Unternehmen sinnvolle Konfiguration der beiden Systeme kann nur im gemeinsamen funktionieren. Jedes System muss sich dem anderen ein wenig anpassen.
Gerade das macht solche Projekte heute immer komplexer und herausfordernder, da man diese Systeme im Gleichen Einführen und aufeinander abstimmen muss. Die Trennung wie in den 2000er Jahren das zuerst das ERP sauber aufgebaut wird und dann das PLM nachträglich ans ERP angepasst wird ist heute eine schlechte Strategie.

Wir unterstützen sie gerne mit einem Blick auf beide Systeme, deren Kernaufgaben und wie sie ihre „End to End Prozesse“ sinnvoll in beiden Systemen führen. Selbstverständlich auch im Einbezug von CRM und MES. Heute brauchen sie Berater, die die Systeme kennen und ihnen diese dann auch aufbauen und konfigurieren können.



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Das FFF-Prinzip ist essenziell, um die Rückwärtskompatibilität von Bauteilen zu beurteilen. Dies ist aus dem Grund wicht...
03/09/2024

Das FFF-Prinzip ist essenziell, um die Rückwärtskompatibilität von Bauteilen zu beurteilen. Dies ist aus dem Grund wichtig, um sicherzustellen das eine Artikelnummer über ihren ganzen Lebenszyklus eineindeutig bleibt.

Denn es gilt: Ist ein Bauteil (Artikel) nicht mehr vollumfänglich austauschbar dies über alle Versionen hinweg, muss ein neuer Artikel gelöst werden resp. ein Phase-In und Phase-Out vollzogen werden. Die Vorgabe ist diese Rückwärtskompatibilität und die Methode ist das FFF-Prinzip.

Gerne erläutern wir nochmals die wichtigsten Eckpunkte von Form-Fit-Function.
• Der Artikel muss stehts in allen drei Bereichen identisch bleiben, um austauschbar zu sein
• Jedes Bauteil sollte bei einer Änderung unter diesen drei Bereichen analysiert werden.

Bereich 1 / Form
Grösse, Geometrie, Aussehen, Form, Oberflächenbeschaffenheit und andere visuelle Parameter die diesen Artikel eindeutig charakterisieren. Gewicht und Massenschwerpunkt können auch entsprechend sein.

Bereich 2 / Fit
Es beschreibt die Fähigkeit des Artikels physisch mit anderen verbunden zu sein. Dazu gehören nicht nur das Nennmass und die Art der Verbindung, sondern auch die dazugehörigen Toleranzen

Bereich 3 / Function
Die Funktion bezieht sich auf die Aktion und die Aufgabe des Artikels resp. den Zweck, den es erfüllen soll, resp. entwickelt wurde.

Ausnahmen gibt es nur bei einem funktionell substituierten Baukasten (FSB) dazu äussern wir uns gerne in einem separaten Beitrag.

Lagerplatz kostet und ist kostbar, daher ist das Translokations-Modell ein wichtiges Instrument um die Bestände und Lage...
29/08/2024

Lagerplatz kostet und ist kostbar, daher ist das Translokations-Modell ein wichtiges Instrument um die Bestände und Lagerhaltung zu steuern.

Immer mehr gilt der Grundsatz, wer schnell liefert oder an Lager legt, gewinnt. Verfügbarkeit ist Trumpf! Doch was macht Sinn zu lagern, denn Lagerhüter sind auch Risiko. Mit dem Translokations-Modell kann dies einfach dem Kaufverhalten der Kunden angepasst werden und dies mit einer sporadischen Analyse. Egal ob voll automatisiert oder händisch durchgeführt.

Man betrachtet das komplette Produktportfolio in Zyklen, dies können Jahre sein oder andere Zeiträume. Dabei bestimmt man in jeder Gruppe die Umsatzschwächsten und Umsatzstärksten Produkte des Zeitraums. Die umsatzstärksten werden hochgestuft, von «Sonder» zu «Nicht Lager Standardartikel» und von «Nicht Lager Standardartikel» zu «Standard Lagerhaltig mit Mindestbestand». Umgekehrt werden, die umsatzschwächsten Produkte herabgestuft. Lagerhaltige Standardprodukte werden zu „Nicht Lager Standardartikel“ und «Nicht Lager Standardartikel» werden zu «Sonderartikel auf Anfrage». Schlussendlich werden die Umsatzschwächsten Sonderprodukte einem Phase Out unterzogen und sind nicht mehr verfügbar.

Mit dieser Methode stellt man sicher, dass man die Marktbedürfnisse und die finanzielle Unternehmensziele berücksichtigt. Ob diese Umverteilung 5% oder 10% der Produkte beinhaltet ist zu definieren, dabei sind Mindestabsatzzahlen, Mindestlosgrössen, Anzahl verfügbarer Lagerplätze und weitere Faktoren zu berücksichtigen.

Mit diesem Translokations-Prozess werden Lagerhüter aussortiert und High-Runner begünstigt. Wir helfen Ihnen bei der Umsetzung in Ihrem PLM-Prozess gerne.



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SYS-BOM als wichtiges Instrument der standardisierten Prozesse…. Der Druck auf Unternehmen nimmt täglich zu, und der Mar...
27/08/2024

SYS-BOM als wichtiges Instrument der standardisierten Prozesse…. Der Druck auf Unternehmen nimmt täglich zu, und der Margendruck in den Unternehmen im speziellen. Dem kann man verschieden Begegnen. Ein Bereich ist das Standardisieren von Prozessen im Produktions- oder im Montagealltag. Doch wie setzt man dies um?

Vielen ist nicht bewusst das dies bereits im Konstruktions- und Produktentstehungsprozess beginnt. Mit einer generischen SYS-BOM (systematisch und generische Produktstruktur) kann ein Prozessmuster, eine Produktionsfolge standardisiert abgebildet werden. Es bedeutet das die Entwicklung nicht wahllos ähnliche Produkte kopiert und verändert oder im schlechtesten Fall sogar neu beginnt, sondern mit einer klar definierten Vorlage/Struktur den Produktentstehungsprozess beginnt und auf einer einheitlichen Grundlage startet.

Mit dieser Massnahme können nicht nur Prozesse, sondern auch wiederverwendbare Schlüsselkomponenten definiert werden. Eine Effizienzsteigerung von bis zu 20% bei CTO/CTO+ und bis zu 50% bei ETO ist ohne Probleme machbar mit diesem SYS-BOM-Modell.
Gerne unterstützen wir sie bei der Einführung vom SYS-BOM-Modell und durch Analyse ihres Portfolios, um sinnvolle standardisierte Produktions- & Montageprozesse zu definieren.

-BOM +

Es gibt zwei verschiedene Wege Artikel in einer Produkthierarchie zu verwalten, doch eine hat klare Vorteile, warum beha...
20/08/2024

Es gibt zwei verschiedene Wege Artikel in einer Produkthierarchie zu verwalten, doch eine hat klare Vorteile, warum behandeln wir im folgenden Beitrag…

In einer Produkthierarchie mit vererbender Attributierung kann man entweder Artikel verwalten oder Produkte mit darunterliegenden Artikeln. Das zweite Prinzip ist zu favorisieren. Denn es ist wichtig die Artikel einzeln, für andere Strukturen, abgreifen zu können ohne die Artikel/Produkte in der Hierarchie verändern zu müssen. Sprich neu unterteilen zu müssen. Denn die Produkthierarchie hat eine funktionelle Sicht und Struktur, während beispielsweise im Shop oder Katalogen, oft Anwendungsspezifische Gruppierung gewünscht sind. Daher kann es vorkommen das die Produkte (funktionelle Zusammenfassung von Artikel) aus der Hierarchie für eine Shopstruktur nicht passen und so nur schwer verlinkt werden können.

Daher macht der Ansatz der reinen Artikelverwaltung in der Produkthierarchie mehr Sinn. Diese können dann je nach Wunsch neu zusammen gruppiert werden. Wo dies gebraucht, wird anhand eines einfachen Beispiels…

Alle Innensechskantschrauben sind in derselben Produkthierarchie untergebracht, egal welche Grösse und Ausführung, da sie identische funktionale und geometrische Grundmerkmale aufweisen. Doch in einer Shop-Struktur wäre es sinnvoll für die Mikroindustrie nur kleine Grössen anzuzeigen und zu gruppieren. Oder für sie Seefahrt nur Rostfreie Varianten. Dies geht nur wenn nicht nur Produkte, sondern auch Artikel verlinkt werden können.
Das bedeutet nicht, dass die Artikel keine gemeinsame Datenbasis haben. Nur besteht der Unterschied darin, dass die gemeinsame Datenbasis in der Hierarchie und nicht hinter einem „Produkt“ liegt.

Heute ist es wichtig Datensätze flexibel zu halten und eine unnötige fixe Gruppierung ist zu vermeiden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Konfiguration ihres Produktverwaltungssystems, egal bei PIM/PLM/PDM oder einer MDM Software.



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Auch schon mal gedacht das geht doch einfacher? Eines dieser Beispiele ist die Dokumentverknüpfung, die wir immer wieder...
16/08/2024

Auch schon mal gedacht das geht doch einfacher? Eines dieser Beispiele ist die Dokumentverknüpfung, die wir immer wieder antreffen…

Oft wird viel zu viel manueller Aufwand verlangt von den Systemen, um ein Dokument oder einen Anhang einem Objekt anzufügen. Gerne zeigen wir in diesem Beitrag auf wie es sein könnte, wenn voll automatisiert ein Dokument einem Artikel hinterlegt wird. Sie haben ein Artikel/MARA-Stammsatz und möchten eine Zeichnung als PDF dem Artikel hinterlegen, dieses haben Sie vom Lieferanten in einem Mail erhalten. Das Einzige, was Sie tun müssen ist, Anlage speichern unter und in ein Laufwerk speichern, mit einem definierten Dateinamen. Dieser könnte beispielsweise so lauten…

Z-PDF_2346.6575.09

Das „Z-PDF“ zu Beginn steht für die Zeichnung als PDF um den Dateityp zu definieren. Danach folgt ein „underline“ mit der Artikelnummer des Artikels. Das ist alles!

Das System übernimmt dann folgende Schritte:
- Import des Dokumentes (sporadischer Importlauf)
- Prüfung auf Plausibilität
- Erstellen eines Dokumentenstammsatzes anhand der Artikelinformationen und der voreingestellten Parameter
- Automatisierte Verknüpfung zum Artikel
- Automatische Freigabe des Dokumentes, wenn vom System gefordert oder gewünscht
- Automatisierte Benachrichtigung, wenn gewünscht, dass dieses Dokument hinterlegt wurde.

Geht es bei Ihnen auch so einfach? Oder erstellen sie mühsam Dokumentenstammsätze und müssen obendrauf noch manuell verlinken? Dann wird es Zeit uns zu kontaktieren. Denn wir sprechen hier von einem immensen Einsparungspotential und viel Zeit in Ihrem Alltag, wo sie besser einsetzen können!



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Unter den Austauschformaten resp. Neutralformaten hat sich STEP (Standard for the Exchange of Product model data) im Mar...
14/08/2024

Unter den Austauschformaten resp. Neutralformaten hat sich STEP (Standard for the Exchange of Product model data) im Markt klar durchgesetzt. Doch STEP ist nicht gleich STEP. Gerne zeigen wir in diesem Beitrag die Unterschiede…

Aktuell kennen wir drei STEP- Standards:

• AP203 (ISO 10303-203) - Konfigurationsgesteuerte 3D-Designs:AP203 ist einer der ältesten und am häufigsten verwendeten STEP-Standards. Es unterstützt die grundlegende Geometrie, Topologie, Drahtgitter- und Flächenmodelle, sowie einfache Baugruppenstrukturen. AP203 ist in erster Linie für den Austausch von rein geometrischen Daten zwischen CAD-Systemen vorgesehen. Es fehlen jedoch einige erweiterte Funktionen wie Farb- und Schichtinformationen, die in späteren Standards wie AP214 und AP242 verfügbar sind.

• AP214 (ISO 10303-214) - Kernmodelle für die Automobil- und Luftfahrtindustrie: AP214 erweitert die Funktionen von AP203 und fügt zusätzliche Merkmale wie Farbinformationen, Schichten, Geometriebeziehungen (Constraints), Maße und Toleranzen hinzu. Es unterstützt auch PMI (Product Manufacturing Information) und Formelemente, die für die Fertigung und Prüfung wichtig sind. AP214 wurde entwickelt, um den Anforderungen der Automobil- und Luftfahrtindustrie gerecht zu werden, und ist ein bevorzugter Standard für den Datenaustausch in diesen Branchen.

• AP242 (ISO 10303-242) - Managed Model-based 3D Engineering: AP242 ist ein neuerer STEP-Standard, der AP203 und AP214 zusammenführt und erweitert. Es unterstützt die erweiterte Geometrie, Topologie, PMI, Maße, Toleranzen und semantische Anmerkungen. Darüber hinaus unterstützt AP242 auch kinematische Informationen, explizite Verformungen, tessellierte Modelle und Langzeitarchivierungsformate (LTA). AP242 zielt darauf ab, die Anforderungen von CAD-, CAE-, CAM-, PDM- und PLM-Systemen in verschiedenen Branchen abzudecken, einschließlich Luft- und Raumfahrt, Automobil, Bauwesen und Maschinenbau.

Es ist also wichtig zu verstehen, dass nicht jedes STEP-Format alles kann und auch das nicht alle CADs alle Informationen verarbeiten oder exportieren können. Gerne unterstützen wir sie bei der korrekten Konfiguration im Bereich STP/STEP.

-Format Austausch

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