InterLog Management GmbH

InterLog Management GmbH InterLog Management ist ein zukunfts- und praxisorientiertes Beratungsunternehmen für Logistik Ihr Partner für effiziente Logistiklösungen.

InterLog Management ist auf Beratungsdienstleistungen im Umfeld der operativen Logistik spezialisiert. Im Vordergrund steht dabei die Analyse, Konzeption, Optimierung, Implementierung und der Betrieb von bestehenden Logistikprozessen und Logistiksystemen und deren Überführung in zukunftsfähige, moderne und kundenorientierte Logistiklösungen. Seit mittlerweile über 10 Jahren unterstützt InterLog Ma

nagement renommierte
Unternehmen - von KMU bis Konzerngrößen (branchenunabhängig), in der Logistik- und Lagerplanung. InterLog Management steht für agiles und bodenständiges Handeln nah am Kunden, Diskretion und Neutralität.

Wir haben heute mehr Daten als je zuvor in der Logistik. Und trotzdem werden viele Entscheidungen nicht besser. Das wirk...
18/06/2026

Wir haben heute mehr Daten als je zuvor in der Logistik.
Und trotzdem werden viele Entscheidungen nicht besser.

Das wirkt erstmal widersprüchlich, ist es aber nicht.

Denn Daten lösen kein Problem.
Sie machen Probleme nur sichtbarer.

Was in vielen Unternehmen passiert:
– Dashboards werden aufgebaut
– Systeme werden vernetzt
– Transparenz steigt

Und trotzdem bleibt die Frage offen:
Was machen wir jetzt anders als vorher?

Genau hier liegt die Lücke.

Drei typische Beobachtungen:
– Daten zeigen Abweichungen, aber niemand greift konsequent ein
– Systeme liefern Informationen, aber keine klare Priorität
– Automatisierung läuft, bis eine Störung kommt

Industrie 4.0 scheitert selten an Technologie.
Sondern an fehlender Entscheidungslogik.

💡 Praxisgedanke:
Jede Information braucht eine klare Konsequenz.

Wenn ein System eine Abweichung erkennt, muss definiert sein:
– Wer reagiert?
– Wie schnell?
– Mit welcher Maßnahme?

Ohne diese Klarheit bleibt Digitalisierung ein Beobachtungstool, aber kein Steuerungsinstrument.

Der eigentliche Fortschritt entsteht nicht durch mehr Daten.
Sondern durch bessere Entscheidungen unter Zeitdruck.

Jede Halle eignet sich als Lager? Erst bauen, dann die Logistik planen?Genau diese Denkfehler zählen zu den häufigsten U...
12/06/2026

Jede Halle eignet sich als Lager? Erst bauen, dann die Logistik planen?

Genau diese Denkfehler zählen zu den häufigsten Ursachen für ineffiziente und kostspielige Logistikbauprojekte.

📅 Save the Date: 23. Juni 2026 | VNL Inspiration Day: EMBRAPORT

Beim VNL Inspiration Day zeigen Lucas Walter (Senior Consultant, InterLog Management) und Daniel Wili (Geschäftsführer, SHA Luzern), warum die frühzeitige Abstimmung von Logistikplanung, Architektur und technischer Gebäudeausrüstung entscheidend für den Projekterfolg ist.

Als Partner innerhalb der Generalplaner-Allianz ThreeVision vereinen InterLog Management und SHA Scheffler Helbich Architekten ihre Kompetenzen, um ganzheitliche und zukunftsfähige Logistikstandorte zu entwickeln.

Im Vortrag erfahren Sie:
▪️Welche Planungsfehler die höchsten Folgekosten verursachen
▪️Warum Architektur, Logistikplanung, TGA und Systemlieferanten von Beginn an zusammenarbeiten müssen
▪️Wie ein durchdachter Masterplan spätere Umbauten und Investitionen reduziert
▪️Welche Rolle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit für zukunftsfähige Logistikstandorte spielen und vieles mehr.

Logistikgebäude wirken auf den ersten Blick einfach. Tatsächlich entscheidet die Qualität der Planung über Effizienz, Erweiterbarkeit und Wirtschaftlichkeit für die nächsten Jahrzehnte.

Wir freuen uns auf spannende Gespräche und den Austausch vor Ort.

In der Logistik wird häufig über Prozesse, Kennzahlen und Technologien gesprochen. Zu Recht, sie sind entscheidende Erfo...
06/06/2026

In der Logistik wird häufig über Prozesse, Kennzahlen und Technologien gesprochen. Zu Recht, sie sind entscheidende Erfolgsfaktoren.

Doch in vielen Veränderungsprojekten zeigt sich: Der nachhaltige Erfolg hängt oft von einem anderen Aspekt ab, der Qualität der Zusammenarbeit.

Gerade in der Logistik treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander: Geschäftsführung, operative Teams, Disposition, Lager, Transportpartner und Kunden. Nachhaltige Lösungen entstehen dann, wenn diese Perspektiven offen eingebunden werden.

Für uns bedeutet Zusammenarbeit auf Augenhöhe:

✔️ Transparenz über Ziele, Herausforderungen und Erwartungen

✔️ Offene Kommunikation, auch bei kritischen Themen

✔️ Gemeinsame Entwicklung von Lösungen statt vorgefertigter Konzepte

✔️ Respekt und Wertschätzung für das vorhandene Know-how der Mitarbeitenden vor Ort

Die besten Ergebnisse entstehen nicht, wenn externe Berater Antworten „mitbringen“, sondern wenn Fachwissen, Erfahrung und Praxiswissen gemeinsam genutzt werden.

Transparenz schafft Vertrauen. Vertrauen schafft Akzeptanz. Und Akzeptanz ist oft die Voraussetzung dafür, dass Veränderungen tatsächlich wirken.

Deshalb sehen wir erfolgreiche Logistikberatung nicht als Einbahnstraße, sondern als partnerschaftlichen Prozess.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Welche Rolle spielen Transparenz und Zusammenarbeit für den Erfolg von Veränderungsprojekten in der Logistik?

Wenn es um Kosteneinsparungen geht, liegt der Fokus häufig zunächst auf dem laufenden Betrieb:– Prozesse werden optimier...
29/05/2026

Wenn es um Kosteneinsparungen geht, liegt der Fokus häufig zunächst auf dem laufenden Betrieb:
– Prozesse werden optimiert
– Personalstrukturen angepasst
– Flächen effizienter genutzt

Das grundlegende Problem dabei:
Zu diesem Zeitpunkt sind viele der wesentlichen Kostentreiber bereits systemisch festgelegt worden.

Denn ein erheblicher Anteil der Gesamtkosten entsteht bereits früh – in der strukturellen Planung von Prozessen, Flächen und Systemen.

Typische Beispiele:
– Lange Wege aufgrund ungünstiger Layouts führen dauerhaft zu erhöhten Personalkosten
– Ineffiziente Lagerstrukturen erhöhen den Aufwand in der Kommissionierung
– Fehlende IT-Integration verursacht manuelle Tätigkeiten und Medienbrüche

Diese Faktoren lassen sich im Nachhinein nur noch mit erheblichem Aufwand oder eingeschränkter Wirkung korrigieren.

Praxisrelevante Erkenntnis:
Ein wesentlicher Teil der späteren Kosteneffizienz wird bereits in der frühen Planungsphase definiert und zwar bei der Auslegung von Prozessen, Materialflüssen und Systemarchitekturen.

Das bedeutet:
– Prozesse müssen von Beginn an auf Effizienz und Skalierbarkeit ausgelegt werden
– Layouts und Materialflüsse sollten konsequent auf minimale Verschwendung optimiert sein
– IT- und Automatisierungskonzepte sind frühzeitig zu integrieren, nicht nachträglich zu ergänzen

Der entscheidende Unterschied liegt im grundlegenden Ansatz:
Wird vom Gebäude bzw. der Fläche aus gedacht oder vom Logistiksystem her?

Denn:
Ein vermeintlich günstiges Gebäude kann im laufenden Betrieb erhebliche Kosten verursachen.
Ein durchdacht geplantes System hingegen erzeugt täglich operative Kostenvorteile.

Wer Kosten nachhaltig senken will, muss also früher ansetzen, als es in der Praxis häufig geschieht.

Lieferketten sind heute nicht mehr nur effizient.Sie sind verletzlich.Die letzten Jahre haben das ziemlich deutlich geze...
22/05/2026

Lieferketten sind heute nicht mehr nur effizient.
Sie sind verletzlich.

Die letzten Jahre haben das ziemlich deutlich gezeigt:
Ein einzelnes Ereignis reicht und ganze Netzwerke geraten ins Wanken.

Was viele Unternehmen daraus gemacht haben:
„Wir müssen resilienter werden.“

Was das in der Praxis oft bedeutet:
– mehr Bestand
– mehr Lieferanten
– mehr Absicherung

Klingt sinnvoll. Ist aber nur die halbe Wahrheit.
Denn:
Mehr Absicherung bedeutet auch mehr Komplexität.

Und genau diese Komplexität wird selbst zum Risiko.

Was häufig übersehen wird:
Resilienz ist kein „Mehr von allem“, sondern ein gezieltes Design.

Ein paar entscheidende Unterschiede:
– zwei gute Lieferanten sind besser als fünf unkoordinierte
– ein klar definiertes Eskalationsmodell ist wertvoller als hohe Sicherheitsbestände
– Transparenz hilft nur, wenn sie zu schneller Reaktion führt

💡 Praxisgedanke:
Resilienz entsteht nicht durch Redundanz allein, sondern durch Reaktionsfähigkeit.

Die zentrale Frage ist nicht:
„Wie verhindern wir Störungen?“

Sondern:
„Wie schnell und strukturiert reagieren wir, wenn sie auftreten?“

Denn Störungen lassen sich nicht vermeiden.
Aber ihr Effekt lässt sich massiv reduzieren.

In vielen Unternehmen startet das Thema Retrofit nicht mit einer Analyse, sondern mit einem Gefühl:„Die Anlage läuft doc...
15/05/2026

In vielen Unternehmen startet das Thema Retrofit nicht mit einer Analyse, sondern mit einem Gefühl:

„Die Anlage läuft doch noch.“

Und genau das ist der Punkt, an dem wirtschaftliche Realität und technische Wahrnehmung oft auseinanderlaufen.

Denn „läuft noch“ sagt wenig darüber aus, ob eine Anlage:
• wirtschaftlich betrieben wird
• technisch zukunftsfähig ist
• oder nur noch mit steigendem Aufwand stabil gehalten wird

Was in der Praxis häufig passiert
Viele Anlagen werden über Jahre weiterbetrieben, weil sie grundsätzlich funktionieren.
Entscheidungen werden dabei oft verschoben, nicht weil sie unwichtig sind, sondern weil sie nicht dringend wirken.

Typische Muster:
• Instandhaltung stabilisiert statt zu optimieren
• Ersatzteile werden immer schwerer verfügbar oder teurer
• Stillstände werden akzeptiert, statt systematisch reduziert zu werden
• Modernisierung erfolgt reaktiv statt strategisch

Das Problem:
Die Kosten steigen dabei nicht sprunghaft, sondern schleichend und genau deshalb bleiben sie lange unsichtbar.

Warum Retrofits strategisch sind

Ein Retrofit ist kein technisches „Upgrade“, sondern eine wirtschaftliche Entscheidung über:
• Lebenszykluskosten
• Verfügbarkeit
• Energie- und Betriebseffizienz
• und Zukunftsfähigkeit der Anlage

Je länger gewartet wird, desto mehr verschiebt sich die Logik:
Aus „Modernisierung“ wird irgendwann „Störungsbewältigung“.

Der entscheidende Perspektivwechsel

Die wichtigste Frage ist selten:
„Funktioniert die Anlage noch?“

Sondern:
„Zu welchen Kosten und mit welchem Risiko funktioniert sie noch?“

Denn zwischen „läuft“ und „wirtschaftlich sinnvoll betrieben“ liegt in vielen Fällen der eigentliche Handlungsraum.
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Läuft noch. Reicht nicht.
Wann haben Sie Ihre Anlage zuletzt wirtschaftlich hinterfragt, nicht nur technisch?

Wir hatten die Gelegenheit, am Kundentag der SimPlan Group in Witten teilzunehmen anlässlich des 25-jährigen Jubiläums d...
08/05/2026

Wir hatten die Gelegenheit, am Kundentag der SimPlan Group in Witten teilzunehmen anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der SimPlan Integrations GmbH. Eine rundum gelungene Veranstaltung mit spannenden Einblicken, inspirierenden Gesprächen und vielen wertvollen Impulsen

Für die Interlog Management GmbH waren Kerim Sehic und Jamie Töps vor Ort. Unter dem Motto „Gestern – Heute – Morgen“ führte die Agenda strukturiert durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der und .

🔶 Gestern: Rückblick und Entwicklung
Nach der Begrüßung durch Dr. Axel Radtke, Prof. Dr. Sven Spieckermann und Tobias Ludwig von SimPlan folgten spannende und zugleich unterhaltsame Vorträge von Karl Heinz Dullinger, Michael Huhn (Unitechnik Systems GmbH ) sowie Jens Harde (Weidemann GmbH).

Im Mittelpunkt standen die Entwicklung der Simulation sowie gemeinsame Erfahrungen und Meilensteine aus langjährigen Projekten mit SimPlan.

🔶Heute: Praxis und aktuelle Herausforderungen
Nach einer gemeinsamen Mittagspause mit Buffet ging es weiter mit praxisnahen Vorträgen von Dennis Brandt (Interroll Group), Matthias Stötzner (TGW Logistics) und Fin Geldmacher (prismat GmbH).

Die Referenten gaben interessante Einblicke in aktuelle Projekte und Herausforderungen aus der Zusammenarbeit mit SimPlan, von konkreten Anwendungen bis hin zu modernen Lösungsansätzen in der Intralogistik.

Besonders spannend war die anschließende Fragerunde zum Thema „Ergebnis gleich Erkenntnis?“.

🔶Morgen: Zukunft und Innovation
Nach einer entspannten Kaffeepause richtete sich der Blick auf zukünftige Entwicklungen. In ihren Vorträgen zeigten Sascha Kaczmarek (MotionMiners GmbH), Prof. Dr. Sven Spieckermann (SimPlan AG) sowie Prof. Dr. Dr. h. c. Michael ten Hompel (Technische Universität Dortmund) spannende Perspektiven rund um Simulation, Forschung und den Einsatz künstlicher Intelligenz auf.

Ein besonderes Highlight des Tages war die professionelle und gleichzeitig angenehme Moderation von Tobias Ludwig, der souverän und mit viel Gespür durch das Programm führte.

Unser Dank gilt dem gesamten SimPlan-Team sowie allen Referentinnen und Referenten für die hervorragende Organisation, die inspirierenden Vorträge und den offenen Austausch. Veranstaltungen wie dieser Kundentag zeigen einmal mehr, wie wertvoll starke Partnerschaften und gemeinsame Innovationen sind.

Die gewonnenen Impulse integrieren wir als Team direkt in unsere Projektarbeit bei der InterLog Management GmbH und stellen so eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Fachwissens sicher, insbesondere in den Bereichen Layoutplanung und Simulation.

Auf dieser Grundlage unterstützen wir unsere Kunden weiterhin bei der fundierten Planung, Bewertung und Optimierung komplexer intralogistischer Systeme.

In vielen Projekten startet die Planung klassisch:vom Gebäude aus.– Flächen werden definiert– Strukturen festgelegt– ans...
30/04/2026

In vielen Projekten startet die Planung klassisch:
vom Gebäude aus.

– Flächen werden definiert
– Strukturen festgelegt
– anschließend wird die Logistik in das Konzept eingefügt

Das funktioniert.
Aber selten optimal.

Denn Logistik folgt keiner Architektur.
Sie folgt Materialflüssen.

Was dabei oft passiert:
– Wege sind länger als nötig
– Prozesse werden unnötig kompliziert
– Automatisierung stößt an Grenzen

Häufig liegt der Grund im gewählten Blickwinkel.

👉 Gute Generalplanung beginnt nicht beim Gebäude, sondern beim Prozess.

Das bedeutet konkret:
– zuerst Materialfluss und Funktionen definieren
– daraus die Anforderungen an Layout, Technik und IT ableiten
– erst dann die bauliche Struktur entwickeln

Gerade im Zusammenspiel von:
– Logistikprozessen
– IT-Systemen (z. B. SAP Extended Warehouse Management)
– und physischer Infrastruktur

entsteht der eigentliche Hebel.

Selten, aber entscheidend, ist eine Planung, die diese Elemente aus Logistiksicht integriert und nicht isoliert entwickelt.

Denn:
Ein Gebäude kann optimal geplant sein und trotzdem ein schlecht funktionierendes Logistiksystem beherbergen.

Am Ende zählt nicht die Architektur.
Sondern die Leistungsfähigkeit im Betrieb.

Virtual Reality im Lager klingt für viele immer noch nach Zukunft.Oder nach Marketing.Die Realität ist:Die Technologie i...
24/04/2026

Virtual Reality im Lager klingt für viele immer noch nach Zukunft.
Oder nach Marketing.

Die Realität ist:
Die Technologie ist da. Der Nutzen auch.
Nur wird er oft falsch eingesetzt.

Was man aktuell häufig sieht:
VR wird punktuell genutzt, für Präsentationen, Schulungen oder Einzelanwendungen.

Was dabei verloren geht:
Der eigentliche Mehrwert liegt nicht im Visualisieren.
Sondern im Verstehen.

Denn gerade in der Lagerlogistik sind viele Probleme schwer greifbar:

– Wege wirken im Plan logisch, funktionieren aber operativ nicht
– Flächen sehen ausreichend aus, sind es im Betrieb aber nicht
– Prozesse sind theoretisch sauber, kollidieren aber im Alltag

Genau hier setzt VR an.

VR macht Planungen nicht schöner, sondern nahbarer und verständlicher.

Denn plötzlich wird sichtbar:
– wo Engpässe entstehen
– wo Wege zu lang sind
– wo Prozesse sich gegenseitig behindern

Und vor allem:
Probleme werden erkannt, bevor sie gebaut sind.

Der eigentliche Wert liegt also nicht in der Technologie selbst,
sondern in besseren Entscheidungen vor der Umsetzung.

Oder anders gesagt:
Fehler in der Planung sind günstig.
Fehler im Betrieb sind teuer.

Viele Kostenprogramme in der Logistik starten mit einer klaren Ansage:„Wir müssen effizienter werden.“Was dann passiert,...
17/04/2026

Viele Kostenprogramme in der Logistik starten mit einer klaren Ansage:

„Wir müssen effizienter werden.“

Was dann passiert, ist oft vorhersehbar:
Bestände runter. Prozesse verschlanken. Transporte bündeln.

Kurzfristig funktioniert das auch.

Mittelfristig wird es… teuer.

Warum?
Weil Kosten selten verschwinden. Sie verlagern sich.

Ein paar klassische Verschiebungen:
– weniger Lagerbestand → mehr Fehlteile → mehr Sonderfahrten
– höhere Auslastung → längere Reaktionszeiten → mehr Produktionsunterbrechungen
– weniger Personal → weniger Puffer → mehr operative Eskalation

Das Problem ist nicht die Maßnahme.
Das Problem ist der Blickwinkel.

Kosten werden oft isoliert betrachtet, obwohl sie immer Teil eines Systems sind.

💡 Praxisgedanke:
Gute Logistik reduziert nicht einfach Kosten.
Sie entscheidet bewusst, welche Kosten sinnvoll sind.

Denn:
Ein Euro weniger Lagerkosten kann fünf Euro mehr Störungskosten verursachen.

Die eigentliche Fähigkeit liegt darin, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und dann bewusst zu steuern.

Nicht alles, was günstiger aussieht, ist auch wirtschaftlicher.

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Oberkirch

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