28/08/2026
Mehr Wachstum. Aber keinen Quadratmeter zusätzliche Gebäudefläche. 💡
Wie lässt sich die Logistik zweier Standorte zentralisieren und gleichzeitig so auslegen, dass sie auch zukünftige Mengen bewältigen kann?
Genau diese Herausforderung stand im Zentrum eines unserer Projekte.
Die Ausgangslage: Zwei räumlich getrennte Logistikstandorte mit unterschiedlichen Aufgaben und Strukturen sollten an einem bestehenden Standort zusammengeführt werden. Gleichzeitig musste das Konzept das prognostizierte Wachstum bis 2035 abbilden, innerhalb der vorhandenen Gebäudefläche.
Die zentrale Frage war:
Wie können bestehende Flächen, Prozesse und Technologien so zusammenspielen, dass langfristig mehr Leistung auf gleicher Fläche möglich wird?
Aufbauend auf einem bestehenden Grobkonzept haben wir die zukünftige Logistikstruktur gemeinsam mit dem Kunden Schritt für Schritt zu einem umsetzungsfähigen Detailkonzept weiterentwickelt.
In mehreren Workshops wurden Prozesse und Materialflüsse konkretisiert, unterschiedliche Automatisierungslösungen bewertet und die zukünftige Systemlandschaft definiert. Parallel dazu erfolgte die Abstimmung der erforderlichen Gebäudestrukturen mit der Architekturplanung.
Dabei ging es nicht darum, möglichst viel zu automatisieren, sondern Automatisierung gezielt dort einzusetzen, wo sie Flächeneffizienz, Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit unterstützt.
Das Ergebnis:
Ein integriertes Logistikkonzept, das die Zentralisierung beider Standorte ermöglicht und gleichzeitig die Grundlage für das prognostizierte Wachstum schafft ohne zusätzliche Gebäudefläche.
Neben der zukünftigen Prozess- und Systemarchitektur entstand dabei auch eine belastbare Grundlage für die Umsetzung: mit Investitionskostentransparenz von ±10 %, einem strukturierten Realisierungsplan sowie technisch und kaufmännisch spezifizierten, ausschreibungsfähigen Unterlagen.
Aus einer strategischen Fragestellung wurde damit ein konkret umsetzbares Logistikkonzept.
Denn Wachstum bedeutet nicht zwangsläufig, mehr Fläche zu schaffen.
Manchmal liegt der größere Hebel darin, vorhandene Fläche intelligenter zu nutzen.