12/07/2026
Es ist der erste Ferientag. Der Laptop bleibt zu, die Mails haben Pause und die Abwesenheitsnotiz ist aktiviert. Eigentlich der Moment, auf den du wochenlang hingearbeitet hast.
Und trotzdem: Statt Entspannung fühlst du eine innere Unruhe. Die Gedanken kreisen um offene Themen, Projekte oder das Team.
Viele kennen das Gefühl: Man kann das Büro physisch verlassen, aber im Kopf ist es dauerpräsent. Denn Abschalten passiert nicht per Knopfdruck, es braucht einen Moment des Übergangs.
Wenn du genau jetzt – an deinem ersten Ferientag – merkst, dass du nicht runterfahren kannst, versuche es mal mit diesen 3 Sofort-Impulsen:
1. Mach den verspäteten „Brain Dump“: Wenn dir noch To-dos durch den Kopf schiessen, schreib sie JETZT auf einen Zettel und parkier sie dort bis zum Ende der Ferien. Sobald es aufgeschrieben ist, weiss dein Gehirn: „Es geht nicht verloren, ich darf es jetzt loslassen.“
2. Akzeptiere die Übergangszeit: Erwarte nicht, dass du nach Monaten unter Strom heute sofort tiefenentspannt bist. Gib deinem Nervensystem 2–3 Tage Zeit, um einen Gang runterzuschalten.
3. Wechsle radikal die Ebene: Raus aus dem Kopf, rein in den Körper. Geh eine Runde spazieren, laufen, schwimmen, spüre den Sand unter den Füssen oder die Bergluft. Nutze deine Sinne im Hier und Jetzt, um den Autopiloten im Kopf bewusst zu stoppen.
Nimm dir den Druck raus. Die Arbeit läuft dir nicht davon.
Ich wünsche einen guten und erholsamen Start in die Ferien!