01/03/2023
"Quoten erhöhen die Aufmerksamkeit für die Geschlechterfrage und scheinen zu mehr symbolischen Ernennungen zu führen“, heißt es in der Studie." Sättigungs- und Ersetzungseffekt anstelle Fokussierung auf Kompetenz sind das Problem. Wenn endlich mal geschlechtsunabhängig gedacht und besetzt wird, können wir alle Genderdiskussionen beenden. So lange dies nicht ist, und immer noch in biologischen Geschlechtern bei Stellenbesetzungen gedacht wird, was in sicher 97 % der Fälle absolut daneben ist, müssen wir weiter über "Gender" diskutieren und darauf hinweisen. Braucht wohl noch einige Jahre, bis es alle gelernt und verstanden haben, und leben können, dass Geschlecht zu ca. 97 % kein Kriterium für Können oder Nicht-Können ist. Ein paar Ausnahmen gibts, aber die sind wirklich verschwindend gering (z.B. in manchen Beratungsstellen - da brauchts die Möglichkeit, mit einem Menschen zu sprechen, der als Frau oder als Mann wahrgenommen wird).
In einer Studie bei 3000 Unternehmen hat eine Forscherteam neue Gründe ermittelt, die den Aufstieg von Frauen begrenzen. Sie haben auch mit Quoten zu tun.