02/06/2026
Ich baue Collagen, denn so verwirkliche ich meine Träume
Ich glaube nicht ans Manifestieren.
Trotzdem hängen seit Jahren Vision Boards an meiner Wand.
Sie bestehen aus Bilder die jeweils eine bestimmte Situation zeigen.
Im Beispiel in diesem Post: Das Sprechen auf Bühnen und vor begeistertem Publikum.
Heute mache ich das bereits.
Dazwischen lag aber kein Plan, sondern etwas anderes.
Ich unterscheide nämlich zwischen klaren Zielen und vagen Träumen:
-▻ Klares Ziel? Mache ich einen Plan.
-▻ Vager Traum? Da hilft kein Plan. Da hilft erstmal ein Bild.
"Ich will mal Speaker werden" ist kein Ziel. Das ist ein Traum.
Und Träume erreichst du nicht mit einer To-do-Liste.
Du machst sie erst greifbar, dann planbar.
Das ist keine Esoterik sondern psychologische Mechanik.
Denn wenn du ein Bild deines Ziels ständig vor Augen hast, fängt dein Kopf an, passende Gelegenheiten überhaupt erst zu sehen. Chancen, die du sonst vielleicht übersiehst. Nicht wie ein magischer Magnet, eher wie ein Filter.
Die Zahlen dazu sind übrigens ziemlich nüchtern:
-▻ Wer Ziele aufschreibt, erreicht sie mit 42% höherer Wahrscheinlichkeit.
-▻ Wer sie zusätzlich regelmäßig jemandem berichtet, landet bei über 70% statt 35%.
(Studie von Gail Matthews)
Meine eigenen Boards sind nicht immer 1:1 eingetroffen (noch nicht).
Ich wollte z.B. auch unbedingt mal "cooler Super-CEO mit mehrfachen Mio. Exit" werden.
Bin ich nicht. Aber die Richtung stimmt: Unternehmer mit einem kleinen Team und tollen Kunden.
Und genau das ist der Punkt.
Das Board liefert die Richtung, nicht das Drehbuch.
Du musst nicht wissen, welche Bühne. Nur, dass es Bühnen sind auf denen du sprechen willst.
Dann kommt der Teil, den die meisten überspringen:
Ehrlich hinschauen, wo du stehst.
Beschreiben, wie du wirken willst.
Und die Lücke dazwischen in echte Ziele übersetzen.
Erst das Bild. Dann der Plan. In dieser Reihenfolge.
Vision --> Strategie
Welcher Traum hängt bei dir seit Jahren "vage" rum, ohne dass du ihn je konkret gemacht hast?