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Beratung & Mediation LAG Dein Unternehmen wächst, aber alles läuft über deinen Tisch?

Ich baue Führungs- und Entscheidungsstrukturen mit Geschäftsführungen wachsender KMU (10–100 Mitarbeitende)
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Ich baue Collagen, denn so verwirkliche ich meine TräumeIch glaube nicht ans Manifestieren.Trotzdem hängen seit Jahren V...
02/06/2026

Ich baue Collagen, denn so verwirkliche ich meine Träume

Ich glaube nicht ans Manifestieren.
Trotzdem hängen seit Jahren Vision Boards an meiner Wand.

Sie bestehen aus Bilder die jeweils eine bestimmte Situation zeigen.
Im Beispiel in diesem Post: Das Sprechen auf Bühnen und vor begeistertem Publikum.

Heute mache ich das bereits.
Dazwischen lag aber kein Plan, sondern etwas anderes.

Ich unterscheide nämlich zwischen klaren Zielen und vagen Träumen:

-▻ Klares Ziel? Mache ich einen Plan.
-▻ Vager Traum? Da hilft kein Plan. Da hilft erstmal ein Bild.

"Ich will mal Speaker werden" ist kein Ziel. Das ist ein Traum.
Und Träume erreichst du nicht mit einer To-do-Liste.
Du machst sie erst greifbar, dann planbar.

Das ist keine Esoterik sondern psychologische Mechanik.

Denn wenn du ein Bild deines Ziels ständig vor Augen hast, fängt dein Kopf an, passende Gelegenheiten überhaupt erst zu sehen. Chancen, die du sonst vielleicht übersiehst. Nicht wie ein magischer Magnet, eher wie ein Filter.

Die Zahlen dazu sind übrigens ziemlich nüchtern:

-▻ Wer Ziele aufschreibt, erreicht sie mit 42% höherer Wahrscheinlichkeit.
-▻ Wer sie zusätzlich regelmäßig jemandem berichtet, landet bei über 70% statt 35%.
(Studie von Gail Matthews)

Meine eigenen Boards sind nicht immer 1:1 eingetroffen (noch nicht).
Ich wollte z.B. auch unbedingt mal "cooler Super-CEO mit mehrfachen Mio. Exit" werden.

Bin ich nicht. Aber die Richtung stimmt: Unternehmer mit einem kleinen Team und tollen Kunden.

Und genau das ist der Punkt.
Das Board liefert die Richtung, nicht das Drehbuch.
Du musst nicht wissen, welche Bühne. Nur, dass es Bühnen sind auf denen du sprechen willst.

Dann kommt der Teil, den die meisten überspringen:
Ehrlich hinschauen, wo du stehst.
Beschreiben, wie du wirken willst.
Und die Lücke dazwischen in echte Ziele übersetzen.

Erst das Bild. Dann der Plan. In dieser Reihenfolge.
Vision --> Strategie

Welcher Traum hängt bei dir seit Jahren "vage" rum, ohne dass du ihn je konkret gemacht hast?

Zwei Menschen, ein Ziel: Nichtraucher sein!Der eine kämpft jeden Tag damit. Der andere muss sich kaum anstrengen.Der Unt...
29/05/2026

Zwei Menschen, ein Ziel: Nichtraucher sein!
Der eine kämpft jeden Tag damit. Der andere muss sich kaum anstrengen.

Der Unterschied? Die Selbstwahrnehmung.

Person A: „Nein danke, ich versuche aufzuhören."
Person B: „Nein danke, ich rauche nicht."

Selbe Handlung aber eine andere Identität und oft auch ein anderes Ergebnis.

Person A kämpft mit jedem Impuls, weil sie sich noch als Raucherin sieht.
Person B kämpft gar nicht erst, weil es für sie keine Option ist.

Disziplin erschöpft sich irgendwann aber Identität nicht.

Kleines Gedankenexperiment dazu:

Stell dir vor, du wachst morgen auf und wiegst 134 kg. Gestern warst du noch Olympia-Athlet mit einer Weltklasse-Kondition, gesunder Ernährung und einem Top-Körper.

Wie lange bräuchtest du, um zurückzukommen?

Vermutlich nicht lange. Du würdest Rekorde brechen. Nicht weil du plötzlich eiserne Disziplin hast, sondern weil dein Selbstbild sagt: Das bin ich nicht.

Und genau das gilt auch in Teams.

Teams, die nur über KPIs und Ziele geführt werden, kämpfen täglich gegen Widerstand. Teams mit einem klaren Selbstbild laufen von allein in dieselbe Richtung.

„Wir sind ein Team, das Probleme löst" schlägt jeden OKR.

Wer nur das Verhalten ändert, kämpft jeden Tag aufs Neue mit den alten Mustern.
Wer aber am Selbstbild arbeitet, hat den Kampf schon gewonnen.

Die Frage für effektive Team, die es zu beantworten gilt, ist also nicht nur:
Was wollen wir erreichen?
Sondern auch: Wer wollen wir sein?

Was meinst du? Kann man sein Selbstbild bewusst steuern, oder passiert das nur unbewusst?

Wenn du jemandem dieselbe Aufgabe zehnmal erklärst, ist dein Problem nicht die Person, sondern deine Trainingsmethode.Ic...
28/05/2026

Wenn du jemandem dieselbe Aufgabe zehnmal erklärst, ist dein Problem nicht die Person, sondern deine Trainingsmethode.

Ich spreche regelmäßig mit Gründern, die nach einigen Jahren immer noch nachts um 23 Uhr im Büro sitzen, Verwaltungsaufgaben erledigen, die sie eigentlich abgeben wollen, während sie gleichzeitig enttäuscht von ihren Mitarbeitern sind.

Das Unternehmen wächst, aber der Gründer kommt einfach nicht raus.

Und oft sind die Gründe dieselben: Die Stelle, die diese Aufgaben übernehmen soll, existiert entweder noch gar nicht oder sie existiert zwar formell, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück und sorgt nur marginal für Entlastung. Viele Gründer wissen einfach nicht genau, wie sie ihr Wissen effektiv vermitteln können und was es dafür eigentlich braucht.

Effektives Schulen folgt 5 Schritten:

-▻ Beobachtbare Verhaltensweisen definieren
Was nicht funktioniert, sind Ansagen wie: „Ich wünsche mir, dass du proaktiv bist.“
Besser: „Schick mir jeden Freitag bis 15 Uhr eine Zusammenfassung der offenen Punkte dieser Woche.“ Immer möglichst konkret. Nicht interpretierbar. Besonders bei Führungskräften.

-▻ Vorzeigen, nicht erklären
Was für den Großteil der Menschen nicht gut funktioniert, ist ein PDF mit einem Schaubild und einer Prozessbeschreibung.
Besser: zeigen und vormachen. Einmal reicht hier in den meisten Fällen aber nicht. Menschen brauchen meist mehrfache Wiederholungen, um Prozesse wirklich zu verinnerlichen.

-▻ Weniger reden, früher ausprobieren lassen
Wenn du immerzu erklärst, erziehst du dir Leute, die warten, bis sie die nächste Erklärung bekommen. Besser: Erkläre einfach weniger und lass sie früher selbst versuchen.

-▻ Sofortige Korrektur im Moment
Nicht beim nächsten Meeting. Direkt nach jedem Versuch.

-▻ Lock-in: Dreimal richtig, dann weiter
Eine Handlung sollte mindestens dreimal hintereinander korrekt laufen, bevor du zur nächsten gehst. So entsteht echtes Können, auf das du dich in Zukunft auch verlassen kannst.

Das klingt nach jeder Menge Aufwand? Das ist es auch. Aber es ist auch der einzige Weg, wie du es schaffst, dich aus den Prozessen rauszunehmen, die du selbst aufgebaut hast.

Je mehr das Unternehmen wächst, desto mehr zahlt sich das aus.

Dein Unternehmen skaliert nicht einfach mit mehr Leuten, sondern vor allem mit gutem Training.

„Meine Leute sind motiviert, aber trotzdem viel zu langsam. Wie bringen wir die PS jetzt auf die Straße, Leo?“Diese Frag...
27/05/2026

„Meine Leute sind motiviert, aber trotzdem viel zu langsam. Wie bringen wir die PS jetzt auf die Straße, Leo?“

Diese Frage habe ich gestern mit einem Kunden eine Stunde lang besprochen.
Das Ergebnis war keine teure Beraterrechnung, aber dafür eine Antwort, die nicht jedem schmecken wird:

„Motivation ohne Strategie ist eine teure Beschäftigungstherapie für deine Mitarbeiter.“

Alle arbeiten voll. Niemand bewegt sich vorwärts.

Und dann der Satz, den ich oft höre:

„Wir haben dem Team doch eine klare Strategie vorgegeben.“

Genau hier liegt aber ein Problem.
Strategie ist nicht nur das, was du als „Macht XY!“ kommunizierst.
Strategie ist auch immer das, was ihr bewusst nicht macht.

Mein Kunde hat 28 Mitarbeiter und 14 parallel laufende „Initiativen“.
Jede einzelne ist sinnvoll, aber in Summe: Verzettelung und eben keine PS auf der Straße, trotz hoher Motivation.

Wir werden die Initiativen jetzt priorisieren und erheblich reduzieren.
Und ich kann schon jetzt sagen, was in den nächsten 3 Monaten passieren wird:

✅ Umsatzwachstum hoch.
✅ Krankenstand runter.
✅ Der Inhaber kommt zum ersten Mal seit Monaten wieder dazu, selbst mit Kunden zu reden.

Was passiert ohne ein „Das machen wir nicht mehr“?

Jeder im Team priorisiert selbst nach Tagesform. Mini-Themen werden plötzlich wieder zur Chefsache, weil keiner weiß, was wichtig ist und was nicht. Aktionismus fühlt sich wie Fortschritt an. Bis du nach 12 Monaten merkst, dass du immer noch am Anfang stehst.

Da helfen auch keine neuen „Top-Talente“. Sie machen es eher noch schlimmer. Vor allem, wenn nicht sauber dokumentiert wird.

Was nicht aufgeschrieben ist, ist keine Strategie. Es bleibt eine Hoffnung.

Strategie ist einer der strukturellen Hebel in meiner Masterclass am 11. Juni. Dort zeige ich an konkreten Beispielen, wie eine arbeitsfähige Strategie aussieht und welche Fragen sie beantworten muss.

Webinar: Wachstum ohne Engpass.
11.06., 17 Uhr, live, plus Q&A Session für euren konkreten Fall.

👉 frag-dein-team.de/masterclass-wachstum

Welche drei Dinge solltest du dieses Jahr vielleicht nicht mehr tun, um voranzukommen?

Wachstum ist kein echtes Problem im Mittelstand. Zumindest nicht bei meinen Kunden. Wachstum ohne belastbare Strukturen ...
26/05/2026

Wachstum ist kein echtes Problem im Mittelstand. Zumindest nicht bei meinen Kunden. Wachstum ohne belastbare Strukturen aber sehr wohl.

Mehr Umsatz. Mehr Mitarbeiter. Mehr Stunden für dich. Kommt dir das bekannt vor?
Ich kenne das auch!

Die meisten Mittelständler skalieren nicht einfach ihr Unternehmen. Sie skalieren ihre eigene Last gleich mit.

Ein bisschen Mathematik dazu:

Bei 10 Personen hat dein Unternehmen 45 mögliche Schnittstellen.
Bei 30 Personen sind es 435.
Bei 50 Personen 1.225.

Wenn du in Wachstumsphase keine Strukturen baust, wird genau eine Person zum Knotenpunkt für alles. Nämlich Du selbst (oder vielleicht noch dein Partner/ Co-Founder).

Beispiel aus meiner Praxis:

Klient mit 22 Mitarbeitern, wollte auf über 30 und hatte das Gefühl, dass es so wie es derzeit läuft für ihn jede Menge Mehrarbeit bedeuten würde. Die Prognose nach unserem Diagnose-Call: Weitere 8 Stunden Arbeit pro Woche für ihn persönlich, mindestens. Bei mehr Umsatz? Ja, schon aber zu welchem Preis?

Statt einfach weiter drauf los zu wachsen oder vielmehr zu "wuchern" haben wir erst die fünf entscheidenden Strukturen umgebaut, damit Wachstum für ihn auch wirklich steuerbar wird.

Das Resultat 11 Monate später:

38 Mitarbeitende. Drei Stunden weniger pro Woche. Mehr Umsatz.
Und Entscheidungen, die nicht mehr alle bei ihm landen.

Reihenfolge umgekehrt zur klassischen Logik:

Erst Strukturen, dann Skalierung.
Nicht erst skalieren und dann irgendwann optimieren was nicht mehr funktioniert.

Wer auf Sand baut, gewinnt keine Stockwerke.

Genau diese Reihenfolge zeige ich am 11.06.

Masterclass: Wachstum ohne Engpass. 5 Strukturen, mit denen Unternehmen skalieren.

Donnerstag, 11. Juni um 17:00 Uhr, live + Q&A. Bring deinen Fall mit, ich gebe dir die Empfehlung, an welchem Hebel du als Erstes ansetzen solltest.

Bist du in den letzten 12 Monaten gewachsen?
Wie hat sich deine Wochenstunden-Zahl in der Zeit verändert?

Ich habe einen gut bezahlten Job als C-Level Manager aufgegeben. Nicht weil ich unglücklich war. Sondern weil ich unabhä...
21/03/2026

Ich habe einen gut bezahlten Job als C-Level Manager aufgegeben. Nicht weil ich unglücklich war. Sondern weil ich unabhängiger sein wollte.

Bin ich das? 🤔

Ich bin abhängig von wenigen großen Kunden, die mit einem Auftrag mehrere Monate meiner Fixkosten decken. Abhängig von meinem Netzwerk, meinen Salesskills, davon dass mein dreiköpfiges Team mitzieht, gesund bleibt und motiviert. Abhängig davon, dass meine Frau mein Lieblingsgetränk mit einkauft. Dass mein Friseur das Rasiermesser desinfiziert. Und von der GKV, weil keine private Versicherung MS-Patienten nimmt. Egal wie sportlich sie unterwegs sind.

Noch klarer wird es gerade, während ich eine Wohnung in Berlin suche und nicht bereit bin, 22 Euro den Quadratmeter zu zahlen. Das wäre ich auch nicht, wenn ich Millionär wäre. 🤷♂️

Als Psychologe und Philosoph weiß ich: völlige Unabhängigkeit ist eine Illusion. Und der Mensch ist auch gar nicht dafür gemacht. Wir sind nur heute hier, weil unsere Vorfahren auf Kooperation gesetzt haben. Bewusste Abhängigkeit hat Freiheit erst möglich gemacht.
Wenn ihr also das nächste Mal denkt, ihr wollt unabhängig sein, macht euch klar, was ihr wirklich meint.

Ihr wollt nicht Unabhängigkeit. Ihr wollt die Freiheit, Entscheidungen zu treffen, die etwas bewirken. Ihr wollt am Hebel sitzen und ihn bedienen. Das geht als Angestellter Kassenpatient im VW Golf auf dem Weg zur Arbeit genauso wie als selbstständiger LinkedIn-Guru im Aventador auf Zypern.

Macht euch nicht verrückt. Macht euch frei.

Wie unabhängig bist du in deinem Leben wirklich?

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🦁 Ich bin Leo
💡 Ich liebe es, wenn Führungskräfte ihre Teams wirklich verstehen.
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