Raum zur Wandlung

Raum zur Wandlung Ganzheitliche Lebensberatung

12/04/2021

Es scheint, als sei das deutsche Volk eines der staatstreuesten, obrigkeitshörigsten und manipulierbarsten dieser Welt. Wo z.B. in Frankreich längst auf die Barrikaden gegangen wird, trottelt der deutsche Bürger brav immer noch unter der Knute der Politik denen hinterher, die ihm große Versprechungen machen.
Doch ist das nur eine Einbildung oder ist es Realität?

Der Deutsche ist sehr Steinbockgeprägt. Er zeichnet sich durch einen starken Arbeitswillen aus, alles muss bestimmten Regeln und Gesetzen folgen, wenn nicht, wird alles verklagt was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ordnung und Sauberkeit sind ein Aushängeschild, zumindest, um nach Außen ja einen guten Eindruck zu machen. Verantwortung wird groß geschrieben, auch wenn dem Bürger in den vergangenen Jahren immer mehr die Eigenverantwortung aberzogen wurde. Doch zum Glück gibt es da Vater Staat, der dafür zu sorgen hat, dass es jedem Einzelnen gut gehe. Und Deutschland gilt nicht umsonst als Bürokratenstaat. So viele Gesetze wie bei uns, gibt es sonst nirgends.
Wie gesagt, all diese Eigenschaften können dem Steinbock zugeordnet werden.
Doch es gibt deutliche Unterschiede, unter welchem Einfluss der Deutsche aufgewachsen ist: in der BRD, der DDR oder nach der Wiedervereinigung.All dies hat seine Spuren hinterlassen und zeigt auch ganz deutlich, wie unterschiedlich mit der derzeitigen Krise umgegangen wird.
Schauen wir uns das Gründungshoroskop der BRD an, sehen wir einen Waage-Aszendenten. Und im Hororkop der Wiedervereinigung finden wir eine Waage-Sonne. Dies zeigt, dass das Handeln des deutschen Staates vornehmlich auf das DU ausgerichtet ist. Immer wenn es darum geht, andere Staaten aus der Klemme zu helfen oder auch einfach nur bei anderen gut da zu stehen, sind die Deutschen ganz weit vorn dabei.
Doch Deutschland hat auch ein ziemliches Machtproblem. Wir finden sowohl starre Machtstrukturen im Bereich der Regierung und gesetzlichen Regelungen als auch Macht- und Ohnmachtserlebnisse beim Volk. Wir haben eine Art fremde Identität angenommen, eine, die uns von anderer Seite übergestülpt oder von oben auferlegt wurde und es ist unsere Aufgabe, wieder zu unserer eigenen Identität zu finden und vor allem, daraus wieder Kraft und Eigenmacht zu erlangen. Es sollte Schluss sein damit, als Deutscher ständig den Stempel des "N**i" mit sich zu führen.
Solange wir dies nicht tun, werden wir immer wieder von anderen missbraucht, manipuliert und kontrolliert. Der Kontakt mit unserer eigenen Macht wird gerade massiv behindert. Denn wenn das deutsche Volk erst einmal erkennt, welche Eigenmacht es besitzt, kann es nicht mehr so einfach von anderen kontrolliert werden.

Steinbockenergie ist Erdenergie. Viel von dieser Energie ist hilfreich wenn es darum geht, etwas von Dauer zu erschaffen, etwas, was Bestand hat. Steinbockenergie verleiht einen langen Atem, steht für Qualität, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Alles Merkmale, mit denen sich gerade die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich hervorgehoben hat. Made in Germany stand für diesen Qualitätsanspruch.
In den vergangenen 200 Jahren befanden wir uns in einer Erdepoche, wo diese Qualitäten gefragt waren und einen großen Vorteil mit sich brachten. Sicherheit und Stabilität haben sich in der Gesellschaft breitgemacht.

Doch was passiert nun? Wir befinden uns gerade im Übergang zur Luftepoche, die im Dezember 2020 eingeleitet wurde. Die Energie dieser Zeit kann verglichen mit der Erdenergie unterschiedlicher nicht sein. Hier geht es nicht um Sicherheit, sondern um Freiheit. Hier geht es nicht mehr darum, wie jeder Einzelne möglichst viel erreicht, sondern wie die Gemeinschaft wächst. Nichts ist mehr vorhersehbar und alles verändert sich rasant.
Dies stellt natürlich eine große Herausforderung dar, denn alles, was den Deutschen bisher ausmachte, hat jetzt nicht mehr den Wert und ist nicht mehr gefragt.
Volatilität, Flexibilität, Kreativität, Erfindungsreichtum, Digitalisierung, Unkonventionalität, Rebellion und vor allem Freiheit stehen jetzt hoch im Kurs.
Und sind es nicht gerade diese beiden Aspekte, die derzeitig massiv aufeinanderprallen? Die einen schreien nach Sicherheit und Schutz und die anderen nach Freiheit. Die einen wollen ihre alte Normalität zurück und genau wissen, was morgen passiert. Die anderen wollen eine neue Gesellschaft aufbauen mit neuen Werten.
Für wen es in Zukunft leichter sein wird, dürfte durch meine Ausführungen unschwer zu erraten sein. Wenn wir nicht lernen, uns von der scheinbaren Sicherheit abzunabeln und uns mehr den Themen der Luftepoche zuwenden, werden wir es sehr schwer haben. Das betrifft nicht nur die Regierung sondern jeden Einzelnen von uns.
Und wenn wir diese Werte miteinander verbinden, müssen wir eigentlich auf nichts verzichten. Wir müssen nur den Mut haben, etwas Neues zu wagen. Freiheit bedeutet nicht reisen zu können und Partys zu feiern, sondern über jeden Moment und jeden Schritt im Leben selbst entscheiden zu können, und sei es so etwas banales wie einkaufen gehen. Und Sicherheit und Stabilität um jeden Preis ist der einfachste Weg zu sterben, allerdings ohne dabei den physischen Tod zu sterben.

09/04/2021

3.
Kann es sein, dass dir die Maßnahmen gar nicht ungelegen kommen? Sie dir sogar von Nutzen sind? Welche Vorteile bringt es mit sich, sich hinter einer Maske zu verstecken? Auf Abstand zu anderen Menschen zu gehen? Sich einfach nur an vorgegebene Regeln halten zu müssen?

Die Eigenverantwortung für deine eigene Gesundheit wurde dir ja in den vergangenen Jahren bereits gezielt ausgetrieben.
Der Arzt oder die Pharmaindustrie wird es schon richten, wenn es dir nicht gut geht. Dabei bist du lediglich eine Krankenakte, eine Nummer. Bekommst einen Stempel auf die Stirn, vielleicht mit der Aufschrift "Diabetes". Und mit diesem Stempel gehst du jetzt hausieren und findest dich in irgendwelchen Programmen wieder, die darauf ausgerichtet sind, dich möglichst intensiv mit deiner Erkrankung zu identifizieren. Und so wirst du der "Diabetiker". Doch mittlerweile brauchst du nicht einmal mehr eine Diagnose. Jetzt bist du als Gesunder bereits ein potenziell asymptomatisch Kranker. Und bekommst den Stempel "Potentieller Gefährder" auf die Stirn.

Die Manipulation geht jedoch noch weiter. Die Diskussionen um die Masernimpfpflicht war auch so eine Vorbereitung auf das, was jetzt aktuell ist. Sie trug dazu bei, dich für das Thema Impfung zu sensibilisieren und von deren Notwendigkeit zu überzeugen. Du würdest es jetzt vielleicht unter Zufall verbuchen. Interessant nur, dass das Framing gegen die Impfgegner damals schon offensichtlich begann. Jeder, der sich bereits da gegen die Impfung ausgesprochen hatte, wurde als potentieller Gefährder der Gemeinschaft bezeichnet. Doch verglichen mit dem was derzeit abgeht, waren das Peanuts.
Kann eine Gesellschaft wirklich so stolz darauf sein, jede Menge Menschen mit schweren Vorerkrankungen zu haben? Ist es nicht abartig anzunehmen, man gehöre mit 60 (und teilweise schon darunter) einer Risikogruppe an und nicht damit geizt, dies bei jeder passenden Gelegenheit anzubringen? Soll das wirklich die Norm sein und liegt es in der Natur des Menschen, sich die Hälfte seines Lebens mit Tabletten vollzustopfen? Liegt jetzt wirklich die Rettung der Menschheit in der Applikation eines Impfstoffes? Doch wer bestimmt das? Wer bestimmt über den Gesundheitszustand einer ganzen Gesellschaft? Jeder selbst? Die Regierung? Irgendwelche "Gesundheitsexperten"? Die Lebensmittelindustrie? Die Pharmaindustrie?

Eigentlich weist du es. Spürst es tief in dir, dass du nur benutzt wirst. Das es nicht um dich geht. Das du als Individuum eigentlich gar nicht zählst.

Und doch - plötzlich bist DU WICHTIG. DU als Mensch bist wichtig geworden. Im Kampf für eine gute Sache. In der Überwindung einer Pandemie. DEINE Gesundheit zählt plötzlich etwas. Und du spürst, wie schön es sich anfühlt, etwas für die Gesundheit zu tun. Vor allem brauchst du dich dafür nicht besonders anstrengen. Lediglich eine Maske aufsetzen und dich von anderen Menschen fernhalten. Bekommst alles gesagt, woran du dich halten sollst und wie einfach es dann ist, ein wichtiger Bestandteil einer Bewegung zu sein mit keinem geringeren Ziel als der Rettung der Menschheit. Du spürst (vielleicht zum ersten mal in deinem Leben) eine Art Selbstliebe. Das DU es wert bist, dass man dich schützt. Dass DU beitragen kannst, Leben zu retten.

Und doch gibt es einen Kampf in dir. Schließlich wurdest du dazu erzogen, dass du in erster Linie an die anderen denken sollst. Geben ist seliger denn nehmen. Auf der einen Seite stellst du fest, wie wichtig dir DEINE Gesundheit ist. Vielleicht sogar wichtiger als die anderer Menschen, aber das würdest du dir niemals eingestehen wollen. Du möchtest auf keinen Fall egoistisch erscheinen, auch wenn du nun das Gefühl bekommst, wichtig geworden zu sein. Aber da kommt dir die Maske und die zur Schau getragene Solidarität zu Hilfe. So kannst du unter dem Deckmantel des Schutzes anderer Menschen dein eigenes Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz ausleben. Ohne egoistisch zu erscheinen. Wobei das noch nicht einmal egoistisch ist, sondern lediglich Selbstfürsorge.
Und doch kämpfen zwei Seiten in dir. Die Seite, die sich selbst und die, die andere schützen möchte.
Letztendlich machst du das einfachste von der Welt: du verdrängst deinen egoistischen Teil. Den Teil, der in die Welt hinaus schreien möchte: "Seht her. Ich bin am Leben, und ich bin wichtig und wertvoll. Ich möchte mich und meine Gesundheit schützen und möchte, dass andere das auch tun."
Du verdrängst ihn. Doch nur weil du ihn nicht sehen möchtest heißt es nicht, dass er nicht mehr da wäre. Er tritt dir im Außen entgegen. In Form der Menschen, die DAS leben und dafür eintreten, was du dir nicht zugestehen willst. Du redest dir ein, dass Freiheit, Selbstbestimmung oder Grundrechte allgemein nicht wichtig seien. Und du zeigst mit dem Finger auf sie und bezeichnest sie als Egoisten, als Leugner und Gefährder. Doch was leugnen und gefährden sie denn? Sie gefährden dein Gefühl wertvoll und beschützenswert zu sein. Dieses Gefühl kann dir mittlerweile scheinbar nur die Maske bieten und deshalb hängst du so daran. Deshalb wirst du böse, wenn man sie dir nehmen will. Und noch schlimmer - wenn jemand anders sich nicht daran hält. Das stellt für dich eine Bedrohung dar.

Vielleicht bietet dir die Pandemie aber auch andere Vorteile.
"Jetzt kann ich endlich mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen." "Jetzt habe ich endlich die Möglichkeit Dinge zu erledigen, zu denen ich bisher nicht gekommen bin." "Jetzt kann ich endlich mehr Sport treiben."
Waren das nicht viele der Aussagen, die unter dem getroffen wurden?
Doch mal ehrlich. Braucht es wirklich erst eine Pandemie diesen Ausmaßes, um zu erkennen, wie wichtig uns andere Menschen sind? Wie wichtig jeder Einzelne von uns ist? Wie wertvoll unsere Gesundheit ist? Dass wir nur für andere funktionieren? Sind wir wirklich bereit, auf sämtliche Nähe und Verbindung mit anderen Menschen zu verzichten?

16/02/2021

2.
Wenn sich doch alle bloß mal an alles halten würden, dann hätten wir die ganze Sache längst hinter uns. Doch weil es immer noch so egoistische Menschen gibt, die nur an sich selber denken, haben wir diese furchtbare Situation. Und als Akt menschlicher Nächstenliebe dürfte es doch auch nicht so viel verlangt sein, sich die Impfung geben zu lassen. Ist doch nur ein Pieks. Und die Regierung wird doch keinen ungeprüften und schädlichen Impfstoff zulassen! Die Selbständigen, Künstler, Unternehmer sollen sich mal nicht so anstellen und für diese Zeit mal dicht machen. Denn wenn alle das machen, dann haben wir es bald geschafft. GEMEINSAM. Aber leider gibt es immer wieder welche, denen Party machen und ihre Freiheit wichtiger ist als die Gesundheit ihrer Mitmenschen. DIE sind schuld, dass diese Situation schon so lange andauert.
Mir kann ja nichts passieren, bin daheim und habe jetzt Zeit. Kann mich jetzt damit beschäftigen, was wirklich wichtig ist im Leben. Alles notwendige dafür erfahre ich ja aus den Medien. Mein Geld bekomme ich, entweder vom Staat oder von meinem Arbeitgeber. Der kann ja Gelder und Zuschüsse für mich beantragen und wird schon damit über die Runden kommen. Wenn wir jetzt alle gemeinsam mal zurückstecken, haben wir bald unsere alte Normalität wieder zurück.
Doch was wird sein, wenn alle geimpft sind? Wann wird das denn überhaupt sein? Könnte die „Verknappung“ nicht sogar gewollt sein, um das alles noch weiter in die Länge zu ziehen? Aber warum sollten sie so etwas tun?
Was wird dann noch da sein, wenn du deine „Freiheit“ durch die Impfung wieder erlangt hast?
Du willst zum Friseur gehen? Den wird es nicht mehr geben!
Du willst Essen gehen? Deine Gaststätte wird es nicht mehr geben, oder du wirst es dir nicht mehr leisten können!
Du möchtest ein Konzert besuchen (darfst es ja, bist schließlich geimpft - im Gegensatz zu all diesen Leugnern...ha ha, das haben sie nun davon)? Das wird nicht möglich sein, denn dein Künstler hat sich aus lauter Verzweiflung das Leben genommen.
Du willst ein schönes Geschenk in deinem Lieblingsladen um die Ecke holen? Den Laden wird es nicht mehr geben! Dafür hast dann aber die Möglichkeit, bei Amazon einzukaufen.
Du willst endlich wieder reisen (auch das darfst du, dank deiner Impfung...und wieder ein haha allen Leugnern)? Blöd nur, dass sämtliche Hotels im Ausland mittlerweile schließen mussten oder das Verreisen unerschwinglich geworden ist.
Du willst dir etwas teures leisten und brauchst einen Kredit? Den wirst du nicht bekommen, weil es für dich keine Bank mehr geben wird. Denn die ganzen Unternehmer, die versucht haben sich über Wasser zu halten und dafür Kredite aufgenommen haben, konnten sie nicht wieder zurückzahlen. Und durch die staatlich angeordnete Insolvenzverschleppung haben marode Unternehmen gleich andere auch noch mit in den Abgrund gerissen.
Du möchtest mehr Rente und Zuschüsse? Die wirst du nicht kriegen, denn es wird niemanden mehr geben, der Steuern zahlt und somit dieses ganze System eigentlich finanziert. Stattdessen wird es ein Grundeinkommen geben, dass dir verwehrt werden kann, wenn du nicht artig bist.
Die Beiträge für die Krankenkasse werden in die Höhe schnellen, denn irgendwie muss ja das Ganze hier finanziert werden. Oder glaubst du, die ganzen Tests und Impfungen werden aus reinster Nächstenliebe kostenlos unter das Volk verteilt?
Du bittest deinen Nachbarn, in deiner Abwesenheit ein Paket für dich anzunehmen? Er wird es nicht tun, weil du ihn bei der Polizei verpfiffen hast.
Du willst unbedingt diese Impfung, um endlich wieder reisen zu können? Mit etwas Glück wirst du sie sogar relativ unbeschadet überstehen. Aber wenn du Pech hast, darfst du dir etwas aus dem mittlerweile langen Katalog an Nebenwirkungen aussuchen oder es endet sogar tödlich für dich. Das ist eine zu drastische Schilderung? Wie du meinst. Es bleibt jedem selbst überlassen, sich im Vorfeld zu informieren.
Was passieren kann, wenn nicht ausreichend geprüfte Medikamente angewendet werden, haben wir doch eindrücklich bei Contergan gesehen. Bist du deshalb der Meinung, wir hätten daraus gelernt und es würden nur noch lange erprobte Medikamente auf den Markt gebracht werden? Kannst du ersthaft davon ausgehen, dass ein IMPFSTOFF innerhalb weniger Monate entwickelt, zugelassen und angewendet werden kann, ohne jahrelange Prüfung? Dazu ein Impfstoff, den es bisher noch nie in dieser Form gegeben hat?
Wenn er doch so sicher ist, warum gehen diejenigen, die sich so dafür einsetzen, nicht mit gutem Beispiel voran? Oder warum liefern sie eine einzige Show ab, wenn sie sich medienwirksam „impfen“ lassen. Man muss an dieser Stelle wirklich die Kreativität bewundern, wie sie ihren „shot“ bekommen. Da ist entweder keine Kanüle auf der Spritze oder sie ist nach der Injektion plötzlich wie von Geisterhand verschwunden. Oder es tut der rechte Arm weh, obwohl die Spritze in den linken Arm gegeben wurde. Würde jemand dies alles nötig haben, wenn die Impfung so sicher wäre?
Warum sterben alte Menschen mit einem positiven Test und mehreren Vorerkrankungen an COVID, während andere mit einem zeitlichen Bezug zu einer Impfung dann an den Vorerkrankungen sterben? Warum werden sämtliche möglichen Nebenwirkungen und Todesfälle nach einer Impfung medienwirksam verschwiegen? Und wo zum Henker ist die gute alte Grippe abgeblieben?
Wäre es nicht die Pflicht für die Verantwortlichen, auch nur bei der geringsten Möglichkeit potentieller Schäden die Impfung auszusetzen und sich Gewissheit zu verschaffen? Selbiges betrifft natürlich auch das Tragen der Maske. Warum wird kategorisch abgestritten, dass es potentielle Schäden geben könnte? Es wäre doch ein leichtes, dieses durch entsprechende Untersuchungen zu widerlegen! Warum werden diese Untersuchungen nicht durchgeführt bzw. bereits vorhandene Untersuchungen mit entsprechenden Hinweisen unter den Teppich gekehrt?
Wie kannst du dir ernsthaft bei so viel Sorge um deine Gesundheit und dein Leben einen ungeprüften Impfstoff verabreichen lassen?
Ich sage es dir. Weil du dir niemals darüber im Klaren warst, dass ganz allein DU für deine Gesundheit verantwortlich bist. Weil du sämtliche Verantwortung für deinen Lebensstil, deine Sicherheit, dein Wohlbefinden und auch für deine Gesundheit an andere abgegeben hast. Du baust deine Ernährung auf Lebensmitteln auf, die diesen Namen nicht ansatzweise verdienen. Wenn du krank bist gehst du zum Arzt in der Erwartung, dass ER dich mit Medikamenten wieder heil macht. Dabei sagt dir DEIN KÖRPER ganz genau was er braucht, doch du hörst ihm nicht zu. Und solange du diese Sprache nicht erlernst, wirst du dein Heil in Pillen und Spritzen suchen.

15/02/2021

1.
Sie sagen, das Tragen der Maske schützt nicht den Träger, sondern die Mitmenschen. Das es darum geht, andere Menschen nicht anzustecken. Das es unsere Pflicht ist, auf unsere Mitmenschen zu achten.
Deshalb trägst du die Maske, weil du mich und andere schützen willst. Und du sagst es immer wieder, damit es auch jeder weiß. Doch warum wirst du dann wütend, wenn jemand anderes keine Maske trägt? Wenn dir deine eigene Gesundheit scheinbar so egal ist und du es nur für andere tust? Warum wünschst du einem anderen Menschen den schlimmstmöglichen Verlauf, ja sogar den Tod? Nur weil er nicht dasselbe tut wie du? Weil er eine andere Meinung hat als du? Ist deine so hoch gepriesene Solidarität nur auf die beschränkt, die so sind und handeln wie du und nur, wenn es um Corona geht?
Beileidsbekundungen gibt es auch nur für Verstorbene mit einem positiven Corona-Test. Nun gut, alle anderen Erkrankungen gehören scheinbar zur Normalität und sind daher nicht erwähnenswert. In Facebookgruppen wird sich regelrecht überschlagen und jedes einzelnen Menschen gedacht. „Oh wie furchtbar für die Angehörigen.“ „Das ist so schlimm, dieser arme Mensch.“ „Er könnte noch leben, hätte er nicht Corona bekommen.“ „Mein tiefes Mitgefühl.“
Gleichzeitig werden aber alle anderen Verstorbenen unwichtig dagegen. Es interessiert nicht, dass sich Menschen aus lauter Verzweiflung das Leben nehmen (by the way findet man keine statistische Auswertung für Suizide für das Jahr 2020, sehr merkwürdig). Sie sterben, weil sie Angst haben zum Arzt oder auch nur vor die Tür zu gehen, da sie sich dort anstecken könnten. Menschen sterben, weil ihnen medizinische Versorgung verwehrt bleibt, da man die Kapazitäten für COVID-Patienten braucht. Es interessiert auch nicht, dass Millionen Kinder zusätzlich verhungern.
Wie kannst du dich da ruhigen Gewissens für die einen einsetzen und blind sein für die anderen?
Alte Menschen schützen, indem sie weggesperrt werden und mit niemandem mehr Kontakt haben dürfen? Wie lange soll das so gehen? Bis sie ihre Impfung erhalten haben oder aus lauter Einsamkeit den Tod vorziehen? Stell dir vor, es würde um dich gehen und du würdest allein daheim sitzen und deine Verwandten nur über Telefon oder durch eine Scheibe sehen? Wenn das die Normalität werden soll, ist es dann überhaupt erstrebenswert alt zu werden?

Doch seien wir mal ehrlich. Eigentlich trägst du sie nicht für dein Gegenüber. Du trägst sie für dich selbst. Denn du hast Angst und sie bietet dir Sicherheit. Sie gibt dir das Gefühl, etwas Gutes zu tun. Es hat doch schon etwas märtyrerhaftes an sich, sich für andere Menschen aufzuopfern und alle Einschränkungen demütig zu ertragen. „Seht her was ich alles auf mich nehme.“ „Ich bin ein guter Mensch, denn ich halte mich an alle Regeln und nehme selbst Opfer in Kauf, damit es dem anderen gut geht. Alle, die sich nicht daran halten, sind böse, unverantwortlich und eine Bedrohung für andere Menschen.“
Deine Reaktion auf Andersdenkende macht deutlich, dass es sich hier nicht um ein selbstloses Verhalten handelt. Denn eigentlich möchtest du, dass der andere DICH beschützt.Das er sich gefälligst auch an die Vorschriften hält, damit DU möglichst schnell dein altes Leben zurück bekommst (Sorry wenn ich dich da enttäusche, aber dieser Zug ist abgefahren.)
Gleichzeitig gibt dir die Maske Macht. Du kannst dich hinter ihr verstecken und gleichzeitig mit dem Finger auf andere zeigen und sie anklagen, wenn sie nicht so handeln wie du. Denn die Regierung und alle, die ihr folgen, stehen hinter dir. Du wirst dir auch keine andere Meinung anschauen/anhören, denn dann könntest du Zweifel bekommen. Ob das, was du tust wirklich richtig ist. Wenn du erkennst, dass dein eigener, nicht eingestandener Egoismus dazu beigetragen hat, dass andere Menschen sterben oder verzweifelt sind - wie willst du das vor dir selbst rechtfertigen? Also lieber treu auf Linie bleiben und sich weiterhin ständig in Angst und Schrecken versetzen lassen.
Vielleicht bist du auch aus lauter Hilflosigkeit einfach nur noch wütend. Doch statt gegen den Staat zu rebellieren, der für dich unangreifbar scheint, läßt du es lieber an denen aus, die nicht mitspielen. Du gibst ihnen die Schuld an dem, was du gerade ertragen musst.

Es ist keine Schande für sich selbst einzustehen. Ganz im Gegenteil. Nächstenliebe beginnt mit Eigenliebe und dafür ist eine gesunde Portion Egoismus notwendig. Es wird niemand mit dir tauschen, wenn es dir schlecht geht oder du Schaden davonträgst. Dann gibt es nur noch einen Menschen, der für dich da wäre und dir helfen könnte - nämlich du selbst. Doch du hast dich leider selbst verraten und auf dem Altar der Selbstlosigkeit geopfert.

10/01/2021

Jetzt heißt es, anschnallen. Denn es wird spannend!

Wir haben ein Jahr hinter uns, welches uns sehr eingeschränkt hat. Kein Wunder, denn es standen sich zwei sehr starke Energien gegenüber. Auf der einen Seite hatten wir die Autoritäten, Regierungen, Regeln und Gesetze (Saturn/Steinbock). Auf der anderen Seite stand das Thema Macht und Kontrolle (Pluto/Skorpion). Ich brauche sicherlich niemandem mehr erklären was passiert, wenn sich beide treffen. Wir haben es zur Genüge am eigenen Leib erfahren dürfen.
Wie wir jetzt zu dieser Thematik Stellung bezogen haben, hängt von vielen Faktoren ab. Ich habe festgestellt, dass die Mentalität, der Wohnort und auch das Alter dabei eine wesentliche Rolle spielen. Aber auch ganz persönliche Eigenschaften sind dafür verantwortlich. Und entscheiden letztendlich auch darüber, wie wir mit der Situation umgehen und wie wir dies auch in Zukunft tun werden.

Nun hat sich mit dem Übertritt in die Luftepoche Ende Dezember 2020 die Energie wesentlich verändert. Einige, die sich damit beschäftigen und dafür offen sind, werden es bereits bemerken. Es ist irgendwie chaotisch, die Ereignisse überschlagen sich. Es ist, als ob ein frischer Wind Einzug gehalten hätte. Und das kommt auch nicht von ungefähr. Denn jetzt stehen sich zwei komplett andere Prinzipien gegenüber. Die eine Seite kennen wir bereits. Nämlich die Seite von Autorität, Regierungen und Gesetzen (Saturn/Steinbock). Doch sie hat es jetzt mit einem ganz anderen Gegenüber zu tun. Nämlich dem Wind der Veränderung, der Sprengung von Ketten, der Freiheit und der Revolution (Uranus/Wassermann). Beide stehen gerade in einem Spannungsaspekt zueinander. Einen ersten Eindruck dieser Wirkung haben wir bereits bekommen. Menschen stehen jetzt auf und wollen sich nicht mehr einsperren lassen. Sie verweigern sich den Verboten. Wir können uns darauf vorbereiten, dass wir jetzt eine sehr chaotische Zeit erleben werden. Das Alte hat sich breitgemacht und bestimmt unser aller Leben. Es hat im Untergrund feine Fäden in alle Richtungen gesponnen, von denen wir abhängig sind. Und jetzt kommt das Neue und will alle diese Fäden durchtrennen und somit das Alte vom Thron stoßen. Das wird aber nicht kampflos aufgegeben. Denn der als Deep State bekannt gewordene Untergrund hat sich jetzt gezeigt und will seine Macht global ausbreiten und festmachen.

Genau diesen Kampf können wir gerade auf der politischen Bühne erleben. Für die Politik gibt es an diesem Punkt kein Zurück mehr, nur noch die Flucht nach vorn. Egal zu welchem Preis. Sie will an ihrer Macht und ihrem Einfluss festhalten und sogar ausweiten. Dabei überbietet sie sich mit Forderung nach noch strengeren Regelungen, nach immer noch skuriler anmutenden Verordnungen, die mit dem logischen Menschenverstand schon lange nicht mehr erklärt werden können. Wie verletzte, in die Enge getriebene Tiere beißen sie nur noch um sich, um ihre eigene Haut irgendwie doch noch zu retten. Und diejenigen, die immer noch ohne zu hinterfragen folgen, können auch nicht anders handeln. Denn was wäre, wenn sie sich eingestehen müssten, einem Betrug aufgesessen zu sein und mit ihrer „Solidarität“ mehr Schaden angerichtet als wirklich jemanden geholfen zu haben. Wenn sie plötzlich feststellen, dass sie sich derselben Propaganda unterworfen haben, die bereits zu anderen Zeiten der Menschheitsgeschichte großes Leid verursacht hat? Die menschliche Psyche ist verführbar und das wissen diejenigen, denen es nur um Macht, Ansehen und Geld geht.

Heißt das nun, das diejenigen, die sich mit den Zusammenhängen und Rädchen beschäftigen, die da im Hintergrund gedreht werden, die Wahrheit kennen würden? Mitnichten. Ich glaube, niemand kennt hier wirklich die absolute Wahrheit. Jeder kennt nur das, was er zu seiner persönlichen Wahrheit gemacht hat. Und die beruht auf dem Wissen und Erfahrungen, welcher er sich angeeignet hat. Das Problem dabei ist nur, dass die meisten davon überzeugt sind, ihre Wahrheit sei die richtige. Das Resultat sehen wir in der immer größer werdenden Spaltung.
Es geht hier keineswegs darum, wer recht hat und wer nicht. Wer auf der guten Seite steht und wer nicht. Jeder steht auf der für ihn richtigen Seite. Und jeder hat mit der Wahl seiner Seite und seiner persönlichen Wahrheit seine Zukunft und sein Schicksal gewählt. Wie das aussehen wird, wird sich entsprechend zeigen.

Das was gerade geschieht, können wir mit einer Geburt vergleichen. Im letzten Jahr ist bildlich gesehen der Kopf in den Geburtsweg eingetreten. Jetzt haben die Wehen begonnen.
Das ist äußerst schmerzhaft. Das „Neue“ fühlt sich eigentlich sehr geborgen, dort wo es gerade ist. Es wird mit allem versorgt was es braucht. Es hat sozusagen Vollpension und braucht sich nicht zu kümmern. Schon gar nicht um sich selbst. Was auf der anderen Seite liegt, ist unbekannt und bereitet Angst. Dort ist es getrennt und für sich selbst verantwortlich. Dort muss es lautstark seine Bedürfnisse äußern, um nicht zu verhungern.
Für die „Mutter“ ist es ebenfalls ein schwerer Vorgang. Zum einen kommen neue Herausforderungen und Erfahrungen auf sie zu. Sie muss sich kümmern und die eigenen Bedürfnisse für einen bestimmten Zeitraum hintenanstellen. Und vor allem kommt eine immense Verantwortung auf sie zu. Denn alles das, was sie tut, sagt und wie sie handelt, wird Auswirkungen auf das „Neue“ haben.
Wir können das Neue auch als jeden einzelnen Menschen auf dieser Welt betrachten, während die Mutter das Kollektiv ist, welches sozusagen die Basis liefert, auf der sich jeder Einzelne entwickeln kann. Hier im Kollektiv ist alles gespeichert, was in der ganzen Geschichte bis heute geschehen ist. Wie ein großer Ozean, in dem sich alle Menschen, einzelnen Wassertropfen gleich, befinden. Die „Qualität“ jedes einzelnen Menschen bestimmt letztendlich die Wasserqualität. Momentan lässt diese doch sehr zu wünschen übrig. Doch hat jeder einzelne Tropfen es selbst in der Hand, etwas zu einer besseren Wasserqualität beizutragen. Und je mehr Tropfen dies tun, um so besser wird die Qualität. Und vor allem bietet es auch den anderen Tropfen bessere Bedingungen und regt sie dazu an, ebenfalls zu einer besseren Qualität beizutragen.
Genau das sollte unsere Aufgabe sein. Jeden Tag unser Potenzial leben und zum Ausdruck bringen. Schauen, womit wir das Leben lebenswerter und schöner machen können. Mit gutem Beispiel voran gehen. Andere unterstützen und helfen - nicht weil wir es „müssen“ und weil es uns von anderer Seite so vorgegeben wird, sondern weil wir es selbst so wollen und es uns eine Herzensangelegenheit ist. Endlich unser inneres Licht zum Leuchten bringen, um unseren Weg besser sehen zu können.

Folgender Dialog stammt aus dem Film „Cloudatlas“:
„Unsere Welt folgt einer naturgegebenen Ordnung und wer versucht, sie umzukrempeln, dem wird es schlecht ergehen. Diese Bewegung wird niemals überleben. Wenn du dich ihr anschließt, wird man dich und deine ganze Familie verstoßen. Und wofür? Ganz gleich was du auch ausrichtest, es wird nicht mehr sein als ein einzelner Tropfen in einem unendlichen Ozean.“ - „Was ist ein Ozean, wenn nicht eine Vielzahl von Tropfen.“

Lasst uns zu den Tropfen werden, die dem Ozean eine neue, bessere Qualität geben!

01/11/2020

Meine Tochter sagte gestern zu mir: "Weißt du, ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie es vor dieser ganzen Sache war. Einfach mal schnell in den REWE gehen, ohne Maske und ohne Einkaufswagen, einfach schnell mal rein und wieder raus. ohne Angst haben zu müssen, von jemandem angepöbelt zu werden, weil man keine Maske trägt. Oder einfach wie es ist, in der Öffentlichkeit keine Maske zu tragen."
Ich habe festgestellt, dass es mir auch so geht. Ich schaue mir einen Film an und ganz kurz kommt der Gedanke "Die können doch da nicht einfach so ohne Maske rein." oder "die halten ja keinen Abstand." Mir fallen diese Gedanken schnell auf und ich kann entsprechend reflektieren. Doch wie viele können dies nicht. Insbesondere Kinder. Und so schleicht sich so einiges in unser Unterbewusstsein ein.

Je länger diese Maßnahmen andauern, je größer wird der "Schaden", der im Gehirn entsteht. Unser Gehirn ist eigentlich ziemlich genial und kein Rechner dieser Welt kommt mit seiner Leistung mit. Allerdings ist unser Gehirn auch träge und will nicht viel Energie verbrauchen. Es liebt die immer gleichen Gedanken und die damit verbundenen immer gleichen Handlungen. So kann es entsprechende Synapsen verschalten und da, wo am Anfang ein kleiner Trampelpfad war, wird später eine breite Straße, auf der die Informationen schneller weitergeleitet werden. Das Gehirn mag auch keine Veränderung. Es macht es sich richtig schön bequem in den immer gleichen Gedankenabläufen.
Und Gedanken sind mit Emotionen verknüpft. Es wird ein regelrechter Emotionscocktail produziert, der sich auch körperlich auswirkt. Gleiche Gedanken = gleicher Emotionscocktail. Dieser Cocktail wirkt wie eine Droge, d.h. um eine bestimmte Wirkung zu erzielen, braucht es mit der Zeit eine immer größere Dosis. So kann man letztendlich sagen, der Mensch wird regelrecht süchtig nach bestimmten Gedanken und dem damit verbundenen Emotionalen Cocktail. Er kann also auch süchtig nach dem Gefühl der Angst oder auch Wut werden.
Doch an der Dosis dürfte es ja derzeit nicht fehlen. Die Medien liefern ja genug Informationen, mit denen wir uns auseinander setzen können. Wir werden also süchtig nach noch mehr Daten, Zahlen, Fakten, nach einer Hiobsbotschaft nach der anderen usw. Andere Gedanken würden andere Emotionen hervorrufen. Doch dies würde ein Ungleichgewicht bewirken und mit einem erhöhten Energieaufwand für das Gehirn verbunden sein und wird also recht schnell wieder unterbunden.
Das Problem dabei ist nur, dass in diesem Zustand auch hauptsächlich nur das limbische System, unser Reptiliengehirn, angesprochen wird, also der Teil des Gehirns, der wichtig für unser Überleben ist. Der eigentliche Schatz, unser Frontalhirn, scheint derzeit bei dem Großteil der Menschen abgeschaltet zu sein, doch ist es genau der Teil, der für die Lösungen wichtig ist. Für unsere Kreativität, unser Abstraktionsvermögen, für die Fähigkeit, etwas komplett Neues zu erschaffen.
Stattdessen bewegen wir uns im Flucht-oder-Kampf-Modus durch die Welt, ziehen uns verängstigt in unseren Bau zurück, suchen ständig irgendeinen Schuldigen oder sagen der ganzen Welt den Kampf an.

Was ich vorhin mit "Schaden" meinte ist folgendes:
Wir lernen gerade, es uns in dieser "Neuen Normalität" bequem zu machen. Es als gegeben hinzunehmen, dass es nun mal so ist und wir eh nichts ändern können. Das wir nur noch etwas durchhalten müssen, für den guten Zweck. Und dann, ja dann, wird alles wieder gut. Bis dahin machen wir es uns aber bequem hinter einer Maske. Und eigentlich ist es dort doch gar nicht so schlecht. Die Einengung auf einen immer kleineren Wirkungsradius nehmen wir entsprechend auch hin und merken dabei nicht, wie nach und nach unsere Freiheit immer weiter eingeschränkt wird. Für einige scheint dies sowieso eher unwichtig zu sein. Denn Freiheit würde auch bedeuten seinem Selbst Raum zu geben. Doch wer sein Selbst bereits einer Maske geopfert hat, dem ist Freiheit auch unwichtig.

Ich persönlich kann mich gar nicht mehr richtig an den ersten Lockdown erinnern und ich könnte mir vorstellen, euch geht es genauso. Die Ereignisse haben sich im vergangenen halben Jahr überschlagen. Doch wir haben den Lockdown überstanden und haben diese Erfahrung gemacht. Der jetzige Lockdown ist also nichts wirklich neues mehr, das Gehirn kann jetzt damit etwas anfangen und somit stellt sich schon etwas wie Gewöhnung ein. Und genau das ist das Fatale. Wir nehmen somit freiwillig bestimmte Einschränkungen in Kauf und je länger es dauert und je öfter es passiert, wird die Erinnerung, wie es ohne diese ganzen Maßnahmen war, immer blasser und wir akzeptieren die neue Realität als etwas völlig normales. Bei den Kindern wird es der Fall sein, dass sie eigentlich nichts anderes kennen werden, als den Zustand, wie er gerade ist.
Diese Gewöhnung bringt aber noch etwas anderes mit sich. Sie bietet uns eine neue Art von Sicherheit und alles, was diese Sicherheit bedroht, wird als gefährlich betrachtet. Dies sehen wir gerade sehr eindrücklich bei denjenigen, die es sich hinter ihrer Maske bereits sehr bequem gemacht haben und jetzt gegen alles und jeden vorgehen, der nicht ihrem Beispiel folgt. Auf der anderen Seite sind es aber auch die "Kämpfer", die alle Informationen aufsaugen und andere dann mit diesem "Wissen" bekehren wollen, selbst aber über diese Sammlung von Informationen nicht hinaus kommen. Wir sehen also, die Wirkung auf das Gehirn kann unterschiedlich sein, doch letztendlich wird die Reaktion oft eben nur auf der Basis von Flucht oder Kampf erfolgen.

Es gab mal Experimente mit Hunden. Diese wurden in einen Käfig gesperrt. Vor den Ausgang wurde eine Platte platziert, die unter Strom stand. Nachdem die Käfigtür geöffnet wurde, und der Hund versuchte, aus dem Käfig zu gelangen, hat er also immer einen Stromschlag erhalten. Irgendwann hat der Hund die Fluchtversuche eingestellt. Jetzt wurde die Platte entfernt und die Tür geöffnet. Wie zu erwarten, blieb der Hund im Käfig und versuchte nicht wieder, hinaus zu gelangen. Er mied sogar ganz gezielt das Betreten des Raumes, wo vorher die Platte war. In der Verhaltenspsychologie nennt man dies Konditionierung. Und genau dasselbe geschieht derzeit mit uns Menschen. Wir werden auf eine neue Art des zwischenmenschlichen Zusammenlebens konditioniert, die ich, wenn ich es mal ganz klar ausdrücken darf, zum Kotzen finde.

Jeder muss für sich seinen Weg finden. Jeder muss für sich entscheiden, wofür er seine Energie aufwendet und ob er am Ende des Tages noch in den Spiegel schauen kann. Eines ist auf jeden Fall klar:
Corona hält uns den Spiegel vor. Es zeigt uns unsere kollektiven Altlasten, die sich in den vergangenen tausenden von Jahren angesammelt haben. Folgendes habe ich heute in "Gespräche mit Gott" von Neal Donald Walsh gelesen:
"Ein Gruppenbewusstsein, das ständig von Trennung und Überlegenheit spricht, bewirkt einen massiven Schwund an Mitgefühl und dem Schwund an Mitgefühl folgt unweigerlich der Gewissensschwund...Eure Welt und der Zustand, in dem sie sich befindet, ist ein Spiegelbild des gesamten vereinten Bewusstseins aller dort Lebenden... Diese Bewusstseinstufe lässt sich bestenfalls als primitiv beschrieben..."
Und wenn ich jetzt noch Einstein bemühen darf mit seiner Aussage, dass man ein Problem nicht mit der selben Denkweise lösen kann, durch das es entstanden ist, wird deutlich, dass die Lösung unseres Problems weitaus tiefer ansetzen muss, als es derzeit geschieht. Und sie setzt bei jedem Einzelnen von uns an. Vielleicht sollten wir einfach damit anfangen, unseren Frontallappen mal wieder zu benutzen.

Adresse

Stadtpark 2
Bleicherode
99752

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Raum zur Wandlung erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie