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07/09/2026

🚀 Frühstart-Rente: 10 € für dein Kind – jeden Monat

Ab 2027 soll die Frühstart-Rente kommen: Der Staat zahlt für berechtigte Kinder ab dem 6. Lebensjahr monatlich 10 € in ein individuelles Altersvorsorgedepot. Das Geld wird am Kapitalmarkt investiert und kann bis zum Rentenalter weiter wachsen.

💰 10 € pro Monat = 120 € pro Jahr
➡️ Bis zum 18. Geburtstag: 1.440 € staatliche Einzahlung – plus mögliche Rendite.

👨‍👩‍👧 Eltern, Großeltern oder später das Kind selbst können zusätzlich einzahlen.

⚠️ Wichtig: Nicht alle Kinder zwischen 6 und 18 Jahren profitieren rückwirkend. Starten soll der Geburtsjahrgang 2020, danach kommt jährlich ein neuer Jahrgang hinzu. Ältere Kinder erhalten keine staatliche Förderung.

📈 Der eigentlich interessante Punkt sind nicht die 10 €, sondern Zeit und Zinseszinseffekt: Das Kapital kann über Jahrzehnte am Kapitalmarkt wachsen.

💬 Was hältst du von der Frühstart-Rente – sinnvoller Einstieg in die Altersvorsorge oder zu wenig Förderung?

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06/09/2026

💸 Herr Merz spricht von 48 % Rente – aber wie viel bekommt er eigentlich selbst?

Der größte Irrtum in der Rentendebatte: 48 % sind nicht deine tatsächliche Rente.

Der aktuelle Rentenbericht zeigt, dass die durchschnittlich ausgezahlte Altersrente bei rund 1.200 € pro Monat liegt – nicht bei 48 % des letzten Gehalts.

Bei Friedrich Merz sieht die Rechnung allerdings deutlich anders aus:

📌 ca. 6.100 € Ruhegehalt als Bundeskanzler (nach 4 Jahren Amtszeit)
📌 ca. 6.150 € Pension aus rund 20 Jahren als Bundestagsabgeordneter
📌 zusätzlich Ansprüche aus dem Europäischen Parlament
📌 sowie weitere Versorgungsansprüche als Richter und Anwalt
📌 plus Sachleistungen wie Büro, Mitarbeiter und Personenschutz

Und daneben dürfte Herr Merz aufgrund seines geschätzten zweistelligen Millionenvermögens auch privat hervorragend fürs Alter vorgesorgt haben.

Die eigentliche Frage lautet deshalb:

Sollten Politiker über ein Rentensystem entscheiden, von dem sie selbst gar nicht betroffen sind?

💬 Wie siehst du das? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: ZDF (2025): Was nun, Herr Merz?, Sendung vom 16.12.2025, online verfügbar unter: zdf.de.

04/09/2026

⏱️ Wir arbeiten heute deutlich weniger als vor 150 Jahren – und genau das wird in der aktuellen Arbeitszeitdebatte oft vergessen.

Ein Blick auf die historische Entwicklung der wöchentlichen Arbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten in nicht-landwirtschaftlichen Berufen zeigt einen enormen Wandel:

🇩🇪 Deutschland: Von extrem langen Arbeitswochen Ende des 19. Jahrhunderts hin zu deutlich kürzeren Arbeitszeiten um die Jahrtausendwende.

Und Deutschland ist damit kein Sonderfall. Auch in anderen Industrieländern wie 🇬🇧 Großbritannien, 🇺🇸 den USA oder 🇫🇷 Frankreich ist die durchschnittliche Arbeitszeit über Jahrzehnte massiv zurückgegangen.

Warum?

⚙️ Produktivität.

Technischer Fortschritt, Maschinen, Automatisierung und bessere Organisation haben dafür gesorgt, dass wir in weniger Arbeitsstunden deutlich mehr produzieren können.

Genau deshalb ist die historische Entwicklung so interessant:

👉 1870 bedeutete mehr Wohlstand vor allem: mehr arbeiten.
👉 2000 bedeutet mehr Wohlstand zunehmend: produktiver arbeiten.

Und genau hier liegt ein wichtiger Punkt in der heutigen Debatte über die Arbeitszeit:

Wohlstand entsteht nicht allein durch möglichst viele Arbeitsstunden, sondern durch die Wertschöpfung, die wir pro Stunde erzielen.

Die entscheidende Frage für Deutschland sollte deshalb nicht nur sein:

❌ „Wie bekommen wir die Menschen dazu, mehr zu arbeiten?“

Sondern auch:

✅ „Wie schaffen wir es, dass eine Arbeitsstunde in Deutschland wieder mehr Wertschöpfung erzeugt?“

Dafür braucht es unter anderem Investitionen in Technologie, Bildung, Forschung, Infrastruktur und Innovation.

💬 Was denkst du: Sollten wir wieder mehr arbeiten – oder vor allem produktiver werden?

👇 Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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02/09/2026

📈 Investieren ist nicht Spekulieren – und genau dieser Unterschied wird in der Politik oft verwechselt.

Frau Schwerdtner bezeichnet Renditen an der Börse häufig als Spekulation. Genau hier lohnt sich ein Blick auf die Daten.

Über fast 250 Jahre Kapitalmarktgeschichte zeigt sich ein erstaunlich konstantes Muster: Wer breit gestreut in die Weltwirtschaft investiert und einen Anlagehorizont von 15 Jahren oder mehr hat, erzielte historisch langfristig durchschnittliche Renditen von etwa 7–8 % pro Jahr.

Der entscheidende Unterschied lautet deshalb:

🎲 Spekulieren = kurzfristig auf Kursbewegungen wetten.
🌍 Investieren = langfristig Anteile an tausenden Unternehmen besitzen.

Und noch ein Gedanke zur Mietendebatte:

Wenn große Unternehmen tatsächlich Gewinne und Renditen erwirtschaften, dann sollte die Antwort nicht sein, den Kapitalmarkt nur wenigen zu überlassen. Die sinnvollere Konsequenz ist, möglichst jedem Menschen den Zugang zu ETFs und Unternehmensbeteiligungen zu ermöglichen, damit alle Bevölkerungsschichten am Produktivvermögen teilhaben können.

💬 Verlässt du dich später auf die gesetzliche Rente – oder baust du dir zusätzlich eigenes Vermögen auf?

👇 Schreib es in die Kommentare.

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Quelle: ARD (2026): Maischberger, Sendung vom 17.08.2026, online verfügbar unter: ard.de

31/08/2026

⏱️ Mehr arbeiten = mehr Wohlstand? Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.

Ein Blick auf die durchschnittlichen Arbeitszeiten pro Woche zeigt enorme Unterschiede:

🇸🇩 Sudan: ~49,2 Stunden
🇨🇬 Republik Kongo: ~46,9 Stunden
🇦🇪 VAE: ~46,5 Stunden
🇨🇳 China: ~43,1 Stunden
🇺🇸 USA: ~33,1 Stunden
🇩🇪 Deutschland: ~24,7 Stunden

Die Zahlen basieren auf der verwendeten internationalen Rangliste und wurden für die Darstellung durch 54 Wochen geteilt.

⚠️ Wichtig: Es handelt sich um den Durchschnitt aller Beschäftigten – also inklusive Teilzeit, nicht nur um die Arbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten.

Und genau deshalb sollte man bei der aktuellen Arbeitszeitdebatte genauer hinschauen:

Entscheidend für den Wohlstand eines Landes ist nicht, wie viele Stunden gearbeitet werden – sondern wie viel Wertschöpfung pro Arbeitsstunde entsteht.

Das nennt man Arbeitsproduktivität.

Ein Land kann also deutlich weniger Stunden arbeiten und trotzdem einen höheren Lebensstandard erreichen, wenn pro Arbeitsstunde mehr produziert wird.

👉 Technologie
👉 Bildung
👉 Forschung & Innovation
👉 Kapitalausstattung
👉 effiziente Prozesse

sind deshalb entscheidende Faktoren für Wohlstand.

Der Sudan arbeitet in dieser Statistik deutlich mehr als Deutschland. Daraus folgt aber offensichtlich nicht, dass die Bevölkerung dort entsprechend wohlhabender ist.

Mehr Arbeitszeit ist kein Selbstzweck. Mehr Produktivität schafft Wohlstand.

💬 Was sollte Deutschland deiner Meinung nach stärker fördern: mehr Arbeitsstunden oder höhere Produktivität?

👇 Schreib es in die Kommentare.

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30/08/2026

💸 „48% vom letzten Gehalt als Rente“ – Genau das stimmt nicht.

Dieses Missverständnis begegnet mir ständig. Das Rentenniveau von 48% bedeutet nicht, dass du später 48% deines letzten Gehalts ausgezahlt bekommst.

Es bedeutet lediglich: Wer 45 Jahre lang jedes Jahr exakt den Durchschnittslohn verdient, erhält aktuell eine Standardrente von rund 1.913€ brutto.

Davon gehen noch ab:

📉 Krankenversicherung
📉 Pflegeversicherung

➡️ Übrig bleiben etwa 1.693€ – und je nach Gesamteinkommen können zusätzlich Steuern anfallen.

Die Realität sieht sogar deutlich anders aus:

👨 Durchschnittliche Altersrente Männer: 1.490€
👩 Durchschnittliche Altersrente Frauen: 980€

Und jetzt der Kontrast:

Der Bundeskanzler erhält allein aus 4 Jahren Amtszeit später rund 6.100€ Pension. Hinzu kommen aus seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter weitere ca. 6.150€.

Das zeigt den Unterschied zwischen gesetzlicher Rente und Beamtenversorgung – zwei völlig unterschiedliche Systeme.

💬 Findest du das aktuelle Rentensystem noch gerecht?

Schreib deine Meinung in die Kommentare. 👇

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Quelle: ZDF (2025): Was nun, Herr Merz?, Sendung vom 16.12.2025, online verfügbar unter: zdf.de.

28/08/2026

📉 Der Spitzensteuersatz ist gesunken – aber der „Spitzensteuersatz“ trifft heute viel früher.

Ein Blick auf die historische Entwicklung zeigt, wie stark sich das deutsche Steuersystem verändert hat:

🇩🇪 1975–1989: 56 %
🇩🇪 1990–1999: 53 %
🇩🇪 2000: 51 %
🇩🇪 2001–2003: 48,5 %
🇩🇪 2004: 45 %
🇩🇪 seit 2005: 42 %

Auf den ersten Blick klingt das nach einer klaren Entlastung: 56% → 42%.

Doch gleichzeitig hat sich verändert, ab welchem Einkommen der Spitzensteuersatz greift. 👀

Heute liegt die Schwelle nur noch bei etwa dem 1,3-Fachen des Durchschnittseinkommens.

Das ist der entscheidende Punkt:

👉 Früher war der Spitzensteuersatz deutlich höher – traf aber erst bei wesentlich höheren Einkommen zu.
👉 Heute ist der Steuersatz niedriger – dafür erreicht man den Spitzensteuersatz deutlich schneller.

Deshalb sollte man die Steuerbelastung nicht allein anhand des maximalen Steuersatzes beurteilen.

42 % klingt deutlich weniger als 56 %. Aber entscheidend ist auch, ab wann diese 42 % überhaupt greifen.

Und natürlich gilt: Der Spitzensteuersatz wird nicht auf das gesamte Einkommen angewendet, sondern nur auf den jeweiligen Teil oberhalb der Schwelle.

💬 Was findest du fairer: einen höheren Spitzensteuersatz, der nur sehr hohe Einkommen trifft – oder einen niedrigeren Satz, der deutlich früher greift?

👇 Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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26/08/2026

🚨 Karl Ess in U-Haft: Was steckt wirklich dahinter?

Der Fitness-Influencer Karl Ess sitzt aktuell in München in Untersuchungshaft. Gegen ihn besteht der Verdacht des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs. Die Ermittler werfen ihm unter anderem vor, Follower mit fragwürdigen Immobilienmodellen geschädigt und Banken mit KI-generierten Eigenkapitalnachweisen getäuscht zu haben.

Doch auch ein Blick auf seine Unternehmenszahlen wirft Fragen auf:

📉 Esscom GmbH: Laut Creditreform gilt die Bonität als ausgefallen – von Krediten wird aktuell abgeraten.

📚 Life Building Education GmbH: Aus 152.000€ Gewinn wurde innerhalb kurzer Zeit ein Verlust; inzwischen gibt es Hinweise auf eine Insolvenz.

🏢 Sikra GmbH: Über diese Gesellschaft sollen die Immobiliengeschäfte abgewickelt worden sein und sie steht nun ebenfalls im Fokus der Ermittlungen.

⚠️ Wichtig: Es gilt die Unschuldsvermutung: Über Schuld oder Unschuld entscheidet ausschließlich ein Gericht.

Die eigentliche Lehre aus diesem Fall ist eine andere:

Vertraue niemals einem Investment nur wegen der Reichweite oder Bekanntheit eines Influencers. Entscheidend sind Geschäftsmodell, Zahlen und rechtliche Substanz – nicht Likes und Luxusautos.

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24/08/2026

📊 Spitzensteuersatz: Früher nur für die wirklichen Spitzenverdiener – heute deutlich früher.

Die Entwicklung ist bemerkenswert:

🇩🇪 1965: ab dem 15-Fachen des Durchschnittseinkommens
🇩🇪 1980: ab dem 5-Fachen
🇩🇪 1990: ab dem 3,2-Fachen
🇩🇪 2000: ab dem 2,6-Fachen
🇩🇪 2025: ab dem 1,3-Fachen

Der Spitzensteuersatz von 42 % greift damit heute bereits bei einem Einkommen, das nur rund 30 % über dem Durchschnitt liegt.

Aber Vorsicht: Ein einfacher Vergleich der Prozentzahl greift zu kurz. 👀

Denn der Spitzensteuersatz selbst wurde massiv verändert:

📈 1975–1989: 56 %
📉 danach schrittweise gesenkt
➡️ seit 2005: 42 %

Das bedeutet: Der Staat greift heute bei deutlich niedrigeren Einkommen mit dem Spitzensteuersatz zu – besteuert diese Einkommen dafür aber mit einem deutlich niedrigeren Steuersatz.

Hinzu kommt die sogenannte kalte Progression: Steigen Löhne lediglich wegen der Inflation, kann man nominal in höhere Tarifbereiche rutschen, ohne real mehr Kaufkraft zu haben.

👉 Ab wann gilt man in Deutschland überhaupt als Spitzenverdiener?

Formal ab einem Brutto-Einkommen von 69.878€. Wenn der Spitzensteuersatz bereits beim 1,3-Fachen des Durchschnittseinkommens greift, stellt sich durchaus die Frage, ob „Spitzensteuer“ diesen Namen noch verdient.

💬 Findest du 42 % ab diesem Einkommensniveau angemessen – oder müsste der Spitzensteuersatz deutlich später greifen?

Schreib deine Meinung in die Kommentare. 👇

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23/08/2026

🇩🇪 Macht wirtschaftliche Freiheit wirklich alle reicher – oder nur die Reichen?

Genau dieser Frage geht der Economic Freedom of the World Index des Fraser Institute nach.

Deutschland landet beim Index der wirtschaftlichen Freiheit auf Rang 15 weltweit. Interessant wird es aber beim Blick auf die Zusammenhänge. 👀

📈 Je höher die wirtschaftliche Freiheit eines Landes, desto höher ist tendenziell auch das BIP pro Kopf.

Jetzt könnte man argumentieren:
„Klar – aber davon profitieren doch nur die Reichen.“

Doch auch hier zeigt die Studie ein interessantes Bild:

👉 Selbst das durchschnittliche Einkommen der untersten 10% der Bevölkerung ist in wirtschaftlich freieren Ländern tendenziell höher.

Und noch ein weiterer Zusammenhang:

😊 Menschen in wirtschaftlich freieren Ländern berichten im Durchschnitt auch von einer höheren Lebenszufriedenheit.

Natürlich gilt: Korrelation ist nicht automatisch Kausalität. Wirtschaftliche Freiheit ist nur einer von vielen Faktoren, die Wohlstand und Lebenszufriedenheit beeinflussen.

Trotzdem ist das Ergebnis bemerkenswert:

Weniger wirtschaftliche Freiheit bedeutet offenbar nicht automatisch mehr soziale Gerechtigkeit oder mehr Wohlstand für die Schwächsten.

Die spannende politische Frage lautet deshalb:

👉 Wie viel staatliche Regulierung brauchen wir – und ab wann wird sie selbst zum Wohlstandsproblem?

💬 Wie siehst du das: Mehr wirtschaftliche Freiheit oder mehr staatliche Steuerung?

Schreib deine Meinung in die Kommentare. 👇

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