DFSI - Deutsches Finanz Service Institut

DFSI - Deutsches Finanz Service Institut Deutsches Finanz Service Institut GmbH Es werden entscheidungsrelevante Informationen wie z.B.

DFSI Deutsches Finanz-Service Institut GmbH ist ein unabhängiger Datendienst, der marktrelevante Informationen im Bereich des Finanzdienstleistungsektor zu Versicherern, Banken, Bausparkassen und Gesetzlichen Krankenkassen sammelt. Ratingurteile, Risikokennzahlen und Leistungsdaten gebündelt und aggregiert dargestellt.

26/11/2018

Welche gesetzliche Kasse hat die besten Zusatzleistungen? Welche bietet die Aussicht auf stabile Beiträge? Ein Rating gibt jetzt Aufschluss.

16/11/2017

„Kein Kunde kauft ein Produkt. Er kauft immer das, was das Produkt für ihn leistet“, erkannte Peter Drucker. An diesem Satz des 2005 verstorbenen Pioniers moderner Managementlehre orientieren sich auch die Private Krankenversicherer (PKV). Sie bieten jede Menge Produkte – in ihrem Jargon „Tarife“ genannt – mit den unterschiedlichsten Leistungen. Doch angesichts der Unmenge verschiedener Tarife fällt es schwer, sich für einen bestimmten zu entscheiden. Könnte ja sein, dass andere Anbieter mehr Leistungen zu einem günstigeren Beitrag bieten.

Um hier potenziellen Versicherungskunden einen schnellen und sinnvollen Überblick zu geben, hat das auf Analyse und Bewertung von Versicherungs- und Finanzprodukten spezialisierte DFSI Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) drei Leistungsniveaus zur Bewertung von Vollkostentarifen privater Krankenversicherer definiert – Grund-, Standard- und Premium-Schutz. Anhand dieser Niveaus wurden vom DFSI die Tarife klassifiziert, der jeweilige Leistungsumfang analysiert und bewertet. Natürlich floss bei der aktuellen Studie „Vollkostentarife in der PKV 2017“, die etwa 82 Prozent des Marktes abdeckt, auch der Preis in die Bewertung mit ein. Denn: „Was nutzt der beste Schutz, wenn dieser für manche unbezahlbar ist?“ fragt DFSI-Studienleiter Sebastian Ewy rhetorisch. „Mit der DFSI-Klassifizierung kann jeder nach dem besten Tarif suchen, der zur eigenen Geldbörse passt.“

Beim Premiumschutz kam die AXA auf Platz1. Beim Standardschutz teilen sich Arag und R+V den 1. Platz. Beim Grundschutz liegt wiederum die AXA ganz vorne.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter http://www.dfsi-institut.de.

08/11/2017

Unternehmensqualität der Gesetzlichen Krankenkassen 2017/18

„Die Wirtschaft brummt – das spült den Krankenkassen das Geld nur so auf die Konten“, sagt Thomas Lemke, Geschäftsführer der DFSI Ratings GmbH. Denn noch nie gab es so viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte wie heute. Und je mehr Beschäftigte, desto mehr Beitragszahler. Das schlägt sich auch im diesjährigen DFSI-Qualitätsrating der Gesetzlichen Krankenkassen nieder. „Wir konnten beobachten, dass sich die Finanzstärke im Vergleich zum Vorjahr bei den meisten von uns untersuchten Kassen verbessert hat“, erläutert Gesundheitsexperte Lemke. Für ihn ist „jetzt die spannende Frage: Was machen die Krankenkassen mit dem vielen Geld?“ Viele Kassen überlegten derzeit: Den kasseneigenen Zusatzbeitrag senken oder die zusätzlichen Leistungen ausbauen? Nur wenige haben schon entschieden: So senke die AOK Bremen/Bremerhaven zum Jahreswechsel den Beitragssatz um 0,3 Prozentpunkte. „Und die HEK - Hanseatische Krankenkasse baut ihre Leistungen bei der Gesundheitsvorsorge kräftig aus“, weiß Lemke. Doch letzteres sei bisher ein Einzelfall. „Bei der Arbeit für unsere Studie mussten wir feststellen, dass die Kassen im Vergleich zum Vorjahr beim Ausbau Ihrer Zusatzleistungen eher stagnieren.“

Damit Vermittler und Verbraucher schnell und unkompliziert herausfinden können, welche Kassen tatsächlich top sind, erstellt die DFSI Ratings GmbH, eine Tochter des unabhängigen Deutschen Finanz-Service Instituts (DFSI), einmal im Jahr das DFSI-Qualitätsrating Gesetzliche Krankenkassen. Dabei wird die Qualität der untersuchten Kassen in den drei Bereichen freiwillige Leistungen, Kundenservice und Finanzkraft eingehend untersucht. Damit ist dieses Rating deutschlandweit der umfangreichste und aussagekräftigste regelmäßige Krankenkassentest überhaupt. Und diesem Qualitäts-Check, bei dem akribisch Daten zu jedem der drei Teilbereiche erhoben werden, stellt sich längst nicht jede Kasse. In diesem Jahr konnten jedoch immerhin 63 Kassen im Bereich freiwillige Leistungen bewertet werden; 44 lieferten Daten, die eine Bewertung ihrer Finanzkraft zuließen und 40 Krankenkassen konnten in Sachen Kundenservice benotet werden. Insgesamt lieferten 35 Kassen Informationen zu jedem Teilbereich. Die Teilergebnisse dieser Kassen flossen dann gleichgewichtet in die Gesamtwertung ein.

Auf den ersten drei Plätzen gab es gegenüber dem Vorjahr keine größere Veränderung. So kam auch 2017 die TK - Techniker Krankenkasse auf Platz 1. Sie konnte ihre Vorjahresnote „Sehr Gut (1,3)“ auch im diesjährigen Test behaupten. Die ebenfalls bundesweit aktive HEK - Hanseatische Krankenkasse verteidigte ihr Ergebnis des Vorjahres gleichfalls: „Sehr Gut (1,4)“. Eine leichte Veränderung gab es dagegen auf Platz drei: Während die AOK Baden-Württemberg ihr Vorjahresergebnis halten konnte, verbesserte sich die in Sachsen und Thüringen aktive AOK Plus um einen zehntel Punkt. Folge: beide Ortskrankenkassen landeten jeweils mit der Note „Sehr Gut (1,5)“ gemeinsam auf dem dritten Platz.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter http://www.dfsi-institut.de.

24/10/2017

Unternehmensqualität der Privaten Krankenversicherer 2017/18

Die Bundestagswahl ist vorbei – privat Krankenversicherte können aufatmen. Am bestehenden dualen System aus Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung (PKV) wird wohl nicht gerüttelt. Denn künftig dürfte Deutschland von einer Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen regiert werden. Unter den „Jamaikanern“ befürworten jedoch einzig und allein die Grünen das Konzept einer einheitlichen Bürgerversicherung für alle. Dieses würde langfristig zumindest zum Ausbluten der PKV führen. Die Union will dagegen am bestehenden System festhalten, die FDP fordert sogar, die PKV zu stärken.

Doch auch ohne die Drohkulisse einer Bürgerversicherung hat die PKV derzeit genügend Probleme. Das größte: Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Notenbank. Denn die PKV-Anbieter legen einen Teil der Kundengelder am Kapitalmarkt an – etwa für Alterungsrückstellungen, mit denen die Beiträge ihrer Versicherten im Alter stabilisiert werden. Werfen diese Anlagen, inzwischen rund 245 Milliarden Euro, nicht mehr die einst prognostizierten Renditen ab, müssen die PKV-Tarife neu kalkuliert werden, so verlangt es der Gesetzgeber. Die Folge: steigende Beiträge. „Auch die immer längere Lebenserwartung und teure Innovationen im Pharmabereich lösen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen aus, die seit Jahren über der allgemeinen Inflationsrate liegen“, sagt Sebastian Ewy, Senior Analyst der DFSI Ratings GmbH: „Diese muss die PKV ebenfalls auffangen.“ Die einzige Stellschraube hierfür ist der Beitragssatz. Denn einfach Leistungen streichen, geht in der PKV nicht, sind diese doch in jedem Tarif auf Dauer fixiert.

Wer neu in die PKV eintreten oder seinen Versicherer wechseln will, tut daher gut daran, sich mit Hilfe des aktuellen DFSI-Qualitätsratings über Qualität und Substanzkraft der einzelnen Privaten Krankenversicherer zu informieren. Denn die Kosten von Versicherungsprodukten – und damit die zu zahlenden Beiträge – hängen ganz entscheidend von der Substanzkraft des Anbieters ab. Diese gibt Aufschluss darüber, wie wahrscheinlich es ist, ob ein Versicherer auch künftig stabile oder moderat steigende Beitragssätze bieten kann.

Bei diesem aktuellen DFSI-Qualitätsrating kam die Allianz auf Platz 1, dahinter Signal Iduna und Barmenia.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter http://www.dfsi-institut.de.

19/10/2017

Unternehmensqualität der Lebensversicherer 2017/18

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet.“ Den Rat, den man gemeinhin Heiratswilligen mit auf den Weg gibt, sollten auch alle diejenigen beherzigen, die eine Lebensversicherung abschließen wollen. Denn einmal unterschrieben, ist der Kunde auf Jahrzehnte gebunden. Da ist es sinnvoll, den Anbieter akribisch auszuwählen. Zumal die Wahl eines Qualitätsversicherers mit zukunftssicherem Geschäftsmodell im derzeitigen Niedrigzinsumfeld immer wichtiger wird. Zwar liegt der Höchstrechnungszins aktuell nur bei 0,9 Prozent. Doch müssen die Lebensversicherer noch viele Altverträge mit Garantiezinsen von 2,75 bis 4,0 Prozent bedienen. Und je länger die Niedrigzinsphase noch andauert, desto ambitionierter wird es, solche Überschüsse zu erwirtschaften.

Im aktuellen Qualitätsrating der Lebensversicherer erreichten gleich drei der untersuchten Serviceversicherer die Bestnote „Exzellent“: die WWK Lebensversicherung, die HUK-Coburg-Lebensversicherung sowie die Allianz Lebensversicherung. Allerdings schnitt die WWK mit 0,9 noch etwas besser ab als HUK-Coburg und Marktführer Allianz, die beide 1,0 erreichten. Insgesamt sechs Unternehmen schnitten „Sehr Gut“ ab – myLife Lebensversicherung, Continentale Lebensversicherung, Condor Lebensversicherung, Alte Leipziger Lebensversicherung, Stuttgarter Lebensversicherung und AXA Lebensversicherung. Das Gros der klassischen Versicherer – insgesamt 16 Unternehmen – erhielt die Endnote „Gut“. Neun Versicherer kamen über „Befriedigend“ nicht hinaus.

Bei den sechs bewerteten Direktversicherern schaffte es die Europa Lebensversicherung Aktiengesellschaft ebenfalls mit der Note 0,9 auf den ersten Platz – „Exzellent“. Den zweiten Platz erreichte die Hannoversche Lebensversicherung AG mit der Note 1,1 – „Sehr Gut“. Die vier anderen Direktversicherer erhielten im DFSI-Qualitätsrating die Note „Gut“.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter http://www.dfsi-institut.de.

18/10/2017

Beste kundenorientierte Krankenkasse

Für den Test wurde das Leistungsangebot von 76 allgemein geöfnetten Krankenkassen gemessen, welche Ihre Daten in der Datenbank der Kassensuche GmbH eingetragen haben. Zur Auswahl wurden die Top 50 nachgefragten GKV Zusatzleistungen herangezogen, die wir durch eine statistische Auswertung der detallierten Suchabfrage bei dem führenden deutschen Vergleichsportal www.gesetzlichekrankenkassen.de herausgefiltert haben.

Je nachdem ob eine Angebot vollumfänglich (1) oder bedingt im Rahmen eines übergeordneten Budgets (0,8) vorlag wurde dieser Wert mit der Nachfragehäufigkeit multipliziert. Die Summe aller 50 Leistungsangebote ergab das Gesamtresultat, gewichtet nach der Nachfragehäufigkeit. Die Nachfragehäufigkeit der Top 50 Auswahlpunkte ging von 43,50% (Maximal durchschnittlicher Zusatzbeitrag) bis zu 8,25% (Sportmedizinische Untersuchung).

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter http://www.dfsi-institut.de

21/09/2017

Die besten Ratenkredite 2017

Teure Kredite trotz niedriger Zinsen - Seit Jahren gibt es kaum noch Zinsen auf Bankguthaben. Doch bei Ratenkrediten werden selbst in der aktuellen Niedrigzinsphase von einigen Banken noch immer Effektivzinsen von zehn Prozent und mehr verlangt. Andere Institute bieten dagegen Ratenkredite bereits unter zwei Prozent im Jahr an, wie eine Studie der DFSI Deutsches Finanz-Service Institut GmbH ergab. Doch neben den Zinssätzen bestimmen auch andere Faktoren mit, ob ein Darlehen günstig ist. Für alle, die nicht zu viel für ihren Kredit zahlen wollen, bietet die DFSI-Ratenkreditstudie 2017 hier eine unabhängige Entscheidungshilfe.

Unterm Strich sind demnach die Konsumentenkredite von Deutscher Kreditbank (DKB), SWK Bank und Barclaycard Barclays Bank die preiswertesten Online-Ratenkredite mit Restschuldversicherung. Ohne diese Absicherung schafften es Produkte von Bank of Scotland sowie wiederum Deutsche Kreditbank (DKB) und Barclaycard Barclays Bank ganz nach vorne. Bei Ratenkrediten, die via Filiale vertrieben werden, schnitten die Produkte von Degussa Bank, Deutsche Postbank und BBBank am besten ab – und das sowohl mit als auch ohne Restschuldversicherung, lediglich die Reihenfolge variiert.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter http://www.dfsi-institut.de

20/09/2017

Zukunftssicherheit deutscher Lebensversicherer

Lebensversicherer im Überlebenskampf - „Zwar liegt der Garantiezins aktuell nur bei 0,9 Prozent. Doch haben die Lebensversicherer noch viele Altverträge mit Garantiezinsen von 2,75 bis 4,0 Prozent“, weiß Marco Metzler, seit gut 15 Jahren in führenden Positionen der Versicherungs- und Finanzbranche und Fachbeirat beim DFSI. „Diese müssen in aller Regel auch dann bedient werden, wenn der Rohüberschuss negativ ist. Hinzu kommt: Da zuerst Altverträge mit hohen Garantien und ZZR bedient werden müssen, bleibt für neuere Verträge nicht mehr so viel übrig. Woraus zwei Fragen resultieren: Lohnt der Abschluss einer klassischen kapitalbildenden Lebensversicherung überhaupt noch? Und: Ist die Kündigung bestehender Lebensversicherungen nicht die sinnvollere Alternative? „Auf diese einfachen Fragen fundierte Antworten zu geben, ist alles andere als einfach,“ sagt Sebastian Ewy, Senior Analyst bei DFSI „Letztlich geht es um zwei Fragen: Können die Lebensversicherer überhaupt überleben? Und falls ja, welche Unternehmen haben ihr Geschäft wirklich zukunftsfest aufgestellt?“ Denn wie sich die Lage für die Lebensversicherer entwickeln wird, hängt von vielen Faktoren ab. Einer der wichtigsten: Wie lange die Zinsen noch so niedrig bleiben. Und ebenso wichtig: Wie lange jeder einzelne Versicherer diese historische Niedrigzinsphase noch aus eigener Kraft durchstehen kann. Das wiederum hängt davon ab, wie viele klassische Lebens- und Rentenversicherungen mit hohen garantierten Leistungen die Versicherer in ihrem Bestand haben, welche anderen Ertragsquellen es gibt und in welchem Umfang zukunftssichere Lebensversicherungsarten betrieben werden.

„Selbst wenn man die seit 2017 von der Europäischen Finanzaufsicht festgelegten strengeren Anforderungen an das Solvabilitätskapital – kurz SCR-Quote – zu Grunde legt, ist das noch nicht wirklich aussagekräftig.“ Dafür gibt es laut Studienleiter Ewy im wesentlichen zwei Gründe: „Zum einen dürfen Lebensversicherer bis zum Jahr 2032 noch so genannte Übergangsmaßnahmen – etwa versicherungstechnische Rückstellungen – nutzen, um die geforderte SCR-Quote von 100 Prozent zu erreichen.“ Und das tun laut Ewy etwa 70 der 84 Lebensversicherer, die der Bafin Bericht erstatten müssen. „Zum anderen basiert die SCR-Quote auf einem stochastischen Modell, bei dem im Vorfeld viele Annahmen getroffen werden müssen. Je nachdem, welche Annahmen man macht, ändern sich die Ergebnisse.“

Für die Studie „Die Zukunftssicherheit der deutschen Lebensversicherer“ wurden die 70 größten Unternehmen einem harten Fakten-Check unterzogen. Das Ergebnis: Sollte sich die Lage nicht grundlegend ändern, werden nicht alle Lebensversicherer in ihrer derzeitigen Form bestehen bleiben. Doch es gibt auch Unternehmen, die für die Zukunft bestens gerüstet sind. Etwa die drei mit der Bestnote „Exzellent“ ausgezeichneten Unternehmen WWK, Europa und Hannoversche.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter http://www.dfsi-institut.de

20/09/2017

Die besten Krankenkassen für Familien

Mit der Krankenkasse verhält es sich wie mit dem ersten Girokonto. Hat man sie erst mal, bleibt man meist dabei, aus reiner Gewohnheit. Dabei lohnt es sich zu prüfen, ob die Versicherung noch zur eigenen Lebenssituation passt. Das gilt gerade für Familien, denn viele gesetzliche Krankenkassen (GKV) bieten ihnen satte Extras. Sie zahlen für Osteopathie oder die Hebammenrufbereitschaft, geben zusätzliches Geld für künstliche Befruchtung oder eine Haushaltshilfe – über die gesetzlich vorgeschriebenen 95 Prozent der GKV-Leistungen hinaus. Mit diesen „freiwilligen Leistungen“ können sich die Krankenkassen profilieren und gezielt Neumitglieder werben, zum Beispiel Familien.

Die Kassen variieren allerdings auch im Preis. Der Beitragssatz sehr günstiger Versicherungen liegt bei 14,9 Prozent (vom Einkommen des Versicherten), die teuersten nehmen satte 16,4 Prozent. Hier muss jeder für sich überlegen, ob die Extras einen monatlich höheren Beitrag rechtfertigen. Alle Daten wurden von kassensuche.de erhoben, ausgewertet hat sie das Deutsche Finanz-Service Institut DFSI in Zusammenarbeit mit ELTERN.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter http://www.dfsi-institut.de

20/09/2017

GKV Leistungen für ausgewählte Kundengruppen 2017

Wer vor der Wahl einer passenden Krankenkasse steht, bei dem kann sich auch leicht Überforderung einstellen. Zwar ist die Gesamtzahl der gesetzlichen Versicherungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich gesunken, je nach Wohn- bzw. Arbeitsort und Arbeitgeber stehen einem dennoch rund 45 bis 55 Anbieter zur Auswahl. Selbstständige bzw. Arbeitnehmer, bei denen das Bruttoeinkommen oberhalb der sogenannten Versicherungspflichtgrenze liegt, können überdies noch entscheiden, ob sie sich nicht privat versichern wollen. Das erweitert das Spektrum noch mal beträchtlich um Dutzende Anbieter und Hunderte verschiedene Tarife.

Der Katalog an Leistungen, die alle Kassen gleichermaßen bieten müssen, ist lang und macht bei Weitem den größten Teil des Angebots jeder Kasse aus. Die übrigen Prozente an freiwilligen ergänzenden Leistungen sorgen im Zweifel jedoch für einen ordentlichen Unterschied. So können die Kassen etwa Wahltarife anbieten, mit denen gesunde Kunden Geld sparen, die Kosten für zusätzliche Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen übernehmen, Budgets für alternative Heilmethoden und Arzneimittel bereitstellen, Brillen auch bei weniger starken Sehbeeinträchtigungen bezuschussen, als es der gesetzliche Rahmen vorgibt, individuelle Verträge mit Leistungserbringern schließen, die Zugang zu innovativen Behandlungsmethoden bei schweren oder chronischen Erkrankungen verschaffen und weniger Belastung für den Körper oder schnellere Heilung versprechen, oder Services wie Terminerinnerungen etablieren. Die Wahl der Kasse sollte regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden. Der Markt ist in Bewegung. Die Ausgaben der Kassen wachsen schneller als die Einnahmen des Gesundheitsfonds (2009 bis 2017 +30 % bei den Einnahmen und +37 % bei den Ausgaben). Die Wettbewerber müssen ihre Leistungen also immer wieder den zur Verfügung stehenden Mitteln anpassen und sich gegenüber der Konkurrenz positionieren.

Die DFSI Deutsches Finanz-Service Institut GmbH hat deshalb für acht Modellkunden untersucht, welche Kassen das beste Angebot haben. Insgesamt konnte 34-mal die Bestnote „Exzellent“ vergeben werden. Mit AOK Baden-Württemberg, AOK PLUS, DAK-Gesundheit, Die Techniker, HEK - Hanseatische Krankenkasse, IKK Brandenburg und Berlin, IKK Südwest und SECURVITA Krankenkasse schafften es acht Kassen, mehrfach mit der Bestnote ausgezeichnet zu werden. Zudem wurde in einer Langzeitbetrachtung ermittelt, welche Kassen seit Jahren für bestimmte Modellkunden bestens geeignet sind.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter http://www.dfsi-institut.de

Die fairsten GKV-Bonusprogramme 2016„Wer viel verspricht, vergisst auch viel.“ Der Satz des englischen Historikers Thoma...
30/11/2016

Die fairsten GKV-Bonusprogramme 2016

„Wer viel verspricht, vergisst auch viel.“ Der Satz des englischen Historikers Thomas Fuller (1608 -1661) gilt auch heute noch. Und das sogar dort, wo die meisten es nicht vermuten. So bieten die meisten Krankenkassen in Deutschland Bonusprogramme an. Doch klaffen die Bonus-Versprechen der Kassen und die unter realistischen Bedingungen tatsächlich zu erreichenden Bonusprämien oft weit auseinander. Anlass genug für die DFSI Deutsches Finanz-Service Institut GmbH die Bonusversprechen der Krankenkassen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die DFSI Deutsches Finanz-Service Institut GmbH in Köln hat die Bonusprogramme daher aus dem Blickwinkel normaler Versicherter analysiert. „Uns war wichtig, nicht nur theoretische Höchstwerte abzufragen, sondern auch die Höhe der jährlichen Boni für ganz normale Gesundheitsprofile“, sagt DFSI-Chef Thomas Lemke. Dazu wurden in einem ersten Schritt sechs Musterfälle entwickelt: drei männliche und drei weibliche gesetzlich Krankenversicherte im Alter von 25, 45 und 65 Jahren. Diese waren allesamt Nichtraucher, gingen alle einmal jährlich zur Zahnvorsorge und alle hatten vollständigen Impfschutz. Für Muster-Versicherten bis einschließlich 45 Jahren war zudem ein Body Mass Index (BMI) im Normbereich gefordert sowie die Mitgliedschaft in Sportverein (25 Jahre) oder Fitness-Studio (45 Jahre). Hinzu kamen für die Probanden ab 45 Jahren bis zu fünf weitere geschlechts- oder altersspezifische Vorsorgeuntersuchungen sowie die Teilnahme an maximal zwei Präventionskursen. „Alles in allem nichts, was nicht jeder Versicherte leisten könnte“, findet Lemke.

Insgesamt schnitten dabei vier Kassen – energie-BKK, DAK-Gesundheit, actimonda Krankenkasse sowie die lediglich regional aktive BKK Wirtschaft & Finanzen – mit der Note „Sehr Gut“ ab. Diese Kassen haben also zum einen nicht (viel) mehr versprochen als sie dann tatsächlich auch halten, sie haben zum anderen im Vergleich zur Kasse mit der höchsten Gesamt-Barprämie über alle sechs Beispielfälle recht hohe real zu erzielende Barprämien. Die höchste reale Barprämie überweist demnach die DAK-Gesundheit mit 910 Euro an die sechs Muster-Versicherten. Was im Schnitt 151,66 Euro je Proband entspricht. Bei der actimonda sind es 860 Euro insgesamt, respektive durchschnittlich 143,33 Euro je Proband, bei der energie-BKK 700 Euro insgesamt, 116 Euro je Musterfall. Und bei BKK Wirtschaft & Finanzen 600 Euro über alle Musterfälle – was auch dem theoretisch erreichbaren Maximalwert entspricht –, bzw. 100 Euro je Musterfall.

Weitere zehn Krankenkassen erhielten immerhin die Note „Gut“. 22 Versicherer schnitten „Befriedigend“ ab, zwölf „Ausreichend“. Und fünf Kassen musste das DFSI hinsichtlich ihrer Bonus-Versprechen sogar ein „Mangelhaft“ attestieren.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter www.dfsi-institut.de

DFSI bietet Rating, Scoring und Leistungsvergleiche für Versicherer, Banken und Gesetzliche Krankenversicherer

20/09/2016

Die besten Ratenkredite

Fast die Hälfte der Deutschen ist der Ansicht, dass die kommenden Monate eine gute Zeit zum Geldausgeben sind, ermittelten die Marktforscher von Nielsen Deutschland. Die Gründe dafür: Niedrige Arbeitslosenquote, dynamische Einkommensentwicklung und — niedrige Zinsen. Und so stocken viele derzeit die eigenen Mittel mit Ratenkrediten kräftig auf. Laut GfK-Marktstudie „Konsum- und Kfz-Finanzierung“ aus dem Oktober 2015 hat knapp ein Drittel der Befragten einen Ratenkredit abgeschlossen. 2008 kauften hingegen lediglich 25 Prozent der Befragten auf Pump. Nach einer Umfrage des Bankenfachverbandes, ein Zusammenschluss der Kreditbanken in Deutschland, soll die Zahl der Darlehen für Renovierungen sowie für die Anschaffung von Unterhaltungselektronik, Möbeln und Küchen auch künftig weiter kräftig wachsen. Diese stärkere Marktdurchdringung hat einen einfachen Grund: „Mehr als jeder zweite Verbraucher erwartet heute, dass er Konsumgüter auch in Monatsraten abbezahlen kann“, heißt es beim Bankenfachverband.

Doch nicht jeder Ratenkredit ist wie der andere. „Obwohl die Kreditkonditionen äußerst günstig sind, sollte man nicht den erstbesten Ratenkredit nehmen“, sagt Thomas Lemke, Geschäftsführer der DFSI Deutsches Finanz-Service Institut GmbH in Köln. „Denn die Zinskonditionen variieren trotz Niedrigzinsphase erheblich. Zudem kann die ausschließliche Fixierung auf die Effektivzinsen zu Fehlentscheidungen führen“, weiß der Finanzexperte. „So werden auch Produkte angeboten, die auf den ersten Blick günstig erscheinen, bei denen aber jede noch so kleine Abweichung von einem vorgegebenen Standard zusätzliche Kosten verursacht.“

So verlangen manche Institute sogar Gebühren für Kontoführung, für Erstellung oder Zusendung von Kontoauszügen. Und während einige Banken bei vorzeitiger Kreditablösung auf eine Vorfälligkeitsentschädigung verzichten, verlangen andere dafür immer die maximal zulässigen Gebühren. Auch wer einen Zahlungsaufschub vereinbart, bekommt diesen nicht immer kostenlos. Daher hat das DFSI Deutsches Finanz-Service Institut wie schon in den Vorjahren auch 2016 eine Studie durchgeführt, um günstige Ratenkredite ohne Verwendungsbeschränkung zu ermitteln. Daran nahmen diesmal 26 bundesweit aktive Anbieter von Konsumentenkrediten teil, die Angaben zu insgesamt 27 unterschiedlichen Ratenkreditprodukten machten.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie unter www.dfsi-institut.de

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