05/01/2019
8-PUNKTE "KLAUSURPHASEN"-CHECKLISTE
Ihr wisst ja, dass es bei uns keine „Klausurphase“ gibt und diese Phase eher dazu gedacht ist, das, was man sich im Semester angeeignet hat, nochmal zu vertiefen.
Und nicht dafür gedacht ist, den Stoff komplett neu zu lernen, den man vor 6 Wochen schon hätte lernen können.
Aber falls jemand gerade in einer Phase sein sollte, in der es vor den Klausuren etwas stressig sein sollte, ist hier eure „Klausur“-Phasen-Checkliste:
Wähle deine Gedanken sorgfältig: Frage dich selbst, ob dich die Gedanken, die du vielleicht gerade hast, weiterbringen…oder dein Potential reduzieren:
„Mist schon wieder zu spät mit dem Lernen angefangen.“
„Was ist, wenn ich die Klausur nicht schaffe.“
Stop: Bringen dich solche Gedanken weiter?
Nein.
Was wären förderliche Gedanken?
„Ich nehme alle äußeren Umstände so an, wie sie aktuell sind und gebe in der Situation, in der ich mich gerade befinde, einfach mein bestes.“
„Tief in mir drin, weiß ich ,dass dieses Potential da ist. Lass uns doch mal schauen, was wir da rausholen können. Ein paar Wochen nochmal fokussieren und danach kann ich die Ferien voll genießen.“
Und so weiter.
2. Schaue dir die Stoffmenge, die im Semester behandelt wurde an und grenze den zu lernenden Stoff ein!
2.1 Was haben deine Dozenten für Hinweise gegeben?
Gabe es direkte oder indirekte Hinweise des Dozenten, was ausgeschlossen werden kann? Dann streiche diesen Stoff!
2.2 Kannst du Infos von Studenten aus höheren Semestern bekommen, die die Klausur vllt beim Prof vorher schon mal geschrieben haben?
2.3 Hast du Zugriff auf Alt-Klausuren? Dann hol sie dir!
3. Analysiere, die Aufgaben, die im Semester durchgegangen wurden:
Wo wurden im Semester inhaltliche Akzente gesetzt? Worauf wurde intensiv eingegangen und was wurde nur kurz überflogen?
Was wurde in Tutorien besprochen? (Tutorien sind immer sehr klausurrelevant)
4. Schritt 2 und 3 kombinieren!
Was ist an Stoff noch übrig und woraus könnte man potentielle Klausuraufgaben formen?
Vorgehen:
Vorlesungsskript / Folien nehmen und sich fragen:
4.1 Ist das Thema nicht zu trivial? Kann man es überhaupt abfragen?
4.2 Wenn ja, in welchem Aufgabenformat könnte man es abfragen?
4.3 Wenn nein, im Bündel mit welchen anderen Aufgaben würde dies eine klausurwürdige Aufgabe ergeben?
4.4 Sich selber Klausuraufgaben stellen: Alles ranziehen, was an Stoff noch übrig ist, im Tutorium besprochen und in der Vorlesung intensiver behandelt wurde.
5. Schwerpunkte setzen
Worauf macht es zu 100% Sinn sich vorzubereiten?
Wie viel Zeit haben wir in der Klausur? Wie viel könnte also vom Umfang her rankommen?
6. Setze eine Gewichtung:
Was kommt deiner Meinung nach in der Klausur ran, abhängig davon, was du in den ersten 5 Schritten für dich erarbeitet hast?
7. Nutze die Schwarm-Intelligenz!
Nimm alle Themen, die potentiell rankommen könnten in eine Tabelle auf und bitte deine Kommilitonen darum, Schwerpunkte zu setzen!
Schicke diese E-Mail und Tabelle an mindestens 5, idealerweise 10-15 Kommilitonen.
E-Mail Vorlage:
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„Hey (Name deines Kommilitonen) bist du schon am Lernen?
Ich habe mal alle Aufgabentypen, die in der Klausur (Klausurfach) rankommen könnten, rausgesucht.
Was glaubst du, welche (Anzahl an Schwerpunkten, die du gefunden hast = also 4 oder 8 usw) Aufgabentypen kommen am ehesten ran?
Könntest du mal ein Kreuz dahinter setzen, was du denkst, was deiner Meinung nach am wahrscheinlichsten rankommt?
LG (Dein Name)“
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8. Action!
Bereite dich innerhalb einer Lerngruppe mithilfe selbsterstellter Klausuraufgaben/Übungsklausuren oder vorhandener Alt-Klausuren auf die Klausur und alle Eventualitäten vor, die in der Klausur rankommen könnten und gehe die Aufgaben solange durch, bis du sie quasi im Schlaf beherrschst.
Diese ganzen Schritte sind natürlich umso einfacher umzusetzen, je mehr du dich schon im Semester darum gekümmert hast, aber falls es gerade etwas stressig sein sollte, gehe das hier einfach Schritt für Schritt durch.
Wir hoffen das hilft:)