Felix Schlebusch

Felix Schlebusch Wenn’s drauf ankommt. Coaching • Workshop • Moderation
🇩🇪🇫🇷🇬🇧
📍Ruhrgebiet
www.felixschlebusch.de

Heute war ich Podcast-Gast im Chateau Pling. More to come!
15/06/2026

Heute war ich Podcast-Gast im Chateau Pling. More to come!

Sie zählen Sterne auf Trikots.Ich zähle, wie viele rote Linien diese WM schon überschritten hat. ⚽Heute Abend, 21 Uhr, g...
11/06/2026

Sie zählen Sterne auf Trikots.
Ich zähle, wie viele rote Linien diese WM schon überschritten hat. ⚽
Heute Abend, 21 Uhr, geht es los: Mexiko gegen Südafrika.
Eine WM ist für mich das größte Fest der Welt. Die Vorfreude stellt Geburtstag und Weihnachten zusammen in den Schatten.
Und genau deshalb tut es so weh, was passiert:
2018 Russland. 2022 Katar. Jetzt die USA.
Iranische Fans, die nicht ins Land dürfen – während zwischen beiden Ländern Krieg herrscht. Ein FIFA-Präsident, der erzählt, er hätte die Iraner „zur Not mit dem Bus aus Teheran abgeholt”. Die Spieler Senegals, die sich vor laufenden Kameras durchsuchen lassen müssen. Schuhe aus. Taschen leeren. Unter Generalverdacht.
Zuhause bringe ich meinen Kindern mit Engelsgeduld bei, ein „Stop” zu akzeptieren. Eine Grenze hören. Sie stehen lassen.
Und während ich das tue, schaue ich auf eine Welt, die genau das verlernt. Uns wundert nichts mehr. Das macht mir Angst – nicht die Grenzüberschreitung selbst, sondern dass wir aufgehört haben, sie zu spüren.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen dabei, ihre eigenen Stop-Linien zu finden. Denn erst innerhalb von Grenzen wird Entfaltung möglich.
Und ich? Ich könnte der WM den Rücken kehren. Aber ich kann nicht.
Meine Kinder leben seit Wochen im Deutschland-Trikot. Im Kindergarten werden Sterne gezählt, Sticker gesammelt, mein Sohn hatte Tränen in den Augen wegen der Nachtspiele. Umso besser: Deutschland startet Sonntag um 19 Uhr gegen Curaçao – perfekte Anstoßzeit für die Kleinsten. 🇩🇪
Die ehrliche Wahrheit: Es fühlt sich nicht richtig an, sich zu freuen. Und ich freue mich trotzdem. Das ist der eine Stop, den ich nicht über die Lippen bringe.
Und werden wir Weltmeister, halte ich es wie mit Mitte zwanzig: Der Kater war die lange Partynacht wert.
Grenzen Familie FußballLiebe

Taiwanese Lunch
09/06/2026

Taiwanese Lunch

Eigentlich wollte ich über den Zuspruch zu meinem Zeitungsporträt schreiben. Dann ist etwas passiert, das ins Mark meine...
04/06/2026

Eigentlich wollte ich über den Zuspruch zu meinem Zeitungsporträt schreiben. Dann ist etwas passiert, das ins Mark meiner Arbeit als Coach geht.

Ich nutze KI täglich, bin Heavy User, kein KI-Larry. Aber als ich mein liebstes LLM bat, die Reaktionen auf den Artikel zu sortieren, fiel mir etwas auf.

Es bot an, mir etwas “von Mensch zu Mensch” mitzugeben. Fragte, wie es mir gefühlsmäßig gehe. Lobte fast jede Eingabe. Und als es seine eigenen Fehler aufschreiben sollte, packte es sich selbst in Watte.

Alles lief auf eines hinaus: gefallen.

Ein Coach macht das Gegenteil. Er sagt nicht, was man hören will, sondern stellt die Fragen, die man sich selbst nicht stellt. Hält Pausen aus. Widerspricht, wenn alle nicken.

Eine Maschine, die immer versteht und immer lobt, kann vieles. Aber das nicht. Echte Reibung bleibt unter Menschen.

Heute halte ich eine Zeitung in der Hand, in der ich stehe.Und ehrlich, ich freue mich riesig. Das letzte große Porträt ...
01/06/2026

Heute halte ich eine Zeitung in der Hand, in der ich stehe.

Und ehrlich, ich freue mich riesig. Das letzte große Porträt über mich war vor Jahren, damals über den Reporter, der für Galileo Achterbahnen getestet hat. Diesmal geht es um etwas Persönlicheres: die zwei härtesten Jahre meiner Selbstständigkeit, und den Weg da raus.

Gekühlter Sprudel aus dem Wasserhahn, schöne Küche, und trotzdem keine Ahnung, wie es beruflich weitergeht, so saß ich hier vor anderthalb Jahren. Heute sieht das anders aus.

Die ganze Geschichte steht in der Westfalenpost. Link in der Bio.

Durststrecke

Heute ist wieder einer dieser Ausnahmsweisetage, für die sich der Vollgasmodus lohnt.Meine Frau ist um 7 aus dem Haus un...
28/05/2026

Heute ist wieder einer dieser Ausnahmsweisetage, für die sich der Vollgasmodus lohnt.

Meine Frau ist um 7 aus dem Haus und hat glücklicherweise noch die Brotdosen für die drei Motten vorbereitet.

Also nur noch Frühstück machen (Motte 1: Joghurt mit Opas Rhabarber, danach Müsli mit Banane, ohne die Nüsse, die Rosinen rauszumachen weigere ich mich; Motte 2 und 3: Banane und Brot mit Frischkäse, Motte 2 noch Rhabarber-Joghurt dazu, ca. die Hälfte bleibt liegen, die Schnabeltassen-Milch von Motte 3 ist immerhin leer), bei den ersten Holz-Schnitz-Versuchen und beim Erdbeerenpflücken assistieren, dann eincremen und anziehen.

Motte 1 zieht sich alleine an, heute braucht es aber noch ein Wechseloutfit für den Kindergeburtstag im Westfalenpark. Motte 2 rennt beim Eincremen ständig weg, kann sich aber eigentlich schon anziehen. Heute scheinbar nicht. Zum Glück ist Sommer, also nur 3x Unterhose, Shirt, Shorts, Crocs und Cappy. Motte 3 wollte heute ihr Schalke-Trikot anziehen, war in der Wäsche, Theatro grande.

Dann alle raus in den Vorgarten, selber raus aus dem Schlafanzug, rein ins gestrige Outfit, alle ins Auto. Garagenschlüssel vergessen, es braucht ja noch einen Kindersitz für später. Golfkarre raus ausm Bulli, fährt eh schon ewig einfach mit spazieren, und Kindersitz rein. Alle anschnallen und los.

Dann der übliche Kind-Abgebe-Wahnsinn und zurück nach Herdecke. Ach komm, noch schnell einkaufen, dann kann ich später mit Motte 2 und 3 noch zu Motte 1 auf den Geburtstag. Der einladende Papa freut sich über einen Anspielpartner. Und meine Frau vielleicht über einen Moment Ruhe nach der 34h-Schicht. Ja, sie hatte Bereitschaft und hilft, wo sie kann.

Und jetzt? Hinter mir noch das Chaos von heute Morgen. Und ich lasse es einfach nochmal ein Stündchen liegen. Ticker euch das hier runter, lese gleich meine Monatszeitung (die 24 Seiten packe ich tatsächlich - nicht heute, jeden Monat), und frühstücke dabei.

Gleich geht’s ans Aufräumen und selber nochmal kurz an die Schüppe. Aber eben erst gleich.

Vollgas kann ich. Das hier, einfach mal liegen lassen, ist die schwerere Übung.

Gibt es eine Marke, die in Deutschland stärkere Gefühle auslöst als der TÜV?Vorgestern durfte ich das herausfinden – als...
14/05/2026

Gibt es eine Marke, die in Deutschland stärkere Gefühle auslöst als der TÜV?

Vorgestern durfte ich das herausfinden – als Moderator des Global Virtual Sales & Marketing Summit der TÜV NORD Group. Bühne in Essen, gestreamt in über 30 Länder.

Ich fühle mich jetzt TÜV-geprüft.

Danke für die gute Zusammenarbeit und einen Tag, der richtig Spaß gemacht hat.

Feeding ze Erpel 🦆
18/04/2026

Feeding ze Erpel 🦆

Geisenheim
14/03/2026

Geisenheim

Wolfsburg. End of Day 1. Müde und selig.Seit sechs Monaten begleite ich die Pioneer Minds Teams bei Volkswagen. Erst im ...
09/03/2026

Wolfsburg. End of Day 1. Müde und selig.

Seit sechs Monaten begleite ich die Pioneer Minds Teams bei Volkswagen. Erst im House of Pioneers, dann online, jetzt hier vor Ort.

Pitch Coachings, ein Team nach dem anderen - über Stunden. Dramaturgie, Reframing, Rollenspiele, Impro. Die Anspannung steigt, je näher das Finale rückt. Gut so!

Volkswagen begleitet mich seit Jahren - IAA, Dealer Events, immer wieder von Agenturen empfohlen, immer wieder neu reingebracht. Damals war ich der, der präsentiert hat. Jetzt bin ich der, der befähigt. Mittlerweile werde ich direkt gebucht, bin offiziell Lieferant. Dass ich hier als Coach mitmische, verdanke ich .official, eine Top-Kreativagentur. Freue mich schon aufs nächste Projekt mit euch!

An Abenden wie heute merke ich, dass mein Ausrichtungswechsel vom Moderator zum Coach sich richtig anfühlt. Ich spüre ich eine Zugehörigkeit und Beständigkeit, die ich mir früher als „reiner“ Moderator manchmal gewünscht habe.

Rooftop-Bar mit Blick aufs Kraftwerk, feinstes Fondue, Nachtisch-Koch-Session mit dem Hotel-Chefkoch. Und dann Werwolf spielen - wie schon im House of Pioneers wurde ich als erster rausgewählt. Scheinbar Berufsrisiko.

Wer Wolfsburgs Werwölfe der Nacht waren, erfahre ich morgen bei den nächsten Pitch Sessions. Während es heute darum ging zu challengen und die letzten Prozentpunkte zu mobilisieren, geht es morgen um Stabilität, Selbstbewusstsein und Präsenz.

Damit, wenn die Aufregung beim Finale am Mittwoch kickt, Substanz da ist die hält.

Adresse

Max-Mustermann-Allee
Dortmund
58313

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

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