UNPERFEKTLabs

UNPERFEKTLabs UNPERFEKTLabs hilft Unternehmen, Produkte unter Einbeziehung engagierter Communities in offenen Prozessen zu entwickeln und zu vermarkten.

Einsendeschluss bis zum 31.1. verlängert!
31/10/2017

Einsendeschluss bis zum 31.1. verlängert!

SLOW ist der Film für den SENSS-Award für Streitkultur, der von Reinhard Wiesemann und dem Unperfekthaus Essen gestiftet wurde. Er zeigt, wie aus Agression…

06/04/2014

Das wird sicher fast niemand lesen, aber ich find's wichtig, und es gibt vieles von dem wider, was hinter unseren in Kürze startenden UNPERFEKTLabs steht. Siehe unten. Und hier meine Ergänzungen:

1) Die im Bericht genannten 8 Bereiche umfassen die Menschen, ihre Organisation und ihre Arbeitsweise: "Strategic and operational impacts / Organisational development / Relationships / Personal development / Collaborative ways of working / Artful ways of working / Seeing more and differently / Activation". Ich würde dem gern einen 9. Bereich "Product features" hinzu fügen. Ich glaube, dass - nachdem die Arbeit getan ist und das Produkt verkauft wird - etwas in dem Produkt drin sein kann, das nur dank dieses Spillover-Effektes da ist. In diesem Sinne haben wir in Steve Jobs übrigens einen prominenten Fürsprecher: https://www.youtube.com/watch?v=wNfaVImybns, und er macht "Produkt-Features" in seiner (unglaublich guten!) Stanford-Rede sogar ganz konkret an einem Beispiel fest, wenn er von wunderschönen Schriften, "Fonts" berichtet, die Einzug in die Computertechnik gehalten haben - schaut mal (mindestens! Der Rest ist auch SUPER!) ab Minute 3:00 in: https://www.youtube.com/watch?v=DpMwWaxoI4Y - wunderschönes Beispiel für einen Spillover aus dem Kulturbereich in die Technik, der zu einem Produktfeature wurde, das heute nicht mehr weg zu denken ist.

2) Ursachen-Benennung: Was ich bisher über den Spillover-Effekt gelesen habe, setzt einfach voraus, "dass da irgendwas Wertvolles ist, das Künstler einbringen", ohne es zu benennen, und vor allem ohne den Unterschied herauszuarbeiten, warum dieses Etwas nicht auch von dem festangestellten Designer des Betriebes oder vom kreativen Unternehmensberater oder dem Psycho-Coach eingebracht werden kann. Auch der Aspekt "breitere Sichtweise, von Aussen etwas einbringen" überzeugt nicht - das könnte man mit jedem Externen erreichen, dazu braucht's keinen Künstler. Ich möchte dieses Etwas benennen! Für mich sind es "Freiheit, Offenheit, Vielfalt und intrinsische Motivation":

2.1) Intrinsische Motivation:
- Künstler sind für mich dadurch gekennzeichnet, dass sie aus innen heraus ohne Rücksicht auf eventuelle Kunden arbeiten. Der Künstler macht, was er für richtig hält und freut sich, wenn er ANSCHLIESSEND Zuspruch von Kunden erhält. Aber er würde seine Arbeit nie maßgeblich dem Kundenwunsch unterordnen.
- Der Designer, der Unternehmensberater, der Coach dagegen sind kundenorientiert. Es geht immer darum, das zu tun, das den meisten Zuspruch beim Kunden erzielt (= Umsatz).
- (N.B.: Beides vereint sich, sobald man davon überzeugt ist, dass der beste Umsatzerfolg sich dann einstellt, wenn alle das tun, hinter dem sie wirklich stehen und entsprechende Freiheiten in einer Firma herrschen. Aber solche Einstellungen sind selten in Firmen, und wenn sie vorherrschen, dann braucht's keine Künstler mehr als Berater )

2.2) Freiheit, Offenheit, Vielfalt:
Was in u.g. Bericht steht, kann in jedem Land der Welt durch künstlerische Intervention Nutzen in einer Firma bringen. Doch wenn man den im Bericht zaghaft genannten Gedanken "feel safe trying out different ways of expressing and doing things" weiterdenkt, dann kommt man schnell darauf, dass nämlich sobald Freiheit, Offenheit, Vielfalt hinzu kommen, der ganze Prozess noch eine ganz neue Dimension an Wirksamkeit erreichen kann. In dem Bericht wird das nicht weiter ausgeführt, aber ich bin davon überzeugt, dass künstlerische Interventionen in jedem der (m.E. nicht nur 8 sondern 9) Bereichen dann ganz besondere Werte schafft, wenn Freiheit, Offenheit, Vielfalt gegeben sind. In einer freien Gesellschaft und einer toleranten Firma, wo viele unterschiedliche Menschen angesammelt sind und diese auch Nicht-Mainstream-Gedanken äussern können, kommt einfach mehr heraus! UND:

Ich möchte so weit gehen, dass künstlerische Interventionen in allen Ländern enorme Vorteile in Firmen und ihre Produkte bringen können, dass aber für westliche Länder die Chance auf Alleinstellungsmerkmale besteht, wenn sie gezielt darüber nachdenken, welche Vorteile aus Freiheit, Offenheit und Vielfalt entstehen können, die von ihren Konkurrenten in weniger freien Ländern nicht kopiert werden können. Ein RIESEN-Argument, warum wir im Westen in diese Richtung investieren sollten!! Siehe auch www.unperfektlabs.de

Die Ideen hinter UNPERFEKTLabs inkl. der Info über unser erstes Produkt "Sicherheitskeil" hatte ich vor 5 Tagen an ein p...
28/03/2014

Die Ideen hinter UNPERFEKTLabs inkl. der Info über unser erstes Produkt "Sicherheitskeil" hatte ich vor 5 Tagen an ein paar Freunde und Bekannte gemailt, um erste Rückmeldungen zu bekommen. Es kommen einige richtig gute Gedanken zurück, die ich bald ich posten werde.

Der Grundgedanke zu den UNPERFEKTLabs: "Die Zeiten, in denen Kultur Geld kostete und Wirtschaft Geld verdiente, sind vor...
28/03/2014

Der Grundgedanke zu den UNPERFEKTLabs: "Die Zeiten, in denen Kultur Geld kostete und Wirtschaft Geld verdiente, sind vorbei. ALLE wirtschaftlichen Megaerfolge der letzten Jahrzehnte basierten nicht mehr auf Rohstoffen, Wissenschaft oder Technologie, sondern auf der freien und vielfältigen Kultur, mit der der Westen auf absehbare Zeit noch einen uneinholbaren Konkurrenzvorteil hat... www.kulturvorteil.de

Nach Rohstoffen, Wissenschaft und Technik wird Freiheit und Vielfalt zu DEM wirtschaftlichen Konkurrenzvorteil westlicher Länder

Statt ein eigenständiges Blog zu betreiben, werden wir unsere beim Start der UNPERFEKTLabs gemachten Erfahrungen ab sofo...
27/03/2014

Statt ein eigenständiges Blog zu betreiben, werden wir unsere beim Start der UNPERFEKTLabs gemachten Erfahrungen ab sofort hier auf Facebook posten.

Bloggen auf Facebook Von Jürgen Vielmeier Wer Videos und Links mit der Welt teilen will, der kann darüber bloggen. Nur tun das immer weniger Menschen, weil man seine Links und kurze Statements ja viel einfacher auf Twitter oder Facebook mit einer ausgesuchten Zielg…

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