Birte Gamm

Birte Gamm Als Dozentin, Seminarleiterin und Supervisorin arbeite ich in der Weiterbildung für (Heil-)Pädagog*innen. Ich gestalte meine Fortbildungen leicht und einfach...

Ich bin Birte Gamm, Dozentin, Seminarleiterin und Supervisorin. Ich gehe für eine Welt, in der wir uns gegenseitig stärken. In der es gelingen kann, ganz der*diejenige zu sein, der*die man ist. Mein Wunsch ist es, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bekommen mit Liebe und Leichtigkeit ihren Weg zu gehen und dabei von ihren Eltern und dem Umfeld bestärkt und unterstützt werden. Dass sie die

Möglichkeit haben, ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln und eigene Lösungen zu finden. In der Weiterbildung für (Heil-)Pädagog*innen zu arbeiten ist mehr als ein Beruf. Es ist mir ein Herzensanliegen. Ich liebe es leicht und einfach. Mit Gehalt und Tiefe. Humorvoll und punktgenau. So gestalte ich meinen Unterricht, meine Fortbildungen. So darf Lernen sein, damit es Spaß macht. So begleite ich Menschen auf ihrem Weg. Mögen sie ihre Persönlichkeit entwickeln, bei sich ankommen, wachsen, selbstbewusst und freudig mit neuen Situationen umgehen.

Manchmal merkt man es erst am Ende des Tages. Dass man überall war – nur nicht bei sich selbst.Zwischen Terminen, Erwart...
09/06/2026

Manchmal merkt man es erst am Ende des Tages. Dass man überall war – nur nicht bei sich selbst.

Zwischen Terminen, Erwartungen und „nur noch schnell…“ geht oft leise etwas verloren: die Verbindung zu dir.

Mein neuer Workshop ist eine Einladung, genau da innezuhalten.
👉 Heute schon bei dir gewesen?

Ein Online-Workshop über Würde, Grenzen und das, was dich im Alltag trägt.
🗓 19. August 2026 | 10:00 – 13:00 Uhr

In drei Stunden schauen wir gemeinsam:
– wo du dich im Alltag verlierst
– wie du deine Würde wieder stärker spürst
– wie du deine Grenzen erkennst und hältst
– was du wirklich brauchst

Ohne Druck. Ohne Perfektion.
Dafür mit Klarheit, Ruhe und echten Momenten für dich.

🌱 Für Menschen in helfenden Berufen – und für alle, die viel geben.

💻 Online
⏱️ 3 Stunden
💶 Frühbucher: 69 € (bis 30.06.2026)
danach 79 €

👉 Infos & Anmeldung: https://birte-gamm.de/produkt/wuerde/

Vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment, wieder bei dir vorbeizuschauen.





Manchmal dachte ich, Menschen werden mir zu viel. Dass es einfacher wäre, mich zurückzuziehen. Weniger zu fühlen.Weniger...
03/06/2026

Manchmal dachte ich, Menschen werden mir zu viel. Dass es einfacher wäre, mich zurückzuziehen.
Weniger zu fühlen.
Weniger in Kontakt zu gehen.

Und dann gab es diese anderen Momente.
Leise Begegnungen.
Echte Nähe.
Augenblicke, in denen ich nicht müde wurde, sondern weicher.
Mehr bei mir.

Ich beginne zu verstehen:
Es sind nicht die Menschen, die mich erschöpfen, sondern die Momente,
in denen ich mich verliere.
In dem Erfüllen von Erwartungen.
In Anpassung.
In dem Wunsch, richtig zu sein.

Und manchmal auch in der Sehnsucht, dass mich jemand so sieht, wie ich mich selbst gerade nicht sehen kann.

Vielleicht beginnt Verbindung gar nicht außen. Sondern hier.
✨ Wenn ich mich selbst wieder spüre.
✨ Wenn ich mir selbst näher komme.
✨ Wenn ich aufhöre, mich zu verlassen.

Von dort aus entsteht etwas Neues:
Begegnung, die nicht zieht, sondern trägt.

✨ Meine Website ist online ✨Ich wollte keinen „perfekten Auftritt“, sondern einen Ort, der ehrlich zeigt, wie ich arbeit...
31/05/2026

✨ Meine Website ist online ✨

Ich wollte keinen „perfekten Auftritt“, sondern einen Ort, der ehrlich zeigt, wie ich arbeite und worauf es mir ankommt.
Auf Haltung.
Auf Präsenz.
Auf die Qualität von Begegnung.
Wenn dich das anspricht:
👉 Link in Bio

Manchmal werden uns Menschen zu viel. Dann ziehen wir uns zurück.Brauchen Ruhe. Abstand.Oft bleibt ein Gedanke zurück:Vi...
25/05/2026

Manchmal werden uns Menschen zu viel. Dann ziehen wir uns zurück.
Brauchen Ruhe. Abstand.
Oft bleibt ein Gedanke zurück:
Vielleicht bin ich für so viel Kontakt einfach nicht gemacht.
Gleichzeitig kennst du es vielleicht auch: Diese anderen Begegnungen.
Die dich nicht erschöpfen, sondern dich zurück zu dir bringen.
Ich glaube, es sind nicht die Menschen, die uns zu viel werden.
Sondern das, was zwischen uns geschieht. Die Erwartungen. Die Anpassung. Der Moment, in dem wir uns selbst ein Stück verlieren.
Und auch die leise Enttäuschung,
wenn andere uns nicht so begegnen, wie wir es uns wünschen.

Vielleicht geht es gar nicht darum,
sich immer mehr zurückzuziehen.
Sondern darum, feiner zu spüren:
✨ Wo bleibe ich bei mir?
✨ Welche Begegnungen tun mir gut?
✨ Wo darf ich mich klarer abgrenzen?

Nicht jede Begegnung nährt. Aber jede kann uns etwas zeigen über das, was wir wirklich brauchen.

Wir setzen uns für Würde ein. Und behandeln uns selbst, als wäre sie verhandelbar.       Das ist kein Randthema. Das ist...
18/05/2026

Wir setzen uns für Würde ein. Und behandeln uns selbst, als wäre sie verhandelbar.

Das ist kein Randthema. Das ist Alltag.

In der Eingliederungshilfe sprechen wir über Würde. Über Selbstbestimmung. Über ein Leben auf Augenhöhe.

Und gleichzeitig:
– gehen Fachkräfte krank arbeiten
– ignorieren ihre eigenen Grenzen
– sagen Ja, obwohl sie Nein meinen
– stellen sich selbst immer wieder hinten an

Das passiert nicht selten. Das passiert jeden Tag.

Und nein: Das ist keine Professionalität. Das ist Selbstverlust.

Und ja: das hat mit Macht zu tun. Mit Strukturen. Mit Erwartungen. Mit einer Haltung, die wir oft verinnerlicht haben:
„Du bist wertvoll, wenn du funktionierst.“

Aber: Wenn ich meine eigene Grenze nicht ernst nehme, wie glaubwürdig nehme ich die Grenze eines anderen ernst?

Würde beginnt nicht auf dem Papier. Sondern im Alltag. Im eigenen Körper. In dem Moment, in dem ich mich selbst ernst nehme.
Auch dann, wenn es unbequem ist.





Viele Fachkräfte geben unglaublich viel.Und oft wird erst spät spürbar, wie viel es eigentlich ist. Nicht, weil sie es n...
14/05/2026

Viele Fachkräfte geben unglaublich viel.
Und oft wird erst spät spürbar, wie viel es eigentlich ist. Nicht, weil sie es nicht merken könnten. Sondern weil es sich über die Zeit verschiebt.

Was früher anstrengend war, wird „normal“. Was eigentlich zu viel ist, wird Alltag.

Gleichzeitig wächst der Anspruch:
ruhig zu bleiben
verantwortlich zu handeln
für andere da zu sein

Vielleicht braucht es genau hier einen anderen Blick.
Nicht zuerst nach außen.
Nicht sofort nach der nächsten Lösung.
Sondern einen Moment nach innen.

Wie geht es mir gerade eigentlich?
Was brauche ich?

Denn Stabilität entsteht nicht dadurch,
dass wir noch mehr aushalten. Sondern dadurch, dass wir uns selbst wieder wahrnehmen.

Ich darf für mich sorgen.
Gerade dann, wenn es schwierig wird.

Vor kurzem habe ich mit einem Team gearbeitet. Im Mittelpunkt stand die Begleitung von Kindern, deren Verhalten im Allta...
12/05/2026

Vor kurzem habe ich mit einem Team gearbeitet. Im Mittelpunkt stand die Begleitung von Kindern, deren Verhalten im Alltag oft als herausfordernd erlebt wird.

Ziemlich schnell wurde spürbar, wie groß der Druck ist, unter dem die Fachkräfte stehen. Da war Erschöpfung. Da war Verunsicherung. Und immer wieder dieser Wunsch: „Ich brauche etwas Konkretes. Was mache ich, wenn es eskaliert?“

Diese Frage ist so nachvollziehbar. Denn wenn ein Kind schreit, verweigert oder völlig außer sich ist, entsteht schnell der Druck, handeln zu müssen.

Im Verlauf des Tages hat sich etwas verschoben. Wir haben begonnen, das Verhalten der Kinder anders anzuschauen. Nicht als Problem, das gelöst werden muss, sondern als Ausdruck von Überforderung. Von einem Nervensystem, das gerade keinen anderen Weg mehr findet.

Und plötzlich wurde auch etwas anderes sichtbar: Nicht nur die Kinder sind an ihrer Grenze. Auch die Fachkräfte bewegen sich oft in einem Zustand dauerhafter Anspannung.
Ein voller Tag. Viele Situationen gleichzeitig. Wenig Pause. Und mittendrin der Anspruch, ruhig und zugewandt zu bleiben.

Irgendwann stand eine andere Frage im Raum:
Nicht mehr: „Was mache ich mit dem Kind?“
Sondern: „Wie geht es mir gerade eigentlich?“
Und: „Was brauche ich, um stabil zu bleiben?“

Vielleicht war das die wichtigste Erkenntnis dieses Tages: Selbstfürsorge ist keine Zusatzaufgabe. Sie ist eine Voraussetzung dafür, überhaupt handlungsfähig zu bleiben. Denn wenn ich selbst in Anspannung bin, reagiere ich schneller. Und dann wird es auch für die Kinder nicht leichter.

Dort, wo Fachkräfte begonnen haben, sich selbst wahrzunehmen, ist etwas ruhiger geworden. Nicht alles. Aber genug.

Vielleicht ist das der entscheidende Punkt: Nicht sofort mehr tun zu können, sondern anders da zu sein.

Ich darf für mich sorgen. Gerade dann, wenn es schwierig wird.





In vielen sozialen Berufen läuft eine innere Stimme mit, die sehr engagiert ist und sehr wenig nach uns fragt.„Da geht n...
15/04/2026

In vielen sozialen Berufen läuft eine innere Stimme mit, die sehr engagiert ist und sehr wenig nach uns fragt.
„Da geht noch was.“
„Du schaffst das auch noch.“

Wenn du das kennst, möchte ich dir heute etwas zusprechen: Du bist nicht weniger wichtig als die Menschen, für die du da bist.
Und die anderen sind genauso wichtig wie du. Nicht mehr. Nicht weniger.

Wachsen darf stärken. Entwicklung darf verbinden. Sie muss nicht auf Kosten von Selbstachtung gehen.

Vielleicht beginnt Haltung genau hier: bei sich zu bleiben, während man wächst.

Wenn Leid zur Eintrittskarte wird.In vielen Teams scheint unausgesprochen zu gelten:Wer leidet, gehört dazu.Wer erschöpf...
10/04/2026

Wenn Leid zur Eintrittskarte wird.
In vielen Teams scheint unausgesprochen zu gelten:
Wer leidet, gehört dazu.
Wer erschöpft ist, zeigt Einsatz.
Wer durchhält, ist engagiert.

Und wer sich gut fühlt? Der bekommt schnell ein schlechtes Gewissen.

Ich begegne dieser Dynamik immer wieder in Fortbildungen, in Supervisionen, in Gesprächen. Sie wirkt leise, aber stark. Selbstfürsorge wird dann nicht als Kompetenz gesehen, sondern als Abweichung.

Dabei ist sie oft genau das, was Beziehung, Klarheit und Verantwortung erst möglich macht. Was wäre, wenn es anders sein dürfte? Wenn Würde nicht an Erschöpfung gekoppelt wäre?

Dieser Gedanke begleitet mich gerade sehr – auch beim Schreiben an meinem neuen Workbook.






(Bild: KI‑generiert via Freepik)

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