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Blank & Partner Wer Menschen mit Ihrem Vermögen beraten möchte, muss wissen, wie die Finanzwelt funktioniert. Aber vor allem muss er auch den Menschen verstehen, den er berät.

📈 Wissenschaftlich basierte Anlagestrategien für Privatkunden - Geldanlage l Erben/Schenken l Finanz-& Ruhestandsplanung - honorarbasiert - Wir möchten Finanzbildung stärken und Deutschland zu einem besseren Anlegerplatz machen! Im Laufe der Jahre fand en wir unsere Wahrheit über Werte, Transparenz und Unabhängigkeit in der Finanzwelt. Die Finanzwelt ist leider voller Berater, die weniger ihre Kun

den als ihre eigenen wirtschaftliche Interessen im Blick haben. Was könnte für Menschen WIRKLICH wichtig sein, wenn es um ihre finanzielle Situation geht? Welchen Nutzen können wir schaffen? Das war der Ursprung das Beratungsunternehmen Blank & Partner zu gründen. Zwei Aspekte stehen für uns im Vordergrund:
1. Wie kann Deutschland zu einem besseren Platz für Anleger werden?
2. Wie können wir unsere Mandanten eine herausragende Beratungserfahrung bieten? Dabei beraten wir auf Honorarbasis. Keine Provision. Keine versteckten Kosten.

100 % Transparenz für alle Parteien. So sind wir frei und unabhängig in meiner Umsetzung. Diese Werte leben wir jeden Tag! Nach unserer Beratung verstehen Sie ihre Finanzen und welche Alternativen in der Finanzwelt funktionieren und welche nicht! Jemanden, der in Lösungen denkt und sich ihre Lebensplanung zu seiner Aufgabe macht. In der Beratung die richtigen Fragen stellt und wie bei einem Maßanzug, die passenden Lösungen liefert. Wenn Sie eine Beratung auf Augenhöhe suchen, dann schicken Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie uns gerne an!

„Herr Blank, was halten Sie eigentlich von dem neuen Vanguard FTSE Global All Cap?“Die Frage hat mir vor ein paar Tagen ...
27/08/2026

„Herr Blank, was halten Sie eigentlich von dem neuen Vanguard FTSE Global All Cap?“

Die Frage hat mir vor ein paar Tagen ein Kunde gestellt.

Meine Antwort war ziemlich einfach: Der ETF ist top.

Über 7.000 Unternehmen, Industrie- und Schwellenländer, Small Caps mit dabei und das Ganze für 0,07 % laufende Kosten im Jahr. Viel breiter und günstiger kann man den weltweiten Aktienmarkt kaum abbilden.

Aber: Ein ETF ist am Ende nur ein Werkzeug.

Ob darin nun 5.000 oder über 7.000 Unternehmen stecken, halte ich für weniger entscheidend, als es zunächst klingt. Die rund 2.000 zusätzlichen Unternehmen sind überwiegend sehr klein und haben entsprechend wenig Gewicht im Portfolio.

Auch über 0,07 % statt 0,17 % Kosten kann man lange diskutieren. Bei 10.000 € Anlage sprechen wir über gerade einmal 10 € im Jahr.

In meinen Kundengesprächen interessieren mich deshalb andere Fragen viel mehr:

Wie viel meines Vermögens sollte überhaupt in Aktien investiert sein?

Wie viel Risiko passt zu mir?

Was mache ich, wenn die Börse 30 oder 40 % fällt?

Wie strukturiere ich mein gesamtes Vermögen?

Und ein Punkt wird beim Thema ETF besonders gerne vergessen: Wie bekomme ich das Geld später wieder sinnvoll aus dem Depot heraus?

Gerade in der Ruhestandsplanung ist die Entnahmephase mindestens genauso wichtig wie der Vermögensaufbau.

Welche Anlagen verkaufe ich wann? Wie viel Liquidität halte ich vor? Wie gehe ich mit schlechten Börsenjahren um? Und wie gestalte ich meine Entnahmen steuerlich sinnvoll?

Deshalb bleibe ich bei meiner Antwort:

Der Vanguard FTSE Global All Cap ist ein richtig gutes Werkzeug.

Aber der beste Hammer bringt wenig, wenn man nicht weiß, was man damit bauen möchte.

Nicht der einzelne ETF entscheidet über den langfristigen Anlageerfolg, sondern die Strategie dahinter, die richtige Entnahmestrategie und vor allem das Verhalten des Anlegers.

„Ich möchte mit 63 in den Ruhestand. Kann ich mir das leisten?“Genau mit dieser Frage kam eine 55-jährige Kundin zu mir....
11/08/2026

„Ich möchte mit 63 in den Ruhestand. Kann ich mir das leisten?“

Genau mit dieser Frage kam eine 55-jährige Kundin zu mir.

Eigentlich war schon einiges vorhanden:

✓ ETF-Depot
✓ Fonds-Rentenversicherung
✓ weitere Rücklagen

Also alles gut?

Nicht ganz.

Denn das eigentliche Problem war nicht, wie viel Vermögen vorhanden war.

Es fehlte ein konkreter Plan, wie dieses Vermögen später genutzt werden soll.

Wie hoch ist die Rentenlücke?

Wie viel Geld wird monatlich zusätzlich benötigt?

Welches Kapital wird mit 63 gebraucht?

Welches vielleicht erst mit 70 oder 75?

Und wie sollte das Geld bis dahin investiert sein?

Genau deshalb haben wir eine "Mehrtopf-Strategie" entwickelt.

Das Prinzip ist einfach:

Geld, das in den ersten Jahren des Ruhestands benötigt wird, wird anders investiert als Kapital, das noch 10, 15 oder 20 Jahre Zeit hat.

So muss nicht das gesamte Vermögen mit Rentenbeginn auf Sicherheit umgestellt werden.

Gleichzeitig soll vermieden werden, bei einem Börsencrash genau dann Aktien verkaufen zu müssen, wenn das Geld zum Leben gebraucht wird.

Denn eines wird häufig unterschätzt:

Vermögen aufzubauen und später von diesem Vermögen zu leben, sind zwei völlig unterschiedliche Disziplinen.

Deshalb sollte die Frage ab 50 oder 55 nicht mehr nur lauten:

„Wie ist mein Geld angelegt?“

Sondern:

„Habe ich einen Plan, wie ich später von meinem Vermögen leben möchte?“

Wie sieht es bei dir aus?

Gibt es schon einen konkreten Plan für deinen Ruhestand oder bisher hauptsächlich verschiedene Geldanlagen?

Altersvorsorgedepot. Klingt nach Depot. Ist aber nicht automatisch nur ein Depot.Kaum ein Thema wird derzeit in der Alte...
08/08/2026

Altersvorsorgedepot. Klingt nach Depot. Ist aber nicht automatisch nur ein Depot.

Kaum ein Thema wird derzeit in der Altersvorsorge so häufig diskutiert wie das neue Altersvorsorgedepot.

Dabei stellen wir in unseren Gesprächen immer wieder eines fest:

Viele verbinden mit dem Begriff automatisch ein klassisches Wertpapierdepot.

Depot eröffnen.
ETF auswählen.
Staatliche Förderung mitnehmen.
langfristig investieren.

Und das Ganze am besten günstig und unkompliziert über einen Neobroker.

Doch so einfach ist es nicht.

Unter dem Begriff Altersvorsorgedepot können unterschiedliche Umsetzungsformen stehen. Zum Beispiel über einen Broker bzw. Depotbank, über einen Versicherungsmantel oder als standardisierte Lösung.

Und diese Varianten unterscheiden sich teilweise erheblich.

Bei der Anlagefreiheit.
Bei den Kosten.
Bei möglichen Garantien.
Beim Ablaufmanagement.
Und ganz besonders bei der Frage, was mit deinem Geld im Ruhestand passiert.

Die entscheidende Frage lautet vielmehr:

Welche Lösung passt zu deiner persönlichen Altersvorsorge und zu dem, was du später mit deinem Vermögen erreichen möchtest?

Denn ein günstiger ETF allein ist noch keine Ruhestandsstrategie.

Das Altersvorsorgedepot kann ab 2027 ein spannender Baustein werden. Aber eben ein Baustein und nicht das ganze Haus.

Bevor du dich also für einen Anbieter oder ein Produkt entscheidest, solltest du zunächst verstehen, welche Variante du überhaupt auswählst und welche Konsequenzen diese Entscheidung langfristig hat.

Deshalb: Erst verstehen. Dann vergleichen. Dann entscheiden.

Und nicht einfach nur auf „Depot eröffnen“ klicken.

Wie siehst du das: Wird das Altersvorsorgedepot die private Altersvorsorge wirklich einfacher oder macht die größere Auswahl eine gute Beratung sogar noch wichtiger?

Welcher Aktienmarkt bringt nächstes Jahr die beste Rendite? Die ehrliche Antwort: Niemand weiß es. 🌍🎲Schau dir mal die E...
30/07/2026

Welcher Aktienmarkt bringt nächstes Jahr die beste Rendite? Die ehrliche Antwort: Niemand weiß es. 🌍🎲

Schau dir mal die Entwicklung der globalen Aktienmärkte der letzten 20 Jahre an. Das Ganze gleicht eher einem bunten Lottospiel als einem vorhersehbaren Muster:

📍 Beispiel Neuseeland: 2019 noch der absolute Spitzenreiter an der Börse. Nur zwei Jahre später? Schlusslicht auf dem letzten Platz.

📍 Beispiel USA: Obwohl der US-Markt über 20 Jahre extrem stark war, belegte er in zwei Jahrzehnten nur ein einziges Mal den ersten Platz und lag in sieben Jahren unter dem Durchschnitt.

Wer versucht, ständig das Gewinnerland für das nächste Jahr herauszupicken, betreibt am Ende rein ein Ratespiel.

Die gute Nachricht für dein Depot:

Du musst den nächsten Gewinner-Markt gar nicht erraten! 💡

Mit einem global diversifizierten Portfolio investierst du einfach breit gestreut in die Weltwirtschaft.

Der Vorteil:

1) Du verpasst keine Gewinne, egal wo auf der Welt sie gerade entstehen.
2) Starke Renditen in einer Region können schwächere Phasen in einer anderen ausgleichen.
3) Du investierst entspannter und erzielst langfristig beständigere Ergebnisse.

Vergangene Renditen sind kein Kompass für die Zukunft. Breite Streuung dagegen schon.

Wie global ist dein Depot heute wirklich aufgestellt? Setzt du auf einzelne Länder oder investierst du weltweit? 👇

Vor wenigen Tagen rief mich eine Mandantin an.Ihre Bank hatte ihr empfohlen, den Riester-Bausparvertrag möglichst schnel...
17/07/2026

Vor wenigen Tagen rief mich eine Mandantin an.

Ihre Bank hatte ihr empfohlen, den Riester-Bausparvertrag möglichst schnell aufzustocken. Die Begründung: Ab kommendem Jahr soll das neue Altersvorsorgedepot kommen, und die bisherigen Möglichkeiten könnten dann wegfallen.

Ich gehe davon aus, dass solche Gespräche in den nächsten Wochen häufiger stattfinden werden.

Die Rahmenbedingungen der privaten Altersvorsorge stehen vor Veränderungen, und manche Anbieter nutzen das, um bestehende Lösungen noch einmal aktiv zu vermarkten.

Mein Rat: Lass dich nicht unter Zeitdruck setzen.

Aktuell sind zentrale Fragen noch offen:
➡️ Wie wird das Altersvorsorgedepot bei den Anbietern konkret aussehen?
➡️ Welche Auswirkungen hat es auf bestehende Riester-Verträge?
➡️ Welche Wechsel- oder Übergangsmöglichkeiten wird es geben?

Solange diese Fragen nicht geklärt sind, halte ich vorschnelle Entscheidungen für wenig sinnvoll.

Bei der Altersvorsorge geht es um langfristige Weichenstellungen, nicht um kurzfristige Aktionen.

Wenn du selbst einen Riester-Bausparvertrag hast und aktuell von deiner Bank oder Bausparkasse angesprochen wirst: Hol dir eine zweite Meinung ein, bevor du handelst.

Nach der Sommerpause wird vermutlich deutlich mehr Klarheit herrschen. Erst dann lässt sich fundiert einschätzen, welche Lösung wirklich sinnvoll ist.

Nicht jede Frist ist eine echte Frist. Manchmal ist sie vor allem ein guter Anlass für ein Verkaufsgespräch.

Wie siehst du das? Wurdest du oder jemand aus deinem Umfeld schon zu diesem Thema angesprochen?

🧠 Der größte Feind deiner Rendite sitzt nicht im Markt sondern zwischen deinen Ohren.100 Jahre S&P 500. Eine durchschnit...
23/06/2026

🧠 Der größte Feind deiner Rendite sitzt nicht im Markt sondern zwischen deinen Ohren.

100 Jahre S&P 500. Eine durchschnittliche Jahresrendite von ~10 %.
Klingt beruhigend, oder?

Aber schau mal genauer hin:

In diesen 100 Jahren gab es nur 7 Jahre, in denen die Rendite tatsächlich in der Nähe dieses Durchschnitts lag.

Der Rest? Extreme Ausschläge. Nach oben bis zu +54 %, nach unten bis zu –43 %.

74 Gewinnjahre. 26 Verlustjahre. Alles andere als eine ruhige Fahrt.

Der langfristige Durchschnitt entsteht also nicht durch konstante Ergebnisse, sondern durch extreme Ausschläge nach oben und nach unten.

Was bedeutet das für Anlegerinnen und Anleger?

Die langfristige Rendite ist real aber der Weg dorthin ist holprig. Und genau hier scheitern viele nicht an der Strategie, sondern an sich selbst.

Wenn die Kurse einbrechen, flüstert eine innere Stimme: „Jetzt raus, bevor es noch schlimmer wird." Wenn die Märkte boomen, drängt dieselbe Stimme: „Jetzt rein, bevor ich etwas verpasse."

Genau hier liegt die größte Herausforderung erfolgreicher Geldanlage:

Nicht die Rendite.
Nicht die Strategie.
Sondern die eigenen Emotionen.

Wer glaubt, er könne mit Schwankungen von 30 %, 40 % oder mehr problemlos umgehen, merkt oft erst in einer echten Börsenkrise, wie belastend solche Verluste tatsächlich sind.

Deshalb halte ich die Frage nach der Rendite für weniger wichtig als die Frage:

Wie viel Risiko kannst Du emotional wirklich tragen?

Eine professionell ermittelte Risikotoleranz hilft dabei, eine Anlagestrategie zu finden, die nicht nur mathematisch sinnvoll ist, sondern auch in schwierigen Marktphasen durchgehalten werden kann.

Denn die beste Strategie nützt wenig, wenn sie im nächsten Börsensturm aufgegeben wird.

Langfristiger Vermögensaufbau ist kein Intelligenzproblem. Es ist ein Disziplinproblem.

Der langfristige Durchschnitt ist attraktiv.

Der Weg dorthin ist allerdings alles andere als durchschnittlich.

Welche Erfahrungen hast du mit Emotionen beim Investieren gemacht?

🎬Kennst du den Film „Moneyball“ mit Brad Pitt?In „Moneyball", basierend auf einer wahren Geschichte, baut der Teammanage...
16/06/2026

🎬Kennst du den Film „Moneyball“ mit Brad Pitt?

In „Moneyball", basierend auf einer wahren Geschichte, baut der Teammanager Billy Beane mit minimalem Budget ein konkurrenzfähiges Baseballteam. Nicht mit Bauchgefühl, sondern mit Daten. Er ignoriert die konventionelle Weisheit seiner Branche, vertraut auf Statistiken statt auf Expertenmeinungen. Und gewinnt.

Genau dasselbe passierte in den 1960er-Jahren an der Universität Chicago, nur ohne Brad Pitt😉

Forscher sammelten erstmals verlässliche US-Börsendaten bis zurück ins Jahr 1926. Das Ergebnis war genauso überraschend wie Beanes Entdeckungen im Baseball: Die Märkte hatten weit mehr geliefert als gedacht. Rund 9 % jährlich. Und die „Experten", also aktiv gemanagte Fonds? Konnten den einfachen Marktindex nicht schlagen.

Die Lektion aus beiden Geschichten ist dieselbe:
Echte Daten schlagen Bauchgefühl. Immer.

Seit diesem Jahr liegen uns erstmals US-Aktienmarktdaten in Forschungsqualität aus 100 Jahren vor und sie verfestigen diese Erkenntnisse.

Drei Dinge, die ich daraus mitnehme:

1. Du musst kein Insider sein.
Die kollektive Weisheit des Marktes schlägt die Experten. Ein simples Marktportfolio steht heute jedem offen.

2. Du investierst in menschlichen Einfallsreichtum.
Warum liefert der Markt langfristig solche Renditen? Du investierst in die Innovationskraft von Millionen Menschen weltweit.
▪ In Unternehmer, die neue Geschäftsmodelle entwickeln.
▪ In Ingenieure, die Technologien verbessern.
▪ In Forscher, die neue Lösungen schaffen.
▪ In Unternehmen, die jeden Tag daran arbeiten, Produkte besser zu machen, Kosten zu senken und Probleme zu lösen.
Wenn du in den Markt investierst, investierst du genau darin.

3. Dein Verhalten entscheidet.
Wer vor 100 Jahren 1.000 Dollar investiert hätte, säße heute auf 17,1 Millionen Dollar. Nicht weil er schlauer war, sondern weil er dabei geblieben ist.

Spoiler: Beane hat die World Series nie gewonnen. Aber er hat den Sport für immer verändert.
Genauso haben diese Börsendaten die Art, wie wir investieren, für immer verändert.

Du musst nicht schlauer sein als der Markt. Du musst nur dabei bleiben.

Wenn die Börse fällt, werden die größten Fehler gemacht.Viele Anleger glauben, dass sie in Krisenzeiten etwas tun müssen...
10/06/2026

Wenn die Börse fällt, werden die größten Fehler gemacht.

Viele Anleger glauben, dass sie in Krisenzeiten etwas tun müssen.

Verkaufen.
Abwarten.
Den „richtigen“ Wiedereinstieg suchen.

Die Daten zeigen jedoch ein anderes Bild.

Seit 1970 lagen die durchschnittlichen Renditen des MSCI World nach größeren Markteinbrüchen in den darauffolgenden Jahren meist deutlich im Plus.

Nach einem Rückgang von 10 % betrug die durchschnittliche Rendite in den folgenden fünf Jahren rund 63 %.

Nach einem Rückgang von 20 % waren es knapp 60 %.

Nach einem Rückgang von 30 % sogar rund 74 %.

Das Überraschende dabei:

Je stärker die Kurse zuvor gefallen waren, desto attraktiver waren häufig die langfristigen Ergebnisse.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass sich die Vergangenheit wiederholt.

Aber die Kapitalmärkte haben in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder gezeigt:

Krisen sind unangenehm.
Krisen sind unvermeidbar.
Krisen gehören zum Investieren dazu.

Wer in diesen Phasen die Nerven behält und seinem Plan treu bleibt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, an der anschließenden Erholung teilzuhaben.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht:

„Wann sollte ich aussteigen?“

Sondern:

„Habe ich eine Strategie, die mir hilft investiert zu bleiben, wenn es schwierig wird?“

Genau dann entscheidet sich langfristiger Anlageerfolg.

„Bei Rückgängen aussteigen und im Crash wieder einsteigen.“Klingt erstmal logisch.Genau deshalb wirkt die aktuell diskut...
11/05/2026

„Bei Rückgängen aussteigen und im Crash wieder einsteigen.“

Klingt erstmal logisch.

Genau deshalb wirkt die aktuell diskutierte „Dip-Crash-Strategie“ von Finanztest/ Stiftung Warentest auf viele Anleger attraktiv.

Das Versprechen dahinter:
▫️ weniger Risiko
▫️ Verluste vermeiden
▫️ und gleichzeitig sogar mehr Rendite erzielen

Das Problem:
An den Kapitalmärkten klingt vieles in der Theorie einfacher als es in der Realität ist.

Denn wer eine solche Strategie umsetzen möchte, muss gleich zweimal richtig liegen:
1️⃣ Wann steige ich aus?
2️⃣ Wann steige ich wieder ein?

Und genau hier scheitern die meisten Timing-Strategien.

Die besten Börsentage liegen häufig direkt nach starken Rückgängen.

Wer dann nicht investiert ist, verpasst oft einen erheblichen Teil der langfristigen Rendite.

Hinzu kommt ein Punkt, der häufig unterschätzt wird:

Steuern.

Jeder Verkauf kann steuerpflichtige Gewinne auslösen. Dadurch verliert man einen der größten Vorteile langfristigen Investierens: die Steuerstundung.

Besonders kritisch sehe ich, dass solche Strategien häufig auf Rückrechnungen basieren:

Man schaut in die Vergangenheit, testet verschiedene Varianten und präsentiert anschließend diejenige Strategie, die historisch am besten funktioniert hätte.

Wissenschaftlich nennt man das Overfitting.

Oder einfacher gesagt:

Nur weil etwas rückblickend funktioniert hätte, heißt das noch lange nicht, dass es zukünftig funktioniert.

Ich halte deshalb wenig von dem Versuch, Crashs vorherzusagen oder taktisch aus dem Markt auszusteigen.

Der bessere Weg aus meiner Sicht:
✔️ breite Diversifikation
✔️ passende Risikostruktur
✔️ niedrige Kosten
✔️ steuerbewusstes Investieren
✔️ langfristiges Denken
✔️ Disziplin statt Aktionismus

Ein gutes Portfolio muss nicht jeden Rückgang vermeiden.

Es muss so aufgebaut sein, dass man Rückgänge aushalten kann.

Denn erfolgreiche Geldanlage entsteht selten durch den perfekten Ein- und Ausstieg.

Sondern durch einen guten Plan, den man auch in schwierigen Marktphasen durchhält.

Wie siehst du das?
Kann Market Timing langfristig funktionieren oder ist Buy-and-Hold am Ende doch überlegen?

🛢️ Ölpreis und Aktienmärkte: warum Prognosen oft in die Irre führen.Der Irankonflikt hat die Frage wieder auf den Tisch ...
21/04/2026

🛢️ Ölpreis und Aktienmärkte: warum Prognosen oft in die Irre führen.

Der Irankonflikt hat die Frage wieder auf den Tisch gebracht: Was passiert mit dem Ölpreis und was bedeutet das für dein Portfolio?

Die ehrliche Antwort: Niemand weiß es zuverlässig. Und selbst wer es wüsste, wäre damit als Investor noch nicht im Vorteil.

Warum? Zwei Beispiele aus der Geschichte sprechen Bände:

📉 1974: Ölpreis steigt um über 150 %. Energieaktien fallen trotzdem.
📈 2025: Ölpreis sinkt. Energieaktien legen zu.

Die Korrelation zwischen Ölpreisveränderungen und Renditen im Energiesektor lag zwischen 1964 und 2025 bei gerade einmal 0,29. Ein schwacher Zusammenhang mit erheblichem Rauschen.

Der Grund liegt auf der Hand: Aktienkurse werden von zahlreichen Faktoren beeinflusst und Ölpreis ist nur einer davon. Wer glaubt, mit einer richtigen Rohstoffprognose den Markt zu schlagen, übersieht diese Komplexität.

Was bedeutet das für dich als Anleger?

Geopolitische Ereignisse erzeugen Unsicherheit und Unsicherheit verführt zu Aktionismus. Doch eine breite Diversifikation schützt dich besser als jede Preisprognose.

💬 Wie gehst du mit solchen Marktphasen um?

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Freiburg Im Breisgau

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