25/05/2026
Heute beim Wandern ist etwas so richtig in mich gefahren.
Ich glaube, dieses Thema mit dem Entspannen quält uns eigentlich alle.
Dieses „zur Ruhe kommen“, „abschalten“, „runterfahren“. Ich merke immer mehr, dass das bei mir gar nicht funktioniert, wenn ich versuche, meinen Körper dabei auszuschalten.
Wenn ich einfach nur sitze und ruhig werden will, läuft mein Kopf oft einfach weiter. Dieser komplette Brainf**k hört nicht auf, nur weil ich beschlossen habe, jetzt entspannt zu sein.
Sobald mein Körper aber beteiligt ist, verändert sich etwas. Beim Wandern, in Präsenz, in Bewegung oder wenn ich wirklich fokussiert bin, bündelt sich mein Geist. Ich werde klarer. Ruhiger. Mehr bei mir.
Bedeutet Ruhe Stillstand? Wo kommt die Idee her?
Manche Menschen brauchen keine Methoden, um sich herunterzufahren, sondern Räume, in denen sie einfach sein können.
Ich glaube, deswegen geht es bei ONATHA so sehr um Atmosphäre. Um Räume, in denen Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören und sich nicht selbst verlassen müssen, um irgendwie durchzukommen.