13/10/2026
Das war nicht nur ein Statement. Das war eine Ansage!
Innerhalb von nur drei Tagen wurde diese Kundgebung vorbereitet. Drei Tage, die uns wütend gemacht haben. Drei Tage, die uns mutig gemacht haben. Und drei Tage, die uns die Entschlossenheit gegeben haben, heute unsere Stimme zu erheben.
Ein großes Dankeschön an die Mittelstandsinitiative, die uns dabei begleitet und unterstützt hat.
Danke an alle Pflegedienste aus der Region, an die vielen Angehörigen und vor allem an die Betroffenen und Pflegekräfte, die heute ihre Geschichten mit uns geteilt haben.
Besonders berührt hat uns die Enkelin, die Angst um ihre Oma hat. Angst davor, dass ihre Oma allein zu Hause bleiben muss, wenn Entlastungs- und Verhinderungspflege wegfallen. Angst davor, zum Studieren wegzugehen, weil sie ihre Oma nicht alleinlassen möchte.
Das ist der Alltag, um den es hier geht. Das sind die Menschen, für die wir kämpfen.
Danke auch an die Vertreter der Landesregierung, die heute vor Ort waren – Daniel Keller, Jan Wilke und Dietmar Woidke. Uns ist bewusst, dass die Handlungsmöglichkeiten des Landes bei einem Bundesthema begrenzt sind. Trotzdem erwarten wir, dass unsere Stimmen gehört und nach Berlin getragen werden.
Wir fordern, dass im Bundesrat alles Mögliche unternommen wird, um diese geplanten Einschnitte in der Pflege zu verhindern.
Denn Pflege darf nicht auf Kosten der Menschen gehen, die ohnehin jeden Tag kämpfen. Nicht auf Kosten der Pflegebedürftigen. Nicht auf Kosten ihrer Angehörigen. Und nicht auf Kosten derer, die Pflege überhaupt erst möglich machen.
Wir werden weiter unsere Stimme erheben. Wir werden weiter Druck machen. Und wir werden weiterkämpfen. Jeden Tag.
Für die Menschen, die Pflege brauchen. Für die Menschen, die Pflege leisten. Und für eine Gesellschaft, die niemanden alleinlässt.
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