11/04/2026
⚡ So funktioniert’s:
Nervenimpulse lösen die Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO) aus. Dieses dockt an Rezeptoren an, entspannt die Muskulatur in den Schwellkörpern und erweitert die Blutgefäße. Das Blut strömt hinein.
Hier können Probleme auftreten:
- Rezeptoren reagieren nicht gut genug auf NO, sodass sich die Muskulatur der Schwellkörper nicht ausreichend entspannt.
- Blutgefäße sind strukturell oder funktionell beeinträchtigt, wodurch zu wenig Blut in die Schwellkörper einströmen kann.
Hier setzen klassische Therapien an:
- PDE5-Hemmer wie Sildenafil (Vi**ra) unterstützen die Erweiterung der Blutgefäße
- Vakuumpumpen bringen Blut in die Schwellkörper durch Unterdruck
- Beide Methoden wirken nur situativ. Sie helfen kurzfristig, nicht dauerhaft.
💡 Vertica setzt hier an:
In einer Pilotstudie untersuchte Prof. Ilan Gruenwald, Neurourologe an der Rambam Healthcare Unit, Haifa/Israel, wie wiederholte Radiofrequenztherapie das Gewebe langfristig verändern könnte.
Ergebnis aus der Studie:
Unter anderem wurde die flussvermittelte Dilatation (Flow-Mediated Dilation, FMD) bestimmt. In allen drei analysierten Parametern (dem Durchfluss zu Beginn, dem maximalem Durchfluss und dem Blutvolumen) verbesserten sich die Studienteilnehmer signifikant. [1]
👉 Was bedeutet das konkret?
Diese Ergebnisse zeigen, dass Vertica nicht nur theoretisch wirkt: Die verbesserte FMD weist darauf hin, dass sich die Gefäßreaktion messbar verbessert hat – also genau der Mechanismus, der für die Füllungsphase entscheidend ist.
Wie lässt sich das erklären?
Mögliche Effekte sind laut Prof. Gruenwald: [2]
- Bildung neuer Blutgefäße
- Mehr Sauerstoff im Gewebe
- Empfindlichere Reaktion auf NO
🎯 Das Ziel:
Langfristig gesunde, spontane Erektionen – ohne dass vorher Medikamente oder Hilfsmittel nötig sind.
📚 Quellen:
Gruenwald et al. (2024), Int J Impot Res
Gruenwald et al. (2022), Medical Hypotheses