25/04/2024
Glück liegt oft im Kleinen.
Ein Märchen Der Fischer und seine Frau: Eine kreative Neuerzählung
Es war einmal ein Fischer, der jeden Tag sein Netz ins Meer warf, in der , einen großen Fang zu machen. Eines Tages spürte er einen starken Ruck an seiner Angelschnur. Er zog und zog, bis er eine goldene Fischdame aus dem Wasser zog. Die Fischdame sprach mit einer sanften Stimme: “Lieber Fischer, lass mich frei, und ich werde dir einen erfüllen.”
Der Fischer war erstaunt und dachte einen Moment nach. Dann sagte er: “Ich wünsche mir ein kleines Häuschen am Strand, wo meine Frau und ich in leben können.”
Die Fischdame lächelte und sagte: “So sei es.” Und mit einem Flossenschlag verschwand sie im tiefen Ozean.
Der Fischer kehrte nach Hause zurück und fand ein kleines, gemütliches Haus am Strand. Seine Frau war überglücklich und sie lebten glücklich zusammen. Doch die Frau war nicht zufrieden. Sie wollte mehr. Sie sagte: “Mann, du hättest mehr verlangen sollen! Geh zurück zum Fisch und verlange ein Schloss!”
Der Fischer war besorgt, aber er ging trotzdem zum Meer. Er rief die Fischdame und sagte: “Ich wünsche mir ein prächtiges Schloss, in dem meine Frau und ich wie Könige leben können.”
Die Fischdame erschien wieder und sagte: “So sei es.” Und plötzlich standen sie vor einem riesigen Schloss mit goldenen Türmen und funkelnden .
Die Frau war begeistert, aber bald wurde sie unzufrieden. “Mann, du hättest noch mehr verlangen sollen! Geh zurück zum Fisch und verlange, dass wir die Herrscher des ganzen Landes werden!”
Der Fischer war verzweifelt, aber er wagte es nicht, die Fischdame noch einmal anzurufen. Doch die Frau drängte ihn so lange, bis er nachgab. Er ging zum Meer und rief die Fischdame: “Ich wünsche mir, dass meine Frau und ich die Herrscher des ganzen Landes sind!”
Die Fischdame erschien, aber ihr Blick war traurig. “Mann, du hast zu viel verlangt”, sagte sie. “Dein Wunsch kann nicht rückgängig gemacht werden.”
Und so wurden der Fischer und seine Frau zu König und Königin. Aber sie waren nicht glücklich. Sie hatten alles, aber sie hatten auch Angst, alles zu verlieren. Die Frau wollte immer mehr und , und der Fischer konnte ihr nicht widerstehen.
Eines Tages saß der Fischer am Strand und blickte auf das endlose Meer. Er dachte an die goldene Fischdame und ihre Worte.
“Manchmal ist weniger mehr”, murmelte er.
“Ich wünschte, ich hätte nie nach mehr verlangt.”
Und so ging er zurück zum Meer und warf sein Netz aus. Diesmal fing er keinen Fisch, sondern nur den Wind und das Rauschen der Wellen. Aber er war glücklich.
Denn er hatte gelernt, dass wahres nicht im von Dingen liegt, sondern im .
Ende
Hinweis: Diese kreative Neuerzählung basiert auf dem Märchen “Der Fischer und seine Frau” der Gebrüder Grimm.
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