KOM:pakt

KOM:pakt Strategische Beratung
- Handelsmarketing
- Kommunikation
- Abverkaufsförderung

Das Erlebnis mit der Marke und dem Produkt steht immer im Mittelpunkt und nur das bindet den Kunden stark an die Marke.
05/05/2019

Das Erlebnis mit der Marke und dem Produkt steht immer im Mittelpunkt und nur das bindet den Kunden stark an die Marke.

Zukunft Handel:"Ich bin davon überzeugt, dass auch in heutigen Zeiten Menschen mit Menschen zu tun haben wollen. Das hei...
14/08/2018

Zukunft Handel:

"Ich bin davon überzeugt, dass auch in heutigen Zeiten Menschen mit Menschen zu tun haben wollen. Das heißt ganz klar, ich gehe an einen Ort, wo ich mich wohlfühle, wo ich die Atmosphäre schön finde, ich gehe an einen Ort, wo ich vielleicht auch andere Genüsse befriedigen kann, ich gehe an einen Ort, wo ich Kompetenz erwarte.
Es sollte wieder im Verständnis eines Geschäftes sein, einen Ort zu schaffen, wo interessante Menschen zusammenkommen können, wo etwas passiert, wo sich Sachen treffen und entdecken können.„
Ein guter Living Kitchen Laden„ ist zuallererst mal ein Geschäft mit Fachkompetenz, kein Sammelsurium, keine Teebeutel, keine Briefmarken.„

29/01/2018

Der Online-Handel boom - und das Ladensterben geht weiter
26. August 2016, 7:14 Uhr
Düsseldorf (dpa) - Der Internethandel in Deutschland boomt, viele Innenstädte dagegen leeren sich. "Prognosen, wonach bis 2020 rund 50 000 Geschäften das Aus droht, sind nicht übertrieben. Das wird eher die Untergrenze sein", warnt der Handelsexperte Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein.

Für den Branchenkenner steht fest: "Das eigentliche Drama wird sich in den Klein- und Mittelstädten abspielen." Heute entfallen auf sie noch knapp 50 Prozent der Einzelhandelsumsätze. Doch wenn nichts geschehe, werde der Erfolg des Online-Handels hier zu existenzbedrohenden Umsatzrückgängen führen, ist Heinemann überzeugt. "Schon heute sind Leerstandsquoten von 40 Prozent in Klein- und Mittelstädten keine Ausnahme mehr", so Heinemann in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Ähnlich sieht Boris Hedde vom Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) die Lage. "Der stationäre Handel wird bis 2020 wahrscheinlich 20 bis 40 Milliarden Euro an Umsatz an die Online-Konkurrenz verlieren", prognostiziert der Experte. "Es ist ein harter Verdrängungswettbewerb."

Der IFH-Geschäftsführer fügte noch hinzu, die Digitalisierung sei nicht das Einzige, was dem stationären Handel in den nächsten Jahren zusetzen werde. "Die demografische Entwicklung und der damit verbundene Bevölkerungsrückgang in vielen Regionen werden wie ein zweiter Tsunami über die Branche hinwegfegen", glaubt er. Vor allem in den ländlichen Regionen, in den Klein- und Mittelstädten würden dadurch viele Geschäfte ihrer Existenzgrundlage beraubt.

Tatsache ist: Der Online-Handel in Deutschland glänzt nach aktuellen Zahlen des E-Commerce-Verbandes bevh weiterhin mit zweistelligen Wachstumsraten. Besonders stark wachsen reine Internethändler wie Amazon oder Zalando mit einem Plus von 30 Prozent. Die Multichannel-Anbieter, zu denen vor allem klassische Händler gehören, die Internet und stationäre Angebote verbinden, legten zuletzt um gut 10 Prozent zu. Die Online-Marktplätze um gut 7 Prozent.

Dagegen klagen die Geschäfte in den Innenstädten über sinkende Kundenzahlen. Im stationären Modehandel sanken die Umsätze im ersten Halbjahr trotz der eigentlich überbordenden Kauflust der Bundesbürger noch einmal um ein Prozent, wie das Fachblatt "Textilwirtschaft" ermittelte. "Wir hatten mehr erhofft, aber die Kunden bleiben einfach weg", zitierte das Fachblatt einen bayerischen Händler.

Und die Probleme werden wohl nicht geringer werden. Denn zurzeit versuchen die Internethändler einen der letzten verbliebenen Vorteile des stationären Handels - die sofortige Verfügbarkeit der Ware - zu kopieren, indem sie in immer mehr Städten die Belieferung noch am Tag der Bestellung anbieten.

Für Heinemann, der in Kürze ein Buch über die "Neuererfindung des Einzelhandels" veröffentlichen wird, ist der Online-Handel aber nicht nur eine Gefahr für die klassischen Ladenbetreiber, sondern auch eine Chance. "Das Projekt "Mönchengladbach bei Ebay" hat gezeigt, dass der lokale Händler sich vom Online-Kuchen etwas abschneiden kann, wenn er seine Internetallergie ablegt."

An dem 2015 in Mönchengladbach gestarteten Projekt, bei dem Heinemann mit seinem Institut eWeb Research Center maßgeblich beteiligt war, hatten insgesamt 79 lokale Einzelhändler teilgenommen und ihr Sortiment ganz oder teilweise auch auf dem Online-Marktplatz Ebay angeboten.

Insgesamt seien zwischen Oktober 2015 und Juni 2016 über die Plattform mehr als 87 500 Artikel im Gesamtwert von über 3,2 Millionen Euro in 84 Länder verkauft worden. Für jeden aktiven Händler bedeute dies ein durchschnittliches zusätzliches Jahresumsatzplus von rund 90 000 Euro. "Das kann helfen, den Umsatz stabil zu halten", betonte Heinemann.

Ein wenig Mut machen kann den "klassischen" Geschäften auch eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung PwC. Danach hat der stationäre Handel selbst da Fans, wo man sie am wenigsten erwarten würde: Unter den "Digital Natives", den Internetnutzern zwischen 18 und 24 Jahre. Fast zwei Drittel von ihnen versicherten in der repräsentativen Umfrage, sie würden am liebsten im stationären Handel einkaufen. Auch wenn die Zeiten schwierig sind: Das Totenglöcken muss für den stationären Handel wohl auf absehbare Zeit nicht geläutet werden.

29/11/2017
Handel bleibt, nur eben anders!
29/11/2017

Handel bleibt, nur eben anders!

TRENDS! - Alles ist möglich.: Im Zusammenhang mit Geschäften möchte ich nicht von Trends sprechen. Wichtiger ist es , vo...
29/11/2017

TRENDS! - Alles ist möglich.
: Im Zusammenhang mit Geschäften möchte ich nicht von Trends sprechen. Wichtiger ist es , von Geschäften zu sprechen, die sich selbst zur Marke entwickelt haben. Das funktioniert, wenn Läden in der Lage sind, eine Geschichte zu erzählen. Früher basierten diese Geschichten auf Ration, damals ging es vor allem um die Funktion einer Ware. Auch heute kommt Ration wieder ins Spiel. Der Wunsch nach Qualität, oft verbunden mit dem Wunsch nach Nachhaltigkeit, tritt in diese Fußstapfen. Damit kann man schon wieder Geschichten erzählen. Und nicht allein die Sortimentsstrategie ist entscheidend. Ein Laden muss eine "SEELE" haben, muss anders sein. Das ist das eigentliche Erfolgsprinzip der Geschäfte, die uns in den Seitenstraßen nicht nur in Deutschland begegnen.

10/10/2017

Auf der Suche nach der heilen Welt gibt der Handel nicht genug Antworten

Nachhaltigkeit kommt nicht von allein in die Läden

Frage: Welche zwei Entwicklungen dürfen Retailer nicht verpassen, um in fünf Jahren noch relevant zu sein? „Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeit.“ Diese Antwort gab weder ein eingefleischter Öko-Aktivisten noch ein Bio-Anbieter. Vielmehr zitieren die Gottlieb Duttweiler Institute in ihrem Newsletter damit Simona Scarpaleggia, die Landeschefin von IKEA Schweiz. Ein Beweis mehr, dass Nachhaltigkeit im Handelsalltag angekommen ist. Und Scarpaleggia weist im Folgenden darauf hin, dass Nachhaltigkeit nicht von allein in die Läden kommt. Händler, die als „nachhaltig“ akzeptiert werden wollen, müssen selbst etwas dafür tun.

Das Engagement für Nachhaltigkeit lohnt sich. Das kann man an vielen umsatzstarken Erfolgsgeschichten ablesen. So wächst zum Beispiel das Marktvolumen des deutschen Gartenmarktes seit Jahren kontinuierlich an und wird 2013 die 16 Milliarden Euro-Hürde (zu Endverbraucherpreisen) überspringen. Nachzulesen in der Marktstudie „Markt:Monitor Garten 2012“, die im August 2012 als Neuauflage von BBE Handelsberatung, München, und marketmedia24, Köln, herausgegeben wurde. Darin erweisen sich „Garden Living“ und „gärtnern“ als boomende Märkte mit Langzeiteffekt. Die GPK-/Cookshop-Branche kann diese Entwicklung zum Beispiel an ihren Grill- und Einkoch-Umsätzen ablesen.

Nachhaltigkeit ist keineswegs nur das Leben im Grünen bzw. mit der Natur. Nachhaltigkeit fußt immer auf drei Säulen: Die ökologische Nachhaltigkeit will Natur und Umwelt erhalten. Die ökonomische Nachhaltigkeit schafft dauerhaft tragfähige Grundlagen für Erwerb und Wohlstand, und die soziale Nachhaltigkeit strebt eine zukunftsfähige, lebenswerte Gesellschaft, für alle Mitglieder. Diese Definition wurde bereits bei der Vergabe des Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2008 formuliert und dient seitdem als Geländer für nachhaltige Wege.

Seit Beginn der Nachhaltigkeits-Ära ist daraus ein breiter Trend geworden. Fast alle Branchen haben sich im „grünen Denken“ eingerichtet und eigenständige Hersteller- sowie Handelskonzepte haben Marktreife erworben. Für die Bekleidung, Vorreiter in Sachen Trend, resümiert das Branchenmagazin TextilWirtschaft nach dem Sommer-Messereigen 2012 sogar: „Die Veranstaltungen rund um ökologische und nachhaltige Mode sind ein fester Bestandteil der Berliner Fashion Week.“ Die vormals grünen Order-Projekte haben sich also als Messeplattform etabliert.

Impulse und Chancen für die Branche
Auch in der GPK/Cookschop-Branche sorgen nachhaltig motivierte Trends für Impulse und Chancen. Die frische, gesunde Küche, die Kräuterküche, das vitaminschonende und energiesparende Garen, Einkochen, Einmachen, Kuchen backen, vegetarische Küche, Aufbewahren/Vorrat, Rohkost-Küche sind nur einige Stichwörter dafür. Und wem der Fahrrad-Boom bewusst ist, der sollte getrost darüber nachdenken, mit welcher Ausstattung er Fahrrad-Fans aus GPK-/Cookshop-Sicht deren gesundes Hobby in der Natur schöner machen kann und dieses Sortimentsthema entsprechend herausstellen.

Es grünt so grün, daran gibt es nichts zu deuteln. Schließlich gibt es drei sehr gute Gründe, sich auf Nachhaltigkeit einzustellen: Geld, denn seit „Entdeckung“ der Nachhaltigkeit heißt es: „Nachhaltigkeit rentiert sich“. So traf die Krise von 2009 nachhaltig wirtschaftende Unternehmen weniger hart. Außerdem dämpft Nachhaltigkeit die Kosten. Nestlé senkte zum Beispiel von 2002 bis 2006 Wasser- und Abwasserverbrauch um 27 Prozent bzw. 37 Prozent. Wie viel Energiekosten allein bei Licht gespart werden können, das lesen inzwischen auch Fachhändler an der eigenen Stromrechnung ab. Auch der dritte Grund ist kein Geheimnis mehr: Nachhaltigkeit sorgt für Umsatz. Dabei ist das sogenannte „Green Living“ mehr als ein Trend.

Renaissance im Gemüse- und Obstanbau
Handwerk und Handarbeit boomen. Auf der Suche nach nachhaltigem Leben, Wohnen und einem Stück heiler Welt wird übrigens ganz nebenbei dem Trend der Individualität der Boden neu bereitet. Selber machen, das eigene Leben gestalten am besten im Einklang mit der Natur: nachhaltiges Streben hat vor dem Hintergrund von Wirtschaftskrise, Euro-Ängsten und Burnout-Statistiken neue Stärke gewonnen. Die Gartenbranche spricht sogar davon, dass der eigene Gemüse- und Obstanbau eine ungeahnte Renaissance erlebt: Die repräsentative Befragung deutscher Hobbygärtner durch die Kölner Marktforscher YouGov ergab zum Beispiel: Dass der eigene Anbau von Obst und Gemüse ein wichtiges Motiv fürs Gärtnern ist: Zu wissen, was auf den Teller bzw. in die Vorratsgläser kommt, sei demnach für rund 50 Prozent der Hobby-Gärtner wichtig. Wobei die jüngeren Zielgruppen überwiegen, die übrigens auch immer öfter auf den Wartelisten für einst verpönte Schrebergärten auftauchen. Im Spaß am eigenen Gemüse und Obstanbau sprudelt auch die Quelle für die wieder gekehrte Erfolgsstory „Einmachen- und Einkochen“, über die sich die Cookshop-/Haushaltswarenbrache noch immer ein bisschen verwundert die Augen reibt.

Aber die dahinter liegende Sehnsucht nach Sicherheit bleibt ein Marktmotor. Denn zum einen steckt darin eine Antwort auf die krisenbedingten Versicherungen: „Das Scheitern des Weltklimagipfels, Hilflosigkeit und Uneinigkeit gegenüber Despoten und Terror machen Angst für kommende Generationen“, erläutern Diplom-Psychologinnen Daniela Freund und Nanda Dukat im Newsletter des Rheingold Instituts die Gefühlslage. Zum anderen finden die Zeitgenossen im nachhaltigen Lifestyle eine Antwort auf die Digitalisierung und den wachsenden Stressfaktor des Alltages.

Nachhaltigkeit bekommt damit neue und stärkere Relevanz. Die Konsumenten verbinden nachhaltiges Leben mit Natürlichkeit. Natur-/Heimattrends und Brauchtum feiern in der Folge fröhliche Urstände. Relevant für die Sortimente sind außerdem saisonal „korrekte“ Ernährung – also keine Erdbeeren oder Spargel im Winter –, regionale und recycelte Produkte. Wobei der Handel mit der Unterstützung sozialer Welfare-Projekte noch mehr punkten kann.

Die Branche legt nach
„Öko“-Produkte bzw. Produkte mit nachhaltigen Beratungsfaktoren/Verkaufsargumenten mehren sich auch bei den Marken. Sie reichen vom „Made in Germany“ über nachwachsende oder recycelte Rohstoffe. Aufgeführt werden außerdem umweltschonende Produktionsverfahren oder schwermetallfreie u.ä. Materialien sowie Produktionsmittel. Auch Produkte, die im Haushalt der Konsumenten Energie sparen helfen, schonend mit dem Lebensmitteln „umgehen“, dank Multifunktionalität mehrfache Verwendung finden, per Design, Material, Verarbeitung und Qualität Langlebigkeit versprechen, sie alle passen hervorragend auf die Liste nachhaltiger Produkte. Auf der Suche nach nachhaltigen bzw. „guten“ Sortimenten wird man heute schneller denn je fündig. Doch nachhaltig gefüllte Regale machen keinen nachhaltigen Händler.

Handelskonzepte sind nur dann nachhaltig, wenn sie ganzheitlich gefasst sind: „Wir müssen uns um unsere menschlichen, ökonomischen und Umwelt-Ressourcen kümmern, und zwar in einer ausgewogen Art und mit einer langfristigen Vision“, unterstreicht IKEA Schweiz Chefin Simona Scarpaleggia. Nur dann sei ein Unternehmen wirklich nachhaltig und für die Kunden glaubhaft. Das haben auch andere längst verinnerlicht. Zum Beispiel legte sich die Metro Group in ihren „Umweltleitlinien“ von 2010 darauf fest, Umweltschutz als Verpflichtung zu sehen und Umweltverantwortung als Führungsaufgabe zu betrachten. Was im Großen ganze Mitarbeiterstäbe beschäftigt funktioniert im Kleinen, wenn der Chef es will. Und der muss mehr wollen, als nachhaltige Produkte von der Industrie zu erwarten. Ein nachhaltiger Händler muss vor der eignen Türe kehren.

Handel schöpft Potenzial nicht aus
Und er sollte es tun, denn das Ladengeschäft ist für deutsche Konsumenten Anlaufpunkt Nummer eins, wenn sie sich über die Nachhaltigkeit von Waren und Dienstleistungen informieren wollen. Darüber informiert das Institut für Handelsforschung (IFH), Köln, das in einem so genannten „CRS Tracker“ alle halbe Jahre die Wahrnehmung von Einzelhändlern aus Sicht von Verbrauchern registriert. Danach gaben 35 Prozent der Befragten an, sich direkt vor Ort mit den Produkteigenschaften vertraut zu machen und dass Nachhaltigkeit in Form von transparenter Information auch im Bereich Verpackung und Präsentation die Kaufentscheidung am POS beeinflusst. Vor diesem Hintergrund stellt der CSR Tracker Nachholbedarf im Handel fest. Dieser sei zwar in Sachen Nachhaltigkeitskommunikation generell auf gutem Weg. Trotzdem schreibe knapp die Hälfte der befragten Verbraucher Herstellern eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema Nachhaltigkeit zu als Einzelhändlern. Gutes tun und darüber reden, ist also angesagt. Bettina Willmann, Bereichsleiterin Forschung & Konzepte am IFH: „Der Handel zählt eindeutig zu den Nachhaltigkeitstreibern in Deutschland – schöpft sein Potenzial diesbezüglich aber noch nicht aus“.

Noch drastischer fällt die Feststellung der Münchner Rating-Agentur Oekom Research aus. Danach verfügen nur wenige Einzelhändler über “einen umfangreichen strategischen Ansatz mit klaren Definitionen und Zielsetzungen, um durch eine nachhaltige Sortimentspolitik soziale und ökologische Produkte zu fördern“. Der Rat nicht nur von Oekom lautet darum: Nachhaltig sein und das kommunizieren.

Zwar kann kein Fachhändler garantieren, dass „seine“ Produkte nicht von Kinderhänden entstanden. Gleichwohl verfügt er über nachhaltig beinflussbare Stellschrauben. Dazu zählen:
Nachhaltige Unternehmensführung mit umweltorientierter Sortimentsgestaltung und nachhaltigen Produkten. Nachhaltige Präsentation und Vermarktung. Der Umgang mit den Ressourcen, Technik/Logistik. Eine nachhaltige Kundenberatung, Verantwortung für Mitarbeiter und deren Arbeitsplätze, gesellschaftliches Engagement am Standort. Dies zu erfüllen macht nachhaltig.

Tipps fürs Handelsmarketing:

Nachhaltigkeit muss Bestandteil des Unternehmenskerns bzw. der Unternehmensstrategie sein. Allein das Führen von nachhaltig argumentierbaren Produkten reicht als Nachhaltigkeitsstrategie nicht aus. Nachhaltig orientierte Kunden erwarten mehr.

Für die Implementierung einer nachhaltigen Strategie empfiehlt KOM:pakt:

1. Die unternehmerische Entscheidung
• Der Nachhaltigkeit als strategische Ausrichtung eines Unternehmens muss eine eindeutige unternehmerische Entscheidung vorangehen.
• Zur unternehmerischen Entscheidung gehört die persönliche Motivation.
• Schreiben Sie Ihre persönliche Motivation auf.
• Leiten Sie daraus ein nachhaltiges Leitbild als Nachhaltigkeits-Philosophie bzw. –Erklärung Ihres Unternehmens ab.
• Halten Sie sich an Ihre eigene Nachhaltigkeits-Philosophie!

• Machen Sie Ihre Mitarbeiter zu Verbündeten:
• Kommunizieren Sie Ihre Philosophie in den Mitarbeiter-Kreis
• Erklären Sie Ihren Mitarbeitern Ihre Philosophie/Motivation und Ihre Ziele
• Erklären Sie Ihren Mitarbeitern die Nachhaltigkeit in deren drei Säulen (Ökologie, Ökonomie und Soziales)
• Verpflichten Sie Ihre Mitarbeiter auf die Nachhaltigkeits-Philosophie
• Machen Sie Nachhaltigkeit in jedem Mitarbeiter-Meeting zum Thema

• Messen Sie alle unternehmerischen Entscheidungen an Ihrer Nachhaltigkeits-Philosophie

2. Entwicklung/Einführung der Nachhaltigkeitsstrategie:
• Machen Sie (einen/einzelne) Mitarbeiter zu Nachhaltigkeitsbeauftragten.
• Setzten Sie mit Ihren Mitarbeitern inhaltliche und zeitliche Ziele
• Definieren Sie Stellschrauben innerhalb des eigenen Unternehmens. Zum Beispiel:
 Soziale Selbstverpflichtung
 Umgang mit Kundendaten
 Bevorzugung nachhaltiger Produkte bzw. von Produkte aus nachhaltiger Produktion:
 Laden / Umweltorientierte Betriebsführung
 Ressourcenverbrauch, Energieverbrauch, Logistik/Transport, Firmenfahrzeuge, Abfallmanagement, Energie- und materialsparendes Management (Leuchten, natürliches Licht, Stromeinkauf-/Verbrauch, Verwaltung, Werbemittel, Packmittel, Büromaterial)
 Mitarbeiter/Arbeitsplätze
 Kunden-Beratung/-Kommunikation
 Produktpräsentation und Vermarktung
 Gesellschaftliches, bürgerliches Engagement
• Entwickeln Sie ein Vorschlagswesen, um nachhaltige Verbesserungen aufzudecken.
• Lassen Sie Ihre Nachhaltigkeitsbeauftragte(n) Optionen im Unternehmen erfassen, nachhaltige Änderungen kalkulieren
• Erstellen Sie einen Zeitplan für die Umsetzung
 Interne Aufgaben – Laden – Mitarbeiter etc.
 Hinterfragen und Kontrollieren des Fortschritts
• Erfassen Sie nachhaltige Fortschritte auf einer allen zugänglichen Nachhaltigkeitsliste

3. Umsetzung
• Kaufen Sie nachhaltige Produkte
• Fordern Sie von Lieferanten nachhaltiges Verhalten (Logistik, Einkauf, Zukauf, Materialien, Produktionsbedingungen)
• Machen Sie Ihre Kunden zu Verbündeten indem Sie Ihre Nachhaltigkeits-Philosophie veröffentlichen
• Zeichnen Sie nachhaltig empfehlenswerte Ware aus
• Erklären Sie Ihre Auszeichnung
• Laden Sie Ihre Kunden ein, nachhaltige Ideen einzureichen.

17/08/2017

Tipps fürs Handelsmarketing

Mit Cross-Selling bezeichnet man die Deckung eines Kundenbedarfs durch den Verkauf zusätzlicher Produkte oder Dienstleistungen. Durch Cross-Selling wird der Erlebnisfaktor den stationären Handel dauerhaft im Rennen halten. Für die Implementierung einer Cross-Selling Strategie empfiehlt das Handelsmarketing folgende Aspekte zu berücksichtigen:

Dafür steht Cross-Selling
Durch ergänzende Produkte und Produktbündelung den Kundenwert erhöhen:
 Referenzprodukte
 Innovationsprodukte
 Kooperationsprodukte
 Synergieproduktpotentiale

Cross-Selling steigert Kundeninteresse
Höhere Ausschöpfung vorhandener Kundenbeziehung durch zusätzliche und überraschende Produkte.
Erhöhung der Kundenbindung und Kundenzufriedenheit.
 Cross-Selling Produkte ermöglichen und erweitern Erlebnisse bzw. Erlebniswelten.
 Mit Cross-Selling stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Zielgruppen.
 Cross-Selling-Produkte machen Inspiration und Lösungen zu neuen Zugaben
 Konzentration auf die Kernkompetenz bei gleichzeitiger Entschleunigung der Warenwelten
 Überraschendes schafft Mitnahmeeffekte
 Stärkere Trend-Orientierung steigert die Aufmerksamkeit bei den Kunden, ergänzt Kernkollektionen
 Geschäftserweiterung auf der Basis von Mehrbranchigkeit (nach Standortanalyse)

Dafür sorgt Cross-Selling
Den Blick für das Wesentliche der Kernkompetenz behalten.
Das Geschäft mit den Augen der Kunden und ihren Erwartungen sehen.
 Imageverbesserung und die Vermittlung eines sympathischen Handelsauftrittes
 Modernisierung und Stärkung des Geschäftsprofils
 Differenzierung vom Wettbewerb
 Steigerung der Frequenz
 Mehr Aufmerksamkeit durch Neukunden
 Erhöhung der Kundenbegeisterung durch Themenbildung und Anlassthemen
 Stärkung der Abverkaufs-Kommunikation
 Anlässe und Saisons umfassender und frühzeitiger nutzen
 Gewinn erhöhen
 Kompetenzfelder mit Cross-Selling-Konzepten markt- und trendadäquat erweitern.

14/03/2017

Handelsmarketing

Vom Local Hero – zu Personal Hero

Inspiration Market, oder wie stellt sich der Handel zukünftig auf.
Die Flächen des Handels haben nicht ausgedient, der stationäre Handel bleibt, nur eben anders.
Der Händler braucht stärker seine Einzelkundensicht am Standort. „single views“
Als Ideenplattform für das Wohnen. Mit Interaktivität für Ernährungswelten, dabei steht Abwechslung und Qualität Inspiration für den Kunden im Mittelpunkt.
Der Verkaufsraum der Vergangenheit braucht neue Inspirationen, allerdings nicht durch neue Regale.
Um dem Verbraucher/Kunde gerecht zu werden, wird der Raum zur Bühne zum Celebrationpoint. Der Standort ist das wichtigste Kriterium für den Handel, mit Kunden- und flächenfokussierten Produktentwicklungen und Kollektionsgestaltung mit Handelsmarketing und Merchandising. Der Kundenzugang ist Handelssache. Das Ziel dabei ist es dem Handel einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil zu sichern.
Inspiration Market
Die Welt um uns herum wird immer vielschichtiger, schneller und komplexer – zumindest nehmen immer mehr Menschen sie so wahr.
Wer Erfolg haben will, muß loslassen.

26/02/2017

Der harte Kern
Wo alles nur noch Marketing ist, lässt sich nichts mehr richtig erkennen. Das kann man nur ändern, wenn man aufhört, nur sich selbst zu sehen.

Adresse

Meerbusch
40667

Telefon

02132757281

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von KOM:pakt erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie