26/08/2026
⚠️ Kritik ja. Persönliche Angriffe nein. 🤝
Nach einem Facebook-Beitrag des Restaurants Mira zur Absperrung und zum Sicherheitskonzept beim Stadtfest hat sich in den sozialen Medien eine intensive Diskussion entwickelt. Dabei wurden auch Vorwürfe gegenüber den Stadtfest-Organisatoren erhoben, die wir so nicht stehen lassen möchten.
Das Mira wurde im Vorfeld über das Sicherheitskonzept und die vorgesehenen Maßnahmen informiert. Das Hotel am Markt erhielt die gleichen Informationen – gesonderte Gespräche zu diesen Maßnahmen wurden dort nicht geführt.
Bereits einige Tage vor dem Stadtfest wurde uns zugetragen, dass das Mira mit dem vorgesehenen Konzept unzufrieden ist. Daraufhin hat die Verwaltungsspitze versucht, telefonisch Kontakt mit dem Mira aufzunehmen und eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen. Eine Rückmeldung erfolgte nicht.
Nach Veröffentlichung des Facebook-Beitrags wurde noch am Freitagabend das persönliche Gespräch gesucht, am Samstag folgte ein weiteres. Bereits am Freitag war man sich einig, zu einem klärenden Gespräch im Rathaus zusammenzukommen.
🔒 Warum gab es an dieser Stelle keine Öffnung im Bauzaun?
Die Absperrung auf Höhe des Mira war keine gegen den Gastronomiebetrieb gerichtete Maßnahme, sondern Bestandteil des Sicherheitskonzeptes. In diesem Bereich befand sich die mobile Sanitätsstation.
Ein zusätzlicher Ein- und Ausgang hätte genau dort weitere Besucherströme zwischen Veranstaltungsgelände und Marktstraße erzeugt. Im Falle eines Unglücks hätte dies die Versorgung möglicher Verletzter und die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich erschweren können.
Gleichzeitig musste die Marktstraße dauerhaft als Feuerwehrzufahrt sowie als An- und Abfahrtsweg für Polizei, Feuerwehr, Sanitäts- und Rettungsdienst freigehalten werden. Die bauliche Trennung diente damit sowohl der Besucherlenkung als auch der Sicherstellung der Einsatz- und Rettungswege.
Aus diesen Gründen wurde an dieser Stelle bewusst auf eine Öffnung des Bauzaunes verzichtet.
🤝 Kritik an diesen Entscheidungen ist selbstverständlich möglich. Persönliche Angriffe sind es nicht.
Die NMT-Mitarbeiterinnen und das städtische Organisationsteam haben monatelang mit großem Engagement daran gearbeitet, ein sicheres und attraktives Stadtfest für tausende Menschen auf die Beine zu stellen. Hinter der Organisation und den Entscheidungen stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich mit viel Herzblut für unsere Stadt einsetzen.
Im Zuge der Diskussion wurden die Stadtfest-Organisatoren in den sozialen Medien persönlich angegriffen und namentlich herabgewürdigt. Eine NMT-Mitarbeiterin wurde zudem gestern in der Innenstadt beschimpft. Bei einem weiteren Vorfall, ebenfalls gestern, fühlte sich eine NMT-Mitarbeiterin durch das Auftreten zweier Männer vor der Geschäftsstelle massiv bedroht.
Diese persönlichen Angriffe und Herabwürdigungen kritisieren wir scharf. Sie sind eine klare Grenzüberschreitung und haben mit einer sachlichen Auseinandersetzung nichts mehr zu tun.
💬 Bürgermeister Nils Siemen sagt dazu:
„Kritik an Entscheidungen der Stadt gehört zu einer lebendigen Demokratie. Sie ist wichtig und sie muss möglich sein. Was ich jedoch nicht akzeptiere, ist, wenn aus einer sachlichen Diskussion persönliche Angriffe auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden.“
Sein Appell:
💬 „Ich wünsche mir, dass wir wieder stärker miteinander statt übereinander sprechen. Gerade in den sozialen Medien brauchen wir mehr verbale Abrüstung und einen respektvollen Umgang miteinander.“
Darum geht es uns: Kritik ja. Unterschiedliche Meinungen ja. Aber miteinander reden statt übereinander – und keine persönlichen Angriffe. 🤝