Astro Olli Willkommen auf der Facebook Seite von Spaceflightcenter.de und Astro-Olli.

Ich bin Raumfahrt Enthusiast und informiere euch hier primär über Raketenstarts in Florida und über mein Weiterkommen als Hobby-Astronaut oder auch "Fastronaut".

🚀🖖 60 Jahre STAR TREK – ein Gruß von der ISS! 🖖🚀Was für ein besonderer Moment für alle Trekkies und Raumfahrtfans! 🌍✨ Zu...
09/09/2026

🚀🖖 60 Jahre STAR TREK – ein Gruß von der ISS! 🖖🚀

Was für ein besonderer Moment für alle Trekkies und Raumfahrtfans! 🌍✨ Zum gestrigen 60. Jubiläum von „Star Trek“ hat ESA-Astronautin Sophie Adenot einen ganz besonderen Gruß von der Internationalen Raumstation ISS gesendet. 🛰️

Link zum Video:
https://youtube.com/shorts/ElQXnUCvF9w?is=O_UI7pKJutB4SGjr

An Bord der ISS trug Sophie Adenot dabei den Delta-Kommunikator von Captain Christopher Pike, der zuvor von Schauspieler Anson Mount in der Serie Star Trek: Strange New Worlds getragen wurde. 🖖⭐ Das Requisit wurde eigens für Adenots europäische „Epsilon“-Mission ins All gebracht.

„Seit 60 Jahren bringt Star Trek Geschichten über Freundschaft und Entdeckung. Ich trage Captain Pikes Abzeichen an Bord der ISS, um die fortdauernde Arbeit für Wissenschaft und Erforschung in der realen Welt zu feiern.“ 🌌🔬

Die ESA bringt es wunderbar auf den Punkt: Von den Crews der USS Enterprise bis zu den internationalen Besatzungen der ISS hat sich die grundlegende Mission kaum verändert: Erforschen. Entdecken. Gemeinsam. 🛰️🌎

Sophie Adenot selbst hat bereits Geschichte geschrieben: Anfang dieses Jahres wurde sie zur ersten Französin, die einen Weltraumspaziergang durchführte. 👩‍🚀🇫🇷

Und sie ist längst nicht die erste ESA-Astronautin, die Star Trek mit ins All genommen hat. 2015 ehrte Samantha Cristoforetti Captain Kathryn Janeway, als sie an Bord der ISS in einer Uniform im Stil der Voyager-Captainin das erste Espresso-Kaffeegetränk im All zubereitete. ☕🖖

Über sechs Jahrzehnte hinweg hat Star Trek nicht nur die Fantasie von Millionen Menschen beflügelt, sondern auch Technologien vorweggenommen, die später Realität wurden – von Tablet-Computern über medizinische Handgeräte bis hin zu 3D-Druckern. 🔬📱🖨️

Vielleicht ist das die schönste Verbindung zwischen Science-Fiction und echter Raumfahrt: Star Trek stellte die Frage „Was wäre, wenn?“ – und die Wissenschaft antwortete immer wieder: „Warum nicht?“ ✨

🖖 Happy 60th Anniversary, Star Trek!
🌌 Live long and prosper!
🚀 Explore. Discover. Do it together.

Foto:NASA

🖖🚀

🌊🧑‍🚀 Artemis III: Für den Ernstfall geht es ins Wasser! 🚀🌙Die vier Artemis III - Astronauten bereiten sich derzeit inten...
09/09/2026

🌊🧑‍🚀 Artemis III: Für den Ernstfall geht es ins Wasser! 🚀🌙

Die vier Artemis III - Astronauten bereiten sich derzeit intensiv auf auf ihre Mission vor. Dabei gehört nicht nur das Training für den eigentlichen Raumflug zum Programm – auch für den Fall, dass nach der Rückkehr zur Erde etwas nicht nach Plan läuft, müssen die Crewmitglieder perfekt vorbereitet sein. 💪

Bei der aktuellen Wasser- und Überlebenstrainingsübung im Neutral Buoyancy Laboratory (NBL) des NASA Johnson Space Centers in Houston trainierte die Artemis-III-Crew den Ernstfall nach einer Wasserung von Orion. 🌊🛸 Die Astronauten übten unter anderem, die Raumkapsel nach dem Splashdown in aufrechter Position zu verlassen und anschließend die an Bord befindliche Überlebensausrüstung einzusetzen.

Dabei kamen auch die auffälligen orangefarbenen Druckanzüge (Orion Crew Survival System OCSS) zum Einsatz. 🟠🧑‍🚀 Diese speziell angefertigten Anzüge schützen die Astronauten nicht nur beim Start und Wiedereintritt, sondern verfügen auch über wichtige Ausrüstung für den Fall, dass die Crew nach der Wasserung längere Zeit auf die Bergung warten muss.

Das NBL bietet dafür außergewöhnliche Trainingsmöglichkeiten. In dem riesigen Becken können nicht nur Wasserungen und das Verlassen der Orion-Kapsel simuliert werden. Die NASA kann auch Wellen, Wind, Regen und Dunkelheit erzeugen und damit Bedingungen nachstellen, die bei einer tatsächlichen Bergung auf dem offenen Meer auftreten können. 🌧️🌊🌑

Link zu meinem Bericht über das NBL:
https://spaceflightcenter.de/jsc/neutral-buoyancy-laboratory/

Und die Wasserung ist keineswegs das Ende des Einsatzes. Die Bergung einer Orion-Crew ist eine hochkomplexe Operation: NASA- und US-Navy-Teams koordinieren Boote, Hubschrauber, Taucher, medizinische Unterstützung und das Bergungsschiff. Bei früheren Trainings waren dabei mehr als 50 Personen gleichzeitig auf dem Wasser und mehrere Hubschrauber sowie Boote beteiligt. 🚁🚤⚓

Der Grund für diesen enormen Trainingsaufwand ist simpel: Wenn es nach der Rückkehr aus dem Weltraum ernst wird, darf nichts zum ersten Mal passieren. Jeder Handgriff muss sitzen. Die Astronauten trainieren deshalb immer wieder, wie sie Orion verlassen, ihre Überlebensausrüstung einsetzen und sich bis zur Bergung durch die Rettungskräfte verhalten.

Artemis III ist damit nicht nur eine Mission zum Mond – sie ist auch eine Mission, bei der die NASA jeden einzelnen Abschnitt des Fluges bis zur sicheren Rückkehr zur Erde vorbereitet. 🌙➡️🌍🚀

Training für den schlimmsten Fall – damit die Crew im Ernstfall das Beste daraus machen kann. 🧑‍🚀💪🌊

Fotos: NASA

🚀🌙

🚨🇩🇪 BUNDESWEITER WARNTAG 2026 – WARNUNGEN ERNST NEHMEN! 🇩🇪🚨Am Donnerstag, 10. September, findet ab 11:00 Uhr wieder der ...
08/09/2026

🚨🇩🇪 BUNDESWEITER WARNTAG 2026 – WARNUNGEN ERNST NEHMEN! 🇩🇪🚨

Am Donnerstag, 10. September, findet ab 11:00 Uhr wieder der bundesweite Warntag statt. Zugegeben: Das ist eigentlich kein Raumfahrtthema. 😉🚀 Trotzdem möchte ich ihn hier bei AstroOlli zum Anlass nehmen, auf ein Thema aufmerksam zu machen, das uns alle betrifft: Was tun, wenn aus einer Probewarnung plötzlich eine echte Warnung wird?

Am Donnerstag werden in Deutschland die verschiedenen Warnsysteme getestet. Dazu gehören unter anderem Cell Broadcast, Warn-Apps, Radio und Fernsehen sowie – je nach Region – Sirenen, Lautsprecherwagen und weitere Warnmittel. Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Im Landkreis Emsland werden dabei erstmals alle inzwischen 319 digitalen Sirenen im Kreisgebiet getestet. 📱📻🚨

Aber der Warntag sollte nicht nur ein Techniktest sein. Er ist auch eine gute Gelegenheit, sich einmal ganz persönlich zu fragen: Was würde ich eigentlich tun, wenn heute wirklich eine gefährliche Situation eintreten würde?

👉 Ruhe bewahren! Keine Panik. Versucht, klare Entscheidungen zu treffen und helft insbesondere älteren Menschen, Kindern oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

👉 Warnungen ernst nehmen und sofort handeln! Wenn Sirenen, Cell Broadcast oder eine Warn-App auf eine Gefahr hinweisen, wartet nicht einfach ab. Befolgt die konkreten Anweisungen der Behörden.

👉 Ins Gebäude gehen! Wer sich im Freien befindet, sollte möglichst schnell einen sicheren Innenbereich aufsuchen – idealerweise ein massives Gebäude und einen Raum mit möglichst wenigen Fenstern.

👉 Fenster und Türen schließen! Bei Gefahren von außen können geschlossene Fenster und Türen schützen. Lüftungs- und Klimaanlagen sollten gegebenenfalls ausgeschaltet werden.

👉 Informationen einholen! Radio und Fernsehen einschalten und die offiziellen Internet- und Social-Media-Kanäle der Behörden verfolgen. Eine Warnung enthält möglichst auch Informationen darüber, was konkret zu tun ist.

👉 Notfallvorsorge betreiben! Wasser, haltbare Lebensmittel, notwendige Medikamente, Taschenlampe und weitere wichtige Dinge sollten im Haushalt vorhanden und schnell erreichbar sein. Das BBK stellt hierfür umfangreiche Informationen und Checklisten zur Verfügung.

👉 110 und 112 freihalten! Die Notrufleitungen sind für echte Notfälle da. Ruft nicht aus Neugier oder wegen einer allgemeinen Informationsfrage an. Jede unnötige Belegung kann dazu führen, dass Menschen in akuter Gefahr länger auf Hilfe warten müssen. 📞🚑🚒

Der Warntag ist deshalb mehr als ein lautes Sirenensignal oder eine Nachricht auf dem Smartphone. Er ist eine Erinnerung daran, dass Katastrophen, Unwetter, Brände, Gefahrstoffaustritte, großflächige Stromausfälle oder andere Krisen tatsächlich passieren können.

Nutzt den Warntag, um euch einmal mit möglichen Gefahrenlagen auseinanderzusetzen. Was habe ich zu Hause? Wo ist meine Taschenlampe? Habe ich wichtige Medikamente vorrätig? Wie erreiche ich meine Familie? Welche Warn-App nutze ich? Und weiß ich eigentlich, was das Sirenensignal in meiner Gemeinde bedeutet?

🏫 Auch Schulen könnten diesen Tag meiner Meinung nach noch viel stärker nutzen. Ein angepasster Unterricht zum Thema Bevölkerungsschutz, Warnsysteme und richtiges Verhalten im Notfall wäre unglaublich wertvoll. Aktueller und anlassbezogener kann Unterricht kaum sein – und im Ernstfall kann dieses Wissen möglicherweise tatsächlich Leben retten.

Der Bundesweite Warntag soll uns schließlich nicht nur zeigen, dass wir gewarnt werden können, sondern vor allem, was wir mit dieser Warnung anfangen müssen.

Informiert euch deshalb am besten schon jetzt beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über Warnung, Vorsorge und richtiges Verhalten in Krisen und Katastrophen. 🇩🇪

Link: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html

Foto: Bundesregierung

🚀 Crew-13 trifft auf Apollo 13 – zwei Missionspatches, 56 Jahre auseinander! 🐉🌙Die Zahl 13 hat in der Raumfahrt eine gan...
08/09/2026

🚀 Crew-13 trifft auf Apollo 13 – zwei Missionspatches, 56 Jahre auseinander! 🐉🌙

Die Zahl 13 hat in der Raumfahrt eine ganz besondere Geschichte. 1970 wurde Apollo 13 zu einer der dramatischsten Missionen der Raumfahrtgeschichte. 56 Jahre später greift nun die NASA mit Crew-13 ganz bewusst diese historische Verbindung auf – und der Missionspatch verrät bei genauerem Hinsehen erstaunlich viel darüber. 👀🚀

Auf den ersten Blick sehen die beiden Abzeichen völlig unterschiedlich aus. Beim Apollo-13-Patch sind drei goldene Pferde zu sehen, die sich von der Erde in Richtung Mond bewegen. Sie symbolisieren die drei Astronauten Jim Lovell, Fred Haise und Jack Swigert. Der blaue Schweif hinter den Pferden verweist auf Apollo, den griechisch-römischen Gott und Namensgeber des Programms. 🌙🐎

Beim Crew-13-Patch wurde dieses Motiv auf geradezu geniale Weise neu interpretiert. Statt der drei goldenen Pferde befindet sich dort ein goldener Drache. 🐉 Er steht natürlich für das von SpaceX eingesetzte Crew Dragon-Raumschiff – gleichzeitig erinnert seine goldene Darstellung aber bewusst an die goldenen Pferde des Apollo-13-Abzeichens.

Besonders schön ist der Schwanz des Drachen: Er windet sich um die Erde und erinnert damit an den blauen Schweif auf dem Apollo-13-Patch. Während dieser bei Apollo 13 die Verbindung zwischen Erde und Mond symbolisierte, steht er bei Crew-13 für eine moderne Brücke zwischen Erde, Internationaler Raumstation, Mond und Mars. 🌍➡️🛰️➡️🌙➡️🔴

Auch bei den Details haben die Designer ganz bewusst die Brücke zu Apollo 13 geschlagen. Beide Patches verwenden die römische Schreibweise XIII für die Zahl 13. Und ebenso wie beim Apollo-13-Abzeichen finden sich auf dem Crew-13-Patch keine Namen der Besatzungsmitglieder. Stattdessen stehen goldene Sterne für die Familien der Crewmitglieder. ⭐

Die Form des Crew-13-Patches ist ebenfalls kein Zufall: Statt eines klassischen runden Missionsabzeichens wurde eine schildartige Form gewählt. Sie soll die Möglichkeiten symbolisieren, die aus menschlicher Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Ziel entstehen. 🤝🚀

Und damit wird ausgerechnet die gefürchtete Zahl 13 zum verbindenden Element zweier Missionen, die kaum unterschiedlicher sein könnten.

Apollo 13 startete 1970 mit Lovell, Haise und Swigert zum Mond. Nach der Explosion eines Sauerstofftanks musste die geplante Mondlandung abgebrochen werden. Was folgte, war eine spektakuläre Rettungsaktion, bei der Crew und Bodenteams gemeinsam ums Überleben kämpften. „Houston, we've had a problem“ wurde zu einem der berühmtesten Sätze der Raumfahrtgeschichte. 🌙💥🚀

Crew-13 dagegen steht für die nächste Generation der bemannten Raumfahrt. Jessica Watkins, Luke Delaney, der kanadische Astronaut Joshua Kutryk und Roskosmos-Kosmonaut Sergey Teteryatnikov sollen mit einem Crew Dragon zur ISS fliegen und dort wissenschaftliche Experimente und technologische Untersuchungen durchführen – auch mit Blick auf zukünftige Missionen zum Mond und Mars. 🛰️🔬🌙🔴

Interessant ist übrigens, dass NASA die Zahl 13 nach Apollo 13 zeitweise tatsächlich vermieden hat. Die ursprünglich als STS-13 geplante Space-Shuttle-Mission wurde zu STS-41-C umbenannt. Erst später kehrte NASA wieder zu einer einfachen fortlaufenden Nummerierung zurück.

Crew-13 macht nun genau das Gegenteil: Keine Angst vor der 13 – sondern eine Verbeugung vor Apollo 13. 🥰🚀

Und genau deshalb gefällt mir dieser Missionspatch besonders gut: Er ist nicht einfach nur ein schönes Abzeichen. Wer die Geschichte von Apollo 13 kennt, entdeckt darin eine kleine Zeitreise von den goldenen Pferden des Jahres 1970 zum goldenen Dragon des Jahres 2026. 🐎➡️🐉

Zwei Missionen, zwei Generationen, eine Zahl: XIII. ❤️🚀

Bild: collectSPACE.com

🚀🌍🌙🐉

🚀 „Die Raketen von SpaceX explodieren doch ständig!“ 💥Diesen Satz liest man erstaunlich häufig unter Raumfahrtbeiträgen....
07/09/2026

🚀 „Die Raketen von SpaceX explodieren doch ständig!“ 💥

Diesen Satz liest man erstaunlich häufig unter Raumfahrtbeiträgen. Gemeint ist meistens das Starship-Programm – wodurch ein ziemlich schräges Bild von SpaceX entsteht.

Denn Starship und Falcon 9 sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Während Starship ein noch laufendes Entwicklungsprogramm ist, verfügt SpaceX mit der Falcon-9-Familie über eines der erfolgreichsten orbitalen Trägersysteme der Raumfahrtgeschichte. Inzwischen wurden rund 700 Falcon-9-/Falcon-Heavy-Missionen durchgeführt – mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz. 🚀

Wer also aus explodierenden Starship-Prototypen ableitet, „SpaceX könne keine Raketen bauen“, verwechselt ein Entwicklungsprogramm mit einem längst operationalisierten Trägersystem.

SpaceX verfolgt beim Starship eine konsequent iterative Entwicklungsphilosophie. Statt jahrelang am Boden eine vermeintlich perfekte Rakete zu konstruieren und sie erst dann zu starten, werden reale Flugtests genutzt, um möglichst schnell Daten über das Gesamtsystem zu sammeln.

Jeder Testflug liefert Erkenntnisse über Triebwerke, Tanks, Flugsteuerung, Hitzeschild, Stufentrennung, Wiedereintritt, Landeverfahren und unzählige andere Details.

Wenn dabei ein Fahrzeug verloren geht, ist das nicht automatisch ein „Scheitern“ des Entwicklungsprogramms. Entscheidend ist: Welche Testziele wurden erreicht? Welche Daten wurden gewonnen? Was wird beim nächsten Flug verändert?

Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem klassischen „Fehlschlag“ und einem Entwicklungstest.

Ein vereinfachtes Prinzip lautet:

bauen → testen → Daten sammeln → Fehler analysieren → verbessern → erneut testen. 🔄🚀

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Explosion automatisch ein Erfolg wäre. Natürlich gibt es Testziele, die nicht erreicht werden, und Rückschläge, die Zeit und Geld kosten. Aber die eigentliche Bewertung eines Entwicklungsfluges darf nicht allein danach erfolgen, ob am Ende ein spektakulärer Feuerball zu sehen war. 💥😉

Besonders faszinierend ist, wie schnell SpaceX aus den Tests neue Versionen entwickelt. Hardware wird verändert, Verfahren angepasst und beim nächsten Flug unter realen Bedingungen erneut überprüft.

Das ist „trial and error“ auf einer gigantischen technischen Skala – aber mit einem entscheidenden Unterschied: Es geht nicht um blindes Ausprobieren. Es geht um systematisches Lernen aus realen Flugversuchen.

Und genau deshalb sollte man Starship nicht mit der Falcon 9 vergleichen.

Die Falcon 9 ist das Ergebnis von Jahren und Hunderten von Flügen kontinuierlicher Weiterentwicklung. Starship befindet sich noch auf dem Weg dorthin.

🚀 Nicht jeder Flug muss perfekt sein. Aber jeder Flug muss etwas bringen.

Während die einen also den Feuerball sehen, schauen die Ingenieure auf die Telemetrie. 📊

Und genau dort entscheidet sich, ob ein Test erfolgreich war.

Feuerball oder Fortschritt? Bei Starship kann manchmal beides gleichzeitig zutreffen. 🔥🚀

🚀🔔LAUNCH ALERT 26-057🔔🚀 Update: 12.09.2026, 08:30 Uhr MESZ🇩🇪 Daten in deutscher Zeit MESZ Startdatum: Sonntag, 13.09.202...
06/09/2026

🚀🔔LAUNCH ALERT 26-057🔔🚀

Update: 12.09.2026, 08:30 Uhr MESZ

🇩🇪 Daten in deutscher Zeit MESZ
Startdatum: Sonntag, 13.09.2026
Uhrzeit: 20:49 - 22:16 Uhr MESZ

🇺🇲 Daten in Florida-Zeit EDT
Startdatum: Sonntag, 13.09.2026
Uhrzeit: 14:49 - 16:16 Uhr EDT

Startfenster: 1 Stunde 27 Minuten
Status: Go
Startplatz: Space Launch Complex 40
Startrichtung: Ost
Landung: Droneship ASOG
Firma: SpaceX
Rakete: Falcon 9
Nutzlast: O3b mPower 11-13

🌐 Mission:

Die Falcon 9 Rakete bringt mit O3b mPOWER 11–13 drei weitere Satelliten von SES ins All und vervollständigt damit das leistungsfähige Satellitennetzwerk im mittleren Erdorbit (MEO).
🚀 Der Start markiert einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau der nächsten Generation von Breitbandkommunikation aus dem All.
🌍 Die Satelliten sollen weltweit schnelle und flexible Datenverbindungen für Regierungen, Unternehmen und andere Kunden ermöglichen.

📷 Beobachtung des Starts:

Bester Aussichtspunkt außerhalb des Kennedy Space Center ist Playalinda Beach am Parking Lot 1. Hier seid ihr 7,2 Meilen entfernt vom Pad. Playalinda Beach kostet 25$ Eintritt pro Fahrzeug. Öffnungszeiten: 06:00 - 20:00 Uhr EDT.

Ein guter Aussichtspunkt für diesen Start ist die Banana River-Brücke der Rt 528 in Port Canaveral. Hier seid ihr rund 11,6 Meilen entfernt vom Launch Pad.

Beliebt ist auch Jetty Park Pier und der südlich gelegene Strand. Hier seid ihr 11,7 Meilen vom Pad entfernt. Die Startanlage ist nicht direkt von hier aus zu sehen, so dass man die Rakete erst ganz kurz nach dem Start sieht. Jetty Park kostet Eintritt.

Eine weitere Möglichkeit besteht oben auf der Max Brewer Brücke in Titusville, bzw. beim dortigen Parrish Park. Weiterhin gibt es viele gute Aussichtspunkte entlang der Rt 1 in Titusville am Indiana River, wie den Space View Park oder den Rotary Riverfront Park. Die Punkte in Titusville sind allesamt rund 14 Meilen entfernt vom Launch Pad.

Das Kennedy Space Center bietet ebenfalls Launch Viewing an, da der Start während der Öffnungszeiten stattfindet. Von der LC-39 Gantry ist man 3,4 Meilen entfernt vom Pad 40 und hat freie Sicht. Es ist der nächstmöglicher Ort zur Beobachtung. Das Saturn V Center ist 6,3 Meilen entfernt, ebenfalls mit freier Sicht. Außerdem gibt es eine Beobachtungsmöglichkeit direkt vom Visitor Complex aus (6,7 Meilen bis zum Startkomplex, Startrampe aber leider hinter der Baumlinie).

Infos vom KSC:
https://www.kennedyspacecenter.com/de/event/spacex-falcon-9-mpower-f/

Natürlich könnt ihr den Start fast von der gesamten Raumfahrtküste aus beobachten, z. B. auch vom Cocoa Beach. In diesem Beitrag wird jedoch beschrieben, an welchen Plätzen man besonders nah dran ist und man einen unverbauten Blick auf die Startanlage hat.

🎞️ Livestream:

https://www.youtube.com/live/FgKKtSsyYD4?is=ezDZHMolhCEpjCUn

📡 Flugbahnprognose:

https://flightclub.io/result/3d?simulationId=sim_1ha3315lc

ℹ️ Weitere Informationen:

zur Beobachtung von Starts:
https://spaceflightcenter.de/

https://www.launchphotography.com/Launch_Viewing_Guide.html

WhatsApp-Launch-Alert-Gruppe:
https://chat.whatsapp.com/HogzzBMKPfu13PVwsHkWVc

Space Launch Now App (Android):
https://play.google.com/store/apps/details?id=me.calebjones.spacelaunchnow

🚨🚀 BREAKING NEWS – HISTORISCHER MOMENT FÜR EUROPA! 🇪🇺Die Spectrum-Rakete des deutschen Raumfahrtunternehmens Isar Aerosp...
05/09/2026

🚨🚀 BREAKING NEWS – HISTORISCHER MOMENT FÜR EUROPA! 🇪🇺

Die Spectrum-Rakete des deutschen Raumfahrtunternehmens Isar Aerospace ist soeben erfolgreich vom Andøya Spaceport in Norwegen gestartet! 🇳🇴🔥

🥇 ERSTER ERFOLGREICHER ORBITALSTART VOM KONTINENTALEUROPÄISCHEN BODEN! 🌍🚀

🇩🇪 Gleichzeitig schreibt Deutschland Raumfahrtgeschichte: Spectrum ist die erste deutsche Orbitalrakete, die erfolgreich gestartet ist! 🎉

Ein echter Meilenstein für die europäische Raumfahrt – und ein großer Schritt für Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum. 🛰️🇪🇺

HISTORIC! 🚀🔥🇩🇪🇪🇺

Foto: NSF

🚀🇩🇪 HEUTE ABEND: ISAR AEROSPACE WILL GESCHICHTE SCHREIBEN! 🇳🇴🇪🇺Heute Abend um 22:00 Uhr MESZ soll es am Andøya Spaceport...
05/09/2026

🚀🇩🇪 HEUTE ABEND: ISAR AEROSPACE WILL GESCHICHTE SCHREIBEN! 🇳🇴🇪🇺

Heute Abend um 22:00 Uhr MESZ soll es am Andøya Spaceport in Nordnorwegen ernst werden: Isar Aerospace steht mit seiner Spectrum-Rakete und der Mission „Onward and Upward“ bereit! 🚀🔥 Der Start steht natürlich noch unter dem Vorbehalt von Wetter, Sicherheit und Range Clearance.

Für Isar Aerospace und Deutschland ist dieser Flug enorm wichtig. Spectrum soll zeigen, dass ein privates deutsches Raumfahrtunternehmen einen eigenen orbitalen Träger entwickeln und betreiben kann – ein wichtiger Schritt hin zu einem unabhängigen europäischen Zugang zum Weltraum. 🌍🚀

Und Spectrum hat durchaus einiges zu bieten: Die rund 28 Meter lange, zweistufige Rakete ist für den Transport kleiner und mittlerer Satelliten ausgelegt und soll perspektivisch bis zu 1.000 kg in einen niedrigen Erdorbit bringen. An Bord sind heute fünf CubeSats und ein weiteres Experiment. 🛰️

Dabei ist heute auch eine gehörige Portion Spannung dabei: Beim ersten Testflug am 30. März 2025 hob Spectrum zwar erfolgreich ab, wurde aber nach etwa 30 Sekunden Flugzeit kontrolliert beendet und stürzte ins Meer. 💥🌊 Für Isar war dieser Flug trotzdem ein wichtiger Erfolg, weil zahlreiche wertvolle Flugdaten gesammelt werden konnten. Heute soll sich zeigen, was das Team daraus gelernt hat. 💪🚀

Und für mich persönlich gibt es noch einen schönen Bezug: Dieses Jahr sind wir mit der Mein Schiff 1 am Andøya Spaceport vorbeigefahren! 🛳️🇳🇴 Damals konnten wir den Raketenstartplatz noch von der Seeseite bestaunen – heute Abend schauen wir gespannt auf genau diesen Ort! 😃🚀

📺 Die Livestreams starten bereits um 21:00 Uhr!

🔴 Offizieller Livestream von Isar Aerospace:

https://www.youtube.com/live/Ss1DUqLjecc?is=eJpijF7KatlaAAyG

🇩🇪 Deutschsprachige Begleitung bei SENKRECHTSTARTER:

https://www.youtube.com/live/6DLpnRwoq10?is=NTeGULtt8kw4OD7e

Also: Daumen drücken für Isar Aerospace! 🤞🚀🇩🇪

Vielleicht erleben wir heute einen ganz besonderen Moment für die deutsche und europäische Raumfahrtgeschichte! 🌍✨

Foto: Isar Aerospace

🖖🚀 60 Jahre STAR TREK – und diesmal wird auf der ISS gefeiert! 🌌🌍Am 8. September 2026 ist es soweit: Star Trek wird 60 J...
05/09/2026

🖖🚀 60 Jahre STAR TREK – und diesmal wird auf der ISS gefeiert! 🌌🌍

Am 8. September 2026 ist es soweit: Star Trek wird 60 Jahre alt! Genau an diesem Tag im Jahr 1966 flimmerte mit „The Man Trap“ erstmals die Originalserie über die Fernsehbildschirme. Sechs Jahrzehnte später reicht die Feier nun tatsächlich bis ins All. 🖖✨

Und wer könnte dafür besser geeignet sein als eine Astronautin, die selbst gerade auf der Internationalen Raumstation lebt und arbeitet? 🇫🇷👩‍🚀

Die französische ESA-Astronautin Sophie Adenot wird anlässlich des 60. Geburtstags von Star Trek auf der ISS ein ganz besonderes Stück Star-Trek-Geschichte tragen: das Delta-Abzeichen aus Star Trek: Strange New Worlds. Das Abzeichen wurde ursprünglich von Anson Mount, dem Darsteller von Captain Christopher Pike, getragen. Nun reist es mit Sophie Adenot ins echte All. 🚀🖖

Die Aktion ist Teil einer offiziellen Partnerschaft zwischen dem Star Trek-Franchise und der European Space Agency (ESA). Und damit wird eine ziemlich perfekte Verbindung geschaffen: Star Trek hat seit 1966 die Vision vermittelt, dass die Menschheit eines Tages fremde Welten erforschen und immer weiter über die Grenzen des Bekannten hinausgehen könnte. Heute tut die internationale Raumfahrt genau das – wenn auch noch mit etwas weniger Warp-Antrieb. 😉🌌

Am 8. September soll außerdem spezieller Star-Trek-Jubiläumscontent direkt von der Internationalen Raumstation veröffentlicht werden. Was genau Sophie Adenot dabei für die Fans vorbereitet hat, ist bislang noch nicht bekannt. Die offiziellen Ankündigungen sprechen lediglich von Social-Media-Inhalten aus dem Orbit, die sich mit den Verbindungen zwischen Wissenschaft, Entdeckung, Menschheit und der Suche nach neuen Grenzen beschäftigen. 🛰️🔭

Was könnte uns also erwarten? 🤔

Vielleicht ein Gruß von Sophie an die Trekkies auf der Erde. Vielleicht ein Rundgang durch die ISS mit einem kleinen Blick darauf, wie sehr die heutige Raumstation tatsächlich an manche Visionen aus Star Trek erinnert. Oder vielleicht sogar eine ganz persönliche Hommage an das Franchise.

Eine musikalische Einlage wäre natürlich ebenfalls denkbar – schließlich hat die Raumfahrtgeschichte bereits gezeigt, dass Astronauten durchaus musikalisch werden können. 🎻🚀 2024 sorgte beispielsweise NASA-Astronautin Sarah Gillis mit ihrem Violinenspiel aus dem All für Aufsehen. Diesmal könnte also vielleicht wieder Musik aus dem Orbit erklingen. Offiziell bestätigt ist das allerdings nicht.

Und die Verbindung zwischen NASA und Star Trek ist keineswegs neu. Ganz im Gegenteil: Die NASA selbst bezeichnet die Beziehung als eine jahrzehntelange Verbindung. Besonders legendär ist die Geschichte des Space Shuttle Enterprise. Ursprünglich sollte der erste Shuttle-Prototyp „Constitution“ heißen. Eine massive Fan-Kampagne brachte jedoch Präsident Gerald Ford dazu, das Fahrzeug nach dem Raumschiff aus Star Trek in Enterprise umzubenennen. Als der Orbiter 1976 erstmals öffentlich vorgestellt wurde, waren unter anderem Gene Roddenberry und mehrere Darsteller der Originalserie dabei. 🎬🚀

Auch später tauchte Star Trek immer wieder bei der NASA und auf der ISS auf. ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti sorgte beispielsweise 2015 für einen legendären Moment, als sie nach dem Tod von Leonard Nimoy als Hommage an Mr. Spock an Bord der ISS den vulkanischen Gruß zeigte. 🖖🇮🇹🌍

Die NASA hat sogar eine eigene historische Dokumentation über die Verbindung zwischen Star Trek und der Raumfahrt veröffentlicht. Darin bringt NASA-Astronaut Victor Glover die Beziehung sehr treffend auf den Punkt: Wissenschaft und Star Trek gehören gewissermaßen zusammen. Denn die Serie hat Generationen von Wissenschaftlern und Ingenieuren dazu inspiriert, über das hinauszudenken, was damals möglich erschien. 🔬🚀

Und genau deshalb ist Sophies kleines Delta-Abzeichen mehr als nur ein Fanartikel.

Es symbolisiert eine außergewöhnliche Verbindung zwischen Science-Fiction und echter Raumfahrt. Was 1966 als visionäre Fernsehserie begann, hat über Jahrzehnte Menschen dazu gebracht, von einer Zukunft mit Raumstationen, fremden Welten und interplanetarer Forschung zu träumen. Heute schwebt eine Astronautin tatsächlich 400 Kilometer über der Erde und trägt zum 60. Geburtstag genau dieses Traums ein Stück Star Trek auf der ISS. 🌍➡️🌌

Vielleicht ist das die passendste Art, 60 Jahre Star Trek zu feiern.

Nicht auf einem Filmset.
Nicht in einem Museum.
Sondern dort, wo Star Trek schon immer hinwollte:

IM ALL. 🚀🖖✨

Am 8. September heißt es also:

🌌 Space – the final frontier.
🖖 60 Jahre Star Trek.
👩‍🚀 Sophie Adenot auf der ISS.
🚀 Und ein kleines Stück der USS Enterprise im echten Orbit.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was Sophie uns aus dem All zeigen wird! 👀🛰️

AstroOlli bleibt für euch dran! 🔭🚀🖖

Foto: ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti trägt 2015 an Bord der ISS eine Star Trek Uniform

🚀🇫🇷 Sophie Adenot: Drei Spacewalks in nur 15 Tagen – und beim dritten wurde es besonders spannend! 👩‍🚀🌍Die französische ...
03/09/2026

🚀🇫🇷 Sophie Adenot: Drei Spacewalks in nur 15 Tagen – und beim dritten wurde es besonders spannend! 👩‍🚀🌍

Die französische ESA-Astronautin Sophie Adenot hat innerhalb von gerade einmal 15 Tagen drei Außenbordeinsätze an der Internationalen Raumstation ISS absolviert. Nach ihrem historischen ersten Spacewalk, über den ich bereits berichtet hatte, folgten nun zwei weitere äußerst arbeitsreiche EVAs – und bei der dritten gab es gegen Ende sogar einen kleinen, aber bemerkenswerten Zwischenfall mit ihrem Raumanzug. 👀

🛰️ EVA-98 – die zweite EVA am 25. August

Bei ihrem zweiten Spacewalk arbeitete Sophie erneut gemeinsam mit dem NASA-Astronauten Anil Menon. Der Einsatz begann offiziell um 14:27 Uhr MESZ, als beide ihre Raumanzüge auf Batteriebetrieb umschalteten. Nach 6 Stunden und 30 Minuten war EVA-98 um 20:57 Uhr MESZ beendet. Damit brachte Sophie ihre persönliche Außenbordzeit bereits auf 12 Stunden und 53 Minuten.

Der Einsatz war praktisch die Fortsetzung ihrer ersten EVA vom 18. August. Damals hatten Sophie und Anil zwar die defekte Space-to-Ground Antenna 2 (SGANT-2) demontieren können, waren wegen festsitzender Schrauben und elektrischer Steckverbindungen aber nicht mehr dazu gekommen, die Ersatzantenne zu installieren.

Diesmal wurde die Arbeit erfolgreich abgeschlossen. 🔧📡

Zunächst wurde eine Fußhalterung am Roboterarm Canadarm2 angebracht. Anil Menon nutzte anschließend den Roboterarm, um die seit 2009 auf einer externen Plattform gelagerte Ersatzantenne zu holen. Sophie bewegte sich dagegen aus eigener Kraft über die Außenhaut der ISS zum Arbeitsbereich.

Dort bereitete sie die Befestigungspunkte vor, indem sie die Gewindeeinsätze reinigte und schmierte. Anschließend wurde die neue Antenne am Z1-Träger montiert, elektrisch angeschlossen und von ihren Transportsicherungen befreit. Auch ein Hitzeschild wurde angebracht. ☀️📡

Danach kümmerten sich die beiden noch um die alte, defekte Antenne. Diese wurde von ihrer provisorischen Befestigung gelöst und schließlich dauerhaft an einem externen Lagerplatz der ISS verstaut.

Damit war eine wichtige Reparatur erfolgreich abgeschlossen: Die Redundanz der Space-to-Ground-Kommunikation der ISS war wiederhergestellt. Die defekte Antenne hatte seit November 2025 nicht mehr zuverlässig mit dem Tracking-and-Data-Relay-Satellite-System kommuniziert.

👩‍🚀 EVA-99 – die dritte EVA am 1. September

Nur eine Woche später ging Sophie bereits zum dritten Mal hinaus. Dieses Mal war NASA-Astronautin Jessica Meir ihre Partnerin. Die beiden Frauen schrieben dabei Raumfahrtgeschichte: Es war erst der sechste rein weibliche Spacewalk in der Geschichte. 🌎👩‍🚀👩‍🚀

Die Raumanzüge wechselten um 14:41 Uhr MESZ auf Batteriebetrieb. Um 21:29 Uhr MESZ war der Einsatz nach insgesamt 6 Stunden und 49 Minuten beendet. EVA-99 war damit der 284. Spacewalk zur Montage, Wartung und Aufrüstung der ISS.

Auf dem Arbeitsplan standen diesmal mehrere unterschiedliche Aufgaben.

Sophie ersetzte am vorderen Port des Harmony-Moduls einen beschädigten beziehungsweise verschmutzten Retroreflektor. Dieses Bauteil dient Raumfahrzeugen bei Annäherungs- und Dockingmanövern als Navigationshilfe. 🚀

Jessica Meir kümmerte sich unterdessen um eine defekte hochauflösende Außenkamera. Die sogenannte Camera Port 3 (CP3) wurde gegen eine Ersatzkamera ausgetauscht. 📷

Darüber hinaus wurden elektrische und thermische Jumper-Kabel teilweise installiert, um die Systeme der Station für zukünftige Arbeiten vorzubereiten. Jessica begann außerdem mit Vorbereitungen für ein späteres Upgrade des Alpha Magnetic Spectrometer (AMS), darunter Arbeiten an dessen Wärmeabfuhrsystem.

Sophie übernahm zusätzlich wissenschaftliche Aufgaben: Sie sammelte mit Tupfern Proben an der Außenseite des Quest-Luftschleusenbereichs und an ihren Handschuhen. Damit soll untersucht werden, ob Mikroorganismen aus den Lebenserhaltungssystemen der ISS nach außen gelangen und wie weit sie sich dort verbreiten können. 🦠🔬

⚠️ Dann gab es Probleme mit Sophies Raumanzug

Gegen Ende des Spacewalks meldete Sophie plötzlich, dass sie ihren linken Arm beziehungsweise die linke Schulter nicht mehr normal bewegen konnte.

Das klingt zunächst dramatisch – war es aber offenbar nicht. Mission Control reagierte trotzdem völlig korrekt und vorsichtig: Sophie sollte zunächst an ihrer Position bleiben, während Jessica zu ihr kam.

Jessica untersuchte daraufhin den Raumanzug und stellte fest, dass vermutlich der Kabelstrang der Handschuhheizung im Bereich des linken Schultergelenks zwischen der mehrlagigen Isolierung (MLI) und dem Drehgelenk eingeklemmt beziehungsweise ungünstig geführt worden war.

Jessica öffnete daraufhin einen Teil der Abdeckung des oberen Armsegments. Dadurch konnte die Behinderung gelöst werden – und Sophies Beweglichkeit war wiederhergestellt. Anschließend konnten beide Astronautinnen sicher zurück zur Quest-Luftschleuse gehen. 🧑‍🚀🔧

Interessant ist die Einordnung: Es handelte sich offenbar nicht um einen Druckverlust, einen Defekt des Raumanzugs oder ein Problem mit Sophies körperlicher Verfassung. Vielmehr war die Bewegungsfreiheit des Gelenks durch eine ungünstige Lage beziehungsweise Reibung eines Kabels eingeschränkt. Jessica Meir beschrieb nach dem Einsatz, dass das Kabel vermutlich zwischen der Isolierung und dem Gelenk geriet und dort Reibung erzeugte.

Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig die gegenseitige Unterstützung bei einem Spacewalk ist. Selbst bei einem hochkomplexen Raumanzug können relativ banale mechanische Dinge – ein Kabel, eine Isolierung oder ein ungünstiger Knick – plötzlich die Bewegungsfreiheit einschränken.

⏱️ Nicht alles konnte erledigt werden

EVA-99 war außerdem ein gutes Beispiel dafür, dass die auf der Erde minutiös geplanten Abläufe eines Spacewalks nicht immer exakt einzuhalten sind.

Durch Verzögerungen wurden einige ursprünglich geplante Arbeiten nicht mehr vollständig durchgeführt. Unter anderem konnten nicht alle Führungselemente für den späteren Austausch des AMS-Radiators installiert werden. Auch weitere Arbeiten an den Jumper-Kabeln sowie einige weniger dringende Aufgaben wurden auf einen zukünftigen Spacewalk verschoben.

Das ist kein Fehlschlag. Bei Außenbordeinsätzen hat die Sicherheit der Astronauten immer Vorrang vor dem vollständigen Abarbeiten einer Checkliste. Wenn eine Aufgabe mehr Zeit benötigt als vorgesehen oder ein unerwartetes Problem auftritt, werden nichtkritische Arbeiten einfach auf einen späteren EVA verschoben.

🇫🇷 Sophie Adenot mit beeindruckender Bilanz

Mit ihren drei EVAs innerhalb von nur 15 Tagen hat Sophie Adenot inzwischen insgesamt 19 Stunden und 42 Minuten außerhalb der ISS gearbeitet. Damit gehört die französische ESA-Astronautin bereits zu den erfahrenen europäischen Raumfahrern bei Außenbordeinsätzen – und ihre Karriere im Weltraum hat gerade erst begonnen. 👏🚀

Besonders bemerkenswert ist dabei die Entwicklung innerhalb dieser drei Einsätze:

🔹 18. August – EVA-97: 6 h 23 min – Demontage der defekten SGANT-2-Antenne
🔹 25. August – EVA-98: 6 h 30 min – Installation und Aktivierung der Ersatzantenne
🔹 1. September – EVA-99: 6 h 49 min – Retroreflektor, Kamera, wissenschaftliche Proben und weitere Wartungsarbeiten

Zusammen ergeben diese drei Einsätze 19 Stunden und 42 Minuten im freien Weltraum.

Und auch wenn der kleine Zwischenfall mit ihrem linken Arm zunächst für einen Schreckmoment sorgte: Sophie Adenot und Jessica Meir haben ihre EVA-99 sicher und erfolgreich beendet. Der Vorfall zeigt vielmehr, wie wichtig Training, gegenseitige Kontrolle und die ständige Kommunikation mit Mission Control bei einem Spacewalk sind. 👩‍🚀🛰️

Für Sophie Adenot waren es drei außergewöhnliche Einsätze – und für uns auf der Erde ein beeindruckender Blick darauf, wie anspruchsvoll die Wartung einer mehr als 400 Kilometer über unseren Köpfen fliegenden Raumstation tatsächlich ist. 🌍✨🚀

AstroOlli bleibt für euch dran! 🔭🇫🇷🚀

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