28/05/2026
Wambatu Moju – ein Stück Sri Lanka
Wenn ich Wambatu Moju koche, bin ich in Gedanken sofort wieder in Sri Lanka – dort, wo ein Teil meines Herzens geblieben ist.
Ich denke an die Bauern, die früh morgens ihre Auberginen ernten – mit Erfahrung, Hingabe und einem tiefen Respekt gegenüber der Natur. Diese Lebensmittel sind keine anonyme Ware. Sie haben eine Geschichte. Sie entstehen unter Bedingungen, die durch die Klimakrise immer schwieriger werden – und trotzdem geben die Menschen dort nicht auf.
Besonders berühren mich die Momente, wenn ich bei Familien eingeladen bin, die wenig besitzen, aber alles teilen.
Ein Teller Reis, etwas Wambatu Moju – und dieses Gefühl von echter Gastfreundschaft. Genau dieses Gefühl versuche ich jedes Mal mit in meine Küche zu bringen.
Für mich ist dieses Gericht mehr als Essen. Es ist Dankbarkeit. Es ist Erinnerung. Es ist ein Stück meiner zweiten Heimat.
Rezept: Wambatu Moju
Zutaten:
2–3 Auberginen
Öl zum Braten/Frittieren
1 Zwiebel (fein geschnitten)
2–3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer
2 grüne Chilis
1 TL Senfsamen
1 TL Kurkuma
1 TL Chilipulver
2 EL Zucker (ideal: Palmzucker)
3–4 EL Essig (am besten Kokosessig)
Salz
Zubereitung:
Auberginen in Streifen schneiden und goldbraun anbraten oder frittieren. Beiseitestellen. In etwas Öl Senfsamen anrösten, dann Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben und glasig braten. Gewürze einrühren, anschließend Zucker und Essig hinzufügen und kurz köcheln lassen. Die Auberginen unterheben und gut vermengen. Am besten einige Stunden durchziehen lassen – dann entfaltet sich der volle Geschmack.