30/03/2020
Seit Jahren beginnt das Kapitel "Krisenkommunikation" in meinen Workshops mit der etwas gebogenen Weisheit, dass das chinesische Zeichen für "Krise" auch das Wort "Chance" beinhaltet. Die Corona-Krise? Kleinigkeit, nur ein Anlass, positiv in die Zukunft zu blicken.
Wie viele von Euch wissen, habe ich mir im letzten Herbst ein neues berufliches Standbein aufgebaut, die Galerie Sprungbrett. Meine persönliche Weiche für die Zukunft. Dass mitten in meinen beruflichen Neuanfang die "Mutter der Rezessionen" (Zitat IfW-Chef Gabriel Felbermayr) donnert - Kleinigkeit, Pferdehusten, Mausedreck. Diese komische Koinzidenz erinnert mich lediglich an einen Kreativworkshop, an dem ich selbst teilnahm und als Souvenir ein kleines Büchlein mit nach Hause trug: "Hurra ein Problem".
Wir PR-ler sind geschult, in der Krise die Chance, im Problem die Herausforderung und im Regen den Bogen zu sehen. Drum heule ich gar nicht erst groß ins Kissen, ich kremple die Ärmel hoch, rufe "Attacke, Problem, Du bist meine stete Herausforderung. Endlich bist Du wieder da - wo warst Du nur so lange?"
Will sagen: Sprungbrett rückt etwas in den Hintergrund, ich bin jetzt wieder auch KB2-aktiv. Sprungbrett werden wir parallel weiter führen. "Et kütt wie et kütt", wie der Kölsch sagt. Und: "Et hätt noch immer jot jejange".
Bleibt gesund, Ihr Lieben.. Lasst uns alle gesund bleiben, das ist das wichtigste!