09/02/2025
Die Arbeitswelt verändert sich – aber nicht so, wie viele es vor ein paar Jahren erwartet haben. Während auf der einen Seite von einem tief greifenden Wandel die Rede war, zeigen sich inzwischen Anzeichen für wirtschaftlich unsichere, möglicherweise sogar stürmische Zeiten.
Es wird keine abrupte Umkehr in alte Muster geben, aber auch keine reibungslose Fortsetzung jener Entwicklungen, die noch vor wenigen Jahren als selbstverständlich galten. Arbeitgeber und jüngere Arbeitnehmer werden sich auf eine neue Dynamik einstellen müssen. Wie diese aussehen wird, hängt von der jeweiligen Branche ab – doch eines ist klar: Die „psychologischen Verträge“, also die unausgesprochenen Erwartungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, stehen vor einer Veränderung.
Wie tiefgreifend diese Veränderung ausfällt, wird sich zeigen. Doch eines ist sicher: Stabilität wird nicht mehr einfach vorausgesetzt werden können, weder für Arbeitgeber noch für Arbeitnehmer. Die gegenseitigen Erwartungen werden sich anpassen müssen – an eine Realität, die nicht nur Flexibilität, sondern auch ein neues Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Leistung erfordert. https://www.prozesspsychologen.de/zukunft-braucht-einsatz-verbindlichkeit-sicherheit-effizienz-und-das-ende-der-wunschkonzerte/