Hatice Avci

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18/10/2026
18/10/2026

Heute ist es wieder soweit

16/10/2026

Du weißt genau, was dir guttun würde. Und trotzdem handelst du immer wieder gegen deine eigenen Bedürfnisse.

Du möchtest Grenzen setzen – und sagst wieder Ja.

Du möchtest dich ausruhen – und fühlst dich schuldig.

Du möchtest Allah vertrauen – und versuchst trotzdem, alles zu kontrollieren.

Warum ist Veränderung so schwer, obwohl du längst weißt, was du verändern möchtest?

Hier sind 6 Erkenntnisse aus meinem GMS-Konzept, die deine Sicht auf Veränderung verändern können. 👇

**1️⃣ Wissen allein verändert dich nicht.**

Du kannst Bücher lesen, Vorträge hören und dich selbst immer wieder reflektieren.

Doch zwischen Wissen und Handeln liegt oft eine unsichtbare Hürde: deine alten emotionalen Muster.

Im GMS nennen wir die Verbindung von Wissen und Handeln *ʿIlm & ʿAmal*.

Die entscheidende Frage lautet nicht nur: „Was weiß ich?“, sondern: „Was lebe ich davon?“

**2️⃣ Veränderung fühlt sich nicht immer gut an.**

Vielleicht hast du früh gelernt, dass du geliebt wirst, wenn du dich anpasst, hilfst und keine Schwierigkeiten machst.

Heute möchtest du Nein sagen. Doch plötzlich kommen Angst, Schuldgefühle oder innere Unruhe.

Nicht unbedingt, weil deine Entscheidung falsch ist. Sondern weil dein Inneres das Vertraute sucht.

*Tazkiyat an-Nafs* bedeutet auch, solche Muster zu erkennen und schrittweise zu verändern.

**3️⃣ Deine Vergangenheit wirkt weiter, auch wenn du sie verstanden hast.**

Vielleicht reagierst du auf Ablehnung noch immer mit Rückzug. Oder auf Kritik mit dem Gefühl, nicht gut genug zu sein.

*Muhāsaba* lädt dich ein, ehrlich hinzuschauen:

Was wurde gerade in mir berührt? Welches Bedürfnis steckt dahinter?

Du musst deine Vergangenheit nicht auslöschen, um neue Erfahrungen machen zu können.

**4️⃣ Du musst nicht erst glücklich sein, um etwas zu verändern.**

Vielleicht wartest du darauf, dich endlich sicher, selbstbewusst oder stark zu fühlen.

Doch manchmal beginnt Veränderung damit, deine Angst wahrzunehmen und trotzdem einen kleinen neuen Schritt zu wagen.

*Murāqabah* – bewusstes Wahrnehmen in der Gegenwart Allahs – hilft dir, innezuhalten, statt automatisch zu reagi

14/10/2026

„Gerade am Kieler Bahnhof habe ich etwas gehört, das mich als Muslima zum Nachdenken bringt.

Hier kam die Durchsage, dass man im Bahnhof keinen Alkohol trinken darf. Und mein erster Gedanke war: Wie interessant. Etwas, das zu meinem Glauben gehört, wird hier aus Sicherheitsgründen zur Regel.

Ich trinke aus meiner islamischen Überzeugung keinen Alkohol. Für mich steckt darin auch Fürsorge: für mich selbst und für die Menschen, denen ich begegne.

Ich möchte bewusst erleben, klar bleiben und Verantwortung dafür übernehmen, wie ich mit anderen umgehe.

Und deshalb berührt mich diese Durchsage. Ich sehe darin einen gemeinsamen Wunsch: Menschen sollen sich sicher fühlen können.

Natürlich macht ein Verbot allein unser Miteinander noch nicht liebevoll. Dafür braucht es auch Respekt, Mitgefühl und Verantwortung.

Aber vielleicht ist das ein Anlass, islamische Lebensweisen mit mehr Neugier anzuschauen. Zu fragen: Welche Weisheit, welcher Schutzgedanke könnte darin liegen?

Für mich gehört auch das zum Islam: achtsam mit sich und anderen umzugehen.

Was denkst du: Können solche Regeln dazu beitragen, dass wir uns im öffentlichen Raum wohler und sicherer fühlen?“

14/10/2026

Liebe Feministinnen: Steht ihr auch an unserer Seite, wenn unsere Selbstbestimmung ein Kopftuch trägt?

Die Debatten um Kopftuchverbote und Einschränkungen an Schulen in Aserbaidschan und Österreich werfen für mich genau diese Frage auf.

„Mein Körper. Meine Entscheidung.“
Ein Grundsatz, für den viele Frauen gekämpft haben. Ich wünsche mir, dass er auch dann zählt, wenn eine Muslima eine Entscheidung trifft, die andere nicht verstehen.

Als muslimische Frau, Mutter und Empowerment-Trainerin sage ich klar: Mädchen müssen vor Zwang geschützt werden. Sie brauchen sichere Räume, Unterstützung und die Möglichkeit, ihre eigenen Wünsche auszusprechen – auch gegenüber ihrer Familie.

Aber wer ein Mädchen schützen will, muss ihm zuhören. Ein Kopftuch allein sagt uns nicht, ob es unter Druck steht. Und ein Verbot beantwortet nicht die Frage, was es selbst möchte.

Deshalb mein Aufruf an Feministinnen und alle, die für Frauenrechte eintreten:

Hört muslimischen Mädchen und Frauen zu.
Bezieht uns in Diskussionen ein, die unser Leben betreffen.
Widersprecht, wenn uns pauschal die Fähigkeit abgesprochen wird, selbst zu denken und zu entscheiden.
Setzt euch dafür ein, dass Bildung, Würde und Teilhabe mit und ohne Kopftuch möglich sind.

Ihr müsst unsere religiösen Überzeugungen nicht teilen, um unsere Stimmen ernst zu nehmen.

Auch unter uns Muslimas gibt es unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen. Gerade deshalb brauchen wir Raum, selbst zu sprechen.

Ich wünsche mir eine Solidarität, die auch dann trägt, wenn wir unterschiedlich leben.

Liebe Feministinnen: Wie setzt ihr euch für die Selbstbestimmung muslimischer Mädchen und Frauen ein – auch wenn ihre Entscheidung anders ausfällt als eure eigene?

Teile diesen Beitrag, wenn du diese Diskussion mit uns führen möchtest. 🤍

14/10/2026

Vielleicht fehlt dir nicht die Freude. Vielleicht fehlt dir die Erlaubnis, ihr Raum zu geben. 🤍

Meine Kinder fragen mich manchmal: „Wer ist denn hier das Kind – du oder wir?“ 😄

Dann muss ich lachen. Auch die erwachsene Frau in mir darf staunen, spielen und sich begeistern lassen. Ich trage Verantwortung und darf Freude haben, die keinem Zweck dienen muss.

Wenn du früh gelernt hast, vernünftig zu sein, Rücksicht zu nehmen und niemandem zur Last zu fallen, fragst du vielleicht zuerst: „Was wird gebraucht?“ Und erst viel später: „Was wünsche ich mir eigentlich?“

Mit deinem inneren Kind meine ich die jüngeren Seiten in dir: ihre Neugier, ihre Gefühle und die Wünsche, die damals vielleicht wenig Platz hatten.

Ihnen Raum zu geben bedeutet, heute hinzuhören: Was berührt mich? Was macht mir Freude? Was ist mir zu viel? Was hätte ich damals gebraucht – und was kann ich mir heute ermöglichen?

Warum ist das wichtig? Weil du in einem Leben voller Pflichten leicht den Kontakt zu deinen eigenen Wünschen verlieren kannst. Du erledigst, organisierst und kümmerst dich. Doch wo kommst du darin vor?

Wenn du etwas einfach aus Freude tust, übst du, deine Wünsche ernst zu nehmen. Dein Erleben zählt, auch ohne Leistung.

Vielleicht öffnest du die A**e im Wind. Schaukelst. Malst. Oder bleibst stehen, weil das Licht zwischen den Bäumen so schön ist.

Manchmal kommt Freude. Manchmal Traurigkeit darüber, wie lange du dir solche Momente nicht erlaubt hast. Beides darf Platz haben. Du musst nichts erzwingen.

Meine Kinder dürfen eine Mama sehen, die auch entdeckt, fühlt und das Leben genießt.

Auch als Muslima darfst du Freude erleben und liebevoll mit dir umgehen. Dankbarkeit kann sich darin zeigen, einen schönen Moment bewusst anzunehmen.

Wie gibst du deinem inneren Kind Raum – und was möchtest du ihm heute ermöglichen? 🌿

☆ Du möchtest deine Bedürfnisse wieder bewusster wahrnehmen? Meinen kostenlosen Klarheitsfinder findest du über den Link in meiner Bio.

14/10/2026

Vielleicht fehlt dir nicht die Freude.
Vielleicht fehlt dir die Erlaubnis, ihr Raum zu geben. 🤍

Meine Kinder fragen mich manchmal:
„Wer ist denn hier das Kind – du oder wir?“ 😄

Dann muss ich lachen. Auch die erwachsene Frau in mir darf staunen, spielen und sich begeistern lassen. Ich trage Verantwortung und darf Freude haben, die keinem Zweck dienen muss.

Wenn du früh gelernt hast, vernünftig zu sein, Rücksicht zu nehmen und niemandem zur Last zu fallen, fragst du vielleicht zuerst:
„Was wird gebraucht?“
Und erst viel später:
„Was wünsche ich mir eigentlich?“

Mit deinem inneren Kind meine ich die jüngeren Seiten in dir: ihre Neugier, ihre Gefühle und die Wünsche, die damals vielleicht wenig Platz hatten.

Ihnen Raum zu geben bedeutet, heute hinzuhören:
Was berührt mich?
Was macht mir Freude?
Was ist mir zu viel?
Was hätte ich damals gebraucht – und was kann ich mir heute ermöglichen?

Warum ist das wichtig? Weil du in einem Leben voller Pflichten leicht den Kontakt zu deinen eigenen Wünschen verlieren kannst. Du erledigst, organisierst und kümmerst dich. Doch wo kommst du darin vor?

Wenn du etwas einfach aus Freude tust, übst du, deine Wünsche ernst zu nehmen. Dein Erleben zählt, auch ohne Leistung.

Vielleicht öffnest du die A**e im Wind. Schaukelst. Malst. Oder bleibst stehen, weil das Licht zwischen den Bäumen so schön ist.

Manchmal kommt Freude. Manchmal Traurigkeit darüber, wie lange du dir solche Momente nicht erlaubt hast. Beides darf Platz haben. Du musst nichts erzwingen.

Meine Kinder dürfen eine Mama sehen, die auch entdeckt, fühlt und das Leben genießt.

Auch als Muslima darfst du Freude erleben und liebevoll mit dir umgehen. Dankbarkeit kann sich darin zeigen, einen schönen Moment bewusst anzunehmen.

Wie gibst du deinem inneren Kind Raum – und was möchtest du ihm heute ermöglichen? 🌿

☆ Du möchtest deine Bedürfnisse wieder bewusster wahrnehmen? Meinen kostenlosen Klarheitsfinder findest du über den Link in meiner Bio.

14/10/2026

ich verstehe nix

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