01/09/2026
Viele IT-Nerds sind im Job extrem genau – aber im Kopf brutal zu sich selbst.
Sie sehen jeden Bug, jede Verzögerung, jede Unsicherheit. Vor allem bei sich.
Neurobiologisch – vereinfacht gesagt – passiert dabei etwas Spannendes:
Das System geht auf Fehlersuche statt auf Belohnungssuche.
Es scannt alles nach Beweisen, dass Du nicht gut genug bist.
Nur: Ein System wird nicht stabiler, wenn Du es beschimpfst.
Es wird stabiler, wenn Du verstehst, 𝗪𝗔𝗥𝗨𝗠 es überlastet ist – und genau dort Ressourcen dazugibst.
Emotional gesprochen: 𝗥𝗲𝗴𝘂𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 statt Selbstbestrafung.
Ein reguliertes Gehirn kann lernen. Ein verängstigtes nur reagieren.
Frag Dich beim nächsten „Fehler“ nicht:
„Was stimmt nicht mit mir?“
sondern: „Was hat mein Kopf gebraucht – und nicht bekommen?“
Wie sprichst Du innerlich mit Dir, wenn etwas schiefgeht?