15/08/2025
Wer sind eigentlich die Menschen bei der BEXO? Wir möchten Ihnen in einer Serie unsere Kollegen vorstellen, mehr die Menschen als die Berater, die Sie vielleicht schon kennen.
Q: Wer bist du und wie bist du zur BEXO gekommen?
A: Hallo, ich bin Maik Hagemann und seit diesem Jahr als Projekt- und Vertriebsleiter bei der BEXO. Ich kannte die BEXO schon lange als Dienstleister, und das, obwohl ich eigentlich aus einem ganz anderen Bereich komme. Ich habe als Spezialist für vernetztes Below-the-Line-Marketing mein Berufsleben gestartet, aber nach verschiedensten Stellen in Stabs- und Linienfunktionen würde ich mich heute als Projektmanager mit viel Erfahrung aus Marketing und Vertrieb bezeichnen. Als ich das Angebot bekam, die BEXO im Vertrieb voranzubringen, war das für mich einfach eine spannende Herausforderung, nochmal etwas ganz anderes zu starten.
Q: Hattest du, auch wenn du vorher mehr im Vertrieb/Marketing aktiv warst, bereits Erfahrungen mit SAP?
A: Na klar, ich habe SAP 1999 kennengelernt, als ich ganz frisch bei einem Unternehmen im Vertrieb tätig war. Dort führte ich die Fachabteilung durch die Einführung von SAP R/3 – heute würde man das Project Owner nennen. Wenn man gleich tief einsteigt und mit einem guten Team zusammenarbeitet, kann man sich schnell auch in komplexe Systeme wie SAP einarbeiten. Davor konnte ich bereits auch einiges an Erfahrung in BAAN sammeln, das hat mir beim Verständnis komplexer SAP-Prozesse ebenfalls sehr geholfen.
Q: War dieses Projekt dann auch am spannendsten oder warum bist du dann bei einer SAP-Beratung gelandet?
A: Ich hatte viele Projekte mit dem Ziel, Geschäftsprozesse zu verbessern, einige mit, aber viele auch ohne, dass ein ERP-System involviert war. Die meisten meiner Projekte hatten immer auch etwas mit Digitalisierung und Automatisierung zu tun. Da hat sich im Vertrieb schon länger und in den letzten sieben Jahren dann auch im Marketing viel getan. Und wenn man sich mit Geschäftsprozessen beschäftigen möchte, dann am liebsten gleich mit den relevanten, die auch einen großen Hebel haben.
Q: In welcher Branche würdest du unbedingt mal ein Projekt unterstützen wollen?
A: Am liebsten bei einem KI-Unternehmen, da wird es aber in Europa wohl nicht so einfach werden, denn die Auswahl ist dort noch nicht besonders groß. Aber auch diese Unternehmen werden ein paar Themen haben, bei denen es auf absolute Genauigkeit ankommt und man keinerlei Halluzinationen haben darf. Mir gefällt es, an solchen Schnittstellen zu arbeiten und genau hinzuschauen, was wirklich benötigt wird.
Q: Klingt spannend. Und wieviel Zeit wird das wohl dauern, bis solche Projekte kommen?
A: Bei echten KI-Unternehmen wird es schwierig, aber Projekte mit KI haben wir ja schon. Auch SAP wird demnächst die ersten KI-basierten Projekte haben, und auch Projektmanagement lässt sich wirklich gut unterstützen. Ich freue mich darauf, wenn meine Steuererklärung damit erledigt ist, dass ich ein paar Belege, die noch nicht elektronisch übermittelt wurden, einscanne und die KI den Rest erledigt. Ich rechne damit, dass dies in der EU in keine zwei Jahren mehr dauern wird, aber vielleicht ist der deutsche Föderalismus mal wieder etwas langsamer…
Q: Was begeistert dich außerhalb deiner Arbeit? Hast du ein Hobby, das dich begeistert oder dich persönlich weiterentwickelt?
A: Familie würde ich nicht als Hobby bezeichnen. Das ist allerdings der Teilbereich, der meine Freizeit am stärksten mitbestimmt. Wenn ich bei der Frage „Hobby“ in den Fokus gehe, dann teste ich mit meiner Frau – einer Buchhändlerin – und einem kleinen Freundeskreis Kochbücher. Eine gute Methodik, um einen schönen Abend zu haben, und man lernt immer etwas dazu, wenn man von seinem Standard abweicht – und meine Frau nutzt das dann beruflich weiter.
Sportlich bin ich jeden Montag beim Volleyball. Wir spielen Mixed, allerdings nicht mehr mit der Motivation, Turniere zu gewinnen… wenngleich es cool wäre, noch einmal „Erster“ zu werden. 😉 Und wenn ich mal viel Zeit habe, gehe ich segeln. Mit einem Wohnort in Oberfranken ist das nicht so nah, denn hier gibt es nicht nur wenige Seen, sondern meist nur kurzzeitigen Wind, und den braucht man, um beim Segeln Spaß zu haben.
Herzlichen Dank, Herr Hagemann, für dieses Interview. Wir wünschen Ihnen heute noch einen schönen Geburtstag.