Akademie für Wertschätzung

Akademie für Wertschätzung Wertschätzung, die bleibt
🌿 Wir machen Wertschätzungs-Kultur: Organisationsentwicklung für den sozialen Sektor
💚 Langfristig. Nachhaltig. Wirksam.

18/06/2026

💡Wer hat die Sprachen der Wertschätzung erfunden?

„Das machen wir doch alles schon.“Auch diesen Satz hören wir sehr oft.„Das machen wir doch alles schon“ heißt manchmal ü...
17/06/2026

„Das machen wir doch alles schon.“

Auch diesen Satz hören wir sehr oft.

„Das machen wir doch alles schon“ heißt manchmal übersetzt:
❌Bitte nicht noch ein Thema.
❌Bitte nicht noch mehr Veränderung.
❌Bitte nicht noch mehr Reflexion.
❌Bitte nicht noch mehr hinschauen.

Und ja, das kann ich sogar verstehen.
Der Alltag in sozialen Berufen ist voll.
Die Belastung ist hoch.
Viele Teams leisten enorm viel.

Aber genau deshalb lohnt sich der zweite Blick.
Denn Wertschätzung ist kein Haken auf einer Liste.

Wertschätzung ist nicht:
„Haben wir schon mal gehört.“
„Machen wir schon irgendwie.“
„Passt schon.“

Wertschätzender Umgang ist lebenslanges Lernen.

Es geht nicht darum, alles richtig zu machen.
Es geht darum, bewusster zu werden.

Wie sprechen wir miteinander?
Wie führen wir?
Wie geben wir Rückmeldung?
Wie gehen wir mit Belastung um?
Wie gestalten wir Strukturen, die Menschen stärken?

Denn wenn wir sagen: Das machen wir doch alles schon“,
hören wir manchmal auf, genauer hinzusehen.

Und genau dort beginnt oft der Stillstand.

Wertschätzung lebt nicht davon, dass wir schon alles können.
Sondern davon, dass wir bereit sind, sie weiterzuentwickeln.

Wenn Sie merken:
„Eigentlich wissen wir vieles – aber im Alltag geht trotzdem zu viel unter“, dann lohnt sich ein gemeinsamer Blick von außen.

In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, wo Ihre Einrichtung gerade steht, was Ihr Team oder Ihre Führungskräfte brauchen und welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten.

📅 Kennenlerngespräch buchen👇
Link in den Kommentaren.

„Eigentlich war das nichts Neues.“Das ist eine der schönsten Rückmeldungen, die wir nach unseren Seminaren hören können....
11/06/2026

„Eigentlich war das nichts Neues.“

Das ist eine der schönsten Rückmeldungen, die wir nach unseren Seminaren hören können.

Warum?

Weil sie zeigt:
Die Menschen verstehen, worum es geht.

Oft bedeutet dieser Satz sogar:
Sie sind längst auf dem Weg.
Sie leben Wertschätzung bereits.
Sie tragen vieles davon schon in ihren Alltag.

Und genau dann geht es in unseren Seminaren nicht darum, alles neu zu erfinden.

Sondern darum:

bewusst zu machen.
zu erinnern.
zu wiederholen.
zu sortieren.
Impulse zu geben.

Denn „eigentlich nichts Neues“ heißt oft:

Wir wissen es.
Aber wir leben es noch nicht immer bewusst.
Nicht in allen Facetten.
Nicht konsequent im Alltag.

Sehr häufig hören wir dann auch:

„Gut, dass wir jetzt wieder bewusster darauf achten. Im Alltag geht so vieles unter.“

Und genau darum geht es.

Wertschätzung braucht Bewusstsein.
Immer wieder.

Nicht als Extra-Aufgabe.
Sondern als Teil guter Zusammenarbeit.

Für ein gutes Miteinander.
Für bessere Kommunikation.
Für mehr Freude, Motivation und tragfähige Strukturen.

Manchmal ist das Wertvollste nicht das Neue.
Sondern das, woran wir wieder erinnert werden.

Und genau dafür gibt es unseren nächsten Treffpunkt Wertschätzung:

Ein offener Abend für alle Mitarbeitenden und Führungskräfte aus Pflege und sozialen Berufen, die Wertschätzung im Alltag wieder bewusster leben möchten.

📅 15.06. um 19 Uhr
💻 online
🤝 mit Impulsen, Austausch und ehrlichen Gedanken aus der Praxis

Du bist herzlich eingeladen, wenn du Lust hast, Wertschätzung nicht nur wichtig zu finden, sondern im Alltag greifbarer zu machen.

🙌Kommentiere WERTSCHÄTZUNG und ich schicke dir den Link zu.

03/06/2026

erleben💚ein weiterer Wertschätzungstag in einer Kita ging in die nächste Runde.

„Wertschätzung muss ehrlich gemeint sein, sonst kann ich sie nicht annehmen.“Diesen Satz höre ich sehr oft.Und lange dac...
27/05/2026

„Wertschätzung muss ehrlich gemeint sein, sonst kann ich sie nicht annehmen.“

Diesen Satz höre ich sehr oft.
Und lange dachte ich: Ja, stimmt eigentlich.

Heute sehe ich das etwas differenzierter.

Denn was ist, wenn Wertschätzung für manche Menschen nicht selbstverständlich ist?

Was ist, wenn sie es nicht durch Erziehung, Vorbilder oder ihre bisherige Arbeitskultur gelernt haben?

Und was ist, wenn genau diese Menschen irgendwann merken:

Ich möchte das besser können.

Dann fangen sie an zu üben.

Sie schauen Menschen bewusster an.
Sie grüßen mit Namen.
Sie sagen öfter Danke und Bitte.
Sie loben Arbeit, die sie früher vielleicht einfach als selbstverständlich hingenommen haben.
Sie schreiben E-Mails plötzlich mit Anrede statt nur in knappen Stichpunkten.

Und ja: Am Anfang kann das komisch wirken.

Vielleicht denken andere:

„Was ist denn jetzt mit dem los?“

Oder die Person selbst denkt:

„Wenn ich das jetzt mache, glauben alle, ich bin krank.“

Aber ist geübte Wertschätzung deshalb unehrlich?

Ich glaube nicht.

Wir üben so vieles: Kommunikation, Führung, Konfliktfähigkeit, Zuhören, Grenzen setzen.

Warum sollten wir nicht auch Wertschätzung üben dürfen?

Schwierig wird es für mich dann, wenn Wertschätzung manipulativ eingesetzt wird.

Wenn sie nicht verbinden, sondern steuern soll.

Aber auch da lohnt sich manchmal ein zweiter Blick:

Ist es wirklich Manipulation?
Oder fühlt es sich nur ungewohnt an?

Vielleicht dürfen wir Menschen, die anfangen, Wertschätzung bewusster zu leben, ein bisschen Entwicklungsraum geben.

Vielleicht darf es sich am Anfang unbeholfen anfühlen.
Vielleicht darf man merken:

Da übt jemand gerade.

Solange die Intention stimmt, ist das für mich kein Zeichen von Unehrlichkeit.

Sondern ein Zeichen von Entwicklung.

Wertschätzung muss nicht immer perfekt klingen.

Aber sie sollte wachsen dürfen.

Wie denkst du darüber?
Muss Wertschätzung immer „ganz natürlich“ kommen – oder darf man sie auch üben?

26/05/2026

3 Tage Altenpflegemesse in Essen und für die AWSB hat es sich absolut gelohnt🤩

„Das ist ganz schön mutig, dass Sie das so beim Namen nennen … das mit der Wertschätzung! Denn genau darum geht es doch....
20/05/2026

„Das ist ganz schön mutig, dass Sie das so beim Namen nennen … das mit der Wertschätzung!
Denn genau darum geht es doch.“

Ein Satz wie ein Hammer.

Was meint sie?

Die Dame an unserem Stand auf der Messe spricht aus, was ich schon lange befürchtet habe.
Das Wort „Wertschätzung“ löst in bestimmten Kreisen Ängste aus.

Mitarbeitende wünschen sich das, Führungskräfte auch und doch wissen sie oft nicht, wie.

Entscheider jedoch:
Entweder können Sie mit diesem weichen Begriff nichts anfangen.

Nicht greifbar.
Nie selbst erlebt.
Hat scheinbar nichts mit ihrer Lebensrealität zu tun.

Andere wurden schon so oft mit dem Wort konfrontiert, dass sie es nicht mehr hören können.

Wieder andere vermuten hinter diesem Bedürfnis große unerfüllbare Wünsche ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte.

Ich verstehe immer mehr, dass es nicht gut ist, das Wort weiter zu gebrauchen, weil es auch oft missbraucht wird.

Klar ist es mutig, zu sagen:
„Mit mehr Wertschätzung würde vieles besser funktionieren. Wertschätzung ist das Fundament für gelingende Personalpolitik.“

Aber was nützt uns der ganze Mut, wenn wir damit nicht die Menschen erreichen, die am Ende dafür bezahlen sollen.

Ich gebe es ungern zu, Wertschätzung ist auch eigentlich nur das Mittel.
Aber es ist eben auch DAS MITTEL, wenn es eben nicht nur daher gesagt wird, sondern zu einer Haltung im ganzen Unternehmen wird.

Und das ist es, was wir erreichen wollen. 💚

Was glaubst du, warum ist Wertschätzung ein „gefährliches“ Wort?

Was kann helfen, diese Wahrnehmung zu verändern?

So viele Missverständnisse über Wertschätzung …Wertschätzung ist kein Chi-Chi.Kein Kuschelkurs.Kein „Piep-Piep, wir habe...
15/05/2026

So viele Missverständnisse über Wertschätzung …

Wertschätzung ist kein Chi-Chi.
Kein Kuschelkurs.
Kein „Piep-Piep, wir haben uns alle lieb“.

Und ganz ehrlich:
Ich habe manchmal die Nase voll davon, wie weichgespült dieses Thema immer noch verstanden wird.

Wertschätzung ist nicht, alles laufen zu lassen.
Wertschätzung ist Verlässlichkeit.
Fürsorge.
Klarheit.

Hinsehen statt Wegsehen.
Hinhören statt Weghören.
Konstanz.
Rückendeckung.

Wertschätzung ist auch:
Probleme ansprechen.
Grenzen setzen.
Ansagen machen.
Konflikte führen, statt sie wegzulächeln.

Wertschätzung ist nicht, jahrelang zuzusehen, wie einzelne Menschen ein ganzes Team zersetzen, während alle anderen jeden Tag versuchen, ihren Job gut zu machen.

Natürlich gibt man Chancen.
Natürlich sucht man Gespräche.
Natürlich versucht man zu verstehen, was dahinterliegt.

Aber Wertschätzung bedeutet nicht, sich ausnutzen zu lassen.

Und sie bedeutet auch nicht, diejenigen im Stich zu lassen, die loyal, engagiert und verantwortungsvoll arbeiten.

Manchmal ist Wertschätzung auch eine klare Entscheidung.
Manchmal ist Wertschätzung ein deutliches: „Bis hierher und nicht weiter.“
Und manchmal ist Wertschätzung auch, sich von Menschen zu verabschieden, die dauerhaft gegen alles arbeiten, was ein Team trägt.

Denn Wegschauen ist keine Wertschätzung.
Wegschweigen auch nicht.

Und „Das wird schon wieder“ hat schon viele Teams kaputt gemacht.

Wertschätzung braucht Herz. Ja.
Aber sie braucht genauso Haltung, Mut und Klarheit.

Wo wird Wertschätzung aus deiner Sicht noch missverstanden?

Ich bin gespannt auf deine Meinung

Manchmal scheitern gute Maßnahmen nicht am Willen. Sondern am Antrag.Viele Pflegeeinrichtungen möchten etwas tun.Für ihr...
06/05/2026

Manchmal scheitern gute Maßnahmen nicht am Willen. Sondern am Antrag.

Viele Pflegeeinrichtungen möchten etwas tun.
Für ihre Führungskräfte.
Für ihre Teams.
Für bessere Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf.
Für mehr Wertschätzung, Klarheit und Entlastung im Alltag.

Und gleichzeitig gibt es Fördermöglichkeiten, die genau solche Maßnahmen unterstützen können.

Aber dann kommt der Alltag dazwischen.
✔️Wer prüft, ob die Maßnahme förderfähig ist?
✔️Wer formuliert die Ziele passend?
✔️Wer stellt die Unterlagen zusammen?
✔️Wer kümmert sich um Rückfragen?

In vielen Einrichtungen bleibt dafür einfach keine Zeit.

Deshalb bieten wir jetzt unseren AWSB-Fördercheck & Antragsservice an.

Wir unterstützen Pflegeeinrichtungen dabei, den Förderantrag für unsere Modulreihe vorzubereiten:
„Wertschätzung als Schlüssel zur besseren Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf“.

Wir prüfen die grundsätzliche Förderfähigkeit, bereiten Inhalte und Ziele förderkonform auf und
unterstützen bei Formulierungen, Unterlagen und möglichen Rückfragen.

Unser Anliegen dahinter:
Gute Maßnahmen sollen nicht daran scheitern, dass niemand im Alltag die Zeit hat, sich durch den Antrag zu kämpfen.

Und wenn Fördermittel genutzt werden können, bleiben eigene Mittel frei für weitere Maßnahmen der Mitarbeiterbindung, zum Beispiel für kleine Aufmerksamkeiten, Feiern oder Teamaktionen.

Wird die Förderung bewilligt, wird die Modulreihe umgesetzt.
Wird sie abgelehnt, entsteht keine Verpflichtung zur Durchführung.

Vielleicht gibt es auch in Ihrer Einrichtung eine Fördermöglichkeit, die bisher einfach liegen
geblieben ist.

Sprechen Sie uns gern an. Wir schauen gemeinsam, ob unser Angebot für Ihre Einrichtung passen
könnte.

„Und dafür geben Leute Geld aus?“Auf der diesjährigen Altenpflegemesse in Essen waren wir wieder vertreten – mit einem k...
30/04/2026

„Und dafür geben Leute Geld aus?“

Auf der diesjährigen Altenpflegemesse in Essen waren wir wieder vertreten – mit einem klaren Ziel:
die AWSB auch im norddeutschen Raum sichtbarer zu machen.

Unser Stand war zugegebenermaßen klein.
Und trotzdem wurden wir gefunden.
Besucher:innen suchten uns gezielt auf, blieben stehen, kamen ins Gespräch.

Unser Aufkleber „Du kannst mich mal … wertschätzen“ war ein echter Renner. 😉

Was mich besonders berührt hat:
Viele Menschen haben sich bedankt.
Eine Besucherin sagte:
„Ja, oft fehlt es an Wertschätzung. Toll, dass Sie das Thema beim Namen nennen und nicht drum herum reden.“

Und dann gab es noch eine andere Seite:
Wertschätzung polarisiert.
Sätze wie:
„Und dafür geben Leute Geld aus?“
oder
„Wir haben unsere Mitarbeiter doch eh alle lieb“
zeigen vor allem eines:
Wertschätzung wird im Kern oft noch missverstanden – oder sie löst Unsicherheit aus.

Ich verstehe diese Gedanken.
Ich hatte sie früher selbst.
Und gleichzeitig zeigt unsere Erfahrung etwas anderes:
Es geht nicht darum, dass Mitarbeitende immer mehr „on top“ wollen.

Es geht darum, dass Wertschätzung endlich selbstverständlich wird, dass sie gelebte Kultur ist.

Dass dort, wo Wertschätzung draufsteht – auf Webseiten, in Leitbildern – auch wirklich Wertschätzung drin ist.

Möchtest du das auch für dein Unternehmen?
Dann lass uns sprechen, ich erkläre dir gerne unsere Konzepte.

Adresse

Herrnwald 35
Fürstenstein
94575

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