In dem niederländischen Pflegedorf "Hogewey" im Südosten Amsterdams sollen demenzkranke Menschen einen möglichst normalen Alltag leben. Die Bewohner leben in kleine Gruppen in barrierefreien Wohngruppen zusammen. "Sie haben das Gefühl, dass sie selbständig sind", sagt die Pflegerin Clasina ter Bruggen. "Darum lassen wir sie die Dinge, die sie noch selbst können, hier auch machen - wie in einem gew
öhnlichen Haushalt." Vor Ort gibt es einen Supermarkt, einen Friseur und ein Theater. "Das Erleben 'Ich bin krank, liege in einem Krankenhaus und es geht mir schlecht' davon hat keiner etwas", sagt Yvonne van Amerongen vom Management in "Hogewey". "Darum versuchen wir genau das zu vermeiden." Gerade das positive Erleben, "es ist schön hier, ich gehöre hierher und habe gute Menschen um mich herum", führe dazu, dass die Patienten weniger Angst haben, ruhiger und weniger traurig sind. In Weesp legt man außerdem auch viel Wert auf Bewegung. "Es gibt immer mehr Untersuchungen, die zeigen, dass man die Demenz zwar nicht heilen kann, Bewegung aber positiven Einfluss hat und die Krankheit langsamer verläuft", so die Physiotherapeutin Pauline Hulsman. Im Fitnesscenter mit speziell angefertigen Geräten machen alle Bewohner täglich bis zu 20 Minuten Sport. Verpleeghuis Hogewey
http://www.facebook.com/pages/Verpleeghuis-Hogewey/153113331428929
Hogewey, das Alzheimer-Dorf in den NL
bericht im weltspiegel jan. 2012:
http://www.daserste.de/weltspiegel/ Alzheimer-Dorf, Autorin: Marion von
Haaren