Conny Exß Beratung

Conny Exß Beratung Hol dir das Workbook zum Nein-Sagen:
https://alfima.com/conny/newsletter-abonieren Letzteres vertiefte ich und absolvierte eine Mediatorenausbildung.

Seit langem war ich im Freundeskreis für viele ein "offenes Ohr" und Unterstützung bei schwierigen Entscheidungen und Situationen. Nachdem ich auch im beruflichen Bereich immer häufiger als Feuerwehr zu schwierigen Themen gerufen wurde, habe ich 2006 eine Coachingausbildung erfolgreich absolviert. Damit rückten immer mehr strategische Unternehmensfragen und Organistationsentwicklungsthemen in den

Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit. Im März 2009 wagte ich dann den nächsten Schritt auf meinem beruflichen Weg und gründete mein eigenes Unternehmen. Anfangs noch mehr auf meine Basisausbildung - Architektur - ausgerichtet, entwickelte sich das Beratungsunternehmen immer mehr in Richtung Coaching - Persönlichkeitsentwicklung - Unternehmensorganisation - Konfliktmanagement.

04/09/2026

Zwölf Minuten Heimweg, und du hast das Gespräch dreimal neu geführt.

Wenn du das kennst: Kommentiere KARUSSELL, dann schicke ich dir den Link zu meinem kostenlosen Webinar am 12. September.

Dein Kopf macht das nicht, weil du schlecht organisiert bist. Er macht es, weil er Verantwortung trägt und keinen Ort hat, an dem er sie ablegen darf. Solange etwas ungeklärt ist, hält er es wach. Das ist erstmal eine Leistung … nur eben eine, die dir den Abend kostet.

Aus meinen Jahren in der Projektleitung kenne ich diese Heimfahrten sehr genau. Ich habe damals geglaubt, das gehört zur Rolle dazu. Heute begleite ich Frauen, bei denen genau dieses Weiterlaufen im Kopf der Punkt ist, an dem sie merken: so trägt das nicht mehr.

Was im Webinar passiert? Ich gebe dir konkrete Methoden, die du sofort anwendest, um aus dem Gedankenkarussell auszusteigen. Und wo es geht, erarbeiten wir sie direkt gemeinsam, damit du nicht mit Notizen rausgehst, sondern mit etwas, das du noch am selben Abend nutzt. Dazu verstehst du besser, was da eigentlich in dir passiert, wenn dein Kopf abends nicht aufhört. Denn Verstehen nimmt schon einen großen Teil der Anspannung raus.

Der Termin: Samstag, 12. September 2026, 9:30 Uhr. Rund eine Stunde Webinar, danach bleibe ich noch mindestens eine halbe Stunde für deine persönlichen Fragen. Du musst dich vorher auf nichts vorbereiten.

Aufgezeichnet wird es. Ob ich die Aufnahme im Anschluss verschicke, halte ich mir offen. Live hast du am meisten davon, weil du deine eigenen Fragen stellst.

Kommentiere KARUSSELL und der Link liegt in deiner DM.

03/09/2026

Wie oft bei dir? Nie, manchmal, ständig.

Speicher dir den Beitrag für den nächsten Abend, an dem es genauso ist.

Der Laptop ist zugeklappt, der Bildschirm dunkel. Trotzdem läuft im Kopf weiter, was noch offen ist. Als würde Zuklappen allein nicht reichen, um wirklich abzuschalten.

Was mir dabei geholfen hat: Bevor ich Feierabend mache, schreibe ich mir die drei wichtigsten Punkte für morgen auf.

1. Was muss morgen als Erstes erledigt werden?
2. Wer wartet auf eine Antwort von mir?
3. Was darf noch etwas liegen bleiben?

Ein kleiner Bonus-Tipp dazu: Mach das am besten nicht erst ganz am Ende des Arbeitstages, sondern schon nach dem Nachmittagskaffee 😉. Dann siehst du das wirklich dringende Thema des Tages frühzeitig, statt es erst kurz vor Feierabend zu entdecken und als zusätzliche Last mit nach Hause zu nehmen.

Was läuft bei dir noch weiter, obwohl der Tag eigentlich vorbei ist?

02/09/2026

Es gibt keine Entscheidung, die sich hier leicht anfühlt.

Zwei aus deinem Team wollen dasselbe Projekt, und du weißt: Egal wie du dich entscheidest, einer geht heute enttäuscht raus. Beide hätten es verdient, das macht es nicht leichter.

👉 Entscheidest du nach Bauchgefühl und riskierst, dass es willkürlich wirkt?
👉 Entscheidest du rein nach Kriterien und riskierst, dass die Motivation dahinter untergeht?
👉 Oder schiebst du die Entscheidung auf und riskierst, dass beide in der Luft hängen?

Die Lösung? Nicht die perfekte Entscheidung suchen, sondern eine nachvollziehbare treffen und sie beiden ehrlich erklären. Eine faire Entscheidung heißt nicht, dass sie sich für alle gut anfühlt. Sie heißt, dass mehr als nur das eine Projekt mit hineinspielt: das ganze Team, das Ziel der Abteilung und wie du beide langfristig förderst.

➡ Den Überblick behalten, bevor du entscheidest: wer sonst am Projekt beteiligt ist, welche Erfahrung und welche Kriterien hier wirklich zählen, und wie die Wahl zum größeren Ziel der Abteilung passt.
➡ Der Person, die es nicht bekommt, ehrlich sagen: „Ich habe mich für ihn entschieden, weil seine Erfahrung genau zu dem passt, was dieses Projekt jetzt braucht. Das sagt nichts über deine Arbeit.“
➡ Ein konkretes Angebot fürs nächste Mal machen: „Beim nächsten passenden Projekt werden die Karten neu gemischt, und ich behalte dich dafür im Blick.“

Kleiner Bonus: Solche Entscheidungen tragen sich am leichtesten, wenn das Team das größere Ziel dahinter kennt. Wer versteht, worauf die Abteilung gerade hinarbeitet, erlebt eine Entscheidung nicht als Bevorzugung einer Einzelperson, sondern als logischen Schritt fürs Ganze.

Das Ergebnis? Die Enttäuschung bleibt trotzdem da. Aber sie richtet sich gegen die Entscheidung, nicht gegen dich als Person.

Aus meinen Jahren in der Projektleitung: Klare Gründe haben mir nie das Bedauern erspart, aber immer das Vertrauen erhalten.

Folge mir, wenn du lernen willst, Entscheidungen zu treffen, die du auch erklären kannst.

01/09/2026

Ein gutes Feedback hat mich früher öfter nervös gemacht als ein schlechtes.

Schreib Ja, wenn du das kennst.

Ich erinnere mich an ein Kundenlob, das mich mehr aus der Fassung gebracht hat als jede Kritik. Statt es anzunehmen, habe ich sofort nach einem Grund von außen gesucht. Der Kunde hatte einfach einen guten Tag. Das Timing hat gepasst. Zufall eben.

Dahinter steckte ein Reflex: Es musste doch einen äußeren Grund geben, den ich selbst gar nicht beeinflusst hatte. Und genau durch diesen Reflex habe ich mich selbst immer in den Hintergrund gestellt. Nicht angeboren, sondern früh eingeprägt. Man lernt, sich über die Bestätigung von außen zu definieren, und lernt dabei gleichzeitig, sich selbst wegzuerklären.

Was mir dabei geholfen hat: Unser Gehirn bleibt veränderbar, ein Leben lang. Das Muster, Erfolg wegzuerklären, war angelernt, nicht angeboren. Genauso ließ es sich wieder verlernen.

Heute unterstütze ich meine Kundinnen darin, gutes Feedback stehen zu lassen, ohne es sofort zu zerlegen. Das ist der erste Schritt zu echtem Zutrauen.

31/08/2026

Du wartest ab. Aber worauf eigentlich genau?

Seit Tagen ist eine Kollegin aus deinem Team kurz angebunden, und du fragst dich jeden Morgen aufs Neue: ansprechen oder abwarten? Beides fühlt sich falsch an, also bleibt es erstmal, wie es ist.

👉 Sprichst du es an und riskierst, dass es übertrieben wirkt?
👉 Wartest du ab und riskierst, dass sich die Distanz festsetzt?
👉 Oder deutest du es nur vorsichtig an und hoffst, sie versteht den Wink?

Die Lösung? Nicht länger raten, sondern eine konkrete Beobachtung ansprechen, statt der ganzen Stimmung hinterherzudenken.

Solange du abwartest, füllst du die Lücke mit eigenen Vermutungen. Vielleicht ist es beruflich. Vielleicht privat. Vielleicht hat es mit dir gar nichts zu tun. Genau diese Unsicherheit macht das Abwarten anstrengender als das Gespräch selbst.

➡ Eine konkrete Situation benennen, keine allgemeine Stimmung: „Mir ist aufgefallen, dass du dich in den letzten beiden Teammeetings zurückgehalten hast. Brauchst du gerade Unterstützung bei etwas?“
➡ Offen fragen statt zu unterstellen, mit Wie oder Was: „Wie geht es dir gerade mit allem?“ oder „Was beschäftigt dich im Moment am meisten?“
➡ Das Gespräch unter vier Augen führen, aber klein halten: kein Termin im Kalender, eher zwischen Tür und Angel oder beim Kaffee.

Das Ergebnis? Meistens ist die kurze, konkrete Frage leichter als die tagelange Vermutung davor.

Aus meinen Jahren in der Projektleitung: Aufmerksamkeit und ein ehrliches Unterstützungsangebot kommen immer gut an, wenn sie so formuliert sind. Die meisten Menschen fühlen sich dadurch gesehen und reagieren offener, als man vorher erwartet.

Folge mir, wenn du lernen willst, schwierige Momente im Team früher anzusprechen, statt sie in dir wachsen zu lassen.

30/08/2026

Wie oft bei dir? Nie, manchmal, ständig.

Speicher dir den Beitrag für den nächsten Sonntagabend, an dem es genauso ist.

Montag ist noch nicht da, trotzdem läuft er schon. Die Woche beginnt im Kopf nicht am Montagmorgen, sondern am Sonntagabend, wenn eigentlich Zeit zum Ankommen wäre.

Was mir dabei geholfen hat: Ich nehme mir abends kurz Zeit für ein kleines Notizbuch. Kein großes Ritual, einfach aufschreiben, was an dem Tag gut war oder schön. Das kann Kleines sein, ein gutes Essen, ein Spaziergang, oder etwas Größeres. Manchmal reichen zwei Sätze, manchmal fällt ein Abend auch ganz aus, das ist ok.

Ich gebe diese kleine Methode auch meinen Kundinnen mit. Fast alle waren anfangs skeptisch, dass so eine kleine Sache wirklich etwas verändert. Und trotzdem berichten mir alle danach, wie spürbar der Unterschied war.

Was hilft dir, am Sonntagabend runterzukommen?

29/08/2026

Speicher dir die Liste, dann kannst du sie in Ruhe durchgehen.

Früher hätte ich die meisten dieser Punkte abgestritten. Ich habe Kontrolle für Sorgfalt gehalten und dachte, ich mache das für mein Team, nicht gegen sie.

1. Du liest jede E-Mail deines Teams gegen, bevor sie rausgeht. Als wäre ihre Version noch nicht fertig.
2. Du gibst eine Aufgabe ab und überarbeitest das Ergebnis danach trotzdem komplett neu.
3. Du fragst öfter nach dem Stand, als dein Team von sich aus berichtet.
4. Du erklärst nicht nur das Ziel, sondern auch jeden einzelnen Schritt dahin.
5. Du wirst unruhig, sobald eine Aufgabe länger dauert, als du es getan hättest.
6. Du hältst dich im Meeting zurück, korrigierst danach aber unter vier Augen.
7. Du gibst Verantwortung ab und behältst trotzdem die letzte Entscheidung.

Auf Dauer merkt ein Team das. Nicht an einem einzelnen Punkt, sondern an der Summe. Und irgendwann hören Menschen auf, eigene Lösungen vorzuschlagen, weil sie wissen, dass am Ende ohnehin deine Version kommt.

Genau das ist oft die Basis dafür, dass Führungskräfte sich am Ende selbst überarbeiten. Wer nicht wirklich delegiert, bleibt mit der Arbeit allein zurück und fragt sich dann, warum vom Team so wenig Unterstützung kommt. Dabei war es die eigene Kontrolle, die keinen Raum dafür gelassen hat.

Was fällt dir noch ein, was auf die Liste gehört?

28/08/2026

Ich habe andere Führungskräfte für ihre Sicherheit bewundert. Und meine eigene Unsicherheit für einen Mangel gehalten.

Schreib Ja, wenn du das kennst.

Früher saß ich oft in Meetings und dachte: Die anderen wirken so viel sicherer als ich. Ruhige Stimme, klare Sätze, keine Pause zum Nachdenken. Ich dachte, das läge daran, dass sie einfach mehr draufhaben als ich.

Was ich in solchen Momenten gesehen habe, war aber nur ihr Ergebnis. Ihren Weg bzw. den Prozess davor habe ich nie gesehen. Nicht die Nächte, in denen sie zweifelten und sich dieselben Sätze immer wieder zurechtgelegt haben. Nicht die früheren Momente, in denen sie selbst nicht sicher waren.

Ich habe also mein eigenes Backstage mit der Bühne der anderen verglichen und mich gewundert, warum ich dabei immer schlechter abgeschnitten habe.

Was mir dabei geholfen hat: Unser Gehirn bleibt veränderbar, ein Leben lang. Was wie ein festes Persönlichkeitsmerkmal wirkt, ist oft nur ein eingeübtes Muster, das sich genauso wieder verlernen lässt. Nicht über Nacht, aber über wiederholte kleine Schritte.

Heute unterstütze ich meine Kundinnen ihren eigenen Weg zu gehen und die Souveränität der anderen als Ziel zu sehen, das auch sie einfach erreichen können. Genau dieser Blickwinkel verändert alles.

27/08/2026

Wie oft bei dir? Nie, manchmal, ständig.

Speicher dir den Beitrag, für den nächsten Tag, an dem es genauso ist.

Das war kein besonders stressiger Tag. Es gab kein Krisenmeeting, keine Deadline in letzter Minute, sondern einfach ein normaler Dienstag. Und trotzdem lief mein Kopf auf Hochtouren.

Das liegt nicht daran, dass ich schlecht organisiert war. Es liegt daran, dass in meinem Kopf niemals nur eine Sache lief, sondern immer alle gleichzeitig. Die fachliche Aufgabe, dazu private Themen, dazu offene Punkte mit Menschen, die auf eine Antwort warten.

Was mir irgendwann geholfen hat:
1. Ich schreibe die Gedanken auf, statt sie im Kopf zu behalten. Ein Zettel reicht.
2. Ich sortiere danach, was heute wirklich dran ist und was warten darf.
3. Es dürfen Punkte offen bleiben. Allein das Aufschreiben entspannt das Gehirn, weil es weiß: notiert geht nichts mehr verloren.

Was läuft bei dir gerade im Kopf mit, während du eigentlich etwas ganz anderes tust?

26/08/2026

Keine der beiden Antworten war je das eigentliche Thema.

Sie fragt noch einmal, ob du das übernimmst. Ja fühlt sich falsch an. Nein auch. Und genau das ist der Hinweis: Wenn beide Antworten falsch wirken, liegt das selten an der Frage selbst.

👉 Sagst du zu und übernimmst dich, wie schon öfter bei ihr?
👉 Sagst du ab und fühlst dich schuldig, obwohl sie dich wirklich braucht?
👉 Oder schweigst du erstmal und hoffst, die Frage stellt sich von allein?

Die Lösung? Nicht die Antwort klären. Die Beziehungsebene klären, aus der die Frage eigentlich kommt.

Oft steckt hinter diesem Bauchgefühl keine Kapazitätsfrage, sondern eine Erfahrung mit genau dieser Person. Vielleicht hast du das Gefühl, bei ihr öfter auszuhelfen, als sie bei dir. Vielleicht hat sie schon einmal zu wenig zurückgegeben. Diese Geschichte trägst du in jede neue Anfrage mit hinein, auch wenn die Anfrage selbst harmlos klingt.

➡ Du darfst dir eingestehen, dass dieses Bauchgefühl mit ihr zu tun hat, nicht mit der Aufgabe.
➡ Du darfst für dich entscheiden, was du gerade wirklich leisten kannst, unabhängig von ihrer Reaktion.
➡ Du darfst das Muster benennen, statt es weiter mit dir selbst auszumachen.

Das Ergebnis? Du musst nicht sofort Ja oder Nein sagen. Du musst dir nur zuerst selbst die Erlaubnis geben, ehrlich hinzuschauen.

Aus meinen Jahren in der Projektleitung: Sobald ich mir diese Erlaubnis gegeben hatte, wurde die eigentliche Antwort an mein Gegenüber fast immer leicht.

Folge mir, wenn du lernen willst, dir zuerst selbst zu erlauben, was du eigentlich schon weißt.

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Bahnhofstraße 41 Top 9
Deutsch-Wagram
2232

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