10/05/2026
Unser Winterweizenfeld: Rechts seit ca. 10 Jahren biologisch bewirtschafteter und pfluglos mit Federzinken-Geräten bearbeiteter Schlag! Links erst seit 3 Jahren biologisch bewirtschaftet, im Herbst frisch gepachtet übernommen und im Herbst noch erste Kompostgabe vor dem Weizenanbau. Man sieht den deutlichen Unterschied!! Weiter rechts(nicht am Bild) von dem nun insgesamt 4,5 ha großen Feld ist unser Eigenbesitz, welchen wir 1995 bekommen haben und seitdem biologisch, pfluglos bewirtschaften und Humus aufbauen, schaut der Weizen noch besser aus!! Vor 1995 wurde aber die Fläche vom Vorbesitzer arg ausgelaugt und da war der Boden faktisch biologisch tot! Hoffentlich kommt morgen Regen, dann haben wir beim Weizen noch eine gute Ernte! Der Roggen schaut auf einem Schotterboden nicht so schlecht aus, hat dort noch keinen argen Trockenstress, ist aber gerade beim Ährenschieben und braucht dringendst Regen...Für den Winterdinkel kommt auf einem Lössbodenstandort vielleicht der morgen kommende Regen noch rechtzeitig....Die Sommerplatterbsen und der Sommer-Hartweizen sind gut aufgegangen und leben noch,... Es ist der Beweis, das auch ohne Erdöl-Mineral-Stickstoff und Herbizide gute Ernten im biologischen Landbau bei Trockenheit möglich sind....richtig Biologisch bewirtschaftete Böden mit Humusaufbau saugen den Regen viel besser ohne Erosion auf, speichern das Wasser länger und besser und darauf wachsende Pflanzen wachsen langsamer aber vitaler!! Wir haben aber auch die Flächen heuer 2 Mal rechtzeitig gestriegelt um die oberste Bodenkruste zu lockern und so weniger Wasserverdunstung vom Boden zu haben..... Hoffen wir, das es morgen regnet!!!