Physio Medletics

Physio Medletics Ich bin Physiotherapeut, Athletictrainer und Coach. Ich lebe Bewegung. Bei mir lernen Sie, sich auf Und dies in allen Belangen. Bewegung heißt Leben.

Wenn ich über unsere Werte spreche, dann sind mir Loyalität und ein zwischenmenschlich respektvoller Umgang am wichtigsten. Unser Team steht für kompetente, evidenzbasierte Physiotherapie und Trainingswissenschaft. Dabei zählen für uns Erfahrungsaustausch und der unbändige Wissenshunger als Grundpfeiler für die bestmögliche Arbeit mit unseren Kunden. Der ehrliche und freundliche Umgang und die tat

kräftige Unterstützung untereinander machen uns als Team unglaublich stark. Ein weiteres wichtiges Attribut, welches uns als „Medletics“ beschreibt, ist die Zielstrebigkeit. So geht es um Effizienz und Effektivität. Um dies zu erreichen, zählt für uns die interdisziplinäre Transparenz. Wir streben eine fachgebietsübergreifende Kommunikation an. Am Ende zählt für uns die Individualität des Gegenübers. MENSCHEN LEBEN – WIR LEBEN!

Deine Schulter schmerzt – aber das Problem sitzt vielleicht in deiner Hüfte.Klingt komisch, ergibt aber Sinn, wenn du ve...
07/06/2026

Deine Schulter schmerzt – aber das Problem sitzt vielleicht in deiner Hüfte.

Klingt komisch, ergibt aber Sinn, wenn du verstehst, wie dein Körper Kraft überträgt. Schulter und gegenüberliegende Hüfte hängen über eine funktionelle Kette zusammen, die posteriore oblique Schlinge: Latissimus, Fascia thoracolumbalis und der gegenüberliegende Gluteus maximus. Beim Gehen, Laufen oder Heben arbeiten sie als eine Einheit – eine Seite bewegt, die andere stabilisiert.

Wird der Glut schwach oder schlecht angesteuert, fehlt unten die Stabilität. Die Spannung wandert über die Schlinge nach oben und landet als Dauerlast in deiner Schulter.

Und genau hier wird es spannend: Ein „schwacher” Glut ist oft kein Kraft-, sondern ein Ansteuerungsproblem. Bekommt dein Gehirn aus Hüfte und Becken nur unscharfen Input, drosselt das Nervensystem die Ansteuerung – als Schutz. Mehr Spannung, weniger Power, mehr Last auf der Schulter.

Die Lösung ist nicht, das Symptom zu jagen, sondern das System zu behandeln: Glut reaktivieren, Rumpf kräftigen, Schlinge und Ansteuerung trainieren – mit CARs, kontrollierten Endgraden und gezieltem neurozentrierten Input.

Wichtig: ein funktionelles Erklärungsmodell, keine Diagnose. Halten deine Beschwerden an, lass das individuell abklären.

Speicher dir den Post. Und wenn du deine Schlinge konkret trainieren willst, schreib mir SCHULTER in die DMs – dann bekommst du die Einladung zu unserem Webinar „Schulter ohne Limits” am 16.6. um 19:30 Uhr. Zwei Stunden voll mit genau diesem Thema und vielem mehr.

Euer Sascha

05/06/2026

Ob das Gewicht ipsi- oder kontralateral hängt, entscheidet, ob du Hüftstabilität oder Rotation trainierst.

Walking Lunges sind ein Klassiker. Aber sobald du eine einseitige Gewichtsbelastung mit Rotation dazunimmst, wird aus einer reinen Sagittalebenen-Übung ein Tool über alle drei Bewegungsebenen.

Der entscheidende Punkt ist die Seite, auf der das Gewicht hängt:

Ipsilateral (Gewicht auf der Seite des vorderen Beins):
Der Schwerpunkt wandert über das Standbein. Die Frontalebene wird „ruhiger”, die seitliche Hüftstabilität muss weniger gegenhalten. Dafür kannst du dich voll auf die saubere Rotation und das Stacking über dem belasteten Bein konzentrieren – ideal, um Kontrolle und Timing der Rumpfrotation zu schulen.

Kontralateral (Gewicht auf der Gegenseite des vorderen Beins):
Jetzt zieht das Gewicht den Schwerpunkt weg vom Standbein. Das vergrößert das Adduktionsmoment in der Standbeinhüfte – und genau dagegen müssen dein Gluteus medius und deine laterale Rumpfkette (u.a. QL) arbeiten. Deutlich höhere Anforderung an die seitliche Hüftstabilität, und nah an dem, was im Einbeinstand beim Gehen und Laufen tatsächlich passiert.

Warum das relevant ist:
Gehen, Laufen und Richtungswechsel sind kontralateral organisiert – Last auf der einen, Standbein auf der anderen Seite. Mit der kontralateralen Variante trainierst du exakt dieses Muster: Hüftstabilität gegen seitlichen Zug, kombiniert mit kontrollierter Rotation über die BWS. Aus neurozentrierter Sicht forderst du zusätzlich die Cross-Body-Koordination und die Verarbeitung von Bewegung über mehrere Ebenen.

Kurz gesagt:
– Kontralateral = mehr Glute-med- und Anti-Lateralflexion → Stabilität, Lauf-Transfer, Thema Trendelenburg
– Ipsilateral = ruhigere Basis, Fokus auf saubere Rotation und Stacking
– Beide Seiten, beide Varianten – Dysbalancen werden gnadenlos sichtbar.

Tempo raus, Becken bleibt waagrecht, Rotation kommt aus der BWS, nicht aus der LWS.

Folgt und gerne für mehr!!!

Euer Sascha

Dein MRT ist sauber, die Reha durch, das Gewebe längst verheilt. Und trotzdem ist der Schmerz noch da.Das ist frustriere...
04/06/2026

Dein MRT ist sauber, die Reha durch, das Gewebe längst verheilt. Und trotzdem ist der Schmerz noch da.

Das ist frustrierend, aber keine Einbildung. Schmerz ist keine direkte Anzeige dafür, wie kaputt ein Gewebe ist. Dein Gehirn baut ihn aus vielen Infos zusammen und entscheidet vor allem eines: Wie viel Schutz brauchst du gerade?

Ein Faktor, der dabei oft komplett übersehen wird, ist dein Gleichgewicht. Das vestibuläre System im Innenohr meldet deinem Gehirn ständig, wo du im Raum bist. Diese Info landet genau in den Arealen, die zwischen „sicher“ und „gefährlich“ unterscheiden. Sind die Signale unklar, geht dein Gehirn eher auf Nummer sicher: mehr Spannung, mehr Vorsicht, mehr Schmerz. Schutzprogramm, kein Defekt.

Heißt nicht, dass Muskeln und Gelenke egal sind. Aber wer sie isoliert behandelt und Balance plus Innenohr ignoriert, lässt oft ein Puzzleteil liegen. Genau da setzt neurozentriertes Arbeiten an.

Kleiner Selbst-Check: Wie sicher fühlst du dich beim ruhigen Stehen mit geschlossenen Augen, beim Gehen, beim Kopfdrehen? Werden Beschwerden bei Bewegung oder schnellen Blickwechseln schlimmer, ist das ein Hinweis, den man ernst nehmen darf.

Wichtig: Das ersetzt keine Abklärung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte fachlich checken lassen.
Neugierig, ob dein Gleichgewicht deinen Schmerz mitsteuert? Schreib mir BALANCE in die DMs, wenn Du speziellere Fragen zum Thema hast.

Euer Sascha

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02/06/2026

Wenn dein Knie unter Last nach innen kippt, ist fast nie das Knie das Problem – sondern was darüber und darunter passiert.

Die meisten trainieren Beine nur in einer Logik: rauf, runter, schwer. Stabilität entsteht aber nicht durch Last allein, sondern durch Ko-Kontraktion – wenn Beuger und Strecker gleichzeitig anspannen und das Gelenk aktiv zentrieren. Genau das bauen diese 4 Übungen progressiv auf, vom Fuß bis zur Hüfte.

1 + 2 – Heel Raise Split Squats mit Band am Knie (medial bzw. lateral):
Du stehst auf dem Vorfuß. Das fordert Wadenmuskulatur und die kleinen intrinsischen Fußmuskeln, die dein Längsgewölbe halten und für deine Balance zuständig sind. Das Band zieht das Knie gezielt in eine Richtung – du widersetzt dich aktiv. Das ist der Trick: Der taktile Reiz zwingt dein Nervensystem, das Knie in der Frontalebene zu kontrollieren, statt es kippen zu lassen. Band lateral und Band medial setzen dabei zwei unterschiedliche Korrekturmuster (mehr Glutealkontrolle vs. mehr Adduktoren-/VMO-Arbeit).

3 – Sissy Squats:
Quadrizeps über große Kniebeugung unter Last. Top für Kraft in der Endposition und für eine belastbare Patellar- und Quadrizepssehne. Gleichzeitig brauchst du einen stabilen Vorfuß und aktiven Großzeh, sonst kippst du um.

4 – Reverse Nordic Curls (angedeuteter Pancake):
Exzentrische Quadrizepsarbeit in langer Muskellänge. Training in langer Länge ist sehr gut belegt für Hypertrophie und gleichzeitig sehnenfreundlich.

Das Ergebnis: starke Beine, ein stabiles Knie und ein Fuß, der das alles tatsächlich tragen kann – statt nur “Beine an Tag X”.

Willst du die 4 Übungen + 2 weitere Übungen mit Sätzen, Wiederholungen und 3 Progressionsstufen als fertigen Plan? Kommentier “BEINE” und ich schick dir die Schritt-für-Schritt-Anleitung per DM.

Euer Sascha


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Powerhouse oder Stack? Du nutzt beide Begriffe – aber meinst du das Gleiche?In der Physio und im funktionellen Training ...
31/05/2026

Powerhouse oder Stack? Du nutzt beide Begriffe – aber meinst du das Gleiche?

In der Physio und im funktionellen Training dreht sich alles um den Core. Nur: Wenn drei Leute „Core“ sagen, meinen oft alle was anderes.

Die Auflösung ist simpler, als man denkt. Powerhouse und Stack beschreiben dieselbe Anatomie – Zwerchfell oben, tiefe Bauchmuskeln vorne, allgemeiner Rückenstrecker hinten, Beckenboden unten. Der Unterschied liegt nur in der Brille:

Powerhouse fragt „welche Muskeln?“ – das ist der Motor. Stack fragt „wie ist alles ausgerichtet?“ – Rippen über Becken, damit Zwerchfell und Beckenboden den Druck im Bauchraum sauber regeln. Das ist das Chassis.
Und ein Motor ohne ausgerichtetes Chassis bringt dich nirgendwo hin. Gutes Training bzw. gute Therapie nutzt gerne beides.

Im Setting trennt sich die Spreu vom Weizen nicht über die Übung, sondern über das Ziel: In der Reha geht es um Schmerz runter, Funktion rauf, kontrolliert und schmerzadaptiert. Im funktionellen Training um Leistung, Transfer und progressive Belastung. Gleiches Fundament, anderes Ziel.

Und die Evidenz? Bei chronischem Rückenschmerz zeigt Pilates niedrige bis moderate Evidenz für kurzfristig weniger Schmerz und bessere Funktion – nicht besser als gleich dosiertes anderes Training, aber klar besser als nichts. Heißt: Es wirkt über Bewegung, Kontrolle und passende Last. Qualität vor Quantität.

Speicher dir das Karussell für deine nächste Stunde – und sag mir in den Kommentaren: Powerhouse oder Stack, was Dein bevorzugter Ansatz ist?

Kein Ersatz für eine individuelle physiotherapeutische Abklärung.

Euer Sascha

29/05/2026

Akuter Rückenschmerz? Die erste Reaktion ist fast immer: anspannen, schonen, stillhalten. Genau dieser Schutzmodus hält den Schmerz aber oft länger am Laufen als nötig.

Was hilft, ist dosierter, kontrollierter Input — und hier kommt exzentrische Belastung ins Spiel: die bremsende Arbeit, bei der ein Muskel unter Spannung länger wird.

Beispiel 90-90-Sitz: vorderes Bein nach außen, hinteres nach innen rotiert, beide Sitzhöcker am Boden. Wenn du dich jetzt langsam und kontrolliert über das vordere Schienbein nach vorne sinken lässt, arbeitet die dorsolaterale Kette (Glutealmuskulatur, tiefe Außenrotatoren, thorakolumbale Faszie, seitlicher Rumpf) exzentrisch — du bremst, statt passiv reinzufallen.

Warum das bei akutem Schmerz Sinn ergibt:

• Kontrollierte Last unter Länge signalisiert dem Nervensystem „sicher” — das kann absteigende Schmerzhemmung anstoßen und Schutzspannung senken.
• Du baust Belastbarkeit auf, nicht nur Dehnung.
• Du näherst dich der Bewegung dosiert an, statt sie zu vermeiden — eines der bestbelegten Prinzipien im Rückenschmerz-Management.

Kurz zur Einordnung: Die „Faszienketten” sind ein Modell — der Wirkmechanismus läuft primär neuromuskulär, über Last und sensorischen Input.

Bleib im tolerierbaren Bereich, nichts erzwingen. Bei ausstrahlenden Schmerzen, Gefühlsstörungen oder Blasen-/Darmproblemen erst abklären lassen.

Speicher dir das Reel für den nächsten „der Rücken zwickt”-Tag.

Bewegte Grüße
Euer Sascha


frc

28/05/2026

Lagebericht!
Heute fand die 6. Einheit unserer Grazathlon-PreWorkout-Serie statt.

Dabei ging es heute ans Eingemachte!

Im Augarten hat Coach Chrissy mit standesgemäßen Warm up gestartet!

Im Weiteren testeten wir dann mit Sascha von .medletics.graz die Strecke vom Augarten über die Murpromenade, die Schlossbergstiegen hoch zum Grazer Uhrturm! An kleineren Zwischenstationen wurden weitere Settings gerockt, die in ähnlicher Form beim , veranstaltet von und .versicherung und unterstützt vom , zu bewältigen sind! Also beste Bedingungen, um am letzten Feinschliff zu arbeiten!

Oben beim Uhrturm auf dem Grazer Schlossberg wartete dann Coach Anna mit einem finalen knackigen Workout mit grandioser Aussicht und bei bester Stimmung!

So langsam können wir sagen! Unsere Teilnehmer:innen sind ready und können es kaum noch erwarten!

27/05/2026

Dein Knöchel ist „ausgeheilt” — aber kannst du noch landen, ohne nachzudenken?

Genau da liegt das Problem nach lateralen Bandverletzungen. Die meisten Return-to-Sport-Protokolle checken Kraft und Range of Motion — und vergessen dabei vollständig, was das Sprunggelenk wirklich braucht: reaktive Stabilität unter Belastung.

Plyometrisches Training ist in der RTS-Phase nicht optional. Es ist die einzige Möglichkeit, das neuromuskuläre System so zu trainieren, wie es im Sport tatsächlich gefordert wird — schnell, unvorhergesehen, mit Energierückgabe aus der Sehne.

Nach lateraler Bandverletzung verlierst du nicht nur passive Stabilität. Du verlierst Mechanorezeptoren, Reaktionszeit und die Fähigkeit, exzentrische Kraft in konzentrische umzuwandeln. Genau das passiert beim einbeinigen Hop, beim Richtungswechsel, beim Landemoment.

Wer Plyos weglässt, entlässt den Athleten mit einer strukturellen Freigabe — aber ohne funktionelle Rüstung.

Willst du wissen, welche Plyo-Progression ich im Aufbau verwende? Kommentiere PLYOS und ich schick dir alles direkt.

Dein Sascha


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25/05/2026

Wir sind gerne für euch da!!!!

24/05/2026

Adresse

Hasnerplatz 4
Graz
8010

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