Nussbaumer Strategie + Beratung

Nussbaumer Strategie + Beratung Wir sind spezialisiert auf die strategische Beratung von Hotelbetrieben. Wir schaffen Voraussetzungen für gesunden Unternehmenserfolg.
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Das ist die offizielle Facebook-Seite der Dr. Christoph Nussbaumer Strategy Consultants GmbH. Die strategische Beratung von Hotelbetrieben ist unsere Leidenschaft.

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐞:👥 Der Kohorten-Effekt: Warum gute Preis-Strategien generatione...
15/06/2026

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐞:

👥 Der Kohorten-Effekt: Warum gute Preis-Strategien generationenübergreifend gedacht werden müssen

Viele Preisentscheidungen in Hotels scheitern nicht an Zahlen.
Sondern an Perspektiven.

Der sogenannte Kohorten-Effekt beschreibt ein spannendes psychologisches Phänomen: Menschen derselben Generation teilen oft ähnliche Denkweisen, Werte und Verhaltensmuster, weil sie unter vergleichbaren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen geprägt wurden.

Oder einfacher gesagt:

Wer in den 1960ern aufgewachsen ist, bewertet Preis, Luxus und Konsum oft anders als jemand aus der Generation Z.

Und genau das ist für Hoteliers hochrelevant.

Denn in vielen Hotelbetrieben treffen heute mehrere Generationen aufeinander:

– Gründer und Seniorchefs
– Nachfolger und junge Führungskräfte
– Mitarbeitende aus völlig unterschiedlichen Altersgruppen
– Gäste mit komplett verschiedenen Erwartungshaltungen

Das Problem:

Preisentscheidungen werden oft aus der Perspektive nur einer Generation getroffen.

Das kann gefährlich sein.

Denn jüngere Generationen bringen oft neue Blickwinkel mit:
✔ andere Zahlungsbereitschaften
✔ andere Wahrnehmungen von Wert
✔ andere Erwartungen an Flexibilität, Nachhaltigkeit und Erlebnisqualität
✔ ein anderes digitales Buchungsverhalten

Wer diese Perspektiven ignoriert, riskiert Preis-Strategien von gestern für Gäste von morgen.

Deshalb unsere Empfehlung:

Wenn mehrere Generationen im Hotel arbeiten, holen Sie die jüngeren bewusst an den strategischen Tisch.

Nicht weil sie immer recht haben.
Sondern weil sie Aspekte sehen, die andere oft übersehen.

Die beste Preis-Strategie entsteht selten aus Erfahrung allein.

Sondern aus der klugen Verbindung von Erfahrung und frischem Blick.

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐞:🏨 Der Knappheitsirrtum: Warum die letzten zwei Zimmer oft die ...
08/06/2026

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐞:

🏨 Der Knappheitsirrtum: Warum die letzten zwei Zimmer oft die wertvollsten sind

Warum erzeugt ein Ferrari mehr Begehrlichkeit als ein beliebiges Auto?

Nicht nur wegen der Qualität. Sondern vor allem wegen der Knappheit.

Die Verhaltenspsychologie kennt dieses Phänomen als Knappheitsirrtum: Menschen messen Dingen automatisch einen höheren Wert bei, wenn sie glauben, dass diese nur begrenzt verfügbar sind.

Was selten ist, wirkt begehrenswert.
Was jederzeit verfügbar ist, verliert an Attraktivität.

Ferrari hat dieses Prinzip perfektioniert. Die Marke verkauft nicht einfach Autos. Sie verkauft Exklusivität. Und Exklusivität entsteht durch Verknappung.

Auch in der Hotellerie wirkt dieser Effekt jeden Tag.

Wer auf Buchungsplattformen Hinweise wie

✔ „Nur noch 2 Zimmer verfügbar“
✔ „Dieses Zimmer wurde heute bereits 8-mal gebucht“
✔ „Hohe Nachfrage für diesen Zeitraum“

liest, spürt unbewusst einen psychologischen Druck: Wenn ich nicht jetzt buche, könnte die Gelegenheit vorbei sein.

Der entscheidende Punkt dabei:

Knappheit erhöht nicht nur die Buchungswahrscheinlichkeit. Sie erhöht auch die Preisakzeptanz.

Denn wenn etwas knapp ist, stellen Gäste deutlich seltener die Frage: „Ist das zu teuer?“
Stattdessen fragen sie sich: „Bekomme ich es überhaupt noch?“

Für Hoteliers steckt darin eine wichtige Erkenntnis:

Wer seine Nachfrage professionell steuert, Verfügbarkeiten intelligent kommuniziert und attraktive Zimmerkategorien nicht permanent verramscht, stärkt die Wahrnehmung von Wert und Exklusivität.

Die erfolgreichsten Hotels verkaufen keine Zimmer.

Sie verkaufen Zugang zu etwas, das nicht jeder bekommen kann.

Und genau deshalb können sie höhere Preise durchsetzen.

Einsatzbereich: Preisumsetzung

Es gibt zwei Sätze, die ich beim Thema Gästewissen immer wieder höre.„Wir haben schon viel Gäste-Feedback."Und: „Ich ken...
03/06/2026

Es gibt zwei Sätze, die ich beim Thema Gästewissen immer wieder höre.

„Wir haben schon viel Gäste-Feedback."
Und: „Ich kenne meine Gäste, ich weiß, was die brauchen."

Beide stimmen. Wer seit Jahren am Empfang steht, weiß enorm viel über sein Haus.

Aber dieses Wissen hat eine Grenze, die selten ausgesprochen wird: Es ist Wissen über die Gäste, die gekommen sind. Über die, die sich gegen das Haus entschieden haben, sagt es wenig. Und über das, was Gäste in zehn Jahren zu zahlen bereit sind, fast nichts.

Ich denke über Gästewissen inzwischen wie über eine Treppe:
→ Das Bauchgefühl des Gastgebers – unersetzlich im Alltag, aber subjektiv.
→ Das Feedback nach dem Aufenthalt – wertvoll fürs Operative, aber nur von denen, die schon da waren.
→ Die gezielte Befragung – stark fürs Marketing, aber blind für die Zukunft.
→ Die strategische Marktforschung – die einzige Stufe, die trägt, wenn Millionen auf dem Spiel stehen.

Und erst ganz oben passiert etwas, das mich bis heute fasziniert: Man kann simulieren, bevor gebaut wird.

Was würde passieren, wenn das Restaurant eine Haube bekommt? Die Antwort ist dann keine Vermutung mehr, sondern eine Zahl: Die Nachfrage steigt um 17 Prozent. Was passiert beim Schritt von 4 Sternen Superior auf 5 Sterne? Bei einer Pool-Investition? Bei größeren Suiten?

Genau an diesem Punkt entscheidet nicht mehr, was wir über unsere Gäste glauben. Sondern was wir über sie wissen. Und das ist vielleicht der größte strategische Vorsprung, den es in unserer Branche zu holen gibt.
Den vollständigen Gedankengang habe ich hier aufgeschrieben:
https://www.hotel-strategie.com/was-ihre-gaeste-ihnen-sagen-und-was-sie-ihnen-nie-sagen-werden/

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐞:🧠 Der Kleber-Effekt: Warum Gäste oft nicht das aktuelle Hotel ...
27/05/2026

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐞:

🧠 Der Kleber-Effekt: Warum Gäste oft nicht das aktuelle Hotel bewerten

Der größte Fehler vieler Hotels?
Sie glauben, dass Gäste jede Veränderung sofort wahrnehmen. Tun sie aber nicht.

Der sogenannte Kleber-Effekt beschreibt ein faszinierendes psychologisches Phänomen: Einmal gebildete Meinungen „kleben“ erstaunlich lange.

Hat ein Hotel über Jahre hinweg einen exzellenten Ruf aufgebaut, profitiert es oft noch lange vom Glanz vergangener Tage – selbst wenn die Leistung bereits nachlässt. Genau deshalb können manche Betriebe erstaunlich lange von ihrem Image leben.

Aber Vorsicht:
Auch ein negativer Eindruck klebt.

Wer einmal als „altmodisch“, „durchschnittlich“ oder „überteuert“ wahrgenommen wird, muss deutlich mehr investieren als nur Geld. Er muss aktiv gegen das alte Bild im Kopf der Gäste arbeiten.

Und genau hier wird Preis-Strategie spannend.

Denn Investitionen alleine reichen nicht.
Neue Zimmer. Neues Spa. Neues Restaurant. Schön und gut. Aber wenn der Gast davon nichts erfährt, bleibt im Kopf das alte Hotel bestehen.

Der Markt bezahlt nicht die Realität.
Der Markt bezahlt die Wahrnehmung der Realität.

Deshalb ist Kommunikation bei Investitionen so entscheidend:
✔ Sichtbarkeit der Verbesserungen
✔ Emotionalisierung des Gäste-Nutzens
✔ Strategische Inszenierung der Neuerungen
✔ Konsequente Wiederholung der Botschaft

Erst wenn sich das neue Bild im Kopf der Gäste festsetzt, beginnt sich auch die Preisbereitschaft nachhaltig zu verändern.

Der Kleber-Effekt zeigt eindrucksvoll:
Image ist träge. Genau deshalb ist strategische Marken- und Preisführung in der Hotellerie so entscheidend.

Einsatzbereich: Preisumsetzung

🏆 Wir freuen uns riesig über die erneute Nominierung zum Constantinus Award 2026 in der Kategorie „Management Consulting...
20/05/2026

🏆 Wir freuen uns riesig über die erneute Nominierung zum Constantinus Award 2026 in der Kategorie „Management Consulting“!

Mit dem Projekt
„Vom Traditionshotel zum Performance Leader: Die strategische Transformation des Hotel Schachner zum Panorama SPA Resort“
dürfen wir auch 2026 wieder Teil des bedeutendsten Beratungsawards Österreichs sein.

Die diesjährige Nominierung beim österreichischen Constantinus Award 2026 sowie beim Constantinus International Award ist bereits unsere 14. Nominierung seit 2003.

Unsere bisherige Bilanz:
🏅 4 × National Champion
🥈 2 × zweiter Platz
🥇 5 × erster Platz

Ein besonderer Dank gilt unserem Kunden Hotel Schachner für das Vertrauen und die außergewöhnlich engagierte Zusammenarbeit. Strategische Transformation gelingt nur mit Mut, Konsequenz und einer klaren gemeinsamen Vision.

Die feierliche Gala findet am 25. Juni 2026 in der Internationale Stiftung Mozarteum in Salzburg statt.

Mehr zum nominierten Projekt:
Constantinus-Projekt ansehen

https://www.constantinus.net/projekte/vom-traditionshotel-zum-performance-leader-die-strategische-transformation-des-hotel-schachner-zum-panorama-spa-resort/?context=nominees

Datenvergoldung. Was Ihr Hotel längst weiß – aber nicht erzählt. ✨Es gibt diesen Moment, den fast jeder Hotelier kennt: ...
19/05/2026

Datenvergoldung. Was Ihr Hotel längst weiß – aber nicht erzählt. ✨

Es gibt diesen Moment, den fast jeder Hotelier kennt: Spät am Abend, vor der Datenbank des Hauses. Tausende Namen, tausende Aufenthalte – und trotzdem bleibt das Bild milchig.

Das eigentliche Paradox unserer Branche ist nicht zu wenig Daten. Es ist zu viel Wissen, das nicht nutzbar wird.

In unserem neuen Blogbeitrag zeigen wir, wie drei einfache Fragen ein Haus verändern können:
→ Wer kommt eigentlich wann?
→ Was ist diesen Gästen wirklich wichtig?
→ Wann muss ich aktiv werden?

Die Antworten liegen längst in Ihren Systemen. Sie müssen nur sichtbar gemacht werden. Aus einer schweigenden Liste wird so eine echte Steuerungsgrundlage – für Marketing, für Entscheidungen, für die Zukunft des Hauses.
Ihre Gästedaten sind Gold wert. Man muss sie nur vergolden.

👉 Jetzt im Blog lesen: https://www.hotel-strategie.com/datenvergoldung-was-ihr-hotel-langst-weiss/

18/05/2026

Ein Tag. 107 kluge Köpfe. Eine Frage, die die Branche bewegt:
Wie machen Daten Hotels wirklich erfolgreicher?

Am 16. April 2026 haben wir genau das im Congresspark Igls diskutiert – beim 17. Nussbaumer Strategie-Forum. Hoteliers, Investoren, Banker, Dienstleister und Entscheidungsträger an einem Ort. Wiedersehen, neue Begegnungen, ehrliche Gespräche und Impulse, die hängen bleiben.
Von strategischen Entscheidungen auf Datenbasis über den Weg vom Datenchaos zum echten Wettbewerbsvorteil bis hin zu Praxisbeispielen aus der Hotellerie – ein Tag voller Erkenntnisse, die zeigen: Gästedaten sind Gold wert. Man muss sie nur vergolden. ✨

Danke an alle, die dabei waren – ihr macht dieses Forum zu dem, was es ist. 🙌
Ein kleiner Einblick in einen besonderen Tag.

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐞: 𝑰𝒏𝒆𝒒𝒖𝒊𝒕𝒚 𝑨𝒗𝒆𝒓𝒔𝒊𝒐𝒏Menschen haben ein erstaunlich starkes Gefüh...
18/05/2026

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐞: 𝑰𝒏𝒆𝒒𝒖𝒊𝒕𝒚 𝑨𝒗𝒆𝒓𝒔𝒊𝒐𝒏

Menschen haben ein erstaunlich starkes Gefühl für Fairness. Die sogenannte Inequity Aversion beschreibt die Abneigung gegen Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Spannend dabei: Dieser Effekt wurde nicht nur bei Menschen, sondern sogar bei Kapuzineraffen nachgewiesen. Fairness scheint tief in uns verankert zu sein.

Experimente wie das Ultimatum-Spiel zeigen: Menschen verzichten lieber auf einen Vorteil, wenn sie eine Situation als unfair empfinden. Fairness ist daher kein „weiches“ Thema, sondern ein hochrelevanter wirtschaftlicher Faktor.

Genau hier liegt eine große Chance für die Hotellerie.

Gäste akzeptieren höhere Preise deutlich leichter, wenn sie verstehen, warum diese Preise gerechtfertigt sind. Wer glaubwürdig vermittelt, dass regionale Lieferanten fair bezahlt werden, nachhaltig investiert wird, Mitarbeiter wertschätzend behandelt werden oder ökologische Standards bewusst eingehalten werden, schafft Verständnis für den Preis.

Der Preis wird dann nicht mehr nur als Kostenfaktor wahrgenommen, sondern als Ausdruck von Verantwortung und Fairness.

Viele Hotels unterschätzen diesen Effekt massiv. Gäste kaufen nicht nur ein Zimmer. Sie kaufen zunehmend ein gutes Gewissen, regionale Wertschöpfung und verantwortungsvolles Handeln mit.

Entscheidend ist jedoch die Glaubwürdigkeit. Greenwashing zerstört Vertrauen sofort. Ehrliche Fairness hingegen stärkt Preisbereitschaft, Markenbindung und Weiterempfehlung.

Fairness ist damit nicht nur moralisch sinnvoll, sondern auch ein strategischer Hebel in der Preisumsetzung.

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗛𝗼𝘁𝗲𝗹𝗶𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝘀𝘁ä𝗿𝗸𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗺ü𝘀𝘀𝗲𝗻Eine Hotelinvestition beginnt selten mit eine...
13/05/2026

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗛𝗼𝘁𝗲𝗹𝗶𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝘀𝘁ä𝗿𝗸𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗺ü𝘀𝘀𝗲𝗻

Eine Hotelinvestition beginnt selten mit einer Excel-Tabelle. Häufig beginnt sie mit einem sichtbaren Anlass: Ein Wellnessbereich ist nicht mehr zeitgemäß, Zimmer passen nicht mehr zur gewünschten Positionierung, Mitarbeiterunterkünfte fehlen, ein Mitbewerber investiert, ein Betreiberwechsel steht im Raum oder ein Grundstück eröffnet neue Möglichkeiten.

Solche Anlässe sind real. Sie können sogar dringend sein. Aber sie reichen nicht aus, um eine Investition strategisch zu begründen.
Gerade im alpinen Raum sind derzeit wieder viele Signale sichtbar, die in diese Richtung zeigen: Bauverfahren, Genehmigungen, Renovierungen, neue Beherbergungskonzepte und Projektentwicklungen. Für sich genommen ist jedes dieser Signale ein Einzelfall.

In Summe stellen sie aber eine größere Frage: Welche Hotelprojekte bleiben unter den heutigen Markt- und Finanzierungsvoraussetzungen wirklich tragfähig?

1. Der Anlass ist noch keine Strategie Eine Hotelinvestition beginnt selten mit einer Excel-Tabelle. Häufig beginnt sie mit einem sichtbaren Anlass: Ein Wellnessbereich ist nicht mehr zeitgemäß, Zimmer passen nicht mehr zur gewünschten Positionierung, Mitarbeiterunterkünfte fehlen, ein Mitbewer...

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐞𝐤𝐭𝐞: 𝑯ö𝒄𝒉𝒔𝒕𝒔𝒕𝒂𝒏𝒅𝒔-𝑬𝒏𝒅𝒆-𝑹𝒆𝒈𝒆𝒍Menschen erinnern sich selten an den D...
11/05/2026

𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬-𝐒𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞 – 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐟𝐞𝐤𝐭𝐞: 𝑯ö𝒄𝒉𝒔𝒕𝒔𝒕𝒂𝒏𝒅𝒔-𝑬𝒏𝒅𝒆-𝑹𝒆𝒈𝒆𝒍

Menschen erinnern sich selten an den Durchschnitt eines Erlebnisses. Sie erinnern sich an die emotionalen Höhepunkte – und an das Ende.

Die sogenannte Höchststands-Ende-Regel beschreibt einen faszinierenden psychologischen Effekt: Gäste beurteilen einen Aufenthalt vor allem danach, wie intensiv die schönsten Momente waren und wie sie sich beim Abschied gefühlt haben. Nicht die Summe aller einzelnen Minuten entscheidet über die Erinnerung, sondern der emotionale Höhepunkt und der letzte Eindruck.

Für Hotels ist das von enormer Bedeutung.

Ein Gast verbringt oft viele Stunden oder Tage im Hotel. Niemand erwartet, dass jede Minute spektakulär ist. Entscheidend ist vielmehr, gezielt emotionale Spitzenmomente zu schaffen: ein außergewöhnliches Dinner, ein spektakulärer Spa-Moment, eine persönliche Aufmerksamkeit oder ein unerwartet herzlicher Service.

Noch wichtiger ist allerdings das Ende.

Der letzte Eindruck wirkt wie ein psychologischer Verstärker. Ein kalter Check-out, Hektik oder Diskussionen über die Rechnung können einen großartigen Aufenthalt beschädigen. Ein herzlicher Abschied hingegen erhöht die Wahrscheinlichkeit für Wiederbuchungen, Empfehlungen und eine höhere Preisakzeptanz beim nächsten Aufenthalt massiv.

Die spannendste Erkenntnis:
Hotels müssen Gäste nicht permanent begeistern. Aber sie sollten wissen, wann Begeisterung den größten Hebel hat.

Der Abschied ist kein operativer Vorgang.
Er ist Teil der Preis-Strategie.

𝑬𝒊𝒏𝒔𝒂𝒕𝒛𝒃𝒆𝒓𝒆𝒊𝒄𝒉: Preisumsetzung



Der Preispolitik kommt im Hotelgewerbe eine zentrale Bedeutung zu, weil der Preis die mit Abstand stärkste direkte Hebelwirkung auf den Gewinn ausübt. Insofern spielen preispolitische Maßnahmen eine zentrale Rolle im strategischen Management von Hotels, wobei in der Praxis hier oft auffällige Zu...

Adresse

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Hohenems
6845

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Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
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