07/04/2020
Yoga@Home, Teil 12: Viparita Karani - Legs up the wall.
Diese Haltung ist eine der wertvollsten, entspannendsten und effektivsten Asanas und begleitet mich mein ganzes Yoga-Leben lang, seit meiner ersten Stunde im mit Kira - im Jahr 2004😘. Ich glaube, es gibt keine drei Tage in all den Jahren, an denen ich die Übung nicht gemacht habe. Ganz viel und lange während meinen Schwangerschaften, aber auch in meinen sportlich aktivsten Phasen.
Wo: an jeder Wand, an jedem Schrank, an jeder Mauer, an jeder Tür, an jedem Baum. Ich hab‘s auch schon mal am Kinderwagen gemacht.
Wie: Am besten kommst du in die Haltung, wenn du dich seitlich mit der Schulter an die Wand setzt, eventuell auf ein Kissen. Von dort legst du dich dann so hin, dass dein Gesäß möglichst nahe an der Wand ist, die Beine so weit senkrecht wie es auch in den Beinrückseiten noch angenehm ist. Vielleicht magst du deinen unteren Rücken mit einem Kissen unterstützen. Atme bewusst langsam, achtsam und verlängere eventuell deine Ausatmung. Es darf ein bisschen kribbeln in den Zehen, du solltest aber nicht krampfen oder gar ein taubes Gefühl wahrnehmen.
Wie lange: mindestens 5 Minuten, ich liege schon seit 25 Minuten so da, mit meinen unrasierten Beinen und den nicht pedikürten Füßen🙈auf der neu gestrichenen Schlafzimmerwand...
Warum: Die Umkehrhaltung in der unteren Körperhälfte entlastet die Venen, erhöht die Durchblutung des Rumpfes, das lange Ausatmen beruhigt dein ganzes Nervensystem. Wenn deine Beine müde oder geschwollen sind oder Muskelkater haben, ist Viparita Karani das beste, was du machen kannst. Außerdem darf dein Beckenboden sich entspannen, damit die Bauchmuskulatur und zuletzt dein Kopf, dein Denken.
Wenn dein Tag anstrengend war, schenke dir diese Auszeit. Tu dir selbst mit einer Mini-Yogapraxis etwas Gutes