KERNSeminare - Trainer & Rhetorikcoach Mag. Gerald Kern

KERNSeminare - Trainer & Rhetorikcoach Mag. Gerald Kern Mag. Gerald Kern ist Betriebswirt und arbeitet als Trainer, Autor und Speaker. Es geht um Deine Lebenszeit!

Er unterstützt erfolgreiche Menschen und Unternehmen dabei, noch erfolgreicher zu werden. Beim Bau von herausragenden Seminaren fusioniert Kunst mit methodischem Handwerk, Abwechslung mit Herausforderungen und praxisnahen Beispielen mit bewährten Inhalten. KERNSeminare sind handlungsorientiert und leben von neuen Perspektiven. Nur wenn Wissen überrascht, begeistert und mit Humor vermittelt wird, k

ann es nachhaltig verankert werden. KERNSeminare:

- Lampenfieber adé - Sicher präsentieren
- Reden wie Steve Jobs - Erfolgsgeheimnisse für Ihre Präsentation
- Elevator Pitch - Überzeugen in 60 Sekunden
- Sales Pitch - Überzeugende Verkaufspräsentationen
- Gut beraten - Kundenorientierte Gesprächsführung
- Abschlusssicher verkaufen - Vom Berater zum Verkäufer
- Schlagfertig in der Preisverhandlung - Damit Sie bekommen, was Sie verdienen
- Mehr Umsatz mit System - Erfolg ist planbar
- Der professionelle erster Eindruck - Überzeugen in 90 Sekunden
- Gekonnt Kontern - Nie mehr sprachlos
- Beschwerdemanagement - Kundenservice in guten wie in schlechten Tagen
- Kunden binden - Der Verkauf beginnt nach dem Verkauf

04/09/2026

New York, 1978.

Jemand steht an einem Kopierer, und ein Fremder möchte sich vordrängeln.

Erster Versuch:

„Darf ich bitte vor? Ich habe fünf Seiten.“

60 Prozent lassen ihn durch.

Zweiter Versuch, nur ein Wort mehr:

„Darf ich bitte vor, weil ich es eilig habe?“

94 Prozent. 😳

Und jetzt wird es seltsam.

Dritter Versuch:

„Darf ich bitte vor, weil ich kopieren muss?“

Das ist kein echter Grund. Das ist die Situation, in der alle dort stehen.

Trotzdem lassen ihn 93 Prozent vor.

Das Zauberwort ist „weil“.

Nicht unbedingt der Grund dahinter, sondern zunächst die Struktur einer Begründung. Unser Gehirn hört, dass etwas begründet wird, und akzeptiert es oft, ohne den Inhalt genauer zu prüfen.

Doch das ist nicht die ganze Geschichte.

Dasselbe Experiment wurde auch mit 20 Seiten durchgeführt. Da sahen die Zahlen so aus:

24 Prozent.
42 Prozent.
24 Prozent.

Der leere Grund verpufft komplett. Nur der echte Grund wirkt noch.

Das bedeutet:

Solange die Bitte klein ist, reicht oft schon die Form. Wird die Bitte größer, prüfen die Menschen genauer. 🤔

Für deinen Alltag:

Sag nicht nur, was du willst. Sag auch, warum.

Selbst wenn der Grund banal ist.

Und wenn du viel verlangst, dann sorg dafür, dass dein Grund wirklich trägt.

Folg mir hier für mehr davon. 🎯

03/09/2026

Wer wirkt souveräner – Mann eins oder Mann zwei?

Die meisten sagen: Nummer zwei.

Es ist derselbe Mann. 👀

Wir reden gern von inneren Werten.

Im echten Leben reagieren wir auf alles andere: auf Kleidung, Schuhe, Socken, die Art, wie jemand steht.

Auf zwanzig Kleinigkeiten gleichzeitig – in ungefähr einer Sekunde.

Und danach nennen wir das Ergebnis Menschenkenntnis.

In Trainings kommt an dieser Stelle fast immer derselbe Einwand:

„Ich will mich nicht verstellen. Ich will authentisch sein.“

Authentisch kannst du auch ein Ar*****ch sein. 😐

Authentizität ist kein Freibrief.

Sie sagt nichts darüber aus, ob das, was du zeigst, dir dient.

Wenn du beruflich weiterkommen willst, wirst du gemustert.

Von oben bis unten. Jedes Mal. Ob dir das passt oder nicht.

Die Frage ist nur, was diese Musterung ergibt.

Kleide dich nicht für den Job, den du gerade hast.

Kleide dich für den, den du willst.

Folg mir hier für mehr davon. 🎯

31/08/2026

Du kannst jemanden nicht mit deinen Argumenten überzeugen.

Mit seinen eigenen schon.

Der Unterschied liegt in der Form:

Argumente treffen auf Widerstand, weil sie von dir kommen. Fragen nicht.

Eine Frage klingt harmlos und trotzdem muss dein Gegenüber sie beantworten. Mit seinen Worten, nicht mit deinen. 🤔

Jordan Klepper macht das im amerikanischen Wahlkampf.

Ein Wähler sagt ihm, Frauen würden bei ihnen mit Respekt behandelt. Das sei ein amerikanisches Ideal.

Klepper widerspricht nicht.

Er fragt nach dem T-Shirt, das der Mann trägt. Darauf steht etwas ziemlich Abfälliges über eine Frau.

Und dann wird es still.

Der Mann erkennt die Ironie. Er lacht sogar darüber.

Kein Gegenargument.

Nur eine Frage, die zwei Dinge nebeneinanderstellt, die nicht zusammenpassen. Den Rest erledigt das Gegenüber selbst. 👀

Das funktioniert, weil niemand gegen sich selbst antritt.

Ein Widerspruch, den du aufzeigst, ist ein Angriff.

Ein Widerspruch, den der andere selbst entdeckt, ist eine Erkenntnis.

Beim nächsten schwierigen Gespräch:

Bevor du dein Argument hervorholst, such nach der Stelle, an der die Position deines Gegenübers mit seinem eigenen Verhalten kollidiert.

Und frag genau dort nach.

Ruhig, ohne Häme.

Folg mir hier für mehr davon. 🎯

28/08/2026

Ich habe nach über 25 Jahren wieder angefangen, Tennis zu spielen.

Und dabei bin ich über eine Rede gestolpert, die eigentlich gar nichts mit Tennis zu tun hat.

Roger Federer erzählt darin von 2003. Von dem Moment, in dem er angefangen hat, an sich zu glauben.

Was er gemacht hat, klingt erst einmal falsch:

Er hat aufgehört, die Schwächen seiner Gegner anzuspielen, und ist stattdessen auf ihre Stärken losgegangen.

Starke Vorhand? Dann eben Vorhand.

Netzspieler? Dann geht er selbst ans Netz. 👀

Sein Grund dafür:

Er wollte sein eigenes Spiel größer machen.

Wenn eine Waffe einmal nicht funktioniert, brauchst du noch eine andere.

Im Tennis ist das eine Ausnahme. Normalerweise spielst du auf die Schwäche, weil du gewinnen willst.

In der Rhetorik machen die meisten genau dasselbe.

Sie diskutieren mit Menschen, die schlechter argumentieren als sie, und fühlen sich danach gut.

Nur besser wirst du davon nicht. 😐

Such dir die Gespräche, in denen du der Schwächere bist.

Die Runden, in denen jemand schneller denkt, präziser formuliert und ruhiger bleibt.

Da tut es weh.

Und genau da passiert etwas.

Folg mir hier für mehr davon. 🎯

25/08/2026

Ein sexistischer Spruch kommt meistens unerwartet. Und genau deshalb funktioniert er.

Du bist kurz perplex, sagst nichts und der Satz bleibt einfach so im Raum stehen.

Weglächeln geht nicht. Damit gibst du ihm recht. 😐

Was du brauchst, ist kein cleverer Konter. Sondern ein Satz, den du dir merken kannst, auch wenn du gerade unter Schock stehst:

„Wie meinst du das?“

„Jetzt lächel doch mal.“
„Wie meinst du das?“

„Für eine Frau machen Sie das überraschend gut.“
„Wie meinen Sie das?“

„Warum bist du so zickig? Hast du wieder deine Tage?“
„Wie meinst du das?“

Vier Wörter – und die Erklärungspflicht liegt nicht mehr bei dir.

Der andere muss jetzt aussprechen, was er gemeint hat. Und in den meisten Fällen will er das gar nicht. 👀

Du greifst niemanden an. Du fragst nur nach.

Das lässt sich nur schwer als Überreaktion abtun und trotzdem ist der Spruch entschärft.

Merk dir diesen Satz. Und dann sag mir, wie er funktioniert hat.

Oder hast du einen besseren? Dann schreib ihn in die Kommentare. 🎯

23/08/2026

„Herr Kern, Sie wollen doch sicher, dass es Ihrem Sohn später einmal gut geht?“

„Nein.“

Ich habe mir das auch selbst erarbeitet. Hat mir nicht geschadet. Wird ihm auch guttun. 😐

So reagiere ich auf Suggestivfragen.

Und ja, das ist unfair. Aber die Frage war es zuerst.

Denn was passiert da eigentlich?

Der Verkäufer baut eine Frage so, dass nur eine Antwort möglich ist:

„Du willst doch sicher im Alter finanziell abgesichert sein.“

Was soll ich darauf sagen? Armut wäre geil?

Ich habe keine echte Wahl. Und genau das ist der Punkt:

Eine Frage, auf die es nur eine mögliche Antwort gibt, ist keine Frage. Sie ist eine Behauptung mit Fragezeichen.

In der Bedarfsanalyse haben Suggestivfragen deshalb nichts verloren.

Dort willst du herausfinden, was dein Kunde wirklich braucht. Wenn du ihm die Antwort bereits vorlegst, erfährst du nichts.

Du hörst nur dein eigenes Echo. 👀

Später, in der Einwandbehandlung, sieht die Sache anders aus. Da darfst du führen, weil der Bedarf bereits feststeht.

Was nervt dich in Verkaufsgesprächen?

Schreib es in die Kommentare. 🎯

21/08/2026

Die beste Antwort auf einen Angriff ist oft die, die niemand kommen sieht.

Nicht, weil sie schärfer ist. Sondern weil sie später kommt. ⏸️

2015, bei der „State of the Union Address“: Obama sagt, er habe keine Wahlkämpfe mehr zu führen, und Teile des Saals applaudieren höhnisch.

Er hätte sich verteidigen können.

Stattdessen macht er eine Pause und sagt, er wisse, warum: Er habe beide gewonnen.

Der Satz ist nicht das Entscheidende.

Die Pause ist es.

Wer sofort kontert, zeigt, dass es ihn getroffen hat. Wer zwei Sekunden wartet, zeigt das Gegenteil.

Und in diesen zwei Sekunden schaut der ganze Raum.

Das ist keine Technik nur für die Bühne. Sie funktioniert im Meeting genauso, wenn ein Kollege deine Zahlen anzweifelt, oder am Familientisch.

Darunter liegt eine Haltung, die sich nur schwer üben lässt und trotzdem alles trägt:

Du kannst mir nichts tun. 🧊

Wer das innerlich glaubt, braucht die schnelle Antwort nicht mehr. Sie kommt dann von selbst.

Beim nächsten Spitzensatz: Antworte nicht sofort.

Zwei Sekunden Stille.

Erst dann redest du.

Mehr zu Schlagfertigkeit und Kommunikation gibt es hier auf dem Kanal. Folgen lohnt sich. 👀

20/08/2026

„Hello everybody. For those who don’t know me, I’m Michelle’s husband, Barack.“

Der mächtigste Mann der Welt stellt sich als Ehemann vor.

Kein Amt, kein Titel, nichts. Und dann diese Pause, bevor der Name kommt. 👀

Bei uns läuft das meistens anders:

Name, Beruf, Wohnort. Fertig.

Drei Angaben, die man auch von einer Visitenkarte ablesen könnte – und genauso klingt es auch.

Das Problem ist nicht, dass es falsch wäre. Es ist nur austauschbar.

Nach der dritten Vorstellungsrunde weiß niemand mehr, wer du warst.

Klaas Heufer-Umlauf hat das bei „LOL“ so gelöst:

„Mein Name ist Klaas Heufer-Umlauf, ich bin 37 Jahre alt, und wenn ich einmal groß bin, möchte ich Tierärztin werden.“

Der Raum lacht. Und alle merken sich ihn. 😄

Beides funktioniert nach demselben Prinzip:

Du lässt das weg, was alle erwarten, und setzt etwas hin, das nur zu dir gehört.

Obama lässt den Titel weg, Klaas den Ernst.

Also: Wenn beim nächsten Mal die Vorstellungsrunde beginnt und du dran bist, gib nicht einfach deine Visitenkarte ab.

Was möchtest du werden, wenn du einmal groß bist?

Schreib es in die Kommentare. 🎯

17/08/2026

Fast niemand spricht zu langsam.

Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich nach Jahren auf Bühnen gewonnen habe.

Die Leute warten. Sie steigen nicht aus, weil du dir Zeit lässt. Sie steigen aus, weil du hetzt. 🎤

Und dann ist da noch die Pause: das meistunterschätzte Werkzeug beim Reden.

Wer eine Botschaft hat, die wirklich ankommen soll, nimmt das Tempo heraus und gibt den Worten damit Gewicht.

Kennedy hat das in Berlin gemacht – hörbar, kurz bevor der berühmteste Satz seiner Rede kam:

„Free men, wherever they may live.“

Pause.

„Ich bin ein Berliner.“ ⏸️

Die meisten reden schneller, wenn sie nervös werden.

Genau falsch herum.

Nimm das Tempo heraus, wenn es wichtig wird. 🔑

Probier es beim nächsten Mal aus:

Sag einen Satz, der dir wirklich wichtig ist, und danach drei Sekunden lang nichts.

Für dich fühlt sich diese Pause viel länger an als für alle anderen im Raum.

15/08/2026

Du fährst nachts auf der Autobahn und im Rückspiegel tauchen Lichter auf.

Du weißt sofort, welche Marke da hinter dir fährt. Audi, BMW, Tesla, jede hat ihre eigene Signatur.

Dafür geben die Hersteller Millionen aus. Nur damit du sie im Dunkeln erkennst, ohne das Logo zu sehen. 👀

Bei Menschen läuft das genauso nur ohne Budget.

Einen Arzt erkennst du, bevor er den Mund aufmacht. Eine Anwältin auch. Nicht am Können, sondern an der Kleidung.

Und in dem Moment, in dem du sie einordnest, hast du meistens schon entschieden, ob du sie für kompetent hältst.

Das ist unfair.

Es passiert trotzdem. Bei jedem Menschen und bei jedem Erstkontakt.

Die Frage ist also nicht, ob du beurteilt wirst, sondern wie du aussiehst, während es passiert. 🤔

Schau dir die Person in deiner Branche an, die du für richtig gut hältst.

Wie zieht sie sich an? Und wie weit bist du davon entfernt?

An der Kleidung zu sparen, ist die teuerste Sparmaßnahme, die es gibt.

Der erste Eindruck entsteht nur einmal. Danach arbeitest du dich nur noch daran ab.

Folg mir hier für mehr davon. 🎯

Adresse

Grabenweg 72
Innsbruck
6020

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von KERNSeminare - Trainer & Rhetorikcoach Mag. Gerald Kern erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie