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Lavendel
23/07/2018

Lavendel

Alles Walzer! André Rieu kehrt 2016 nach Graz, Salzburg und Wien zurück Er gilt als einer der erfolgreichsten Violiniste...
25/03/2016

Alles Walzer!
André Rieu kehrt 2016 nach Graz, Salzburg und Wien zurück
Er gilt als einer der erfolgreichsten Violinisten unserer Zeit und wird auf der ganzen Welt als moderner „Walzerkönig“ gefeiert. Im Rahmen seiner Welttournee wird André Rieu 2016 endlich wieder in Österreich auftreten und seine Fans in Graz, Salzburg und Wien erneut begeistern.
Über 600.000 Zuschauer pro Jahr, mehr als 40 Millionen verkaufte Alben, 411 Platin- und 171 Gold- Auszeichnungen, über 1,5 Millionen Facebook Fans sprechen für sich: André Rieu gehört zu den erfolgreichsten Künstlern unserer Zeit. Sein Johann Strauss - Orchester, bestehend aus rund sechzig Musikern ist das größte private Orchester der Welt. Mit Österreich verbindet den Künstler seit Jahrzehnten eine ganz besondere Beziehung: „Das Schloß Schönbrunn, Johann Strauss und der Walzer – all diese Dinge haben mein Leben geprägt!“ schwärmte er 2014 in einem Interview mit der Kronenzeitung. 2016 kehrt André Rieu im Rahmen seiner Welttournee für drei Konzerte nach Österreich zurück.
Tickets gibt es im exklusiven Presale für André Rieu Goldmembers ab 26. März 2015, 09:00 Uhr unter www.andrerieu.com. Der allgemeine Vorverkaufsstart beginnt am 27. März 2015 um 09:00 Uhr an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
André Rieu: „Es ist jedes Mal fantastisch zu sehen, wie alle Menschen auf der ganzen Welt, egal ob alt oder jung, Österreicher, Deutsceh, Brasilianer, Chinesen oder Australier in unseren
Konzerten aufstehen und tanzen, mitsingen und einfach großen Spaß haben. Jeden Abend feiern wir eine große Party zusammen. Und wenn mein Publikum glücklich nach Hause geht, zeigt das doch, dass klassische Musik wirklich für alle da ist und wir die Herzen der Menschen damit erreicht haben!“
Für seine Verdienste um die Musik erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2011 das „Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“. Europa, Afrika, Asien, Amerika, Australien– es gibt keinen Kontinent, auf dem André Rieu nicht das Publikum mit seinen Walzern erfreut. Für viele Menschen auf der Welt gehören die Konzerte mit André Rieu zum wichtigsten Ereignis im ganzen Jahr. Für André Rieu selbst ist es eine ganz besondere Freude, 2016 für gleich drei Konzerte in seine „zweite Heimat“ Österreich zurück zu kehren. Die Fans dürfen sich auf ein völlig neues Programm freuen – aber natürlich auch auf „An der schönen blauen Donau“.

28/06/2015

Gedenkmarsch: "Wir sind für einander da"
Tausende gedachten Opfern und Betroffenen der Amokfahrt

Graz (28. Juni 2015).-
Nach einer intensiven Woche der Trauer in Graz fand heute (28.06.2015) die Gedenkveranstaltung als Ausdruck der Anteilnahme für die Opfer, ihre Angehörigen und alle Betroffenen der Amokfahrt am 20. Juni 2015 statt. Hochrangige Vertreter aus Bund, Land und Stadt, darunter Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann mit weiteren Spitzenvertretern des Bundes, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer sowie weitere Mitglieder der steirischen Landesregierung und Bürgermeister Siegfried Nagl, begleiteten den Gedenkmarsch, der vom Grazer Griesplatz über die Grazbachgasse, das Eiserne Tor und die Herrengasse zum Hauptplatz führte. Dabei wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch jene drei Stellen passiert, an denen am Samstag vor einer Woche Menschen zu Tode gekommen waren.
Am Grazer Hauptplatz fand im Anschluss der Gedenkakt statt, der - bei musikalischer Umrahmung durch den "HIB.art.chor" der HIB Liebenau - aus einem gemeinsamen Gebet von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl, dem evangelischen Superintendent Hermann Miklas, dem Vertreter der Islamischen Glaubensgemeinschaft Ali Kurtgöz und dem Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Schlomo Hofmeister und den Trauerreden der politischen Vertreter von Bund, Land und Stadt bestand. Laut Schätzungen der Polizei nahmen am Gedenkakt rund 12.000 Menschen teil.
Die Trauerredner Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bürgermeister Siegfried Nagl fanden berührende Worte des Mitgefühls für die Angehörigen der Toten und Verletzten und dankten allen Menschen, die sich am Tag des Amoklaufs sofort in den Dienst der Menschlichkeit gestellt hatten, sei es als Mitglied einer Einsatzorganisation oder als zufälliger Zeuge der Tragödie. Sie alle betonten, diese schreckliche und unverständliche Tat habe auch gezeigt: „Wir halten zusammen, wir sind für einander da!"
Bundespräsident Heinz Fischer betonte, dass Nächstenliebe und Zuwendung viel stärker seien als Aggression: "Man fühlt sich besser, wenn man weiß, dass wir zwar nicht alles Schreckliche verhindern können, aber dass wir, wenn so etwas passiert, zusammenstehen und zusammenhalten. Für Graz ist das eine schwere Belastung und ein Schock, aber für mich ist absolut sicher, dass sich diese Wunde wird heilen lassen können. Graz wird weiterhin eine lebenswerte, liebevolle und weltoffene Stadt sein, das kann uns niemand nehmen. Ich bin selbst Grazer und stolz darauf, wie Graz mit dieser Situation umgeht."
Bundeskanzler Werner Faymann: "Graz hat zusammengehalten in diesen Tagen, das hat man in ganz Österreich gespürt. Graz, die Steiermark und Österreich sind durch diese furchtbare Tat näher zusammengerückt. Für uns muss gelten, dass Vernunft, Respekt und Menschlichkeit stärker sind als Hass und Zwietracht, die wieder nur Leid hervorbringen." An die Adresse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerichtet, meinte er: „Danke, dass Sie mit Ihrer Anwesenheit ein Zeichen des Mitgefühls mit den Opfern und gegen Gewalt in unserem Land setzen!"
Auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer zeigte sich von den schrecklichen Geschehnissen tief berührt: "Man wird niemals Gewalttaten verhindern können, aber ich denke, dass wir mit Hingabe und Offenheit mehr für unseren Zusammenhalt tun müssen, dass wir Respekt benötigen zwischen Alten und Jungen, Reichen und Armen, zwischen den Geschlechtern, zwischen ethnischen Gruppen und Religionen. Das Ereignis, an das wir heute denken, hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie sehr wir einander brauchen: miteinander und nicht nebeneinander leben." Dass an diesem Tag tausende Menschen im gemeinsamen Gedenken durch die Stadt gingen, sei ein Zeichen der Gemeinsamkeit und der Hoffnung, so der steirische Landeshauptmann: "Graz ist eine weltoffene Stadt, die Steiermark ein weltoffenes Land - und so soll es bleiben."
Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl sprach allen Betroffenen sein großes Mitgefühl aus: "Der 20. Juni war ein furchtbarer Samstag und für mich persönlich der schrecklichste Tag meines Lebens, obwohl ich weiß wie viel Leid und Schmerz täglich Menschen auf diesem Planeten erleiden, die nicht das Glück haben, dass sie bei all dem Chaos erleben dürfen, wie Menschen zusammenhalten, wie sie füreinander da sind, wie sie anderen die Wunden verbinden, sie stützen oder einfach beruhigen." Vor allem, so Nagl weiter, hoffe er, dass dieser Tag und diese Woche die Menschen für die Zukunft aufmerksamer machen würden. "Ich danke Ihnen für Ihr so wahrnehmbares Schweigen, und ich bin stolz, Bürgermeister einer Stadt sein zu dürfen, in der die Menschen so zueinander stehen," so Bürgermeister Nagl abschließend.

24/06/2015

Spendenkonto für die Opfer der Amokfahrt
Die Stadt Graz hat ein Spendenkonto für die Opfer der Amokfahrt eingerichtet, nun steht die
Ansprechstelle für Unterstützungsansuchen fest.
Von der Amokfahrt Betroffene haben die Möglichkeit, ihr Ansuchen um finanzielle Unterstützung mit
kurzer Begründung persönlich oder schriftlich in der Magistratsdirektion einzureichen:

Unterstützungsansuchen:
Stadt Graz, Magistratsdirektion
Hauptplatz 1
8011 Graz
Tel.: 0316 872-2200
E-Mail: [email protected]
Die Spendengelder sollen für Folgetherapien, psychologische Betreuung, etc. verwendet werden.
Spendenkonto-Komitee:
Mitglieder des Komitees für das Spendenkonto sind die beiden Rektorinnen Univ.-Prof. Dr. Christa Neuper
(Karl-Franzens-Universität) und Dr. Elisabeth Freismuth (Kunstuniversität Graz) sowie Magistratsdirektor
Mag. Martin Haidvogl und Sozialamtsleiter Mag. Gernot Wippel.
Sie prüfen jeden Antrag sorgfältig und
entscheiden über die Höhe der zuzusprechenden Gelder.
Die Rechnungskontrolle hat
Stadtrechnungshofdirektor Mag. Hans-Georg Windhaber, MBA übernommen.
Spendenkonto:
Steiermärkische Bank und Sparkassen AG - Stadt Graz
Hilfsfonds für die Opfer der Amokfahrt in Graz
IBAN: AT 46 2081 5000 4056 7521
BIC: STSPAT2G###

23/06/2015

Stiller Gedenkmarsch

Graz trauert.
Stiller Gedenkmarsch

Sonntag, 28. Juni 2015

16.30 Uhr Griesplatz
18.00 Uhr Gedenken am Hauptplatz

Wir gedenken gemeinsam
allen Opfern des Amokfahrers vom 20. Juni 2015.



Zur Route des stillen Gedenkmarsches
Die Route führt vom Griesplatz über die Augartenbrücke in die Grazbachgasse, weiter über die Wielandgasse zum Joanneumring. Von dort geht es zum Eisernen Tor in die Herrengasse und zum Hauptplatz.

Übertragung auf Videowalls: Am Eisernen Tor sowie auf dem Hauptplatz wird der Gedenkakt auf Videowalls übertragen.

Bitte beachten Sie: Zu diesem stillen Gedenkmarsch werden aus heutiger Sicht Tausende Menschen erwartet. Aus Sicherheitsgründen folgt die Strecke daher nicht exakt jener Route, die der Amokfahrer am vergangenen Samstag genommen hat.
Sperren auf der Strecke: Entlang der Strecke müssen Sperren errichtet werden, um Fluchtwege zu sichern. Eine Teilnahme am Gedenkmarsch ist daher nur über den Griesplatz möglich.
Hauptplatz: Wer nur am Gedenken auf dem Hauptplatz teilnehmen möchte, für den sind einzelne Bereiche geöffnet. Aber Achtung, das Fassungsvermögen des Hauptplatzes ist beschränkt.
Eisernes Tor: Der Zugang zum Eisernen Tor ist nur für TeilnehmerInnen des Gedenkmarsches möglich.
Bitte um Verständnis.



Gedenken auf dem Hauptplatz
Um 18 Uhr findet auf dem Grazer Hauptplatz ein gemeinsames Gedenken statt, zu dem Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sowie der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl sprechen werden. Gemeinsam mit den Vertretern der Ökumene sowie weiterer Glaubensrichtungen wird gemeinsam für die Opfer und Angehörigen gebetet.

Bitte beachten Sie die oben angeführten Beschränkungen der Zugänge!

Der stille Gedenkmarsch wird gemeinsam von der Stadt Graz und dem Land Steiermark veranstaltet.

22/06/2015

Gemeinsame Erklärung der Stadtregierung
Die Grazer Stadtregierung äußert sich einstimmig

Graz blickt zurück
Die Amokfahrt eines Einzeltäters durch die Grazer Innenstadt forderte am Samstag, 20. Juni 2015 drei Menschenleben, 36 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Hunderte PassantInnen und Geschäftsleute und deren MitarbeiterInnen erlitten einen schweren Schock. Der Täter befindet sich in Polizeigewahrsam; die Staatsanwaltschaft hat nach Abschluss der unmittelbaren Tatortarbeiten der Polizei die Ermittlungen aufgenommen.


Graz trauert
Ganz Graz trauert mit den Familien und FreundInnen jener drei Menschen, die durch die Amokfahrt ihr Leben verloren haben. Ebenso sind die Grazerinnen und Grazer in Gedanken bei allen Personen, die durch diese Wahnsinnstat körperlich oder seelisch verletzt wurden.

Diese Woche soll in Graz in besonderer Weise der Trauerarbeit und Aufarbeitung der schrecklichen Geschehnisse gewidmet sein. Ein elektronisches Kondolenzbuch wurde noch am 20. Juni eingerichtet. Darüber hinaus besteht seit Sonntag, 21. Juni, für eine Woche die Möglichkeit, sich vor Ort im Eingangsbereich des Rathauses in ein Kondolenzbuch einzutragen. MitarbeiterInnen des Kriseninterventionsteams sind von Montag, 22. Juni, bis Samstag, 27. Juni, jeweils von 8 bis 20 Uhr im Rathaus und stehen für alle Personen, die Unterstützung benötigen, zur Verfügung. Zahlreiche Veranstaltungen wurden bzw. werden abgesagt.

Gemeinsam mit dem Land Steiermark sowie den Religionsgemeinschaften wird für Sonntag, 28. Juni, in den Abendstunden ein Trauerzug durch die Innenstadt organisiert, der die durch den Amokfahrer gezogene Spur der Verwüstung und des Leids durch eine Spur der Menschlichkeit und des Mitgefühls überschreiben soll. Die genaue Uhrzeit und Route dieses Trauerzugs mit Abschluss auf dem Grazer Hauptplatz werden noch bekannt gegeben.



Graz dankt
Der Grazer Stadtregierung ist es ein besonderes Anliegen, allen Menschen, die am 20. Juni geholfen haben, aufrichtig zu danken - dazu zählen vorrangig:

alle GrazerInnen sowie Gäste unserer Stadt, die spontan und beherzt Erste Hilfe geleistet haben,
alle Innenstadtkaufleute, ihre MitarbeiterInnen und KundInnen, die sich um Verletzte gekümmert haben,
alle Einsatzorganisationen,
das Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark,
die Diözese Graz-Seckau sowie insbesondere die Stadtpfarre zum Heiligen Blut,
die MitarbeiterInnen des Hauses Graz und des Landes Steiermark.


Graz blickt nach vorn
Als Grazer Stadtregierung stellen wir uns geschlossen an die Seite der Opfer und ihrer Angehörigen und trauern mit ihnen. Wir haben jetzt die gemeinsame Verantwortung, zusammenzurücken, Trauerarbeit zu unterstützen und Betroffenen zu helfen. Mit aller Vehemenz distanzieren wir uns von jenen - Medien, PolitikerInnen und Privatpersonen -, die aus dieser Wunde Kapital schlagen und die Gesellschaft bewusst spalten wollen. Als Gesellschaft sind wir aufgerufen, individuelle Not mit mehr Sensibilität wahrzunehmen, den Menschen in unserem Umfeld besser zuzuhören und da zu sein, wenn wir gebraucht werden.
Angesichts der Solidarität und der Anteilnahme, die seit der Amokfahrt deutlich spürbar werden, sind wir zuversichtlich, dass dies in Graz gelingt.

Die Erklärung wurde von allen Mitgliedern des Stadtsenats und allen im Grazer Gemeinderat vertretenen Fraktionen unterfertigt. Diese sind:

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Bgm.-Stv. Dr. Martina Schröck, die Stadträtinnen Elke Kahr und Lisa Rücker sowie die Stadträte Kurt Hohensinner, MBA, Mag. (FH) Mario Eustacchio, Univ.-Doz. DI Dr. Gerhard Rüsch und Gemeinderat Philip Pacanda.

Gedenken an die Totesmärsche  der Ungarischen Juden vor 70 JahrenInterview mit Bernd Luif vom 2015 04 20Im April 2015 jä...
21/04/2015

Gedenken an die Totesmärsche der Ungarischen Juden vor 70 Jahren

Interview mit Bernd Luif vom 2015 04 20

Im April 2015 jähren sich zum 70ten Male die Todesmärsche der ungarischen Juden, die von Ungarn durch das Burgenland, die Steiermark und Oberösterreich in Richtung Mauthausen getrieben worden sind. Obwohl der Krieg schon verloren war, wurden diese Menschen von Wehrmachtssoldaten, SS Offizieren und besonders Volkssturmmännern mit unmenschlicher Härte gequält und ermordet. Die Komposition „Epitaph“ ist meine ganz persönliche musikalische Auseinandersetzung dieser Geschichte des Holocaust. Ursprünglich komponiert für das Projekt „Akte Erzberg“ im Forum Stadtpark im Jahr 2001, habe ich „Epitaph“ für eine Aufführung in der Grazer Synagoge am 10.11. 2008 neu bearbeitet und vollkommen neuen ersten Satz dafür geschrieben. Sie ist nun für ein neunköpfiges Jazzensemble konzipiert, hat sechs Sätze („Grabinschriften“), wobei jeder einzelne Satz eine Art musikalische Grabinschrift und auch ein Statement der jeweiligen Solisten gegen das Vergessen dieser schrecklichen Ereignisse sein soll.
Die von Adolf Eichmann betriebene Endlösung d.h. die Vernichtung aller Juden gipfelte im April des Jahres 1945 (als die Niederlage von Nazideutschland schon besiegelt war) in zahlreichen Todesmärschen, die als Endziel das KZ Mauthausen hatten. So sind ungarische Juden Anfang April 1945 durch die ganze Steiermark getrieben worden. Am 6. April erreichten sie Vordernberg und der Eisenerzer SA Führer Leopold Krenn hat damals seinen Männern vom Volkssturm gesagt: „Von diesen 3000 jüdischen Untermenschen sollen nur 2000 Eisenerz erreichen! Jeder der einen Juden erschießt, bekommt eine Zigarette von mir...“. Als die ungarischen Juden am 7 April 1945 den Präbichl überquerten haben dann diese Volkssturmmänner wahllos in die Menschen geschossen. 250 Menschen wurden ermordet und viele so schwer verletzt, dass sie in den folgenden Tagen umgekommen sind. Die anderen Juden sind dann noch weiter bis nach Mauthausen getrieben worden.
Das Jazztett Forum Graz wird bei dieser Veranstaltung mit dem Geschichtsverein Clio zusammenarbeiten, der sich das Aufarbeiten verdrängter Kapitel jüngster steirischer Geschichte zur Aufgabe gemacht hat. Dabei gilt das Interesse vor allem der Frage nach Handlungsspielräumen, wie am Beispiel des Todesmarsches, wo es neben den NS-Tätern auch Menschen gab, die den Verfolgten Hilfe leisteten und sie bis zur Befreiung versteckten.

Freitag, 24.04.2015; 20:00 Forum Stadtpark Graz
Stadtpark 1, 8010 Graz, 0316/843277
Samstag; 09.05.2015; 20:30 Stadtpfarrkirche Anger bei Weiz

Berndt Luef & Jazztett Froum Graz:
„Epitaph, eine Grabinschrift in 6 Abschnitten“

Komposition & Arrangement: Berndt Luef

Die Serie an Schiffs-Dramen im Mittelmeer reißt nicht ab.Fast 1.000 Menschen an BordDie nächtliche Suche nach Überlebend...
20/04/2015

Die Serie an Schiffs-Dramen im Mittelmeer reißt nicht ab.
Fast 1.000 Menschen an Bord

Die nächtliche Suche nach Überlebenden des Flüchtlingsdramas im Mittelmeer am Sonntag hat bisher zu keinerlei Resultaten geführt. Die von der italienischen Küstenwache koordinierten Rettungseinheiten fanden bisher weder Überlebende, noch Leichen, berichteten italienische Medien Montag früh.

Ein Überlebender aus Bangladesch berichtete, dass sich an Bord des am Sonntag gekenterten Fischerbootes 950 Menschen befunden hätten, darunter auch 40 bis 50 Kinder und etwa 200 Frauen. Der Mann wurde verletzt in ein Krankenhaus im sizilianischen Catania eingeliefert. Viele Menschen seien im Laderaum des Bootes eingeschlossen gewesen. "Die Schmuggler haben die Türen geschlossen und verhindert, dass sie herauskommen", erzählte der Mann. Das 20 Meter lange Fischerboot sei von einem Hafen 50 Kilometer von Tripolis entfernt abgefahren.

Der Kapitän des portugiesischen Handelsschiffes "King Jacob", das als erstes den Flüchtlingen zu Hilfe geeilt war, berichtete, dass das Boot gekentert sei, weil sich die Migranten in der Hoffnung auf Rettung alle auf einer Seite des Schiffes zusammengedrängt hätten. "Das Boot ist gekentert, bevor wir uns überhaupt nähern und die Schaluppen herunterlassen konnten", berichtete der Kapitän nach Medienangaben.

An der Suchaktion beteiligten sich auch einige sizilianische Fischerboote. "Die Küstenwache hat uns aufgefordert, Hilfe zu leisten. Wir haben vier Leichen gefunden, Überlebende haben wir keine gesichtet", berichtete der Kapitän eines an der Suchaktion beteiligten Fischerbootes Giuseppe Margiotta. Zu den geborgenen Leichen zählt auch die eines circa zehn Jahre alten Kindes. Die Hoffnung, Vermisste lebend zu finden, seien laut Margiotta gering. Dort, wo das Boot gekentert ist, seien nur noch Holzstücke und Treibstoffflecken zu sehen.

Nach Angaben der Küstenwache konnten nach dem Unglück 28 Menschen gerettet und 24 Leichen geborgen werden. Hunderte Flüchtlinge werden noch vermisst.

27.03.2015Die älteste Grazerin feiert GeburtstagAm 31. März wird Elise Trummer 106 Jahre alt "Ich weiß nicht, was ich sa...
27/03/2015

27.03.2015
Die älteste Grazerin feiert Geburtstag
Am 31. März wird Elise Trummer 106 Jahre alt

"Ich weiß nicht, was ich sagen soll", mit diesen Worten begrüßte Elise Trummer am heutigen Nachmittag das Grazer Stadtoberhaupt. Gewettet hatten die beiden im vergangenen Jahr, dass er wiederkommen werde, der Bürgermeister. Und da stand her heute bei der ältesten lebenden Grazerin in ihrem Zimmer im Annaheim in der Riesstraße und gratulierte offiziell, ganz persönlich und besonders herzlich.
Erstaunliche 106 Jahre alt wird die ehemalige Möbelunternehmerin in vier Tagen und das bei nicht minder erstaunlichem geistigem wie gesundheitlichem Zustand. "Naja, merken tu ich mir nicht mehr alles und der Tinnitus plagt mich auch", entgegnet das Geburtstagskind den GratulatInnen.


Harte Arbeit und Zufriedenheit
Elise Trummer erblickte am 31. März 1909 im Krankenhaus der Elisabethinen das Licht der Welt. Geschwister hat sie keine, einen einzigen entfernten Verwandten gibt es noch: einen Neffen zweiten Grades in Holland.
Mit 16 Jahren verließ der Spross eines Möbelunternehmes die Heimatstadt Graz Richtung Buenos Aires, wo er für zwölf Jahre als Kindermädchen tätig war. Nach ihrer Rückkehr stieg Elise Trummer in den elterlichen Betrieb ein, was in der damaligen Zeit, ohne technische Hilfsmitteln, mit unvorstellbar harter Arbeit verbunden war. Nach dem frühen Tod ihres Vaters und ihres Mannes leitete sie gemeinsam mit der Mutter die Geschicke des Möbelgeschäfts „Homolka" in der Belgiergasse. Von dort aus transportierte die zierliche Dame schwere Möbelstücke wie etwa Kästen per Handwagen bis nach Gratwein - und das bei jeder Witterung!
Zufriedenheit und Genügsamkeit zeichneten Elise Trummer stets aus und sind wohl auch Teil des Geheimnisses, wie man 106 Jahr alt wird.


Mit 106 Jahren auf Zimmer Nr. 106
In ihrem kleinen Haus mit Garten verlebte Elise Trummer viele schöne Jahre mit ihrem treuen Freund, einem Schäferhund. Dass es in ihrer Jugend zuhause oft nur Kaltwasser zum Waschen und einen kleinen Kohleofen zum Heizen gab, tat ihrer Freude am Leben keinen Abbruch.
2008 erfolgte dann ihre Umsiedelung ins Annaheim der Kreuzschwestern, wo sie sich gerne in ihr Zimmer zurückzieht, fernsieht und die kleinen Quadraterln mit Buchstaben befüllt. Nach "draußen" geht sie nicht immer gerne: Was soll ich denn da, bei den alten Leuten", nennt sie den Betreuerinnen den Grund für ihre Absenz.
Übrigens steht der Jubilarin eine weiter "Umsiedelung" im Annaheim bevor: Vom derzeitigen Zimmer 106 ins Zimmer 107 - im kommenden Jahr! Denn dann stimmen Alter und Zimmernummer wieder überein ...
Im Bild:
Jubilarin Elise Trummer mit Bezirksvorsteherin Edeltraud Zöhrer und Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl.

DIE WELTSENSATION PERPETUUM JAZZILEKOMMT NACH GRAZMit 2 Konzerten am 18. April (um 15:00 und 20:00 Uhr) im ORPHEUM GRAZ ...
20/03/2015

DIE WELTSENSATION PERPETUUM JAZZILE
KOMMT NACH GRAZ

Mit 2 Konzerten am 18. April (um 15:00 und 20:00 Uhr) im ORPHEUM GRAZ werden ihre Fans in den Genuss der Vokalen Ekstase kommen.

Sie haben mit ihrer Idee, Lebensfreude und musikalischen Perfektion den Chor-Gesang neu erfunden!

Perpetuum Jazzile stößt eine neue Tür im Entertainment auf und überzeugt mit Stimmgewalt und Leidenschaft. Wer die Truppe einmal erlebt hat ist hingerissen, denn Perpetuum Jazzile versprüht eine Begeisterung, die ansteckt! Davon wollen wir mehr! Ihre Interpretationen mit Gänsehautfaktor haben bereits 26 Millionen YouTube Anhänger auf der ganzen Welt begeistert.

Die Stimme ist der Schlüssel zum Geheimnis von Perpetuum Jazzile. Für einen Chor nahe liegend, sollte man meinen. Doch das Ensemble wagt sich an Stücke aus allen Musikgenres heran: Pop, Jazz, Bossa Nova, Funk, Folk und Gospel und interpretiert dabei die Instrumente allein mit mehrstimmigem Gesang. Percussion, Bass, Trompeten – alles wird durch Stimmen und Geräusche ersetzt. Akustische Täuschungen sind dabei Programm: Im Intro zum Song „Africa“ erklingt zum Beispiel ein prasselnder Regenschauer... Regenschauer? Nein, ein Konzert schnipsender Finger bildet die tatsächliche Klangquelle dieser faszinierenden Soundkulisse.

Der musikalische Anspruch des Ensembles ist hoch. Über 200 Bewerber hoffen Jahr für Jahr auf eine Aufnahme in die XL Vocalgroup, aber nur wenige schaffen es die künstlerischen Standards zu erfüllen. Doch die warme und herzliche Ausstrahlung von Perpetuum Jazzile entsteht nicht allein durch die Musik auf der Bühne. Denn die über 50 Beteiligten sind nicht nur Profisänger, sondern teilen auch im Leben gemeinsame Interessen und Unternehmungen. „Das alles trägt dazu bei, dass man auf der Bühne frohe Gesichter sieht, Freunde fürs Leben, die zusammen ein großes Hobby entwickelt haben – die Liebe zur Musik durch Singen an andere weiterzugeben“, sagt Tomaž Cör, Chormitglied aus Ljubljana.

Die Freude am Singen und an der geteilten Musik wirkt ansteckend und macht gute Laune. Perpetuum Jazzile schafft eine Leichtigkeit, eine Unbeschwertheit, die an warme Sommertage der Kindheit erinnert, an die Geräusche der Natur und an Melodien, die direkt im Herzen erklingen.

Aktuell zum Frühlingsanfang 7 nachgewiesene Gründe, warum uns im Frühling das Herz aufgeht. Herzverstandtand“ über neu e...
19/03/2015

Aktuell zum Frühlingsanfang
7 nachgewiesene Gründe, warum uns im Frühling das H
erz aufgeht.
Herzverstandtand“ über neu entdeckte, wissen-
schaftliche Tatsachen zu unserem Herz und seinen
Fähigkeiten und warum es zur jetzigen
Zeit ganz besonders aktiv ist.
Der Frühling beginnt. Und mit ihm kommen Gefühle, auf
die viele von uns lange gewartet
haben. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen
nun, was viele Menschen schon lange
spürten: Ein großer Teil dieser guten Gefühle wird
im Herzen erzeugt.
Besonders jetzt, im Frühjahr, reagiert es deutlich stärker und
veranlasst uns Dinge zu tun, die wir in der dunkleren
Zeit oft vernachlässigen mussten.

Fakt 1: Unser Herz hat Sehnsüchte. Im Frühling werd
en sie besonders aktiv
Die wichtigsten Gefühle unseres Lebens sind nicht
die Vorüberziehenden Emotionen, sondern
die großen Sehnsüchte. Das, was dem Leben dauerhaft
Sinn gibt, hat nachweislich seinen Sitz
im Herzen.
Von dort beginnend werden die Impulse in
Richtung Verstand gesendet, und wir
denken zum Beispiel: „Ich sollte diese Person ansprechen.“ Jeder, der so etwas schon einmal erlebt hat, weiß, dass in solchen Momenten Herz und
Verstand miteinander diskutieren.
Auch unsere Impulse, auf andere Menschen zuzugehen werden
im Frühling stärker, weil alles um uns herum auf
Neubeginn, Begegnung, Zueinanderfinden und
Wachstum umschaltet und wir ein
Teil dieser aufblühenden Umwelt ist. Frühling ist
also ganz besonders auch die ‚Herzenszeit‘.

Fakt 2: „Nur mit dem Herzen sieht man gut.“ Stimmt!
Nie wurde es besser beschrieben und nie war es aktueller:
Was der französische Autor Antoine
de Saint-Exupéry vor über 70 Jahren in seinem Weltbestseller
Der kleine Prinz so treffend ausdrückt, ist heute wissenschaftlich
belegbar:
Unser Herz kann 200.000 Mal mehr
Informationen aus der Umgebung aufnehmen als alle
anderen Sinne zusammen.
Und es verarbeitet diese Informationen blitzschnell zu
deutlichen Impulsen, die wir spüren können.
Deshalb empfinden wir viele den bekannten Frühling
Gefühle nicht nur im Bauch, sondern
deutlich als Glücksgefühle im Herzen. Die aufblühen
de Schönheit der Welt und Menschen um
uns herum berührt buchstäblich unser Herz.

Fakt 3: Unser Herz geht tatsächlich auf Sendung.
Besonders im Frühling.
Unser Herz erzeugt und sendet mit jedem Schlag ein
5 Watt starkes elektromagnetisches Feld,
das noch in 30 Metern Entfernung gemessen werden
kann. Wie ein kleiner Funkturm.
Gleichzeitig kann das Herz eines anderen Menschen
die Informationen unseres Herzens
empfangen. Falls die Informationen, die der andere
aussendet zu uns passen, fühlen sich unsere
Herzen buchstäblich voneinander angezogen, als wären
sie Magneten. Sobald das Leben
draußen wieder aktiv wird, erhöhen sich die Chancen anderen Menschen in schöner Umgebung
und mit guter Grundhaltung zu begegnen. Der Herzen
der schaltet sozusagen auf „Liebe zum Leben“ um.

Fakt 4: Unser Herz ist der Sitz der Kreativität und
der Frühling ist pure Kreativität.
Auf den ersten Blick würde fast jeder meinen, unsere guten neuen Ideen wären vor allem das
Ergebnis von Intelligenz und Nachdenken. Forschungen am Bernstein Zentrum für
Computational Neuroscience in Berlin haben aber her
ausgefunden: Jeder von uns trägt eine
Instanz in sich, die schon vor unserem Verstand aktiv wird und ihm Impulse sendet.
Diese Stelle für gute Initialzündungen ist unser Herz. Wenn wir
in einer frühlingshaften Umgebung sitzen,
in der alles im Aufblühen begriffen ist, ist das gleichzeitig wie ein Startschuss für die innere
Kreativitäts-Stelle Herz, nun Neues in die Wege zu
leiten. Überdurchschnittlich viele grandiose
und wirklich neue Ideen entstehen übrigens im Dauer
Frühlingsland Kalifornien.
Fakt 5: Im Herzen wohnt die Liebe. Tatsächlich!
Eine Reihe gut belegter Fälle zeigt: Wenn ein Herz
einem anderen verpflanzt wird, erkennt der
neue Besitzer plötzlich geliebte Menschen aus dem
Umfeld des Spenders. Obwohl sie sich
davor nie begegnet sind. Das lässt nur einen Schluss zu:
Im Herzen wird die Liebe zu anderen
Menschen gespeichert und von dort aus drückt sie sich
nach außen hin aus. Sobald wir einem
geliebten Menschen begegnen, spürt das Herz mit und
macht sich bemerkbar. Deshalb erinnern
wir uns im Frühling einerseits besonders an das Geliebte,
was wir verloren haben. Andererseits
öffnen wir uns für neue Menschen, die wir lieben können.
Abschluss und ein Neubeginn gehen
ineinander über.

Fakt 6: Das Herz kann selbständig verlassen, Hormone
auszuschütten
Es ist bekannt, dass die zunehmende Lichtmenge im
Frühjahr unseren Stoffwechsel positiv
verändert. Doch nicht nur das steuert unsere Stimmung und unser Verhalten. Über 65% unseres
Herzens sind Nervenzellen und etwa 40.000 davon sind
sogar reine Gehirnzellen. Unser Herz
veranlasst selbstständig die Ausschüttung von Hormone
und Neurotransmittern - Botenstoffe
wie Dopamin oder das Stresshormon Noradrenalin - und
gibt diese ans zentrale Nervensystem
ab. Es kann also direkt auf unser Körpersystem zugreifen
und es steuern. Je mehr wir von
Schönheit umgeben sind, umso positiver reagiert uns
er Herz. Ein guter Grund, sich einfach mal
in eine Frühlingswiese zu setzen.
Fakt 7: Das Herz ist unser Sitz für Schönheits- und
Harmonieempfinden
Langjährige Forschungen über die Folgen von Herztransplantationen
bei den neuen Trägern
haben gezeigt: In unserem Herz sind unsere grundlegenden Vorlieben gespeichert. Es ist der
Sitz unseres Schönheitsempfindens, unseres Familiensinns
und des Gerechtigkeitssinns.
Schönheit und Harmonie werden uns in der aufblühend
en Jahreszeit ganz besonders vor unsere
Sinne geführt und berühren so direkt unser Herz.
Was auch immer Sie also zum Beginn des Frühlings
tun – tun Sie es aus ganzem Herzen und
es wird Sie durch und durch erfüllen! Und in diesem
Zustand werden Sie eine wundervolle
Anziehungskraft auf andere ausüben.

Adresse

Mitterlassnitzstrasse 24
Lassnitzhöhe
8302

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00
Sonntag 09:00 - 17:00

Telefon

+436641030656

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