Beutelspatz.at / Trageberatung im Ennstal, Paltental, Ausseerland & Gesäuse

Beutelspatz.at / Trageberatung im Ennstal, Paltental, Ausseerland & Gesäuse Trageberatung im Enns- und Paltental - Bad Aussee, Irdning, Rottenmann, Admont Dies allerdings derzeit nur persönlich oder per Mail/PN/WhatsApp!

Richtiges Tragen von Babys und Kleinkindern:

- ist gesund & fördert die Entwicklung
- ist praktisch & erleichtert den Alltag
- fördert die Bindung
- gibt Sicherheit

Wir bieten:

- Einzel- und Paarberatungen
- Schwangerschaftspakete
- Kleingruppen & Workshops (2-4 Mamas)
- Infoveranstaltungen
- "Besondere" Beratungen: Zwillinge, Frühchen, Spreizhose oder -gips
- Verleih von Tragetüchern & Tragehi

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Außerdem steht Ute als ÖAFS-Stillberaterin für ehrenamtliche Stillberatungen zur Verfügung! Für nähere Informationen besucht doch unsere Homepage www.beutelspatz.at !














Liebe Eltern und Interessierte! Wir - die 4 Beutelspatz-Beraterinnen - verabschieden uns in dieser Form von Euch! Aber z...
15/07/2019

Liebe Eltern und Interessierte!

Wir - die 4 Beutelspatz-Beraterinnen - verabschieden uns in dieser Form von Euch!

Aber zum Glück sind ja einige ambitionierte Trageberaterinnen in der Region nachgerückt, welche wir euch heute empfehlen können:

💖 Unsere Kerstin Winkler berät weiterhin in Bad Aussee und Umgebung und gibt dort auch Babymassagekurse

💖 Verena Baumgartner berät in Rottenmann und Umgebung (https://tragewunder-trageberatung.jimdosite.com)

💖 Shimena Graf ist Trage- und Stoffwindelberaterin in Irdning und Umgebung (www.stoffieliebe.at)

Alles Liebe von uns!

TrageWunder . Trage dein kleines WUNDER und es zeigt sich eine WUNDERvolle Wirkung

Ein sehr spannendes Thema! Die meisten fangen leider viel zu früh an und sind dann frustriert, wenn es anfangs so schlec...
08/04/2019

Ein sehr spannendes Thema!

Die meisten fangen leider viel zu früh an und sind dann frustriert, wenn es anfangs so schlecht klappt! Lieber etwas warten, das Essen haben sie alle noch erlernt 😉

Hinweis zum individuellen Beikoststart - die

Was sind sie denn nun, diese Beikostreifezeichen?
Muss mein Kind wirklich alle davon aufweisen oder reichen ein paar; und wenn ja, wie viele?

Wir möchten Euch hier die wichtigsten vorstellen und erklären. Mit der Info, dass diese im Durchschnitt (!) mit rund 6 Monaten bei reif geborenen Kindern auftreten. Dass es individuelle Unterschiede bei den Kindern gibt, liegt in der Natur das Sache. Selbst bei Geschwistern kann es hier zu großen Abweichungen kommen. Daher bitte jedes Kind individuell betrachten!

1) Das Kind kann (mit leichter Unterstützung) selbst sitzen, z. B. am Schoss der Mutter/Betreuungsperson oder im Hochstuhl. Dabei ist auch eine gute und sichere Kopfhaltung wichtig.

Hinweis: Kinder für das Essen/Füttern in eine Babyschale oder Wippe zu setzen/legen ist NICHT geeignet! Erstickungsgefahr!

2) Der Zungenstoßreflex ist verschwunden.
Das Kind nimmt Nahrung aktiv auf und stößt/schiebt diese nicht mehr mit der Zunge aus dem Mund.

3) Greifen + Augen-Hand-Koordination
Das Kind kann Gegenstände in der Hand/Faust halten und auch gezielt zum Mund führen.

4) deutliche "Kaubewegungen" - zur Verdauung gehört als erster Schritt das Einspeicheln und dies geschieht unter anderem beim Kauen. Auch ohne Zähne können Kinder weiche Speisen mit ihrem Kiefer-/Kauleisten zermahlen und dabei gut einspeicheln.

Es gilt auch zu beachten, dass die Mund-Zungen- und Schluckmotorik und die Fähigkeit des Kindes sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen in Verbindung stehen. Die lateralen Zungenbewegungen werden möglich und diese werden für das Kauen gebraucht.

Diese Beikostreifezeichen werden alle für die erfolgreiche Beikostaufnahme benötigt. Das bedeutet, das beispielsweise nur das Sitzen alleine nicht als Beikosteifezeichen ausreicht um mit der Beikost zu starten.

Und was sind KEINE Beikostreifezeichen?

* Das Kind bekommt Zähne - einige Kinder kommen mit einem Zahn zur Welt, andere bekommen ihre ersten Milchzähne erst mit 12 Monaten. Zähne werden nicht benötigt, um Beikost zu essen. Auch das noch unbezahlte Kiefer eines Säuglings kann Speisen (sofern nicht breiig) bei weicherer Konsistenz zerkleinern.
* Der Pinzettengriff - diese Fingerfertigkeit, Gegenstände gezielt zwischen Daumen und Zeigefinger zu ergreifen, stellt sich meist erst um den 9. Lebensmonat ein. Das wäre zu spät für einen Beikoststart.
* häufigeres Stillen - denn dann wären Säuglinge schon in der ersten größeren Clusterphase mit 6-8 Woche "beikostreif"

01/09/2018

Das Thema im September mag nun einige von Euch etwas überraschen - verbindet man es doch nicht primär mit Stillberatung.

Denn wir möchten für Euch das Thema "Informationen rund um Flasche & Co" aufbereiten.

Dies aus 2 Gründen: 1) wir erleben es oftmals, dass Frauen, die nicht stillen, bezüglich Flasche und deren Zubereitung und Fütterung nicht ausreichend informiert und beraten werden.
2) im Bereich des "Bunten Stillens" (also Muttermilch und Formula) kommen durchaus Flaschen zum Einsatz.
Denn es gibt Situationen, in denen zusätzlich zur Muttermilch weitere Nahrung gegeben werden muss.

Diesem Posting voraus ging eine Diskussion, welchen Begriff wir am besten wählen.
Der WHO-Kodex, an den wir gebunden sind als ÖAFS-Stillberaterinnen, lautet in voller Bezeichnung "Internationale Kodex für die Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten".

Aber man spricht ja auch von "künstlicher Säuglingsnahrung", "Säuglingsersatznahrung", "Pulvermilch", "Flaschennahrung", "Muttermilchersatz" ...

Wir haben uns nach einigen Überlegungen auf den Fachbegriff "Formula" geeinigt. Das ist ein kurzer und neutraler Begriff - ein Ansatz unsererseits, Emotionen aus dem Thema rauszunehmen.

Jede Mutter verdient und braucht die bestmögliche Beratung rund um die Ernährung ihrer Kinder.

Wir Stillberaterinnen begleiten und beraten Mütter rund um die Stillzeit. Dies beginnt bereits in der (Folge)Schwangerschaft, und "startet" dann rund um die Geburt, das Wochenbett & die erste Zeit daheim - zieht sich fort zur Beikost und darüber hinaus.

Wenn nun eine Mutter an irgendeinem Punkt in dieser Zeitspanne entscheidet, dass sie nicht bzw. nicht mehr stillen will, dann sind wir Stillberaterinnen natürlich für sie da.

Um sie beim Abstillen (primär oder sekundär) zu begleiten. Denn auch das Abstillen und die weitere Ernährung des Kindes gehören mit zur Stillberatung. Wir möchten dabei helfen, dass Mütter gut beraten und informiert ihre Entscheidungen rund um Formula und Flasche treffen kann.

Auch hören viele Mütter oft nur ein "dann geben sie halt Flasche" - ohne weitere Beratung, Erklärung und Aufklärung.

Das ist für uns einfach nicht ok so.
Denn es gibt sehr wohl viele Dinge, die dabei zu beachten/berücksichtigen sind.

Zudem gibt es erstaunlich viele Ammenmärchen rund um Formula. Auch diese werden wir in den Postings bestmöglich aufklären.

25/06/2018

>>Stillen dient nur der Nahrungsaufnahme, alles andere „verwöhnt“ das Kind nur.

01/06/2018

- von lustig bis lästig!

Im Juni widmen wir uns dem Thema "Ammenmärchen", also den unglaubwürdigen Geschichten rund ums Stillen, die uns seit Jahrzehnten begleiten.

Den Anfang macht heute die Anatomie der Brust:

"Kleine Brüste produzieren keine Milch"
"Große Brüste produzieren zu viel Milch"

Die Brustgröße sagt überhaupt nichts über die Milchmenge aus. Die Häufigkeit des Anlegens bestimmt die Produktion.

"Mit Flach- oder Hohlwarzen kann man nicht stillen."

Das Kind saugt nicht an der Brustwarze, sondern an der Brust.
Der Stillbeginn kann allerdings erschwert sein, denn Flach- oder Hohlwarzen bieten einen geringen bis gar keinen Saugreiz. Das Kind sollte ausgiebig an der weichen Brust vor dem Milcheinschuss saugen, damit es lernt, viel Brust zu erfassen.

29/03/2018

Mal etwas Anderes, aber hier sind ja auch einige Babys unterwegs 😊

28/03/2018

Wie im Posting zum Thema Beikost angekündigt, möchten wir auch noch kurz das Thema Langzeitstillen & Väter ansprechen. (Langzeitstillen war bereits unser Thema im Jänner diesen Jahres.]

Ab wann spricht man nun vom „Langzeitstillen“? Einige meinen damit das Stillen nach dem ersten Lebensjahr, generell wird damit jedoch das Stillen nach dem zweiten Lebensjahr bezeichnet.

Zu diesem Zeitpunkt stillen viele Kinder oftmals nur zum Einschlafen/in der Nacht und daher bekommt es das Umfeld gar nicht mit. Somit erscheint oft das Zerrbild, dass ja keine anderen Kinder in diesem Alter noch gestillt werden.
Dies kann durchaus zur Verunsicherung bei VÄTERN und auch Müttern beitragen.

Um sich Unterstützung, Austausch und Rat zu holen, gibt es mittlerweile immer mehr Langzeitstillgruppen – da dort andere Themen aufkommen als bei Säuglingen vor oder um die Beikosteinführung.

Wir können die VÄTER hinsichtlich diverser Ammenmärchen beruhigen: In der Empfehlung der American Academy of Pediatrics 2005 wird die Empfehlung ausschließlichen Stillens für 6 Monate bestärkt und als Stellungnahme zum Abstillen festgehalten, dass „... es kein oberes Limit für die Dauer des Stillens gibt, und keinen Hinweis auf negative psychologische oder entwicklungsneurologische Einflüsse durch Stillen in das dritte Lebensjahr hinein oder darüber hinaus...“ (Pediatrics 115,No 2; 496‐506, 2005).“

Ganz im Gegenteil: Längeres Stillen verstärkt den Schutz der Frauen bezüglich Brustkrebs und Diabetes Mellitus Typ 2 – und das ohne Kosten oder extra Aufwand! Auch für das Kind bleiben die schützenden Faktoren der Muttermilch aufrecht die Muttermilch, diese verliert nicht an Nährwert, noch gibt es negative Auswirkungen auf Mutter und Kind wenn dieses länger gestillt wird.

VÄTER können ihre Partnerinnen dadurch beim Langzeitstillen unterstützen, indem sie sich informieren (http://www.stillkinder.de/haeufige-fragen-zum-langzeitstillen/) und auf Einmischungen von außen bezüglich der Dauer der Stillbeziehung nicht eingehen.

12/03/2018

KEINE Schnuller, KEINE Fläschchen
Was schon fast zur „modernen“ Standardausstattung zu gehören scheint, sind oftmals störende Faktoren beim Aufbau der erfolgreichen Stillbeziehung.

Hier sind wieder die VÄTER gefragt!

Achten Sie bereits im Krankenhaus darauf, dass Ihrem Kind KEIN Schnuller gegeben wird – ruhig mit Nachdruck einfordern. Auch Schnuller als Werbegeschenke oder Geschenke in Babypaketen von Freunden und Verwandten bitte einfach großzügig wegpacken.

Und warum? Wenn ein Kind sein natürliches Saugbedürfnis statt an der Brust an einem Schnuller befriedigt, fehlt der Brust die nötige Stimulation für die Milchproduktion – und das Kind erhält nicht die benötigte Nahrung um gut wachsen und gedeihen zu können. Es „schnullert“ sich seinen Hunger weg und nimmt nicht ausreichend Gewicht zu.

Geschieht dies, dann wird oft gleich zur Flasche gegriffen, um das Kind mit Pre-Nahrung zu füttern. Gerne wird dann dem VATER angeboten, sein Kind mit der Flasche zu füttern.
Dies greift aber wiederum in die Milchproduktion der Mutter ein und stört den Aufbau und die Festigung der Stillbeziehung. Daher soll der VATER gemeinsam mit der Mutter auf ein stillfreundliches (Bechern, Löffeln) Zufüttern bestehen – sofern eine Zufütterung notwendig ist.

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