30/07/2026
Unternehmertum lässt sich nicht verordnen. Es entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.
Genau deshalb freuen wir uns über Besuche wie diesen.
Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Staatssekretär Alexander Pröll haben sich in der factory300 nicht nur Räume angesehen. Sie haben mit Gründer:innen gesprochen, Ideen diskutiert und erlebt, wie Unternehmertum im Alltag aussieht.
Besonders schön war zu sehen, wie schnell aus einem kurzen Gespräch konkrete Möglichkeiten entstehen können. Thomas Schorn zeigte seine Lösung “AI in a Box”, Lukas Kepplinger von tech2b stellte die richtigen Verbindungen her – und plötzlich ging es nicht mehr um Theorie, sondern um ganz konkrete Anwendungsfälle. Genau solche Momente machen ein funktionierendes Innovationsökosystem aus.
Trotzdem dürfen wir uns nichts vormachen.
Wir haben in der factory300 eine Umgebung geschaffen, in der sich Gründer:innen gegenseitig unterstützen, Wissen teilen und Chancen entstehen. Das ist wichtig. Aber es bleibt eine Bubble.
Wenn Österreich mehr erfolgreiche Unternehmen hervorbringen will, braucht es mehr als engagierte Communities. Es braucht politische Rahmenbedingungen, die Unternehmertum belohnen, Gründungen erleichtern und Menschen ermutigen, Verantwortung und Risiko zu übernehmen.
Ein Gedanke aus dem heutigen Austausch ist uns besonders hängen geblieben:
Wie schaffen wir in Österreich wieder mehr Unternehmertum?
Diese Frage entscheidet mit darüber, wie wettbewerbsfähig unser Standort in zehn Jahren sein wird.
Fotonachweis: BMWET/Holey