09/06/2026
🏛️„Gemeinde – Der Fels in der Brandung." Das Motto des diesjährigen OÖ Gemeindetags in Freistadt beschreibt Anspruch und Realität zugleich – und zeigt, wie hoch die Erwartungen an die Gemeinden als Stabilitätsanker unserer Gesellschaft sind.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Mehr als jede zweite Gemeinde in Oberösterreich ist aktuell auf den Härteausgleich des Landes angewiesen. Enorme Mittel fließen in Pflege, Sozialhilfe und Krankenanstalten – Bereiche, bei denen die Gemeinden zwar einen Großteil der Kosten tragen, die inhaltliche Verantwortung aber woanders liegt (Krankenanstalt, Landesumlage, Sozialhilfeverband). Gleichzeitig wachsen die Erwartungen der Bevölkerung: in der Kinderbetreuung, der Daseinsvorsorge, der Infrastruktur vor Ort.
OÖ Gemeindebundpräsident Christian Mader brachte es auf den Punkt: „Jede Gemeinde, ob groß oder klein, braucht das Bekenntnis dazu, dass wir die Gemeinden als Stabilitätsanker in unserer Gesellschaft stärken."
Österreichischer Gemeindebundpräsident Johannes Pressl ergänzte die Vision für die Zukunft: Das Gemeindeamt wird noch stärker Bürgerservice sein müssen – digital, vernetzt, nah an den Menschen. Und der Weg dorthin führt über Kooperationen.
WIFO-Direktor Gabriel Felbermayr zeigte anhand aktueller Datenentwicklungen, vor welchen strukturellen Herausforderungen die Gemeinden stehen – und untermauerte damit eindrücklich, was wir aus über 370 erfolgreich absolvierten CommunalAudits kennen: Die Lage erfordert nicht nur kurzfristige Hilfe, sondern strategische Weitsicht.
Das Team von CommunalAudit war beim Gemeindetag ein gefragter Gesprächspartner – das Interesse an unseren Erfahrungen und Rückschlüssen aus mehr als 370 Audits österreichweit war spürbar groß. Denn was die Gemeinden bewegt – Effizienz, Kooperation, finanzielle Absicherung als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum, ist genau das, wofür wir stehen.
Unsere hochkarätigen Gespräche (unter anderem mit Johannes Pressl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, OÖ Gemeindebundpräsident Christian Mader und Landeshauptmann Thomas Stelzer) haben viele unserer Thesen bestätigt :
✅ Regionale Verankerung heißt regionale Verantwortung: Die Gemeinden brauchen Verantwortung dort, wo sie den Menschen am nächsten sind
✅ Warum zahlt wer was wofür? Bestehende Finanzierungssysteme und -strukturen müssen hinterfragt werden
✅ Kooperationen und Auslagerungen mit Überzeugung und Gestaltungswillen, Synergien können nicht erzwungen werden
✅ Planbarkeit der Mittelflüsse ist existenziell
✅ Finanzielle und langfristige strategische Planung sind korrespondierende Gefäße – das eine funktioniert nur mit dem anderen
Als One-Stop-Shop für Effizienz, Effektivität und Kooperation begleiten wir Gemeinden nicht nur bei der Analyse ihrer Strukturen, sondern auch bei der strategischen Steuerung: Unser Audit- und Dashboard-Ansatz liefert nicht nur den Ist-Stand, sondern zeigt Wege auf – für morgen und übermorgen.