03/06/2026
Warum fällt es vielen Menschen und Organisationen so schwer, Gewohnheiten, Denkweisen, Verhaltens- oder Kommunikationsmuster zu verändern?
Aus Sicht von SIZE PROZESS® liegt das oft weniger an mangelndem Willen als an der Funktionsweise unseres Gehirns, unserer Lebensgeschichte und den Systemen, in denen wir uns bewegen.
Viele unserer Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster sowie unsere Wirklichkeitslogiken und Beziehungsvorstellungen sind über Jahre gewachsen.
Als sie entstanden sind, waren sie meist sinnvolle Lösungen für die Herausforderungen unserer damaligen Lebenssituation.
𝐃𝐚𝐬 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦:
𝐖𝐚𝐬 𝐟𝐫ü𝐡𝐞𝐫 𝐡𝐢𝐥𝐟𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐰𝐚𝐫, 𝐢𝐬𝐭 𝐡𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐡𝐢𝐥𝐟𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡.
𝐕𝐨𝐫 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐦 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐁𝐞𝐥𝐚𝐬𝐭𝐮𝐧𝐠 greifen wir häufig auf jene vertrauten Muster zurück, die uns früher Sicherheit gegeben haben.
SIZE PROZESS® spricht hier – in Anlehnung an die Transaktionsanalyse – vom Lebensskript sowie von situativen Verstimmungs- und Stressmustern.
𝐃𝐨𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐮𝐫 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐞𝐧𝐭𝐰𝐢𝐜𝐤𝐞𝐥𝐧 𝐆𝐞𝐰𝐨𝐡𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧.
𝐀𝐮𝐜𝐡 𝐎𝐫𝐠𝐚𝐧𝐢𝐬𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 𝐞𝐧𝐭𝐰𝐢𝐜𝐤𝐞𝐥𝐧 𝐢𝐦 𝐋𝐚𝐮𝐟𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐙𝐞𝐢𝐭 𝐫𝐞𝐥𝐚𝐭𝐢𝐯 𝐬𝐭𝐚𝐛𝐢𝐥𝐞, 𝐭𝐢𝐞𝐟 𝐯𝐞𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐥𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐠𝐞𝐭𝐞𝐢𝐥𝐭𝐞 𝐆𝐫𝐮𝐧𝐝𝐚𝐧𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧, 𝐃𝐞𝐧𝐤- 𝐮𝐧𝐝 𝐕𝐞𝐫𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧𝐬𝐦𝐮𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐬𝐨𝐰𝐢𝐞 𝐖𝐞𝐫𝐭𝐞𝐡𝐚𝐥𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧.
Sie geben Orientierung und Stabilität, können aber Veränderungen erschweren, wenn sie nicht mehr zu den aktuellen Herausforderungen passen.
𝐖𝐢𝐫 𝐤ö𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐯𝐞𝐫ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 – 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐤ö𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐥𝐞𝐭𝐳𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐧𝐮𝐫 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭 𝐯𝐞𝐫ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧.
Deshalb reicht es meist nicht aus, bei Veränderung nur auf die einzelne Person zu schauen. Verhalten entsteht immer in Wechselwirkung mit dem Umfeld: mit Beziehungen, Rollen, Erwartungen, Aufgaben und der gelebten Kultur.
𝐍𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠𝐞 𝐕𝐞𝐫ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 𝐝𝐞𝐬𝐡𝐚𝐥𝐛 𝐬𝐞𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐃𝐫𝐮𝐜𝐤, 𝐀𝐩𝐩𝐞𝐥𝐥𝐞, 𝐀𝐧𝐰𝐞𝐢𝐬𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐢𝐧 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐧𝐞𝐮𝐞 𝐏𝐫𝐨𝐳𝐞𝐬𝐬𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐭𝐫𝐮𝐤𝐭𝐮𝐫𝐞𝐧.
Sie beginnt oft erst dann, wenn Menschen sich selbst und andere besser verstehen und die Wechselwirkungen zwischen Persönlichkeit, Kommunikation, Führung, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur sichtbar werden.
Dabei können aussagekräftige Persönlichkeitsprofile, die diese Wechselwirkungen berücksichtigen, sowie der offene Dialog mit anderen Menschen helfen, blinde Flecken zu erkennen, neue Perspektiven zu gewinnen und gewohnte Muster bewusster wahrzunehmen.
Veränderung beginnt nicht mit Druck.
Veränderung beginnt mit Verstehen.
Wie sind Ihre Erfahrungen?
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