Symbolarbeit

Symbolarbeit www.symbolarbeit.at

„Die Welt ist wie ein Wald voller Zeichen“ (U. Eco)

Wir können Menschen Was soll anders sein? Wie soll es sein? Wie komme ich dorthin?

Symbole als Dolmetscher

„Die Welt ist wie ein Wald voller Zeichen“ (U. Eco)

In unserer Arbeit folgen wir dem Ansatz der psychologischen Symbolarbeit nach Wilfried Schneider, die mit folgendem Zitat auf den Punkt gebracht wird: „Wo Sprache nicht ausreicht, beginnt die Arbeit mit Symbolen.“

In den letzten Jahren haben wir uns damit beschäftigt, diese sehr umfassende Methode aus der therapeutische

n Arbeit, erfolgreich einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen. Denn viele Menschen stellen sich sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Kontext immer wieder dieselben Fragen:
Was ist das Problem? Oft fällt es schwer, diese Fragen genau zu benennen, damit verbundene Gefühle zu spüren oder zu akzeptieren. Hier ist dann der Punkt erreicht, wo Sprache – oder auch das Denken – nicht mehr ausreicht. In unseren Workshops und Trainings geht es darum, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, wie Sie wichtige Prozesse, Lösungen und Veränderungen benennen und dann rasch umsetzen können. Sie agieren von Beginn an eigenverantwortlich und kommen „schnell auf den Punkt“. Motto: Es ist alles schon da. Du musst es nur finden. Wir können Menschen durch Symbole eine Sprache geben, wenn ihnen die Worte fehlen. Symbole können zum Dolmetscher werden, und sie sind Transportmittel für das, was man nicht sagen kann oder will. Nähern wir uns dem Aspekt, welche Bedeutung Symbole in der Beratungsarbeit haben:
Ein Symbol kann aus der Erfahrung eines einzelnen Individuums viele, teils unendlich viele Bedeutungen haben und ist je nach Substanz immer mit einem, meist mit mehreren Gefühlen verbunden. Betrachtet man das Zusammenspiel von Bedeutung und Gefühl, so gibt es keine zwei identischen Bedeutungen eines Symbols. Donald Sandner [1] bietet folgende Beschreibung an: „Ein Symbol ist jedes Ding, das als Begriffsträger dienen kann. Ein solches Ding kann ein Wort sein, eine mathematische Formel, ein Akt, eine Geste, ein Ritual, ein Traum, ein Kunstwerk, alles, was einen Begriff transportieren kann, es kann sich um einen sprachlich-rationalen, einen imaginal-intuitiven oder um einen gefühlsmäßig-evaluativen Begriff handeln. Die Hauptsache ist, dass das Symbol ihn wirksam transportiert. Der Begriff ist der Sinn des Symbols.“

Donald Sandner bezieht sich in seiner Definition auch auf die umfangreiche und wichtige Arbeit von Susanne K. Langer [2] „Philosophie auf neuen Wegen - Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst“

Der Kern der Arbeit mit Symbolen besteht darin, jemanden sich selbst erreichen zu lassen. Es geht nicht vordergründig darum, irgendetwas zu erreichen. In der Arbeit mit Symbolen kommt immer hinzu, dass es stets im doppelten Sinne um Begreifen geht. Das ist der wesentliche und teils grundlegende Unterschied zu anderen Standpunkten. Arbeiten mit Symbolen heißt: etwas tun. Ich bin immer das, was ich tue. Ich tue das, was ich bin. Jeder Gegenstand eignet sich als Symbol. Über die Wahl entscheiden die Personen, die damit arbeiten und mit der Wahl verbinden sie eine Geschichte und ein oder mehrere Gefühl(e). Über diesen Weg kommen wir den Fragen und Unklarheiten näher, wir beginnen schnell zu verstehen. Gegenstände, Dinge spielen in der Symbolarbeit auch die zentrale Rolle. Symbole sind Stellvertreter für Situationen, in denen andere Formen der Kommunikation, wie z.B. Gestik und Mimik, nicht gelingen. Das Interesse der Symbolarbeit ist, herauszufinden, wie die Menschen von Beginn an eigenverantwortlich agieren können und wie Prozesse, auch Lösungen und Veränderungen, beschleunigt und abgekürzt werden können. Das bezieht sich ebenso auf die Vorgänge innerhalb einer Kursmaßnahme. TeilnehmerInnen nennen es „schnell auf den Punkt kommen“. Wenn einem das Wasser schon bis zum Hals steht, sollte man nicht auch noch den Kopf hängen lassen. Das geschieht tatsächlich in erstaunlicher Kürze. Und es gibt Faktoren, die verhindern, dass die TeilnehmerInnen dabei emotional überfordert sind. Es gelingt am besten, wenn in diesen Arbeitsschritten die Fähigkeiten ebenso früh erkennbar wie erlebbar sind.Fähigkeiten, Stärken (Ressourcen) gehören gleichberechtigt, wie auf beiden Seiten einer Waage, so dazu, wie das Verstehen des Problems und die Klarheit des Ziels. Die Symbolarbeit fordert immer wieder ein, genau das verbindlich und ganz praktisch zu nutzen. Alle Interventionen und kreativen Medien sind in praktischer Arbeit entstanden. Sie sind Handwerkszeug, das die TeilnehmerInnen im wörtlichen Sinne begreifen können. Die Materialien eignen sich für alle Settings. Der Gebrauch ist altersunabhängig. Sie sind anamnestisch, diagnostisch, als therapeutische Intervention, ebenso in Supervision, Teambegleitung, Beratung, Training und Präventionsarbeit zu gebrauchen.

[1] Sandner, Donald: „So möge mich das Böse in Scharen verlassen – Eine psychologische Studie über Navajo-Rituale“, Walter Verlag, Solothurn und Düsseldorf, 1994, S. 22
[2] Langer, Susanne K..: „Philosophie auf neuen Wegen-Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst“, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1984

Die Basisinfos zur Symbolarbeit stammen aus dem Working Paper von Wilfried Schneider „Grundlagen für die Arbeit mit Symbolen“ (2012). Die im Training verwendeten Materialien und Interventionen wurden von ihm entwickelt.

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13/01/2023

Menschen durch Symbole eine Sprache geben

23/04/2022
Arbeit mit Symbolen als Methode der Intervention in psychosozialen Berufen – Ein PraxisworkshopMit Wilfried Schneider  ●...
07/05/2021

Arbeit mit Symbolen als Methode der Intervention in psychosozialen Berufen – Ein Praxisworkshop

Mit Wilfried Schneider ● A- Feldkirchen (Kärnten)
28. - 30. Oktober 2021

"Was ist das Problem?" "Was soll anders sein?" "Wie soll es sein?" "Wie komme ich dort hin?"
Wer kann das in Krisen schon so genau benennen? Damit verbundene Gefühle spüren, akzeptieren, ordnen? Das scheint den Betroffenen oft schwer, unmöglich. Insbesondere dann, wenn
• auslösende Ereignisse weit zurückliegen (z. B. Frühe Störungen),
• Erlebnisse traumatisiert sind
• Emotionales Blackout vorhanden ist,
• Ereignisse nicht in den Zusammenhang mit der Störung gestellt werden können oder dürfen (zum Beispiel seit Geburt an problematische Familienverhältnisse),
• eine Summe von auslösenden Faktoren vorliegt, die nicht in Zusammenhang gebracht werden können.

Kontakt für alle weiteren Informationen wie Anmeldung, Preis, Uhrzeiten und genauer Tagungsort in A-Feldkirchen (Kärnten) bei: Frau Hauser, Mail: [email protected]

Ein kurzes Trainingsvideo zur Arbeit mit dem Gefühlssternhttps://youtu.be/s71HrCzcBMs ,  ,
23/02/2021

Ein kurzes Trainingsvideo zur Arbeit mit dem Gefühlsstern
https://youtu.be/s71HrCzcBMs

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Gefühlsstern, Tools zur Mobbingprävention und -intervention

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Die meisten Menschen haben die eine oder andere Gewohnheit, die sie lieber nicht hätten. Doch was genau ist das überhaupt - eine Gewohnheit? Gewohnheiten sind Verhaltensweisen, die Lebewesen in einem sich immer wieder ähnelnden Zusammenhang ausüben, ohne groß darüber nachzudenken. Oft gründet...

06/01/2020

Die Arbeit mit Symbolen als Methode der Intervention in psychosozialen Berufen - Ein Praxisworkshop in Nals/Italien -mit Wilfried SchneiderWas ist das Problem? Was soll anders sein? Wie soll es sein?

Adresse

Eschenbachgasse 14
Neulengbach
3040

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