08/04/2026
Ich bin eine 𝗔𝗹𝗹𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗴𝗲𝗽𝗹𝗮𝗴𝘁𝗲.
Niesen, Kratzen im Hals, Jucken im Ohr, in der Nase und in den Augen … eigentlich juckt mein ganzes Gesicht.
Mein Immunsystem meint, es müsse in Alarmbereitschaft gehen und die „bösen“ Pollen besiegen. Extrem nervig – für mich und mein näheres Umfeld. Denn nach einer halben Stunde im Freien verziehe ich mich lieber wieder nach drinnen und schalte meinen Raumlüfter ein.
Im Grunde weiß man ja: Eine kleine Dosis vom „Gift“ härtet ab. Sie macht widerstandsfähiger, vielleicht sogar immun. Das Immunsystem lernt, ruhig zu bleiben.
Wenn ich das auf Veränderungsbereitschaft oder umlege, gibt es viele, denen es ganz ähnlich geht.
Die würden sich wahrscheinlich als 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗴𝗲𝗽𝗹𝗮𝗴𝘁𝗲 bezeichnen.
Bauchweh, Kopfweh, nervöses Zucken, zittrige Hände, vielleicht sogar ein Stottern oder Zornesröte im Gesicht … eigentlich wehrt sich der ganze Körper gegen Veränderung.
Vielleicht erkennst du dich hier wieder.
Vor allem dann, wenn man nicht selbst entscheiden durfte, was in der eigenen Alltagsroutine verändert werden soll.
Das Umfeld leidet oft mit. Denn entweder wird der Widerstand laut oder man zieht sich zurück und macht innerlich die Luken dicht.
Und trotzdem liegt genau darin eine wichtige Erkenntnis:
Wenn wir immer wieder kleine Routinen verändern. Uns sozusagen dem immer wieder aussetzen, fällt es uns leichter, mit großen Veränderungen im Beruf umzugehen.
Veränderung lässt sich nicht vermeiden. Aber sie lässt sich trainieren.
Das eigene „Immunsystem“ Schritt für Schritt darauf vorbereiten.
P.S.: Ist gerade viel los bei euch im Unternehmen? Es wird dort und da verbessert, optimiert, neu gedacht? Und Widerstände kommen von allen Seiten?
Dabei kann ich euch unterstützen.
Im Herbst biete ich euch einen Workshop an 𝘝𝘦𝘳ä𝘯𝘥𝘦𝘳𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘮𝘦𝘪𝘴𝘵𝘦𝘳𝘯 … mehr Infos folgen in Kürze. Interesse?
Und keine Sorge – Allergie-Tipps brauch ich keine 😉