13/02/2026
Schwaches Risikomanagement im Angebot?
Die trügerische Sicherheit: Warum 90 % der Unternehmen ihre Krisenfestigkeit überschätzen.
Ein schwaches Risikomanagement ist in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten und technologischer Umbrüche weit mehr als ein administratives Versäumnis - es ist ein massives Stabilitätsrisiko. Aktuelle Studien der Jahre 2023 bis 2025 zeichnen ein alarmierendes Bild: Während sich die überwiegende Mehrheit der Firmen für krisenresilient hält, bewertet faktisch ein Drittel den Beitrag des eigenen Risikomanagements als unzureichend.
Wo liegen die konkreten Schwachstellen in der Unternehmensstrategie? Häufig fehlen bereits grundlegende Strukturen: Fast 20 Prozent der Unternehmen haben keine dedizierte Funktion für das Risikomanagement etabliert. Ein besonders kritischer Punkt ist die mangelnde Integration von ESG-Risiken (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung). Knapp die Hälfte der Betriebe berücksichtigt diese Faktoren nur schwach, obwohl Nachhaltigkeit und Compliance längst keine Nischenthemen mehr sind.
Zudem werden Risiken durch neue Technologien und KI oft unterschätzt. Die fehlende Einbindung von Experten aus IT und Data Security führt zu gefährlichen Lücken bei der Abwehr von Cyber-Attacken und Ransomware - laut dem Allianz Risk Barometer eine der Hauptbedrohungen für 2025/2026.
Die Konsequenzen reichen von Ressourcenverschwendung und Projektscheitern bis hin zur akuten Insolvenzgefahr. Besonders für GmbH-Geschäftsführer ist dies kritisch, da gesetzliche Pflichten zu Früherkennungssystemen verletzt werden können. Ein professionelles Risikomanagement schafft hier nicht nur Rechtssicherheit, sondern sichert den Fortbestand Ihres Lebenswerks.
Wie das alles geht, was man berücksichtigen und tun muss - das erkläre ich Ihnen gerne.
Mein Name ist Gregor Wimmer, ich bin Unternehmensberater und Interim-Manager aus Salzburg und auf die Bereiche Business Development, Strategie, Marketing und Nachhaltigkeit spezialisiert.