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gff-noe.at Die GFF ist die Forschungsförderungsgesellschaft des Landes NÖ

Die Gesellschaft für Forschungsförderung NÖ steht für Förderung und Weiterentwicklung der kompetitiven Forschung in Niederösterreich. Als Gesellschaft des Landes verfolgt die GFF ausschließlich gemeinnützige Ziele und nimmt im Wissenschaftsbereich eine Rolle als Dienstleisterin im Sinne einer Fachexpertin, einer Koordinatorin, einer Innovatorin & eines Inkubators ein.

19/06/2026

Am International Day for Countering Hate Speech geht es nicht nur um beleidigende Inhalte. Der Anlass macht auch sichtbar, wie eng Hassrede, Desinformation und digitale Ohnmacht zusammenhängen.

Genau dort setzt ein Forschungsprojekt der Universität für Weiterbildung Krems und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten an. Jugendliche und junge Erwachsene werden nicht nur befragt. Sie werden selbst zu Forschenden, analysieren ihren eigenen Social-Media-Alltag und entwickeln mit, woran sich Desinformation im echten Leben besser erkennen lässt. Das ist der entscheidende Unterschied: Medienkompetenz wird hier nicht verordnet, sondern praktisch aufgebaut.

Mehr zum Projekt:
https://www.gff-noe.at/forschungsfoerderung/details/FTI23-C-007/

18/06/2026

Am World Day to Combat Desertification and Drought geht es nicht nur um Böden, Wasser und Trockenheit im abstrakten Sinn. Der Tag lenkt den Blick auf Landschaften, die unter Druck geraten, weil Klimastress, Hitze und Nutzung gleichzeitig zunehmen.

Genau dort setzt ein neues Grundlagenforschungsprojekt mit Beteiligung aus Österreich an. SMARTER FOREST entwickelt ein menschenzentriertes KI- und Robotik-Framework für den nachhaltigen Forsteinsatz. Im Fokus stehen unter anderem Biodiversitätsbewertung, die vorausschauende Wartung von Forststraßen und die Reduktion von Waldbrandrisiken.

Spannend daran ist nicht nur die Technik. Entscheidend ist, dass solche Systeme im Wald nicht an der Realität vorbeientwickelt werden dürfen. Sie müssen verständlich, belastbar und ökologisch sinnvoll sein. Genau deshalb verbindet das Projekt KI-Transparenz, Sensorik und Umweltbewertung, statt bloß auf Automatisierung zu setzen.

Mehr zum Projekt:
https://www.gff-noe.at/forschungsfoerderung/details/FTI25-G-001/

17/06/2026

In der Medizin reicht eine richtige Vorhersage allein nicht. Wenn ein KI-Modell mitentscheidet, müssen Ärztinnen und Ärzte auch nachvollziehen können, warum es zu genau diesem Ergebnis kommt.

Genau daran arbeitet ein Dissertationsprojekt an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten. In der Ganganalyse werden Methoden der erklärbaren Künstlichen Intelligenz genutzt, um Ergebnisse muskuloskelettaler Simulationen so aufzubereiten, dass sie im klinischen Alltag verständlich und einordenbar bleiben. Das ist kein technisches Detail am Rand. Es entscheidet mit darüber, ob aus guten Modellen am Ende auch bessere Entscheidungen werden.

Mehr zum Projekt findest du hier:
https://www.gff-noe.at/forschungsfoerderung/details/FTI22-D-030/

Mehr zum aktuellen KI-Kontext:
https://science.apa.at/project/alait/

16/06/2026

Am 29. Juni wird Mistelbach zum offenen Festivalgelände für Wissenschaft: „Heurika findet Stadt!“ bringt Forschung, Mitmachstationen, Workshops und Science Shows rund um das MAMUZ in die Stadt.

Wenn du dir für Ende Juni schon jetzt einen spannenden Termin vormerken willst, ist das ein guter Kandidat: Ab 14:00 Uhr ist das Festival für alle geöffnet, ab 18:00 Uhr folgt ein Forschungsheuriger auf der Piazza vor dem MAMUZ. Damit entsteht kein klassischer Vortragstag, sondern ein öffentlicher Raum, in dem Wissenschaft, Alltag und Regionalität direkt aufeinandertreffen. Die ersten 100 Besucherinnen und Besucher erhalten laut Festival-Website ab 14:00 Uhr außerdem gratis Eintritt ins MAMUZ Museum Mistelbach.

Alle Details zur Veranstaltung findest du hier:
https://www.weinviertel.at/veranstaltungen/heurika-findet-stadt

Das Festivalprogramm findest du hier:
https://heurika.at

15/06/2026

Am 26. Juni wird in Purkersdorf Raumfahrt ganz praktisch erfahrbar: Kinder schlüpfen in Raumanzüge und lösen Aufgaben aus der Analogastronautik. Am 27. Juni entstehen in Tulln mit dem Lasercutter persönliche Motive auf Holz, während Kinder in Laa an der Thaya Naturkosmetik herstellen und gleichzeitig prüfen, was in Alltagsprodukten steckt. Am 29. Juni diskutieren Forschende im MAMUZ Mistelbach mit dem Publikum über konkrete gesellschaftliche Fragen: ländliche Grenzen, Digitalisierung aus der Perspektive älterer Menschen und die gemeinsame Entwicklung eines Gehprogramms.

Alle Termine und Anmeldemöglichkeiten findest du hier:
https://sciencecenter.noe.gv.at/wissenschafterleben

14/06/2026

Anlässlich des heutigen Weltblutspendetags geht es zuerst um sichere Blut- und Blutprodukte. Der Tag macht aber auch sichtbar, wie viel medizinisch relevante Information in Blut und Blutplasma steckt.

Genau an dieser diagnostischen Perspektive arbeitet ein Grundlagenforschungsprojekt der Danube Private University. Entwickelt wird ein plasmonischer Biosensor, der methylierte DNA in zellfreier DNA aus Blutplasma in extrem niedriger Konzentration nachweisen soll. Hinter der technischen Komplexität steht ein sehr konkretes Ziel: krankheitsrelevante Signale früher und empfindlicher sichtbar zu machen.

Mehr zum Projekt findest du hier:
https://www.gff-noe.at/forschungsfoerderung/details/FTI24-G-027/

Mehr zum aktuellen Forschungskontext:
https://publications.ait.ac.at/en/publications/advanced-plasmonic-biosensors-for-methylated-dna-detection/

13/06/2026

Im aktuellen Diskurs über vertrauenswürdige KI in der medizinischen Bildgebung geht es nicht nur um Tempo oder Automatisierung. Entscheidend ist, ob ein System Ärztinnen und Ärzten so hilft, dass Krankheitsbilder früher erkannt und Eingriffe besser abgestimmt werden können.

Genau daran arbeitet das Projekt "Künstliche Intelligenz in der orthopädischen Röntgendiagnostik" an der Universität für Weiterbildung Krems. Standard-2D-Röntgenbilder werden mit computergestützten Erkennungs- und Deep-Learning-Verfahren analysiert, automatische Messungen mit Goldstandard-Techniken verglichen. Der mögliche Nutzen ist sehr konkret: Wenn bestimmte orthopädische Probleme früher sichtbar werden, können weniger invasive Therapien früher eingeleitet werden.

Alle Projektdetails findest du hier:
https://www.gff-noe.at/forschungsfoerderung/details/LSC20-020/

Mehr zum klinischen KI-Umfeld:
https://imagebiopsy.com/de/

12/06/2026

Pierre war belgischer Kriegsgefangener und musste auf einem Hof in Niederösterreich Zwangsarbeit leisten. Sein Enkel Léo sucht heute diesen Ort — einziger Anhaltspunkt: der Vorname der Bäuerin. Solche Anfragen erreichen die Historikerin Edith Blaschitz von der Universität für Weiterbildung Krems regelmäßig. Viele Betroffene hätten nur selektiv erzählt, sagt sie — Demütigung erzeugt über Generationen hinweg stille Post.

Genau hier setzt das Citizen Science-Projekt Connecting Memories an: Nachkommen ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter bringen private Dokumente ein, Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ihr lokales Ortswissen. Aus überlieferten Vornamen werden konkrete Orte — geleitet von Edith Blaschitz und Eva Mayr an der Universität für Weiterbildung Krems. Anlass: der 81. Jahrestag der Internationalen Befreiungsfeier Mauthausen, Jahresthema 2026: „Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus".

Den Standard-Artikel von Paul M. Horntrich gibt es hier:
https://www.derstandard.at/story/3000000314086/auf-den-spuren-der-ns-zwangsarbeit-in-niederoesterreich

Alle Infos zur Befreiungsfeier:
https://www.befreiungsfeier.at/

Mehr zum Projekt:
https://www.gff-noe.at/forschungsfoerderung/details/FTI24-C-020/

10/06/2026

Wenn aktuell über vertrauenswürdige KI in der Medizin gesprochen wird, geht es oft um abstrakte Prinzipien. In der Neurochirurgie bedeutet das jedoch etwas sehr Konkretes: Bilddaten müssen auch dann noch belastbar helfen, wenn sich das Gehirn während des Eingriffs bereits verändert hat.

digibrAIn entwickelt dafür einen hybriden Ansatz aus Finite-Elemente-Modellen und Künstlicher Intelligenz. Das Projekt vom Forschungs- und Entwicklungsprojekt ALAIT - Austrian Lab for Artificial Intelligence Trust, der Danube Private University und der Technischen Universität Wien will Brain-Shift präziser vorhersagen und damit die bildgestützte Navigation bei Tumoroperationen verbessern. Gerade dieser Fokus auf klinische Brauchbarkeit macht das Projekt so stark.

Alle Projektdetails:
https://www.gff-noe.at/forschungsfoerderung/details/FTI24-G-024/

Zum aktuellen KI-Kontext:
https://science.apa.at/project/alait/

09/06/2026

Wer sich für Ende Juni nur einen Wissenschaftstermin im Weinviertel merken will, sollte diesen hier auf dem Radar haben: Am Montag, 29. Juni 2026, wird Mistelbach mit „Heurika findet Stadt!“ zum offenen Festivalraum für Forschung, Gespräche und Mitmachformate.

Das Spannende daran ist nicht bloß das Etikett Wissenschaftsfestival. Ab 14:00 Uhr ist das Programm für die breite Öffentlichkeit geöffnet, rund um das MAMUZ warten interaktive Stationen, Workshops, Science Shows und Begegnungen, bei denen Forschung nicht auf Abstand bleibt. Ab 18:00 Uhr folgt ein Forschungsheuriger auf der Piazza. Laut Festival-Website erhalten die ersten 100 Besucherinnen und Besucher ab 14:00 Uhr außerdem gratis Eintritt ins MAMUZ Museum Mistelbach.

Alle Details zur Veranstaltung findest du hier:
https://www.weinviertel.at/veranstaltungen/heurika-findet-stadt

Das Festivalprogramm findest du hier:
https://heurika.at

Adresse

Hypogasse 1, 1. OG
Sankt Pölten
3100

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