03/06/2026
Hast Du manchmal das Gefühl, Dein Kind erlebt die Welt lauter, intensiver und tiefer als andere Kinder?
Eben war noch alles schön: Sonne auf der Haut, Kinderlachen, Eis in der Hand, vielleicht ein Ausflug, ein Geburtstag oder ein langer Tag draußen. Und dann reicht ein kratzendes Shirt, ein lautes Geräusch oder eine kleine Planänderung und plötzlich wird alles zu viel.
Gerade im Sommer, wenn die Tage lang, die Eindrücke vielfältig und die Hitze drückend sind, kommen hochsensible Kinder schnell an ihre Grenzen. Dann können Dir besonders vier Tipps dabei helfen, Dein Kind in seiner Hochsensibilität zu unterstützen:
1️⃣ Plane bewusste Ruhepausen ein, damit Dein Kind nach Ausflügen, Familienfeiern oder langen Aktivitäten wieder bei sich ankommen kann.
2️⃣ Achte auf leichte Kleidung, weil kratzende Stoffe und enge Bündchen gerade in der Hitze für hochsensible Kinder besonders unangenehm sein können.
3️⃣ Passe Deinen Zeitplan an die Hitze an und lege Ausflüge und Aktivitäten möglichst auf den Morgen oder den späten Nachmittag.
4️⃣ Halte Sommerpläne flexibel, um sie nach den Bedürfnissen Deines Kindes auszurichten.
Diese einfachen Schritte helfen Deinem Kind nicht nur dabei, den Sommer besser zu bewältigen. Sie stärken auch etwas, das für hochsensible Kinder besonders wichtig ist: Sicherheit und Selbstwirksamkeit. Denn gerade dann, wenn die Welt zu laut, zu voll oder einfach zu viel wird, brauchen hochsensible Kinder einen sicheren Hafen, zu dem sie zurückkehren können. Aus dieser Sicherheit heraus finden sie den Mut, sich wieder zu öffnen, eigene Schritte zu wagen und die Welt in ihrem eigenen Tempo zu erkunden.
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Deine Iris 🌺
Verhaltensbiologin und Familienberaterin für Mensch & Tier