06/05/2026
„Das Leben kann man nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben.“ – Søren Kierkegaard
Das gilt übrigens auch für Krisen.
Denn wenn man mittendrin steckt, gibt es meist ...
❌ keine vollständige Informationslage,
❌ keine absolute Sicherheit und
❌ keine Garantie, dass jede Entscheidung sofort die richtige ist.
Und genau deshalb braucht es in der ersten Stunde vor allem eines:
. . .
▶️ Um sich rasch einen Überblick zu verschaffen.
▶️ Um Annahmen von Fakten zu trennen.
▶️ Um klare Prioritäten zu setzen.
▶️ Um wirksam zu kommunizieren.
Wer in dieser Phase zu viele Stimmen und Perspektiven gleichzeitig einbindet, jedes Für und Wider stundenlang abwägt und auf die perfekte Informationslage wartet, wird schnell zum Beifahrer in der eigenen Krise.
Dann wird nicht mehr aktiv gesteuert.
Dann wird nur noch reagiert.
Gerade in den ersten 60 Minuten entscheidet sich, ob eine Organisation handlungsfähig bleibt – oder schrittweise die Kontrolle verliert ⚡
Unklare Rollen, fehlende Struktur, zu viele Meinungen und zu wenig Orientierung sind in dieser Phase besonders gefährlich.
Denn sie kosten genau das, was in einer Krise am knappsten ist:
Zeit. Fokus. Wirksamkeit.
In der aktuellen Folge von KRISENRAUM – Der Krisenplaner Podcast spricht Krisenmanager Markus Glanzer darüber, worauf es in der ersten Stunde einer Krise wirklich ankommt – konkret, praxisnah und aus der Erfahrung vieler Krisenübungen und realer Lagen.
Es geht unter anderem darum:
➡️ Wie ein belastbares Lagebild entsteht
➡️ Warum klare Rollen wichtiger sind als Aktionismus
➡️ Wie Entscheidungen trotz Unsicherheit getroffen werden
➡️ Welche Kommunikationslinie sofort notwendig ist
➡️ Warum ein klarer Arbeitsrhythmus entscheidend ist
➡️ Und welche Fehler in den ersten 60 Minuten besonders teuer werden können
Diese Folge ist ein kompakter Leitfaden für Führungskräfte, Krisenteams und Organisationen, die nicht nur vorbereitet sein wollen – sondern im Ernstfall auch wirksam handeln müssen.
🎧 Jetzt reinhören in die aktuelle Folge von KRISENRAUM!