10/09/2026
Coaching muss kein Dauerprojekt sein.
Gestern bekam ich eine Nachricht von einer ehemaligen Klientin.
Wir hatten vor einiger Zeit insgesamt 5 Sitzungen, verteilt über etwa 8 Monate.
Unsere letzte Sitzung ist inzwischen über ein Jahr her.
Und gestern meldete sie sich wieder, weil sie gerade an einem Punkt steht, an dem sie sich Unterstützung wünscht.
Und ganz ehrlich: ich habe mich riesig darüber gefreut.
Denn genau so darf Coaching für mich sein: manchmal braucht es ein paar Sitzungen, um Gedanken zu sortieren, Muster zu verstehen, wieder mehr Sicherheit zu gewinnen oder eine Entscheidung klarer zu sehen. Dann geht man seinen Weg erst einmal wieder alleine weiter.
Und wenn irgendwann wieder ein Thema auftaucht, bei dem man merkt:
„Da würde ich gerne jemanden an meiner Seite haben“ – dann meldet man sich einfach wieder.
Ohne Vertrag auf Lebenszeit.
Ohne wöchentliche Termine, die man „durchziehen“ muss.
Ohne das Gefühl, Coaching müsse ein langwieriger Prozess sein.
Coaching darf punktuell sein.
Individuell.
Bedarfsgerecht.
Und genau so lange, wie es gerade hilfreich ist.
Für mich ist es sogar eines der schönsten Komplimente, wenn Menschen nach einer längeren Pause wiederkommen.
Denn es bedeutet: sie wissen, dass sie sich bei mir Unterstützung holen können, wenn sie sie brauchen.
Und vielleicht ist genau das auch eine schöne Erinnerung für dich: du musst nicht erst „große Probleme“ haben, um dir Unterstützung zu erlauben. Manchmal reichen schon ein paar Gespräche, um wieder Ordnung, Klarheit und Sicherheit in eine Situation zu bringen.
Coaching darf leicht und unkompliziert sein. 🙂