Hawlik Gerginski Architekten ZT GmbH

Hawlik Gerginski Architekten ZT GmbH Leistungen im Bereich Architektur und Bauaufsicht

02/06/2026

250 Dinge, die Architekt:innen wissen sollten, Nr. 36: "Etwas über Vastu", von DI Margarita Linkova.

Vastu Shastra ist eine alte indische Wissenschaft der Architektur und des Designs, die Harmonie zwischen menschlichen Behausungen und der Natur betont. Sie basiert auf Prinzipien, die Gebäude mit den fünf Elementen — Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum —und den vier Himmelsrichtungen in Einklang bringen. Vastu zielt darauf ab, Gesundheit, Wohlstand und Wohlbefinden zu fördern, indem der Energiefluss, oder "Prana", in einem Raum optimiert wird. Wichtige Aspekte umfassen die Ausrichtung von Räumen, die Platzierung von Türen und Fenstern und die Verwendung bestimmter Materialien. Obwohl in der Tradition verwurzelt, werden Vastu-Prinzipien auch in der modernen Bauweise und Innenarchitektur in Indien noch häufig beachtet.

Quelle: Zweihundertfünfzig Dinge, die Architekt:innen wissen sollten, Michael Sorkin

Und weil’s so schön war, hier noch ein paar Schnappschüsse von unserem Sommerfest. ☀️📸  Alexander Müller
02/06/2026

Und weil’s so schön war, hier noch ein paar Schnappschüsse von unserem Sommerfest. ☀️

📸 Alexander Müller

01/06/2026

Bereits zum dritten Mal durften wir unser Sommerfest in der Strandbar Herrmann feiern!

Ohne große Agenda, Präsentationen oder Deadlines, dafür mit vielen Gesprächen, gutem Essen und der Gelegenheit, Menschen wieder einmal außerhalb des Arbeitsalltags zu erleben.

Gerade in einem Büro, das von unterschiedlichen Persönlichkeiten, Perspektiven und Ideen lebt, sind solche Abende mehr als nur ein Fixpunkt im Kalender.

Vielen Dank an alle, die diesen Abend mit uns verbracht haben. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. ☀️

26/05/2026

Beim letzten ArchitekturMorgen haben wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt, welche Faktoren für den Erfolg von Technologiezentren entscheidend sind. Für Petra Patzelt von ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: ein funktionierendes Innovationsökosystem.

In Niederösterreich entsteht dieses an den Technopolen in Krems, Tulln, St. Pölten, Wiener Neustadt und Wieselburg sowie an weiteren Technologiezentren wie dem ISTA in Klosterneuburg oder dem AIT in Seibersdorf.

Entscheidend ist laut Petra Patzelt das Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Lehre. Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen kommen an diesen Standorten zusammen und arbeiten entlang gemeinsamer Themen und Wertschöpfungsketten.

Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Technopolmanager:innen, die aktiv Austausch ermöglichen, Menschen vernetzen und Kooperationen anstoßen.

Die vollständigen Gedanken von Petra Patzelt gibt es im folgenden Video.

Städte, in denen wir noch bauen wollen: Sofia 🇧🇬Als international besetztes Büro beschäftigen uns nicht nur unterschiedl...
22/05/2026

Städte, in denen wir noch bauen wollen: Sofia 🇧🇬

Als international besetztes Büro beschäftigen uns nicht nur unterschiedliche Projekte, sondern auch unterschiedliche Kulturen, Städte und Arten zu bauen. Vielfalt ist für uns kein Schlagwort, sondern Teil unseres täglichen Arbeitens. Architektur entsteht immer auch aus dem Verständnis für Orte, Menschen und deren Lebensrealitäten.

Nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Projekt stellen wir uns irgendwann die gleiche Frage: Wo auf der Welt würde dieses Konzept noch funktionieren?

Bei unserem Projekt in der Donaufelder Straße 164 denken wir dabei immer wieder an Sofia. Eine Stadt, die wie Wien an vielen Stellen zwischen Wachstum, Verdichtung und dem Wunsch nach hoher Lebensqualität steht. Auch städtebaulich gibt es Parallelen: Sofia ist ähnlich wie Wien mit einem Ring rund um die Altstadt aufgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts haben dort zudem zahlreiche österreichische Architekten Gebäude geplant und errichtet, darunter Friedrich Grünanger, Emil Förster oder Vaclav Kolar, der den Städtebau Sofias wesentlich mitgeprägt hat.

Die Verbindung von urbanem Wohnen und großzügigem Grünraum, wie wir sie rund um den Kirschblütenpark umgesetzt haben, würde aus unserer Sicht auch hervorragend nach Sofia passen. Drei Gebäude, eingebettet zwischen Stadt und Freiraum, mit öffentlichen Durchgängen, neuen Verbindungen und einem Umfeld, das nicht nur für Bewohner:innen, sondern für ein ganzes Grätzl funktioniert.

Vielleicht gerade deshalb, weil Sofia und Wien trotz aller Unterschiede eines gemeinsam haben: Beide Städte leben davon, dass urbane Entwicklung und gewachsene Strukturen miteinander in Balance bleiben.

19/05/2026

250 Dinge, die Architekt:innen wissen sollten, Nr. 149: "Bestattungspraktiken in einem breiten kulturellen Spektrum", von DI Viktoria Khoshobin.

Bestattungspraktiken spiegeln weltweit religiöse Vorstellungen, soziale Strukturen und den Umgang mit Tod und Jenseits wider. Während in vielen westlichen Kulturen Erd- und Feuerbestattungen dominieren, existieren in anderen Gesellschaften sehr unterschiedliche und teils außergewöhnliche Rituale.

In Tibet etwa ist die Himmelsbestattung verbreitet, bei der der Körper den Geiern überlassen wird – Ausdruck des buddhistischen Gedankens von Vergänglichkeit und Kreislauf des Lebens.

Auf Sulawesi (Indonesien) pflegen die Toraja aufwendige Totenrituale, bei denen Verstorbene über Monate oder Jahre im Haus aufbewahrt werden, bevor sie feierlich bestattet werden.

In Teilen Madagaskars findet die Famadihana statt, ein Ritual - besondere Zeremonie des „Drehens der Knochen“, bei dem Verstorbene regelmäßig exhumiert, neu eingewickelt und mit den Lebenden gefeiert werden.

Auch die altägyptische Mumifizierung zeigt, wie stark Bestattungspraktiken vom Glauben an ein Weiterleben nach dem Tod geprägt sein können.

Insgesamt verdeutlichen diese Beispiele, dass der Tod kulturell sehr unterschiedlich interpretiert wird – als Abschied, Übergang oder fortdauernde Verbindung zwischen Lebenden und Verstorbenen.

Quelle: Zweihundertfünfzig Dinge, die Architekt:innen wissen sollten, Michael Sorkin

14/05/2026

Beim letzten ArchitekturMorgen haben wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt, welche Faktoren für den Erfolg von Technologiezentren entscheidend sind. Auch Robert Grüneis, Vorstand von aspern Die Seestadt Wiens, hat dazu eine klare Einschätzung:

Für ihn beginnt alles mit der langfristigen Resilienz von Quartieren. Technologiezentren müssen so geplant werden, dass sie flexibel auf Veränderungen reagieren können – von der Energieversorgung bis hin zur späteren Umnutzbarkeit einzelner Bereiche.

Ebenso wichtig ist die systemische Integration in das städtische Umfeld. Ein Technologiezentrum funktioniert nicht isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit seiner Umgebung, mit Wohnbau, Infrastruktur und bestehenden Stadtstrukturen.

Der dritte entscheidende Punkt ist die Frage, welche zusätzlichen Einrichtungen ein Quartier braucht. Neben Gewerbe und Gastronomie geht es auch um kuratierte Nutzungen und darum, welche Verantwortung Quartiersentwickler bei der Gestaltung eines lebendigen Umfelds übernehmen.

Die vollständigen Gedanken von Robert Grüneis gibt es im folgenden Video.

12/05/2026

Beim letzten ArchitekturMorgen haben wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt, welche Faktoren für den Erfolg von Technologiezentren entscheidend sind. Andreas Hawlik hat dazu eine klare Meinung:

Erfolgreiche Technologiezentren brauchen mehr als nur Gebäude. Entscheidend sind flexible Infrastruktur, starke Energie und Datenversorgung sowie eine gute Erreichbarkeit – sowohl öffentlich als auch individuell.

Besonders wichtig ist aus seiner Sicht jedoch die Verbindung von Forschung, Entwicklung und Arbeitswelt. Dort, wo Technologiezentren auf Universitäten, Fachhochschulen oder bestehendes Know how treffen, entstehen jene Synergien, die einen Standort langfristig erfolgreich machen.

Die vollständigen Gedanken von Andreas Hawlik gibt es im folgenden Video.

07/05/2026

250 Dinge, die Architekt:innen wissen sollten, Nr. 75: "Den goldenen Schnitt und andere Proportionen", von Mag. Amin Abdel-Kader.

Der Aphorismus „Architekt:innen sollten den Goldenen Schnitt und andere Proportionen kennen“ bildet den Schlusspunkt in den Two Hundred and Fifty Things an Architect Should Know von Michael Sorkin.

Mit diesem letzten Satz verweist Sorkin auf ein grundlegendes Fundament architektonischer Bildung: das Bewusstsein für Maß, Verhältnis und Ordnung.

Der Goldene Schnitt steht dabei sinnbildlich für ein über Jahrhunderte tradiertes Verständnis von Harmonie – von der Antike bis in die Moderne. Doch Sorkin meint mehr als eine mathematische Formel. Wer Proportionen kennt, versteht, wie Räume wirken, wie Fassaden Rhythmus entwickeln und wie Bauteile in Beziehung zueinander treten. Proportion ist kein Dogma, sondern ein Werkzeug: Sie ermöglicht es, Gestalt bewusst zu formen – sei es im Einklang mit klassischen Prinzipien oder im reflektierten Bruch mit ihnen.

Quelle: Zweihundertfünfzig Dinge, die Architekt:innen wissen sollten, Michael Sorkin

Beim letzten internationalen Lunch hat Andreas ein Stück Griechenland ins Büro gebracht. Genauer gesagt: Moussaka.Dazu g...
05/05/2026

Beim letzten internationalen Lunch hat Andreas ein Stück Griechenland ins Büro gebracht. Genauer gesagt: Moussaka.

Dazu gab es, neben einer Reihe klassischer griechischer Vorspeisen, auch allerhand Geschichten aus einem Land, mit dem ihn viel verbindet. Andreas hat dort seit Jahren ein Haus und verbringt regelmäßig Zeit vor Ort.

Danke Andreas, das war einfach gut! 😊

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